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Stiftung Pro Helvetia. Finanzierung 2000-2003

Bezzola Duri · Nationalrat · Graubünden · Freisinnig-demokratische Fraktion

Das erste Geschäft der neuen Legislatur trägt den Titel "Stiftung Pro Helvetia", ein feiner, leiser Wink zu Beginn dieser Legislatur. Die Pro Helvetia steht nicht einfach für Kulturförderung, die Pro Helvetia steht für Dialog und Austausch zwischen Sprachgruppen, zwischen Kulturen, für Dialog und Austausch der Schweiz mit dem Ausland. Die Pro Helvetia steht für Begegnungen zwischen Zentrum und Peripherie, zwischen Bewährtem und Gewagtem, zwischen Arriviertem und Neuem, zwischen Prag und Kairo. Die Pro Helvetia steht für Toleranz und Respekt gegenüber den anderen, gegenüber Fremdartigen, gegenüber Minderheiten. Stellen wir während den kommenden vier Jahren diese Grundsätze in den Mittelpunkt unseres politischen Handelns!

Zum Inhalt der Vorlage: Die Pro Helvetia ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung, sie ist neben dem Bundesamt für Kultur die Hauptträgerin der Kulturförderung des Bundes. Die Pro Helvetia unterstützt Projekte aus fremden "Küchen", übernimmt aber auch selber die Initiative. Nach Artikel 3 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1965 betreffend die Stiftung Pro Helvetia gewährt der Bund der Pro Helvetia zur Erfüllung ihrer kulturellen Aufgaben einen jährlichen Beitrag. Die Höhe der Bundesbeiträge wird alle vier Jahre mit einem einfachen Bundesbeschluss festgelegt. Die laufende Beitragsperiode endet am 31. Dezember 1999. Wir entscheiden heute also als Zweitrat über die Beitragsperiode 2000-2003. Der Bundesrat beantragt, der Stiftung Pro Helvetia 120 Millionen Franken zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Minimalaufgaben zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus will er der wachsenden gesellschaftspolitischen Bedeutung von Kultur Rechnung tragen und in zwei Schlüsselbereichen neue Akzente setzen: Die Stiftung Pro Helvetia soll für die Verstärkung des Austausches und der Verständigung zwischen den Kulturen und Sprachregionen in der Schweiz 2,5 Millionen Franken erhalten; 5,5 Millionen Franken sollen für die verstärkte Pflege des Kulturaustausches mit dem Ausland zur Verfügung stehen.

Gesamthaft beantragt der Bund dem Parlament damit 128 Millionen Franken für die Periode 2000 bis 2003. Das sind 35,4 Millionen Franken weniger als vonseiten der Stiftung Pro Helvetia beantragt, aber 13,5 Millionen Franken mehr als die Stiftung Pro Helvetia in der Beitragsperiode 1996 bis 1999 erhalten hat.

Zu den Beschlüssen der Kommission: Die WBK des Nationalrates hat das Geschäft an ihrer Sitzung vom 21. und 22. Oktober 1999 behandelt. Sie wurde von der Stiftungspräsidentin Yvette Jaggi und Direktor Bernard Cathomas umfassend über die Aktivitäten, die Problemstellungen und die Zukunftsstrategien der Pro Helvetia informiert. Das Geschäft war in der Kommission unbestritten. Zu Diskussionen Anlass gab der Einsatz der Mittel, der eingeleitete interne Reformprozess und die angespannte Finanzsituation der Pro Helvetia. Wie viele andere Institutionen kämpft die Pro Helvetia mit veralteten Strukturen und ineffizienten Abläufen. Zentrales Problem sind aber vorab die schwindenden Mittel. Zwar liegt die Kulturförderung in der Kompetenz der Kantone; je rigoroser die kantonalen Kulturbudgets im Rahmen der Sparübungen der vergangenen Jahre zusammengestrichen wurden, desto grösser wurde der Druck auf die Pro Helvetia. Die Anzahl der Unterstützungsgesuche stieg markant an; waren es 1991 noch 2000 Gesuche, gingen 1997 bereits 3166 Beitragsgesuche ein. Mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln konnte die Pro Helvetia die Lücke, die die Kantone verursacht hatten, nicht schliessen. Folgerichtig erhielten viele Projekte sehr niedrige Beiträge oder wurden abgelehnt. Eigene Projekte mussten ganz fallen gelassen werden.

Die Situation hat sich zusätzlich verschärft, weil die Pro Helvetia trotz angespannter Finanzen zusätzliche Aufgaben - wie die Verwaltung der Gelder aus dem Ostkredit des Bundes, die Antenne in Genf und das Centro Culturale Svizzero in Mailand - übernehmen musste.

Wie viel darf die Kulturpolitik den Bund kosten? Bei dieser Frage gehen die Meinungen der Kommissionsmitglieder auseinander. Die Mehrheit folgt dem Ständerat. Dieser hat sich in der Herbstsession für eine Aufstockung des Rahmenkredits auf 130 Millionen Franken ausgesprochen. Der Mehrheit stehen zwei Minderheiten gegenüber. Die Minderheit I (Föhn) will am Rahmenkredit des Bundesrates von 128 Millionen Franken festhalten. Die Minderheit II (Müller-Hemmi) beantragt die Aufstockung des Sonderbeitrags von 2,5 auf 4,5 Millionen Franken zur Stärkung des Zusammenhalts im Inland. In der Detailberatung werden wir auf die Anträge zurückkommen.

In der Schweiz gibt es eine kulturelle Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Sie ist Bereicherung und Verpflichtung zugleich, weil sie die Gefahr von Missverständnissen, Verständigungsschwierigkeiten birgt. Auch in unserer nächsten Nähe gibt es Beispiele dafür, dass Länder an ihrer kulturellen Vielfalt zerbrechen können. Den Dialog aufnehmen, weiterführen, nicht abbrechen lassen - das leisten kulturelle Projekte und Veranstaltungen. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen verbinden die unterschiedlichsten Menschen. Der kulturelle Austausch bringt Nähe, weckt Verständnis, fördert den gegenseitigen Respekt, baut Vorurteile ab; damit verhindert er letztlich Konflikte. In dieser Hinsicht leistet die Pro Helvetia mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln viel für unser Land.

Die Pro Helvetia schwebt nicht auf den Wolken; sie ist auch eine Unternehmung. Unter der neuen Leitung wurde ein interner Reformprozess in Gang gesetzt. Eine Unternehmung umzukrempeln, Liebgewonnenes, Althergebrachtes über Bord zu werfen ist ein schmerzhafter Prozess. Den jetzigen Verantwortlichen ist es hoch anzurechnen, dass sie dieser auch politisch heiklen Erneuerung nicht aus dem Wege gingen.

Die Pro Helvetia will schlankere, professionellere Strukturen, will zielgerichteter, effizienter arbeiten. Auch diesen Prozess müssen wir unterstützen.

Im Namen der einstimmigen Kommission bitte ich Sie, auf das Geschäft einzutreten.

Cavalli Franco · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion

Je pense que c'est très bien de commencer cette législature avec un thème ayant à voir avec la culture. J'espère que c'est un bon signe et que nous n'allons pas trop oublier la culture pendant les quatre années à venir.

La nouvelle Constitution fédérale donne une meilleure assise constitutionnelle à la politique d'encouragement de la culture menée par la Confédération. La culture demeure certes du ressort des cantons, mais la nouvelle constitution confirme les compétences reconnues jusqu'à présent à la Confédération. Elle lui attribue en plus une compétence générale en matière de promotion des activités culturelles d'intérêt national. Il est bien vrai que la Confédération ne couvre que moins de 10 pour cent des dépenses en matière de culture. Cette partie des dépenses est toutefois très importante parce qu'elle joue un rôle essentiel, soit au niveau national entre les différentes cultures, soit au niveau international.

La Suisse ne possède ni une culture nationale homogène ni une identité nationale clairement définie. Notre culture commune réside plutôt dans notre volonté de garder bien vivante la diversité culturelle de notre pays. Les efforts visant à favoriser la compréhension et la solidarité entre les différentes régions linguistiques et culturelles de Suisse sont une composante essentielle de cette volonté. Je pense que cette tâche est particulièrement importante aujourd'hui, alors que la cohésion nationale est de plus en plus menacée par l'évolution économique, et que nous devons faire toujours davantage pour sauvegarder cette cohésion nationale, qui pourrait disparaître bientôt.

La Fondation Pro Helvetia est, avec l'Office fédéral de la culture, le principal organisme fédéral de promotion de la culture. La loi lui donne pour mission de préserver la culture de notre pays, d'encourager la création culturelle, les échanges culturels et la bonne entente entre les différentes régions et les différents milieux du pays, ainsi que d'entretenir les relations culturelles avec l'étranger.

Depuis 1992, les contributions versées par la Confédération à Pro Helvetia sont restées plus ou moins stagnantes, quand elles n'ont pas diminué en chiffres absolus. Or, dans la même période, la fondation a dû assumer de nouvelles tâches. Cela a créé une pression accrue qui s'exerce sur la fondation. Alors qu'en 1991, elle recevait encore près de 2000 demandes de subsides, leur nombre s'élevait à 3200 en 1997.

Cette situation a eu pour conséquence que, dans la période de subventionnement qui s'achève, la Fondation Pro Helvetia n'a pas pu remplir intégralement les missions fixées par la loi. Il faut se rappeler que, pour la période qui vient de s'achever, la fondation a reçu entre un peu moins de 28 millions de francs et un peu plus de 29 millions de francs par année.

Le message nous demande de verser à la fondation 30 millions de francs chaque année pour l'accomplissement de la mission légale minimale et, en plus de cela, deux contributions particulières: la première, de 2,5 millions de francs au total pour les quatre ans, afin de favoriser les échanges culturels entre les différentes parties de notre pays; la deuxième, de 5,5 millions de francs au total, pour renforcer l'image à l'étranger, aussi dans une visée d'exploiter la force de la culture comme instrument de paix.

Je me rappellerai toujours: il y a de cela plus de trois ans, alors que j'étais à Beyrouth qui venait juste de sortir de la guerre civile, j'ai assisté à une soirée culturelle organisée par l'ambassade suisse et financée par la Fondation Pro Helvetia. On avait vraiment l'impression, sur place, que la culture suisse et Pro Helvetia étaient en train de faire quelque chose d'utile non seulement du point de vue culturel, mais aussi pour aider les gens de différentes cultures à retrouver une certaine paix.

Au total, le Conseil fédéral nous demande 128 millions de francs. Si vous regardez dans le message, vous voyez que la Fondation Pro Helvetia avait demandé presque 164 millions de francs pour son travail. Dans le message, on dit donc clairement que ces 164 millions de francs sont tout à fait justifiés, que l'activité de la fondation justifierait tout cet argent, mais que, hélas, vu les contraintes budgétaires actuelles, il n'a pas été possible de suivre les requêtes de la fondation.

Vous savez qu'au début le Conseil fédéral a proposé 128 millions de francs, puis il y a eu une réaction de Pro Helvetia, surtout pour ce qui se rapporte aux antennes dans les pays de l'Est. Pro Helvetia a dit: "Si on ne nous donne que ça, il faudra clore les quatre antennes qu'on a créées dans les pays de l'Est."

Et ça, c'est la raison fondamentale pour laquelle le Conseil des Etats a décidé d'augmenter le montant à 130 millions de francs. C'est aussi ce que propose la majorité de votre commission. Il y a deux propositions, l'une de la minorité I (Föhn) qui veut revenir à 128 millions de francs, comme le prévoyait le Conseil fédéral tout au début, l'autre de la minorité II (Müller-Hemmi) qui veut augmenter le crédit à 132 millions de francs. Il faut se rappeler qu'au sein de la commission du Conseil des Etats, une proposition identique avait été rejetée par 6 voix contre 6 avec la voix prépondérante du président.

Au nom de la commission, je vous recommande d'entrer en matière.

Randegger Johannes · Nationalrat · Basel-Stadt · Freisinnig-demokratische Fraktion

Dass sich das soeben neu vereidigte Parlament gleich in seinem ersten Geschäft mit dem Thema Kultur beschäftigt, entspricht dem Willen des Ratsbüros. Mehr dahinter zu sehen würde an Spiritismus grenzen. Trotzdem scheint es mir gar nicht so abwegig, hinter dieser reinen Zufälligkeit doch etwas mehr zu sehen als ein erstes parlamentarisches Routinegeschäft.

Für ein Land, das sich durch eine grosse sprachliche und kulturelle Vielfalt auszeichnet, das in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart eine Vielzahl hervorragender Künstler hervorgebracht hat, das aber auch über zahlreiche Kulturschaffende verfügt, die mit ihrer Schaffenskraft für die Schweiz und darüber hinaus eine echte Bereicherung darstellen, für ein solches Land kann und darf Kultur nicht nur zu einer Angelegenheit von ein paar Sponsoren oder Mäzenen werden. Diese braucht es natürlich auch, heute mehr denn je, und ihnen gebührt auch unser Dank.

Kultur ist und bleibt aber auch eine Aufgabe des Staates. Der erste deutsche Bundespräsident, Theodor Heuss, meinte allerdings nicht ganz unzutreffend: "Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht kann man mit Kultur Politik machen." Ob das vorliegende Geschäft ausgiebig Gelegenheit gibt, Politik zu machen, wage ich zwar eher zu bezweifeln. Ausgangslage und Rahmenbedingungen sind relativ klar und überschaubar.

Es besteht ein Bundesgesetz betreffend die Stiftung Pro Helvetia aus dem Jahr 1965, welches Zweck und Aufgaben einerseits und Finanzierung anderseits regelt. Im Zentrum des Auftrages stehen die schweizerische Kulturwahrung, Kulturförderung sowie die Pflege der kulturellen Beziehungen mit dem Ausland. Die Stiftung ist somit, zusammen mit dem Bundesamt für Kultur, Trägerin der eidgenössischen Kulturpolitik. Insgesamt engagiert sich der Bund am gesamtschweizerischen Kulturschaffen mit 8 Prozent an den Gesamtausgaben, während sich die Städte, Gemeinden sowie die Kantone im Ausmass von 75 Prozent Kostenanteil in Szene setzen.

Die noch fehlenden 17 Prozent gehen auf die Konti privater Unternehmungen und Stiftungen.

Ich habe keine Mühe, diese Relationen so darzustellen, wie sie eben sind. Dies einerseits, weil die Bundesverfassung in Artikel 69 klar festhält, dass für den Bereich Kultur die Kantone zuständig sind, und andererseits, weil der Bund trotz klarer finanzieller Minderheitsbeteiligung eine gewichtige Förderrolle spielt. Der Auftrag ist somit klar. Klar - und seitens der FDP-Fraktion auch völlig unbestritten - ist zudem, dass zur Erfüllung der gesetzlichen Minimalaufgaben die notwendigen Mittel durch das Parlament bereitzustellen sind.

Mit Blick auf den Gesamtzustand unserer Bundesfinanzen sowie auf die in diesem Saal mehrfach geforderte Ausgabendisziplin ist allerdings etwas Vorsicht geboten. Unsere Fraktion hat denn auch mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, dass der Bundesrat der Stiftung 35,4 Millionen Franken weniger geben will, als sie selber beantragt hat. Dieser Abstrich ist auf den ersten Blick beachtlich, erscheint jedoch dann in einem etwas andern Licht, wenn man den vom Bundesrat beantragten Kreditrahmen von 128 Millionen Franken in Relation stellt zu den 114 bis 116 Millionen Franken, die in der laufenden Beitragsperiode effektiv verfügbar sind.

Die FDP-Fraktion stellt sich auch hinter die vom Bundesrat vorgesehene Aufteilung des Rahmenkredites, d. h. die 120 Millionen Franken für die Erfüllung des gesetzlichen Minimalauftrages, die 2,5 Millionen Franken für zusätzliche Projekte zur besseren Verständigung zwischen den sprachlich und kulturell unterschiedlichen Regionen in unserem Land und die 5,5 Millionen Franken für Projekte zur Bildung von Brücken und zur Intensivierung unserer Beziehungen zum Ausland. Dies, weil wir zur Erkenntnis gelangt sind, dass Gewalt und Konflikte vor Ort und an der Wurzel anzugehen sind, um der Eskalation und dem Export der Konflikte und ihren Auswirkungen vorzubeugen. Dementsprechend braucht es Taten.

Die Mehrheit der WBK beantragt Ihnen nun einen Gesamtkredit von 130 Millionen Franken - 2 Millionen Franken mehr also, als der Bundesrat verlangte. Der Ständerat, der dieses Geschäft bereits beraten hat, beschloss ebenfalls einstimmig eine Aufstockung um 2 Millionen Franken. Diese zusätzlichen Mittel stehen in einem Zusammenhang mit den Krediten für Osteuropa. Seinerzeit erteilte die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) der Stiftung Pro Helvetia das Mandat, für Polen, Ungarn und die damalige Tschechoslowakei vier Informations- und Koordinationsbüros, so genannte "Antennen", aufzubauen und zu betreiben; die Mittel hierzu wurden von der Deza zur Verfügung gestellt. 1990 hatte das Parlament einem ersten Spezialkredit für die Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Staaten zugestimmt. Das der Pro Helvetia von der Deza erteilte Mandat wurde 1993 und 1996 erneuert, das Geld zur Verfügung gestellt; so weit, so gut.

Von der Deza hat die Stiftung nun den Auftrag erhalten, diese "Antennen" weiterzuführen - mit dem nicht unwesentlichen Unterschied allerdings, dass hierfür kein Geld mehr zur Verfügung gestellt wurde. Aus der Einsicht und Überzeugung heraus, das Weiterführen der "Antennen" sei wichtig und notwendig, hat die Pro Helvetia zu diesem Mandat erneut Hand geboten. Damit hat sie sich in eine schwierige Situation begeben, für die sie aber letztlich nicht verantwortlich gemacht werden kann.

Wir sind der Meinung, dafür sollten wir die Stiftung nicht bestrafen, indem wir uns einfach auf den Standpunkt stellen, die Stiftung sei beim Verwenden der zugebilligten Kredite letztlich frei. Die Mehrheit der FDP-Fraktion teilt die Auffassung der Mehrheit der WBK und damit auch des Ständerates, der Stiftung sollten für das Weiterführen der "Antennen" in den vier Staaten zusätzlich 2 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden, was gesamthaft die beantragten 130 Millionen Franken ergibt.

Mit diesem Kunstgriff haben wir ein Problem in seiner Wirkung kurzfristig, aber nicht dauerhaft behoben. Nach einhelliger Auffassung unserer Fraktion braucht es jedoch eine Korrektur an der Quelle des Übels. Die Ursache, die vom Bundesrat angegangen werden muss, besteht darin, dass der Deza für den Aufbau derartiger Projekte zeitlich begrenzte Mittel zugesprochen worden sind. Wenn nun die Frist abgelaufen ist, wie dies bei den vier "Antennen" der Fall ist, dann entsteht für das Parlament die höchst unangenehme Situation, dass es entweder gezwungen ist, die Mittel aufzustocken - dies ist heute der Fall -, oder dass es eine an sich sinnvolle und früher einmal als notwendig erachtete Institution liquidieren müsste, was eigentlich nicht der Intention des Erfinders entspräche. Also: Hier hat der Bundesrat noch eine Hausaufgabe, die er tunlichst rasch an die Hand nehmen sollte, weil ja bereits neue "Kulturantennen" in anderen Ländern des Ostens, wie Rumänien und Bulgarien, im Anzug sind!

Mit dieser nicht unwichtigen Ergänzung spricht sich die FDP-Fraktion für Eintreten auf die Vorlage sowie - ich sage es jetzt schon klar - auch für den um nicht mehr und nicht weniger als 2 Millionen Franken erhöhten Rahmenkredit von 130 Millionen Franken aus. Damit möchte die Fraktion auch die Anerkennung und den Dank an die Stiftung Pro Helvetia für die sehr geschickte und effiziente Arbeit im kulturellen Umfeld zum Ausdruck bringen.

Föhn Peter · Nationalrat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Vonseiten des Bundesrates war vorerst für die Stiftung Pro Helvetia ein Rahmenkredit von 128 Millionen Franken beantragt worden, welcher vom Ständerat auf 130 Millionen aufgestockt wurde. Das sind 2 Millionen Franken mehr, also nicht viel. Aber es lohnt sich, diesen Betrag ein bisschen zu durchleuchten.

Eingangs will ich aber zwei andere Themen anschneiden:

1. die Tätigkeit der Stiftung, insbesondere im Bereich der Volksmusik;

2. die Ausweitung um die vier "Antennen" in Osteuropa.

Gemäss Artikel 2 Absatz 1 des Bundesgesetzes betreffend die Stiftung Pro Helvetia umfasst die Tätigkeit der Stiftung insbesondere die folgenden vier Aufgaben:

"a. die Erhaltung des schweizerischen Geisteserbes und die Wahrung der kulturellen Eigenart des Landes unter besonderer Berücksichtigung der Volkskultur;

b. die Förderung des schweizerischen kulturellen Schaffens gestützt auf die in den Kantonen sowie in den Sprachgebieten und Kulturkreisen frei wirkenden Kräfte;

c. die Förderung des Austausches kultureller Werte zwischen den Sprachgebieten und Kulturkreisen;

d. die Pflege der kulturellen Beziehungen mit dem Ausland, insbesondere durch Werbung um das Verständnis für schweizerisches Gedanken- und Kulturgut."

Einerseits anerkenne ich die grossen und vielseitigen Leistungen der Stiftung Pro Helvetia. Anderseits befürchte ich, dass die Gewichtung der einzelnen Unterstützungsleistungen nicht dem Bundesgesetz entspricht. Die Buchstaben a, b und c von Artikel 2 Absatz 1 beauftragen zur Förderung und Erhaltung schweizerischer Werte und Kulturen unter besonderer Berücksichtigung der Volkskultur. Heute werden 60 Prozent der Mittel im Ausland und nur 40 Prozent im Inland eingesetzt. Mir wäre lieber, es wäre umgekehrt. Insbesondere der traditionellen Volkskultur ist künftig vermehrt ein besonderes Augenmerk zu schenken. Wenn der Direktor der Stiftung Pro Helvetia sagen kann, routiniert und technisch perfekt gespielte Volksmusik ohne Ecken und Kanten sei kein Förderfall für die Pro Helvetia und Schönspielen ebenso wenig, schmerzt mich das als Volksmusikfreund, und es ist unserer Volkskultur nicht gerade förderlich.

Ich bitte, künftig dem Auftrag zur Wahrung der kulturellen Eigenart des Landes unter besonderer Berücksichtigung der Volkskultur besser zu folgen und unsere bestehende Volkskultur nicht mit Bundesgeldern zu "verhunzen". Der Auftrag ist nämlich im Bundesgesetz betreffend die Stiftung Pro Helvetia klar und unzweideutig umschrieben.

Der zweite Kritikpunkt der SVP-Fraktion betrifft das Vorgehen in Osteuropa. Wie schon gesagt, hat die Pro Helvetia in den vergangenen Jahren im Auftrag der Osthilfe in den vier Staaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn "Antennen" eingerichtet. Nun wird das nicht mehr über die Osthilfe finanziert, sondern von der Pro Helvetia. Über die Notwendigkeit dieser "Antennen" will ich nicht diskutieren, wohl aber über die Vorgehensweise bei der Finanzierung. Das Parlament wird einfach vor vollendete Tatsachen gestellt: Man braucht mehr Geld. Ein zusätzlicher Kredit von 2 Millionen Franken wurde vom Ständerat denn auch gesprochen. Von einer Stiftung erwarte ich eine vorsichtigere Vorgehensweise, ausser es seien genügend Gelder vorhanden, was wir unsererseits demzufolge auch behaupten könnten.

Es muss klar und unmissverständlich gesagt werden: Ein solches Fait accompli darf nicht geduldet bzw. nicht auch noch honoriert werden, denn es handelt sich hier eindeutig um einen Rahmenkredit für die Jahre 2000-2003.

Wir unsererseits schreiben auch nicht vor, wie und wo die Pro Helvetia die ihr zur Verfügung gestellten Mittel einsetzen soll; einzig die Bestimmungen des Bundesgesetzes betreffend die Stiftung Pro Helvetia sind einzuhalten. Die Pro Helvetia darf uns ihrerseits wegen freiwillig - ich betone: freiwillig - zusätzlich übernommener Aufgaben nicht vor vollendete Tatsachen stellen oder gar in die Knie zwingen. Betreffend die Bundesfinanzen hat das Haushaltziel nach wie vor erste Priorität.

Die SVP-Fraktion beantragt, auf die Vorlage einzutreten, dann aber die Minderheit I zu unterstützen.

Müller-Hemmi Vreni · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion

"Schweizerischen Werten Sorge tragen und gleichzeitig Neues und Kreatives stützen; mit Kantonen und Gemeinden im 'Föderalismuskanon' zusammenspielen; Interesse und Beziehungen an und zwischen verschiedenen Kulturen im In- wie Ausland fördern und dabei besonders auf die Minderheiten achten." Dies meine Zusammenfassung des Auftrages der Stiftung Pro Helvetia gemäss Artikel 2 des Bundesgesetzes, wobei ich lediglich die spezifischen Wörter "kulturell" und "Kultur" weggelassen habe. Dies auch deshalb, weil dieser grundsätzliche Auftrag - verschiedene Vorredner haben dies betont - heute so gut unter die Bundeshauskuppel passt.

Seit 34 Jahren bemüht sich die Pro Helvetia, diesen ambitiösen, diesen schönen Auftrag zu verwirklichen. Sie kämpft dabei mit ständiger Überforderung, weil es zum Fördern Geld braucht und Bundesrat wie Parlament den Widerspruch zwischen Auftrag und "schmürzeligem" Finanzieren schon lange praktizieren. Verschärft plagt dieser Widerspruch die Verantwortlichen der Pro Helvetia seit Anfang der Neunzigerjahre, weil infolge kantonaler und kommunaler Sparmassnahmen die kulturellen Budgets weiter, noch weiter, zusammengestrichen wurden, was ein markantes Ansteigen von Gesuchen an die Pro Helvetia zur Folge hatte und immer noch hat. Wenn zwischen 1991 und 1998 die jährlichen Gesuche um plus 75 Prozent auf über 3500 gestiegen sind, dann verkommt dieser "Föderalismuskanon", auf dem das Pro-Helvetia-Gesetz baut, zunehmend zum Jammergesang.

Weil gleichzeitig auch die privaten Sponsorinnen und Sponsoren ihr Verhalten geändert haben und ihre Mittel zunehmend in eigene "Image Events" und Projekte investieren, wird der Druck auf die Pro Helvetia nochmals erhöht. Ein sehr aktuelles Beispiel ist das Jazzfestival Willisau, das wegen des Ausstieges des Grosssponsors UBS von einem Tag auf den anderen vor dem Aus stand. Wie letzten Samstag bekannt wurde, sind nun doch - nach einer schwierigen Rettungsaktion - neue Sponsoren gefunden worden. "Willisau 2000" findet nun also doch statt. Willisau ist ein Beispiel von vielen, das zeigt, wie zentral und wichtig eine ausreichend dotierte öffentliche Kulturförderung ist. Nur sie kann die geforderte breite, dezentrale Förderung und hohe kulturelle Dichte gewährleisten und dabei besonders auch weniger publikumsträchtige, weniger kommerzialisierbare Kunst fördern.

Zurück zum gesetzlichen Auftrag der Pro Helvetia: Wie soll die Pro Helvetia all diesen berechtigten Ansprüchen, all den nach Gesetz unterstützungswürdigen Gesuchen nachkommen, wenn auch sie in erster Linie sparen muss? Nicht erst heute, gewissermassen mit dem "runden Tisch" im Genick, sondern schon seit Jahren haben lineare Beitragskürzungen, Kreditsperren das eh knappe Budget weiter hinuntergedrückt, hat die Stiftung - es wurde vorhin gesagt - real immer weniger erhalten, als das Parlament eigentlich bewilligt hat. Weniger Geld gleich weniger Kulturförderung - an dieser Gleichung werden auch noch so viele Reorganisationen der Struktur der Pro Helvetia nichts Grundlegendes ändern können.

Frau Bundespräsidentin Dreifuss wird mir nicht gross widersprechen - sie hat es auch in der Kommission nicht getan -, wenn ich jetzt sage: Ehrlich ist es, heute auch hier drinnen zu sagen: Die Pro Helvetia ist ausserstande, ihren kulturpolitischen Auftrag befriedigend zu erfüllen. Der Bundesrat gibt dies nämlich auch in der Botschaft zu. Zwei Beispiele: Es muss festgehalten werden, "dass Pro Helvetia in der ablaufenden Beitragsperiode wegen fehlender Mittel ihren gesetzlichen Auftrag nicht vollumfänglich hat erfüllen können". Weiter: "Die Stiftung wird also gewichtige Anteile ihres Programmes nicht im gewünschten Rahmen durchführen können." Solchen und weiteren Formulierungen ist das schlechte Gewissen des Bundesrates deutlich anzumerken. Es ist auch augenfällig, dass er den Antrag der Pro Helvetia auf 164 Millionen Franken nicht inhaltlich, sondern nur rein finanzpolitisch ablehnt.

Der Direktor der Stiftung Pro Helvetia, Bernard Cathomas, hat diese Situation so ausgedrückt: "Wenn man schon mit einem Minimum arbeiten muss und sich dann immer noch fragen muss, wo allenfalls weitere Abstriche möglich wären, stellt sich die Frage, ob Kulturförderung unter solchen Umständen noch verantwortbar und sinnvoll betrieben werden kann. Es gibt ein Existenzminimum für Kulturförderung, und da sind wir inzwischen angelangt."

Folge dieser Situation des Existenzminimums ist, dass ohne zusätzliche Mittel der Auftrag bezüglich der "Kulturantennen" in Osteuropa nicht mehr erfüllt werden kann und dass der Auftrag bezüglich des kulturellen Austausches und der Verständigung im Inland empfindlich zusammengestrichen werden muss - Verfassungsauftrag hin oder her.

Wir werden morgen Vormittag hier drin die Rettungsaktion für die Expo.02 diskutieren. Ein grosses Kulturprojekt - so war es mindestens einmal geplant. Wer sich in diesem Zusammenhang schon einmal gefragt hat, warum sich an der ganzen Kontroverse die Kulturschaffenden selber kaum beteiligen, sieht vielleicht auch einen Zusammenhang mit der der Pro Helvetia gegenüber praktizierten Sparpolitik. Ich jedenfalls habe Verständnis, wenn Kulturschaffenden - die persönlich tagtäglich mit dieser Politik des Existenzminimums konfrontiert sind, die regelmässig auf x Fördergesuche x Ablehnungen erhalten und Jahre brauchen, um z. B. Geld für einen Film zusammenzubetteln - der Glaube an den grossen schweizerischen Event von Anfang an gefehlt hat.

Ich will den Vergleich zwischen Expo.02 und Pro Helvetia nicht überstrapazieren. Aber wenn die Pro Helvetia, statt Kultur und Kulturschaffen zu fördern, bei der Kultur vor allem sparen muss, wenn das Gleiche auch für das Bundesamt für Kultur, für Gemeinden und Kantone gilt und dazu Private lieber in direkt Kommerzialisierbares investieren, sind halt die schweizerischen Klimabedingungen für ein kulturelles Grossprojekt à la Expo.02 von allem Anfang an nicht optimal.

Wir haben es heute in der Hand, diese kulturpolitischen Klimabedingungen - auch unter Berücksichtigung des neuen Kulturförderartikels in der Bundesverfassung - beim Kredit für die Pro Helvetia wenigstens ein klein wenig zu verändern und diese Situation des Existenzminimums nicht einfach nur mit schlechtem Gewissen hinzunehmen. Die SP-Fraktion hat sich immer gegen kulturelle Aushungerungsbeschlüsse gewehrt, und wir tun dies auch heute wieder.

Dass der Ständerat auch nicht auf dem schlechten Gewissen sitzen bleiben wollte, den Fuss leicht vom bundesrätlichen Sparpedal genommen und den Rahmenkredit um 2 Millionen Franken erhöht hat, ist erfreulich. Die SP-Fraktion begrüsst dieses positive Signal aus der Kleinen Kammer zugunsten der Weiterführung der "Ostantennen". Wir wollen es aber nicht dabei bewenden lassen, sondern den Entscheid des Ständerates mit weiteren 2 Millionen Franken flankieren, die insbesondere für Austausch und Verständigung zwischen den Kulturen und Sprachregionen hier bei uns eingesetzt werden sollen.

Insgesamt 4 Millionen Franken mehr sind immer noch 32 Millionen Franken weniger als das, was die Pro Helvetia - berechtigt, wie es der Bundesrat sagte - verlangt hat. Es ist sicher kein massloser Antrag. Die SP-Fraktion empfiehlt Ihnen Eintreten; ich werde anschliessend den Minderheitsantrag begründen.

Verfahrensbeitrag

Präsidentin (Heberlein Trix): Die evangelische und unabhängige Fraktion beantragt, auf die Vorlage einzutreten und ihr zuzustimmen.

Scheurer Rémy · Nationalrat · Neuenburg · Liberale Fraktion

Le groupe libéral acceptera l'arrêté fédéral concernant le financement des activités de Pro Helvetia de 2000 à 2003 dans la forme et avec le montant décidé par le Conseil des Etats. Nous entendons par là manifester notre soutien à l'activité générale de cette fondation et contribuer en particulier au maintien de représentations culturelles suisses en Europe centrale.

Nous sommes convaincus aussi que les crédits qui sont prévus sont insuffisants par rapport aux ambitions de Pro Helvetia, comme par rapport aux demandes qui lui sont adressées. C'est pourquoi nous avons été particulièrement attentifs au chiffre 133 du message du Conseil fédéral, qui traite de la politique culturelle extérieure. Cette activité relève bien des tâches qui sont données à Pro Helvetia par la loi fédérale du 17 décembre 1965 concernant la Fondation Pro Helvetia. Mais c'est une tâche de plus en plus partagée avec d'autres organes de la Confédération. Certes, le Conseil fédéral propose des réorientations et une meilleure coordination dans plusieurs aspects de la représentation culturelle de la Suisse à l'étranger. Et, par exemple, le message sur la réorientation et le renforcement de la COCO, et son remplacement par "Présence suisse" en est le dernier témoignage. Mais il manque encore, nous semble-t-il, une conception générale dans laquelle pourrait être réévalué et précisé le rôle de Pro Helvetia à l'extérieur de nos frontières. Cette tâche n'appartient pas principalement à l'Office fédéral de la culture et à Pro Helvetia, car le Département fédéral des affaires étrangères y est intéressé au premier chef aussi.

Les explications qui sont données au chiffre 133 comme la longue, et pourtant incomplète, énumération du chiffre 135 nous donnent l'impression que le Conseil fédéral attend en quelque sorte de différents services du Département fédéral de l'intérieur et du Département fédéral des affaires étrangères, comme de Pro Helvetia et d'autres institutions, des propositions de coordination. Mais ne conviendrait-il pas que le Conseil fédéral lui-même prenne en mains le problème, le problème général de notre représentation culturelle à l'étranger, plutôt que d'amender des propositions qui devraient lui être faites cette année encore par des services? Et comme le Conseil fédéral a apporté de la clarté, beaucoup de clarté, dans le secteur de la recherche scientifique, il devrait, à nos yeux, apporter davantage de clarté et une meilleure distribution des tâches dans le domaine de notre représentation culturelle.

Pro Helvetia ne serait sans doute pas la seule à en bénéficier.

Dans son action à l'intérieur du pays, Pro Helvetia a tendance à innover: Culturemobile est une activité tout à fait intéressante et qui répond bien à la lettre comme à l'esprit des buts de la fondation.

Par contre, nous sommes obligés de répéter ce que nous avons dit ici il y a quatre ans, sans être contredits, à propos de la formation des adultes. Cette tâche est, sans aucun doute, digne d'intérêt, mais elle n'est pas, à proprement parler, comprise dans les tâches, dans les buts de la fondation. A cet égard, nous demandons au Conseil fédéral de nous dire quel est le mandat donné par le Parlement à Pro Helvetia pour la formation des adultes. Il est fait allusion à ce mandat dans un dépliant de Pro Helvetia intitulé "Charte concernant la fondation et ses objectifs", mais à mon souvenir il n'y a pas, Madame Dreifuss, cheffe du Département fédéral de l'intérieur, de mandat explicitement donné. Nous regrettons donc que, tout en manquant d'argent, la fondation en dépense à des activités qui ne lui sont pas expressément attribuées et qui, pour être bien remplies, nécessiteraient des moyens très importants qui vont bien au-delà de ceux qui sont actuellement affectés à la fondation. Ici encore, il y aurait lieu de préciser les tâches et de les coordonner.

Pour terminer et tout en nous réjouissant du rôle joué par Pro Helvetia, nous espérons que le Conseil fédéral produira bientôt un message qui marquera un progrès sensible dans la conception, dans la définition et dans la répartition des tâches et des activités culturelles, aussi bien à l'extérieur qu'à l'intérieur de la Suisse.

Menétrey-Savary Anne-Catherine · Nationalrat · Waadt · Grüne Fraktion

Après la démonstration spectaculaire de culture populaire traditionnelle que nous avons eue pendant la pause, il me plaît de venir apporter le soutien du groupe des Verts à la Fondation Pro Helvetia. Nous apprécions grandement le travail de la fondation, et nous souhaitons lui garantir les moyens nécessaires à son action.

Pour cause de restrictions budgétaires, l'arrêté fédéral dont nous discutons va priver la fondation de plus de 35 millions de francs qu'elle estimait nécessaires, et le Conseil fédéral avec elle, pour remplir ses tâches légales, et notamment les deux priorités que la loi lui fixe: le maintien de ses antennes à l'étranger et les échanges internationaux; les échanges culturels internes pour favoriser la compréhension mutuelle.

Le Conseil des Etats a ajouté 2 millions de francs pour poursuivre la présence de la culture suisse à l'étranger, notamment dans les pays de l'Est. Le groupe des Verts approuve cette augmentation de la somme allouée à Pro Helvetia. Mais les Verts considèrent qu'il importe de maintenir l'équilibre en octroyant également 2 millions de francs de plus pour les échanges internes. Ils appuieront donc la proposition de minorité II qui va dans ce sens.

Incontestablement, la Suisse traverse une crise d'identité, qui se marque par des méfiances réciproques, par des rancoeurs, par des réflexes de repli et parfois aussi par des votes divergents entre les régions du pays. Oui, même la politique, sur certains points, est une affaire de culture! Nous croyons en effet que l'identité et le sentiment d'appartenance se construisent à travers les échanges et les rencontres. Pour surmonter l'isolement et rétablir la confiance en soi, qui parfois nous fait si dramatiquement défaut, il faut passer, paradoxalement, par l'acceptation de la diversité et de la différence, plutôt que par l'uniformisation et la mondialisation, à l'oeuvre, par exemple, sur le réseau des réseaux informatiques. Sans leur prêter des vertus magiques de réconciliation, nous considérons que les échanges culturels contribuent à la cohésion nationale et que Pro Helvetia a pour mission de les promouvoir. C'est pourquoi nous voulons lui donner les moyens de le faire.

La Belgique, qui a aussi quelques problèmes de compréhension entre les communautés linguistiques, a un prince à qui, semble-t-il, il suffit de se marier pour apaiser les tensions.

Nous n'avons pas de prince. En revanche, nous aurons peut-être une Expo.02 pour laquelle on vous demandera, ces jours prochains, une rallonge de 250 millions de francs. Avec moins de 1 pour cent de cette somme, soit 2 millions de francs supplémentaires, vous permettrez à Pro Helvetia de développer encore davantage une tâche comparable à celle de l'Expo, plus modeste, certes, mais plus sûre, moins chaotique et surtout plus durable.

C'est pourquoi le groupe écologiste entrera en matière sur ce projet et votera la proposition de minorité II (Müller-Hemmi).

Dormann Rosmarie · Nationalrat · Luzern · Christlichdemokratische Fraktion

Stellen Sie sich vor, wir wären ein Volk ohne Kultur, hätten nichts zu bieten, nichts zu fördern! Zwischen den verschiedenen Sprachräumen und -kulturen gäbe es keinen Dialog - gegenseitig hätten wir nichts auszutauschen. Wie arm wäre unser Land, wie dürftig unser Alltag! Nein, zum Glück trifft dies nicht zu! Wir Schweizerinnen und Schweizer "kulturen" im wahrsten Sinne des Wortes. Auch viele Ausländerinnen und Ausländer "kulturen" in unseren heimischen Räumen. Wir pflegen nicht unbedingt die gleiche Kultur wie die Ausländerinnen und Ausländer; doch auch ihre Kultur vermag uns in verschiedenen Bereichen zu faszinieren. Ich denke an Musik- oder Tanzaufführungen von Ausländerinnen und Ausländern, aber auch von Schweizern. Ich denke aber auch an die Esskulturen Italiens, Asiens - etwa Chinas -; auch wie und was wir essen, ist nämlich kulturbedingt. Wie wir uns vergnügen, miteinander sprechen, miteinander und mit der Umwelt umgehen, wie wir wohnen, einander begegnen - dies ist Gestalten von Leben, Kultur. Als Beispiel könnten wir hier auch nennen: Dass wir uns kleiden, ist Zivilisation - wie wir uns kleiden, Kultur. Welche Rahmenbedingungen wir z. B. der Textilbranche geben, ist somit nicht nur Wirtschafts-, sondern auch Kulturpolitik.

Meiner Ansicht nach muss Kultur in erster Linie von privaten Kräften getragen werden. Dies geschieht in unserem Land: Kultur quillt ja aus allen Ritzen und Fugen. Denken Sie an die Pflege des Brauchtums, die Fasnacht in Luzern, Basel oder in der Ostschweiz, an Laientheater, Strassenmusikanten und -musikantinnen und vieles mehr. Am heutigen 6. Dezember pflegen wir - Sessionsbeginn hin oder her - das Brauchtum des Sankt Nikolaus; auch das ist Kultur.

Kultur ist aber nicht einfach selbsttragend. In unserem Land engagiert sich die öffentliche Hand auf allen Ebenen vielfältig: mit Musikschulen auf Volksschulstufe, dem Ausschreiben von Festspielen für Jubiläen von Kantonen oder Gemeinden, Beiträgen an Theater und Konzerthäuser usw.

Auf der obersten Ebene engagiert sich der Bund für die Pflege der kulturellen Beziehungen zum Ausland durch die Stiftung Pro Helvetia. Sie ist die eigentliche "Kulturantenne" des Bundes: Sie wahrt das kulturelle Schaffen, vermittelt Kulturaustausch zwischen den Völkern, fördert unsere Kultur im In- und Ausland und pflegt die kulturellen Beziehungen zum Ausland. Kurz: Gäbe es die Stiftung Pro Helvetia nicht, müssten wir sie heute schaffen. Zum Glück aber existiert und bewährt sie sich in unserem Land bereits seit 60 Jahren; sie garantiert uns in diesem Land die Vielfalt der Kulturen.

Durch die Unverzichtbarkeit der Kultur ist die finanzielle Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia für die CVP-Fraktion eine "Frage von Kultur". Deshalb stimmen wir mit Überzeugung für Eintreten auf den Entwurf zum Bundesbeschluss über die Finanzierung der Tätigkeiten der Stiftung Pro Helvetia in den Jahren 2000-2003 und stimmen dem Antrag der Mehrheit bzw. dem Beschluss des Ständerates zu. Ich bitte Sie, das Gleiche zu tun.

Dreifuss Ruth · BPR-F · Bundesrat · Genf

C'est un grand honneur pour moi que d'être à cette tribune pour le premier débat de cette législature. Je n'ai pas grand-chose à ajouter à ce que les rapporteurs de votre commission et les porte-parole des groupes ont dit sur l'importance de la culture, sur le fait que nous devons à la fois veiller aux échanges à l'intérieur du pays et aux échanges entre la Suisse et le reste du monde. J'aimerais ajouter deux ou trois idées brèves et répondre aux questions posées.

Il faut d'abord bien montrer que la culture naît, pousse, a besoin d'être appuyée, d'être promue, mais que ce n'est jamais ceux qui la promeuvent qui la font. La culture naît dans les communes, qui font le plus grand effort, dans les associations, grâce au soutien des fondations, grâce à ce que nous pouvons apporter aussi de la part de la Confédération. Soyons modestes en matière de culture. Tout ce que nous pouvons faire, c'est vraiment l'encourager, créer les conditions dont elle a besoin pour se développer. Ces conditions, ce sont les moyens financiers, mais ces conditions, c'est aussi le respect que l'on porte aux créateurs, je dirai même l'amour qu'on leur porte, parce qu'ils prennent des risques et qu'ils nous donnent beaucoup.

Nombreux sont donc les acteurs qui soutiennent la vie culturelle dans ce pays. La Confédération n'est pas l'acteur le plus important. Là aussi, soyons modestes. Ce sont l'Office fédéral de la culture et Pro Helvetia qui, souvent de façon subsidiaire, viennent encore donner un coup de main. Mais, souvent, ce coup de main permet d'en décrocher d'autres à cause de la qualité du travail d'expertise qui est fait, à cause de la connaissance que l'on a ainsi de l'ensemble du réseau.

Le Département fédéral des affaires étrangères joue lui aussi un rôle, puisque nous avons des représentations suisses à l'étranger, que nous veillons à y être présents. Comment y être présents sans amener avec nous, comme un cadeau au reste du monde, nos créateurs? Comment être présents dans le monde sans échanger, avec l'aide des ambassades, avec d'autres créateurs là-bas?

M. Scheurer l'a bien souligné: il y a, face à tant d'acteurs, un certain besoin de clarification. Cet effort de clarification, nous le faisons soigneusement, sans vouloir casser la machine, en veillant au contraire à ce que chacun puisse développer sa vocation propre le mieux possible. C'est dans ce sens que nous entendons continuer à travailler, c'est-à-dire en veillant à ce que chacun exécute la tâche qu'il peut accomplir le mieux.

Il nous demande en fait trois choses: il nous demande d'abord de ne pas rester passifs en attendant les propositions de l'administration.

La formulation serait tout à fait fausse si elle signifiait que nous laissions l'administration nous dire ce qu'elle a envie de faire. Nous avons donné un mandat et ce que nous voulons, c'est que l'on voie clairement quel est le rôle de Pro Helvetia et en particulier du Département fédéral des affaires étrangères dans le cadre d'une politique de la culture formulée par mon département et par l'Office fédéral de la culture, quelle est la part de chacun dans les activités à remplir. C'est le mandat que nous avons donné à ces trois acteurs de la politique fédérale. Si nous disons que nous attendons maintenant des propositions, cela veut dire que nous attendons qu'ils accomplissent ce mandat et qu'ils nous permettent effectivement de clarifier encore mieux le rôle de chacun.

Il est clair, et c'est la deuxième chose que j'aimerais dire, qu'il était absolument génial de créer une fondation indépendante pour s'occuper de l'essentiel des échanges en Suisse et avec l'étranger. Nous avons là une institution qui peut garantir que, dans notre pays, il n'y a pas de culture d'Etat, que ce que nous donnons pour la culture dans notre pays bénéficie aux "cultureux" avec une grande liberté et que, de ce fait, ce soit des personnes qui aiment la culture qui puissent les accompagner. Ce côté génial doit rester le point central également, et je dirai surtout, dans les échanges avec l'étranger. Il est important que ceux-ci soient désintéressés, ressortent vraiment du besoin organique de faire se rencontrer des créateurs et ne soient pas une action de "public relations" de la part d'un gouvernement. Par ailleurs, les ambassades peuvent être des points d'appui, en particulier pour de petites actions, et la plate-forme de programmes communs, de semaines du cinéma suisse, d'activités de rencontre. C'est cela la responsabilité principale des ambassades. D'autre part, il est vrai qu'il est tout à fait légitime de faire connaître notre pays et ses intérêts à l'étranger, et ça, c'est la fonction de "Présence Suisse" qui s'appelle encore COCO (Commission de coordination pour la présence suisse à l'étranger).

On voit donc se dessiner le plan d'urbanisme des différents éléments qui agissent dans le domaine de la culture, et il faut peu de chose pour le rendre transparent. Je crois que cela ne prendra pas la forme d'un message comme vous l'aviez demandé, si par message vous entendiez une décision soumise au Parlement avec par exemple une demande de crédit à la clé, parce que chacune de ces activités correspond quand même à une logique propre sur le plan des relations entre le Gouvernement et le Parlement. Mais vous recevrez certainement des informations qui vous permettront de voir comment nous avons clarifié les choses dans ce domaine.

Vous avez également abordé, Monsieur Scheurer, une autre question, celle de l'éducation des adultes, en disant: "Pro Helvetia a fait de petites choses, peut-être, dans ce domaine. Mais où est la grande vision? Où est vraiment la politique dans ce domaine, et qui sera l'agent d'exécution?"

J'aimerais dire très clairement que nous avons, sur la base de l'article dans la nouvelle Constitution fédérale, décidé de préparer une nouvelle loi fédérale sur la formation professionnelle. Dans celle-ci, nous voulons ajouter aussi le volet "formation des adultes". Ce projet de loi est actuellement en procédure de consultation. La procédure s'est achevée, mais je ne connais pas encore le résultat des réactions que nous avons reçues. C'est elle qui devrait être la base pour une loi qui serait aussi une loi de promotion de la formation permanente, et également de la formation des adultes. La collaboration se fait actuellement entre l'Office fédéral de la culture, l'Office fédéral de la formation professionnelle et de la technologie et Pro Helvetia. Dans ce sens-là, votre demande sera aussi satisfaite très prochainement.

Parmi les autres remarques qui ont été faites, je remercie les porte-parole de tous les groupes d'avoir soutenu la proposition du Conseil fédéral, pour certains de l'avoir soutenue dans la forme qu'elle avait encore avant le débat au Conseil des Etats. Le Conseil fédéral s'était rallié à la décision du Conseil des Etats d'augmenter à 130 millions de francs le crédit global pour pouvoir intégrer, effectivement, les antennes dans les pays de l'Europe centrale. La minorité II demande une rallonge de 2 millions de francs. J'aurai l'occasion tout à l'heure de dire pourquoi le Conseil fédéral considère qu'il n'est pas raisonnable de dire que si l'on augmente ici, il faut encore augmenter là, que si l'on donne de l'argent pour l'Expo, il faut encore en ajouter pour Pro Helvetia. Je crois qu'avec 130 millions de francs, nous avons une cote bien taillée qui permet à Pro Helvetia, de façon serrée certes, de remplir la mission que nous attendons d'elle.

Merci du soutien général. Je vous inviterai tout à l'heure à suivre la proposition de la majorité de votre commission.

Il y a eu dans l'intervention du porte-parole de la minorité I, M. Föhn, un certain accent critique. J'aimerais dire que Pro Helvetia est une organisation qui soutient la culture dans la mesure où elle est oeuvre de création, dans la mesure où elle est aussi originale, où elle pousse sur notre terreau pour se développer. Ce n'est pas la fonction de Pro Helvetia que de soutenir, par exemple, les différents choeurs traditionnels, les différentes organisations de costumes folkloriques, etc. Mais lorsque ces groupes se réunissent pour des activités créatives ou pour se rencontrer par-dessus les frontières linguistiques ou par-dessus les frontières du pays, il est clair que c'est là que Pro Helvetia intervient et qu'elle respecte ainsi pleinement sa mission de soutenir la culture populaire.

La culture populaire est d'ailleurs à comprendre dans un sens très large, tant elle est ce qui émane et exprime ce que le peuple développe en permanence comme expression artistique.

M. Föhn disait aussi que le Parlement se sentait placé devant le fait accompli. Il en faisait reproche à Pro Helvetia par le fait que cette fondation a l'intention de reprendre maintenant des antennes qu'elle avait gérées à la demande du Département fédéral des affaires étrangères. Si un reproche devait être fait - mais je le trouverais injustifié -, ce n'est pas à Pro Helvetia qu'il faudrait le faire, c'est bien à l'administration fédérale qui, chargeant une fondation d'une activité de gestion de nouveaux projets, lui annonce, au fond: "Faites-le pendant trois ou quatre ans. Après, si vous voulez, vous pourrez le continuer. Mais cela n'émargera pas au même budget de la coopération au développement avec les pays en transition." Dans ce sens-là, ce n'est pas un fait accompli, c'est une volonté de poursuivre ce travail, de le stabiliser, de le consolider, non pas, aussi clairement que par le passé, comme un appui à la culture de ces pays, mais comme la création d'une plate-forme d'échanges entre la culture suisse et la culture de ces pays. Les antennes, dans la mesure où Pro Helvetia les fera continuer, deviendront ainsi des éléments de la politique de Pro Helvetia. C'est une politique d'échanges culturels entre la Suisse et les pays du monde.

Merci encore de votre soutien. Je n'ai pas besoin de vous demander d'entrer en matière. Nous verrons à l'heure du budget quelle sera la décision.

Verfahrensbeitrag

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

L'entrée en matière est décidée sans opposition

Bundesbeschluss über die Finanzierung der Tätigkeiten der Stiftung Pro Helvetia in den Jahren 2000-2003

Arrêté fédéral concernant le financement des activités de la Fondation Pro Helvetia 2000-2003

Detailberatung - Examen de détail

Titel und Ingress

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Titre et préambule

Proposition de la commission

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Angenommen - Adopté

Art. 1

Antrag der Kommission

Mehrheit

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Minderheit I

(Föhn, Kunz, Moser, Vetterli)

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Minderheit II

(Müller-Hemmi, Bezzola, Cavalli, Fehr Jacqueline, Roth, Widmer)

.... von höchstens 132 Millionen ....

Art. 1

Proposition de la commission

Majorité

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Minorité I

(Föhn, Kunz, Moser, Vetterli)

Adhérer au projet du Conseil fédéral

Minorité II

(Müller-Hemmi, Bezzola, Cavalli, Fehr Jacqueline, Roth, Widmer)

.... maximal de 132 millions ....

Föhn Peter · Nationalrat · Schwyz · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Die Minderheit I beantragt, die Beiträge an die Stiftung Pro Helvetia in den Jahren 2000-2003 betreffend, einen Zahlungsrahmen von höchstens 128 Millionen Franken zu bewilligen, wie das der Bundesrat vorerst vorgeschlagen hatte. Auf den ersten Blick erscheinen zwei Millionen Franken als ein Betrag, über den es sich kaum zu debattieren lohnt. Aber ich versichere Ihnen, insbesondere den neuen Kolleginnen und Kollegen, dass jährlich mehrere Dutzend Male über zusätzliche Ausgaben von zwei Millionen Franken und mehr gestritten wird; alle zusätzlichen Ausgaben zusammen geben dann letztendlich auch einen grossen Happen. Zumindest das Haushaltziel gilt es einzuhalten. Selbst der Bundesrat schreibt in der "Übersicht" zu seiner Botschaft:

"Die von uns beantragten Mittel sollten Pro Helvetia aber ermöglichen, ihren gesetzlichen Minimalaufgaben hinreichend und in den politisch besonders wichtigen Gebieten verstärkt nachzukommen. Im Rahmen ihrer Autonomie wird Pro Helvetia dabei selber zu entscheiden haben, welche der konkret geplanten Massnahmen sie durchführen oder allenfalls weglassen bzw. mit weniger Mitteln oder mit Hilfe von dritter Seite realisieren will.

Andererseits sollen der Stiftung rund 13,5 Millionen Franken oder 11,8 Prozent mehr gewährt werden, als sie .... in der Beitragsperiode 1996-1999 tatsächlich erhalten hat. Gegenüber dem Finanzplan des Bundes bedeuten die beantragten Beiträge in den Jahren 2000-2003 einen Zuwachs von insgesamt 12,76 Millionen Franken."

Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir mit den 128 Millionen Franken Pro Helvetia bereits um zusätzliche 11,8 Prozent unterstützen. Ich frage allen Ernstes: In welchen Bereichen können wir 12 Prozent zulegen und dann noch das "Haushaltziel 2001" einhalten? Mit anderen Worten: Bereits beim ersten Geschäft der Legislatur hauen wir über die Schnur.

Um den Schaden nicht grösser zu machen, beantrage ich mit der Minderheit I, dem bundesrätlichen Entwurf zu folgen und der Stiftung Pro Helvetia einen Rahmenkredit von 128 Millionen Franken zu sprechen, was - wie gesagt - 11,8 Prozent mehr ist als in der letzten Beitragsperiode und somit auch genügen sollte.

Denken Sie an Ihre Wahlversprechen zurück: Hat nicht auch ein Grossteil von Ihnen den Wählerinnen und Wählern versprochen, für die Sanierung des Bundeshaushaltes einzustehen? Eine erste Gelegenheit bietet sich Ihnen mit der Zustimmung zum Antrag der Minderheit I.

Ich wiederhole, auch namens der SVP-Fraktion:

1. Die vielseitige Tätigkeit der Stiftung Pro Helvetia würdigen wir.

2. Der gelebten Schweizer Volkskultur ist mehr Beachtung zu schenken.

3. Wir lassen uns aber nicht vor Tatsachen oder Faits accomplis mit entsprechenden Forderungen stellen. Auch wenn die Pro Helvetia zusätzliche Leistungsaufträge wie die bereits angesprochenen Übernahmen der "Antennen" in Bratislava, Budapest, Prag und Krakau - weitere könnten übrigens folgen - freiwillig entgegennimmt, darf sie nicht automatisch zusätzliche Kredite erwarten.

4. Die Kultur wird auch mit anderen gut funktionierenden Kanälen gefördert; ich denke hier unter anderem an "SRG SSR idée suisse".

Zu guter Letzt: Es handelt sich hier um einen Rahmenkredit; da hat niemand Anrecht auf Beiträge, auch Aussenstationen nicht.

In diesem Sinne meine ich, dass 128 Millionen Franken genügen, und beantrage Ihnen, den Antrag der Minderheit II unbedingt abzulehnen und dem Antrag der Minderheit I zuzustimmen.

Müller-Hemmi Vreni · Nationalrat · Zürich · Sozialdemokratische Fraktion

Haben Sie schon einmal vom "Progetto Poschiavo" gehört, wo via neue Technologien auch der sprachübergreifende Dialog des kulturell, geografisch und sprachlich isolierten Puschlavs mit der übrigen Schweiz ermöglicht wird? Kennen Sie das Projekt "Kulturmobil" der Pro Helvetia, das die kulturelle Eigeninitiative speziell in Randregionen unterstützt, wie zum Beispiel in Ste-Croix, wo jetzt das zuvor geschlossene Kino wieder als Kulturraum zur Verfügung steht? Oder ist Ihnen das Volksmusikfestival Lenzburg als Treffpunkt aller in der Schweiz existierenden Musikkulturen ein Begriff? Das alles sind Kulturveranstaltungen, Kulturprojekte, die die Pro Helvetia unterstützt und fördert; dies aus zwei Gründen:

1. Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c im Bundesgesetz betreffend die Stiftung Pro Helvetia hält fest, dass die Tätigkeit der Stiftung insbesondere "die Förderung des Austausches kultureller Werte zwischen den Sprachgebieten und Kulturkreisen" umfasst.

2. In der Bundesverfassung gibt es seit 1996 den Sprachenartikel (siehe Art. 70 der neuen Bundesverfassung), der den Förderauftrag für "die Verständigung und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften" speziell festhält und dabei noch die Unterstützungspflicht des Bundes für Massnahmen in den Kantonen Graubünden und Tessin fordert. Das Ausführungsgesetz dazu ist zwar noch in Vorbereitung, aber der Bundesrat macht in der Botschaft klar, dass damit der vorhin zitierte Auftrag an die Stiftung Pro Helvetia nochmals verstärkt worden und noch wichtiger geworden ist. Eben auch deshalb will die Pro Helvetia in diesem Aufgabenbereich nicht weiter sparen müssen, will Projekte und Veranstaltungen wie jene, die vorhin aufgezählt worden sind, weiterhin ermöglichen. Die Pro Helvetia will in dieser Beitragsperiode deshalb auch ein spezielles Verständigungsprogramm in der Höhe von gut 5 Millionen Franken realisieren. Der Bundesrat begrüsst dieses Programm in der Botschaft ausdrücklich, schreibt von überzeugenden Massnahmen zur Stärkung des inneren Zusammenhaltes und der Identität der Schweiz, aber leider könne er es eben nur zur Hälfte finanzieren und statt 5 nur 2,5 Millionen Franken dafür einsetzen.

Der Ständerat hat diese Situation des "kulturellen Existenzminimums" wie erwähnt auch beschämend gefunden. In der ständerätlichen Kommission ist sogar ein Aufstockungsantrag um 4 Millionen Franken nur mit dem knappest möglichen Resultat - eben mit dem Stichentscheid des Präsidenten - nicht durchgekommen.

Zusammen mit den Mitunterzeichnenden des Minderheitsantrages II und der SP-Fraktion bin ich der Meinung, dass wir im Nationalrat jetzt nachziehen sollten; d. h., wir sollten sowohl für den Ausland- wie für den Inlandauftrag gerecht den gleichen Beitrag leisten; es ist berechtigt, um insgesamt verkraftbare vier Millionen Franken oder eine Million Franken pro Jahr aufzustocken. Insgesamt eine Million Franken mehr pro Jahr für die Kultur bringen uns und Herrn Bundesrat Villiger nicht ins finanzielle Schwitzkästchen; dies weiss auch Herr Föhn. Herr Föhn, es geht hier nicht um Hunderte von Millionen Franken für die landwirtschaftliche Überschussverwertung, es geht um eine Million mehr für die Pro Helvetia, für die Kulturförderung. Für die Pro Helvetia ist dies ein motivierendes Signal aus Bern, dass der Auftraggeber die Kulturförderung doch nicht ganz vergessen hat und diese auch nicht immer auf dem "Existenzminimum" halten will. Dass übrigens die beiden Kommissionssprecher - sie gehören nicht der gleichen Fraktion an, aber der eine kommt aus dem Kanton Tessin und der andere aus dem Kanton Graubünden, also beide aus Minderheitsgebieten - den Aufstockungsauftrag unterstützen, spricht klar für den Antrag.

Packen Sie darum heute mit uns zusammen dieses bescheidene Kulturförderungs-Weihnachtsgeschenk ein. Stimmen Sie unserem Minderheitsantrag zu, und lehnen Sie den "SVP-Minderheitsantrag" mit der nötigen Klarheit ab.

Verfahrensbeitrag

Präsidentin (Heberlein Trix): Die FDP-Fraktion lässt ausrichten, dass sie der Mehrheit zustimmt.

Freund Jakob · Nationalrat · Appenzell A.-Rh. · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

Vorerst möchte ich meine Interessenbindungen bekannt geben: Ich bin aktiver Volksmusikant und Mitglied der Interessengemeinschaft für Volkskultur in der Schweiz.

Wie wir in dieser Debatte schon mehrmals gehört haben, hat die Stiftung Pro Helvetia den gesetzlichen Auftrag, die Kultur in unserem Lande zu wahren, kulturelles Schaffen, den kulturellen Austausch und die Verständigung im Inland zu fördern. Zusätzlich erhält sie nun neue Aufträge: Stärkung der nationalen Identität und des inneren Zusammenhaltes sowie Intensivierung ihrer Auslandtätigkeiten.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine massvolle Kulturförderung einzuwenden. Es soll aber eine unter den verschiedenen Kultursparten ausgeglichene Förderung sein. Damit ziele ich auf die stiefmütterliche Behandlung des gesamten Bereiches der Volkskultur innerhalb der Pro Helvetia. Es gibt in der Schweiz auch noch andere Kulturförderer, z. B. die Interessengemeinschaft für Volkskultur in der Schweiz. Sie wahrt ebenfalls das kulturelle Wirken in der Schweiz; sie unterstützt ebenfalls das kulturelle Schaffen; sie fördert ebenfalls die Verständigung in unserem Land usw.; das alles ohne Bundesmittel.

Die Interessengemeinschaft für Volkskultur in der Schweiz wird übrigens von unserem neuen Ratspräsidenten, Hanspeter Seiler, präsidiert. Sie zählt 450 000 aktive Mitglieder und vereint alle in der Schweiz wirkenden Verbände und Institutionen im Bereich der Volkskultur.

Dass dieser Vorlage aus dem Lager der Interessengemeinschaft für Volkskultur Widerstand erwachsen ist, geht vor allem auf einen Artikel des Direktors der Stiftung Pro Helvetia zurück. Er hat in seiner Hauszeitung "Cadenza" verschiedene markante Sätze geschrieben. Einen hat Herr Föhn bereits zitiert; ich lasse ihn deshalb aus. Ein zweites Zitat: "Normierung des Jodels, Konservierung der Gesänge in ein Regelkorsett und Zwangsjacken aller Art bedeuten den Tod der Kultur." Oder ein anderes Zitat: "Zu fördern ist auch das Vermitteln des Neuen, das beim Zuhören Hörhemmungen verursacht." Und abschliessend schreibt er in seinem Artikel: "Will man wissen, wie es um die demokratische Kulturförderungsinstitution und ihre Zukunft steht, achte man auf den Umgang mit der Volkskultur. Pro Helvetia schneidet dabei gut ab."

Ich beurteile das nicht gleich. Wer mit der Volkskultur so umgeht, schockiert jeden, der diese aus Freude pflegt.

Die Stiftung Pro Helvetia ist autonom und kann ihre Mittel einsetzen, wie sie will. Sie täte aber gut daran, in den erlauchten Club der intellektuellen Verteilungskünstler - damit meine ich den Stiftungsrat - auch einen Vertreter aufzunehmen, der aus der ihrer Auffassung nach nicht förderungswürdigen Volkskultur stammt; damit meine ich einen Vertreter der Interessengemeinschaft für Volkskultur in der Schweiz.

Wegen der für viele Freunde der Volkskultur in der Schweiz schwer verständlichen Förderungspraxis, aber auch aus finanzpolitischen Gründen empfiehlt Ihnen die SVP-Fraktion, dem Antrag der Minderheit I (Föhn) zuzustimmen und die Anträge der Mehrheit und der Minderheit II (Müller-Hemmi) abzulehnen.

Bezzola Duri · Nationalrat · Graubünden · Freisinnig-demokratische Fraktion

Ich versuche Ihnen nochmals kurz zu erklären, warum die Kommissionsmehrheit für die Erhöhung auf 130 Millionen Franken und gegen die beiden Minderheitsanträge ist, obwohl die beiden Kommissionssprecher als Vertreter einer Minderheit in unserem Land beide für die Minderheit II sind. Ich stehe zu dieser finanzpolitischen Sünde, werde aber auftragsgetreu im Namen der Mehrheit der Kommission sprechen.

Die Kommissionsmehrheit will also dem Beschluss des Ständerates folgen; der Rahmenkredit soll gegenüber dem Entwurf des Bundesrates auf 130 Millionen Franken erhöht werden. Frau Bundespräsidentin Dreifuss hat ja vorhin erklärt, dass der Bundesrat ebenfalls diesen 130 Millionen zustimmen wird. Warum diese 2 Millionen mehr? Sie sollen es der Pro Helvetia ermöglichen, die von der Deza initiierten "Kulturantennen" in den vier Ländern Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn weiterzuführen. Die Kommissionsmehrheit ist dem Ständerat gefolgt - nicht ohne die Stirn zu runzeln über die Art und Weise, wie die Deza als Initiantin der "Kulturantennen" im Osten das Projekt verschoben bzw. weitergereicht hat.

Die Deza baut zwar Projekte auf, ohne aber eine Zukunftsstrategie zu haben. Natürlich drängt sich die Pro Helvetia als Partnerin gerade auf, um Kulturprojekte weiterzuführen. Für zusätzliche Aufgaben muss man aber auch bereit sein, zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen, und das will die Mehrheit der Kommission tun. Für sie leisten die "Kulturantennen" einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftspolitischen Stabilisierungsprozess in den erwähnten Staaten. Wenn wir die Mittel nicht sprechen, zwingen wir die Pro Helvetia zum Übungsabbruch, obwohl der Schwarze Peter von der Deza kommt.

Zur Minderheit I (Föhn): Sie will bei den 128 Millionen Franken gemäss Entwurf des Bundesrates bleiben, also beim früheren Entscheid des Bundesrates. Die Minderheit I ist der Meinung, dass die Pro Helvetia hinsichtlich ihrer kulturellen Aktivitäten Prioritäten setzen muss - Herr Föhn hat das erklärt - und sich bei der Zusammenstellung ihres Portefeuilles nach den vorhandenen Mitteln richten, d. h. sich nach der Decke strecken muss. Aufbauarbeit in den Ostländern gehört aus der Sicht der Minderheit I nicht zum Mandat der Pro Helvetia und bedarf deshalb auch keiner zusätzlichen Mittel.

Zur Minderheit II (Müller-Hemmi): Die Minderheit II stellt die Bedeutung der "Kulturantennen" nicht in Frage. Sie möchte der Pro Helvetia zusätzlich Luft verschaffen und beantragt eine Aufstockung der zweckgebundenen Mittel für die Verstärkung des nationalen Zusammenhaltes um 2 Millionen auf 4,5 Millionen Franken.

Angesichts der Herausforderungen, mit denen die Schweiz konfrontiert ist, will die Minderheit II sicherstellen, dass die Förderung der kulturellen Verständigung und des Kulturaustausches innerhalb der Schweiz kein Lippenbekenntnis bleibt. Der Schritt des Ständerates war auslandorientiert; aus der Sicht der Minderheit II soll der Nationalrat nun ein Zeichen nach innen setzen. Politik und Wirtschaft polarisieren unser Land wie nie zuvor. Übrig bleibt die Kultur als verbindendes Element, und übrig bleibt die Frage, was uns die Kultur wert ist und was wir sie uns kosten lassen wollen.

Die Kommissionsmehrheit beantragt Ihnen, dem Ständerat zu folgen und 130 Millionen Franken zu sprechen, und bittet Sie, beide Minderheitsanträge abzulehnen.

Dreifuss Ruth · BPR-F · Bundesrat · Genf

J'ai dit l'essentiel. Le Conseil fédéral s'est rallié à la décision du Conseil des Etats, reconnaissant qu'il avait une responsabilité dans la création des antennes, dans le fait qu'il avait mandaté Pro Helvetia pour les poursuivre, et que Pro Helvetia, placée devant la nécessité de choisir elle-même si elles trouvaient place dans sa politique autonome, avait, de ce fait, besoin de moyens un peu moins serrés.

J'aimerais dire clairement que cela ne crée pas une obligation pour Pro Helvetia de poursuivre ce travail, si elle devait juger que ce travail n'était pas satisfaisant ni prioritaire. Là, Pro Helvetia est absolument autonome dans le choix des activités financées par les moyens que nous mettons à disposition. Mais nous n'aurions pas voulu la placer devant des choix trop cornéliens. C'est la raison pour laquelle nous avons passé à 130 millions de francs. Nous avons accepté cette position. Nous l'acceptons, aussi, maintenant qu'elle est devenue celle de la majorité de la commission de votre Conseil.

C'est la raison pour laquelle, en remerciant la minorité I du soutien qu'elle a apporté au Conseil fédéral, ce dernier lui demande de faire le même pas que nous, c'est-à-dire de faire aussi cette évolution et de dire qu'il est bon, pour la présence suisse en Europe centrale et en Europe de l'Est, que Pro Helvetia ait ces moyens.

Concernant la proposition de minorité II, soutenue par le groupe écologiste, je dois dire qu'il n'y a pas, a priori, un besoin aussi évident d'augmenter l'enveloppe pour les échanges à l'intérieur du pays. J'aimerais vous demander de ne pas trop vous focaliser sur cette différence. Ce qui est important, c'est le montant lui-même. Nous parlons quand même d'un montant relativement confortable: 130 millions de francs pour quatre ans, pour une partie des activités qui sont celles de la Confédération dans le domaine de la promotion de la culture. Si je vous demande d'être raisonnables, c'est parce que nous avons aussi besoin d'augmenter les ressources de l'Office fédéral de la culture, ce que nous faisons par les demandes budgétaires, parce que nous avons des tâches énormes dans le domaine de la conservation du patrimoine. Je pense en particulier à la conservation de la photographie; nous avons des obligations dans le domaine du cinéma, où nous n'avons plus les moyens pour l'encourager. Nous avons le sentiment, aujourd'hui, d'en être arrivés à un point que, ce que nous donnerions en plus à Pro Helvetia, nous ne pourrions pas le consacrer à des tâches propres de l'Office fédéral de la culture. Vous aurez encore l'occasion de montrer votre engagement en faveur des créateurs de ce pays.

Je vous remercierai de suivre la proposition de la majorité de votre commission, à laquelle le Conseil fédéral s'est rallié.

Abstimmung

Abstimmung - Vote

Eventuell - A titre préliminaire

Für den Antrag der Mehrheit .... 109 Stimmen

Für den Antrag der Minderheit II .... 48 Stimmen

Präsidentin (Heberlein Trix): Der Knopf der Abstimmungsanlage von Frau Garbani konnte nicht betätigt werden.

Abstimmung

Definitiv - Définitivement

Für den Antrag der Mehrheit .... 119 Stimmen

Für den Antrag der Minderheit I .... 48 Stimmen

Präsidentin (Heberlein Trix): Der Knopf der Abstimmungsanlage von Frau Garbani konnte nicht betätigt werden.

Verfahrensbeitrag

Ausgabenbremse - Frein aux dépenses

Abstimmung - Vote

Für Annahme der Ausgabe .... 145 Stimmen

Dagegen .... 14 Stimmen

Das qualifizierte Mehr ist erreicht

La majorité qualifiée est acquise

Art. 2

Antrag der Kommission

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Proposition de la commission

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Angenommen - Adopté

Abstimmung

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

Für Annahme des Entwurfes .... 151 Stimmen

Dagegen .... 9 Stimmen

Präsidentin (Heberlein Trix): Der Knopf der Abstimmungsanlage von Frau Garbani konnte noch immer nicht betätigt werden.

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral