16.5271
Unverhältnismässige Eigenmittelanforderungen für Schweizer Versicherer. Neues Beispiel für den Swiss Finish?
Wortlaut
Die Schweizer Versicherungsunternehmen müssen nach den Anforderungen des Schweizer Solvenztests über deutlich mehr Eigenmittel verfügen als Versicherungsunternehmen nach den Anforderungen der EU-Richtlinie "Solvabilität II", und zwar bis zweimal mehr, und dies für die gleiche Geschäftstätigkeit.
Ist sich der Bundesrat bewusst, dass diese Situation die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Versicherer und indirekt auch der KMU schwächt?
Wie hoch beziffert er diese Differenz? Wie rechtfertigt er sie?
Was schlägt er konkret vor?