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Dem Fachkräftemangel in der Pflege begegnen
Caroni Andrea · P-M · Ständerat · Appenzell A.-Rh. · FDP-Liberale Fraktion
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Der Interpellant hat sich von der schriftlichen Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt erklärt. Er verlangt Diskussion. - Dem wird nicht opponiert.
Ettlin Erich · Mit-M · Ständerat · Obwalden · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP.
Ich bin im Vorstand der Spitex Schweiz, und ich möchte dem Bundesrat für die Antwort danken.
Ich glaube, die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind bekannt. Der steigende Bedarf an Gesundheitsleistungen, der Fachkräftemangel und die regionalen Unterschiede setzen unser System unter Druck. Deshalb ist es zentral, dass wir nicht nur einzelne Symptome bekämpfen, sondern die Grundversorgung als Ganzes stärken. Nun hat der Bundesrat in seiner Antwort geschrieben, dass er beabsichtigt, uns die Agenda Grundversorgung vorzustellen. Darin skizziert das EDI einen möglichen Lösungsweg.
Entsprechend erwarte ich - deshalb habe ich mich zu Wort gemeldet -, dass die Forderung, die Kompetenzen in Gesundheitsberufen und insbesondere jene der Pflegehelfenden zu erweitern, mit einbezogen wird. Es ist enorm wichtig, diese Frage aktiv anzugehen, damit der Wildwuchs verhindert, die Qualität bestmöglich gesichert und die Versorgung aufrechterhalten werden kann. Ich gehe davon aus und hoffe, dass der Bundesrat dies auch macht, weil es uns allen dient, wenn Menschen, welche die Leistungen sowieso erbringen, auch die nötige Kompetenz dafür haben und damit das System entlasten.
Baume-Schneider Elisabeth · BR-F · Bundesrat · Jura
Je serai très brève. Vous le savez: il s'agit d'une question extrêmement sensible, quasiment un changement de paradigme, si l'on ouvre la possibilité pour le personnel qui n'a pas la même formation du point de vue médical ou infirmier de délivrer des prestations dans le domaine des soins et non uniquement dans le domaine de l'aide à domicile. Comme cela a été mentionné, dans l'agenda Soins de base, on observera les possibilités d'approches innovantes dans le cadre d'un processus "bottom-up", afin de voir comment on peut garantir la sécurité des patients et une organisation un peu plus ouverte sur l'interprofessionnalité des différents intervenants.
Ce sujet est très sensible. Il y a beaucoup de résistances, mais, en raison de la pénurie de personnel, on se doit de travailler en bonne intelligence, tout en gardant au coeur de la démarche la sécurité du patient.
Caroni Andrea · P-M · Ständerat · Appenzell A.-Rh. · FDP-Liberale Fraktion
Präsident (Caroni Andrea, Präsident): Damit ist das Geschäft erledigt.