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Humanitäre Nahrungsmittelhilfe aus der Schweiz zu Weltmarkt-Dumpingpreisen?

Wortlaut

Unsere humanitäre Hilfe hat Tradition. Dazu gehört seit 1959 die Nahrungsmittelhilfe mit Schweizer Produkten, insbesondere Milchprodukten. Die Lieferungen erfolgen über Hilfswerke sowie EDA-Vertretungen und sind allgemein anerkannt. Offenbar will der Bund die Beschaffungspolitik ändern und fordert von Schweizer Bauern, ihre Rohstoffe zu Weltmarkt-Dumpingpreisen zu liefern.

Wie rechtfertigt der Bundesrat diese Politik angesichts der wirtschaftlichen Lage der Rohstofflieferanten in der Schweiz?