00.019.857
Entscheid vom 30. November 2021 (VF.2021.18)
2. Dezember 2021Deutsch2 min
Amtsblatt des Kantons Aargau Publ.-Nr: 00.019.857 Stelle: Bezirksgericht Kulm Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse Veröffentlicht: 02.12.2021 Entscheid vom 30. November 2021 (VF.2021.18) Entscheid vom 30. November 2021 (VF.2021.18) Kläger Matan Ki...
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Amtsblatt des Kantons Aargau
Publ.-Nr: 00.019.857 Stelle: Bezirksgericht Kulm Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse Veröffentlicht: 02.12.2021
Entscheid vom 30. November 2021 (VF.2021.18) Entscheid vom 30. November 2021 (VF.2021.18)
Kläger Matan Kidane, geboren am 21. Juli 2021, von Eritrea, Bahnstrasse 772, 5728 Gontenschwil Beiständin: Sandra Wüst, Sozialdienst des Bezirks Kulm, Hauptstrasse 186, 5732 Zetzwil
Beklagte 1 Ruta Kidane, geboren am 16. Juni 1993, von Eritrea, Bahnstrasse 772, 5728 Gontenschwil
Beklagter 2 Daniel Haile, von Eritrea, Wohnort unbekannt
Gegenstand Vereinfachtes Verfahren betreffend Anfechtung Vaterschaftsvermutung
Die Gerichtspräsidentin entscheidet:
Erwägungen
1.
Es wird festgestellt, dass Daniel Haile nicht der Vater von Matan Kidane, geboren am 21. Juli 2021, ist.
2.
Die Gerichtskosten, bestehend aus einer Entscheidgebühr von Fr. 400.00 (inkl. Publikationskosten), werden den Beklagten 1 und 2 unter solidari-scher Haftung je zur Hälfte mit Fr. 200.00 auferlegt.
Die Entscheidgebühr erhöht sich um Fr. 133.00, wenn der Entscheid be-gründet werden muss.
Die Entscheidgebühr erhöht sich um Fr. 133.00, wenn der Entscheid be-gründet werden muss.
3.
Jede Partei trägt ihre eigenen Parteikosten.
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Hinweis zum Entscheiddispositiv (Art. 239 Abs. 2 ZPO)
Die Parteien können innert 10 Tagen seit Zustellung dieses Dispo¬sitivs beim Präsidium des Bezirksgerichts Kulm mit schriftlicher Eingabe eine schriftliche Begründung ver¬lan¬gen.
Die Frist kann nicht erstreckt werden (Art. 144 Abs. 1 ZPO). Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen anerkannten Feiertag i.S.v. § 21 EG ZPO, so endet sie am nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 ZPO). Die Frist steht still vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 145 Abs. 1 ZPO).
Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheides (Art.
239 Abs. 2 ZPO). Der Entscheid wird mit dem Ablauf der Frist rechtskräftig und vollstreckbar. Wird eine Begründung verlangt, so hemmt dies die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit des Entscheides.
Bezirksgericht Kulm Präsidium2 des Familiengerichts
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