00.020.071
Entscheid vom 8. Dezember 2021 (SN.2021.2)
10. Dezember 2021Deutsch3 min
Amtsblatt des Kantons Aargau Publ.-Nr: 00.020.071 Stelle: Bezirksgericht Kulm Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse Veröffentlicht: 10.12.2021 Entscheid vom 8. Dezember 2021 (SN.2021.2) Entscheid vom 8. Dezember 2021 (SN.2021.2) Gesuch¬steller Mich...
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Amtsblatt des Kantons Aargau
Publ.-Nr: 00.020.071 Stelle: Bezirksgericht Kulm Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse Veröffentlicht: 10.12.2021
Entscheid vom 8. Dezember 2021 (SN.2021.2) Entscheid vom 8. Dezember 2021 (SN.2021.2)
Gesuch¬steller Michael Jeker, geboren am 12. Juni 1979, von Mümliswil-Ramiswil, Spannergässli 2, 5723 Teufenthal AG Sachwalterin: Schuldenberatung Aargau-Solothurn, Effingerweg 12, Postfach 2753, 5001 Aarau 1
Gegenstand Summarisches Verfahren betreffend Nachlassverfahren (Art. 293 ff. SchKG)
Die Gerichtspräsidentin verfügt:
Erwägungen
1.
Dem Gesuchsteller wird gestützt auf Art. 295 SchKG eine definitive Nach-lassstundung von 6 Monaten, d.h. bis und mit 8. Juni 2022, bewilligt.
2.
Als definitive Sachwalterin wird die Schuldenberatung Aargau-Solothurn, Effingerweg 12, 5001 Aarau, eingesetzt.
3.
Die Sachwalterin wird aufgefordert, vor Ablauf der Stundung den Sach-walterbericht oder ein Gesuch um Stundungsverlängerung einzu¬rechnen, ansonsten die Stundung dahinfällt.
4.
Die Sachwalterin wird mit den Aufgaben gemäss 295 SchKG sowie mit der Zustellung des vorliegenden Entscheids an die Gläubiger beauftragt.
5.
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Die Entscheidgebühr von Fr. 200.00 für die Bewilligung der definitiven Stundung wird dem Gesuchsteller auferlegt und mit dem geleisteten Kos-tenvorschuss von Fr. 600.00 verrechnet.
Rechtsmittelbelehrung (Art. 295c SchKG i.V.m. Art. 319 ff. ZPO)
Dieser Entscheid kann vom Schuldner und den Gläubigern innert 10 Tagen seit seiner Zustellung beim Obergericht, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau, mit Be-schwerde angefochten werden.
Dieser Entscheid kann vom Schuldner und den Gläubigern innert 10 Tagen seit seiner Zustellung beim Obergericht, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau, mit Be-schwerde angefochten werden.
Mit der Beschwerde kann eine unrichtige Rechtsanwendung oder eine offen-sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes gerügt werden (Art. 320 ZPO). Die Beschwerde ist schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Es ist ge¬nau anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten und wel-che Abän¬derungen beantragt werden. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen (Art. 321 Abs. 3 ZPO). Eingaben und Beilagen in Papierform sind in je einem Exemplar für das Obergericht und für jede Gegenpartei einzureichen (Art. 131 ZPO).
Die Beschwerdefrist kann nicht erstreckt werden (Art. 144 Abs. 1 ZPO). Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen anerkannten Feiertag i.S.v. § 21 EG ZPO, so endet sie am nächsten Werktag (Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 142 Abs. 3 ZPO). Die Betreibungsferien und der Fristenstillstand gemäss Art. 145 Abs. 1 ZPO gelten nicht.
Die Beschwerde hemmt die Rechtskraft und die Vollstreckbarkeit des angefoch-tenen Entscheides nicht. Aufschiebende Wirkung kann keine erteilt werden (Art. 295c Abs. 2 SchKG).
Bezirksgericht Kulm Präsidium 2 des Zivilgerichts
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