00.094.598
Verfügung vom 27. März 2026
27. April 2026Deutsch2 min
Amtsblatt des Kantons Aargau Publ.-Nr: 00.094.598 Stelle: Bezirksgericht Rheinfelden Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse Veröffentlicht: 27.04.2026 Verfügung vom 27. März 2026 Anklägerin: Staatsanwaltschaft Rheinfelden - Laufenburg, Riburgerstras...
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Amtsblatt des Kantons Aargau
Publ.-Nr: 00.094.598 Stelle: Bezirksgericht Rheinfelden Rubrik: Gerichte / Entscheide, Urteile, Verfügungen und Beschlüsse Veröffentlicht: 27.04.2026
Verfügung vom 27. März 2026 Anklägerin: Staatsanwaltschaft Rheinfelden - Laufenburg, Riburgerstrasse 4, 4310 Rheinfelden vertreten durch Lena Luterbacher, Staatsanwältin, Riburgerstrasse 4, 4310 Rheinfelden
Strafkläger: Joël Johann Flesch, geboren am 15. Februar 1983, von Basel, Obere Rütistrasse 10, 4332 Stein AG
Zivil- und Strafkläger: Agim Aliu, geboren am 11. Februar 1981, von Nordmazedonien, Panoramaweg 247, 5275 Etzgen
Beschuldigter: Mouhamed Pattou, geboren am 1. Januar 1997, von Algerien, alias Mouhamed Pattou, geb. 26. Oktober 2002, von Algerien, Wohnort unbekannt amtlich verteidigt durch MLaw Sarah Grossenbacher, Schibli & Partner Advokatur, Bahnhofstrasse 57, 5001 Aarau
Gegenstand: Strafverfahren betreffend Diebstahl, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung
Gestützt auf den Umstand, dass der ordnungsgemäss vorgeladene Beschuldigte Mouhamed Pattou nicht zur Hauptverhandlung vom 27. März 2026 erschienen ist die Trennung der Strafverfahren gegen Said Pattou (ST.2025.89) und Mouhamed Pattou (ST.2025.90) anlässlich der Hauptverhandlung vom 27. März 2026 (Abänderung der Ziffer
Erwägungen
1.3
der Beweisverfügung vom 11. März 2026) das Erfordernis der erneuten Vorladung des Beschuldigten unter Androhung des Abwesenheitsverfahrens (Art. 366 Abs. 2 StPO) den Antrag der amtlichen Verteidigung anlässlich der Verhandlung vom 27. März 2026 um Fristerstreckung für die Stellungnahme betr. Landesverweisung Art. 331 StPO wird verfügt:
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1.
Die Strafverfahren gegen Said Pattou (ST.2025.89) und Mouhamed Pattou (ST.2025.90) werden getrennt (Abänderung der Ziffer 1.3 der Verfügung vom 11. März 2026).
2.
Der Beschuldigte wird erneut vorgeladen.
Erscheint die beschuldigte Person zur neu angesetzten Hauptverhandlung nicht oder kann sie nicht vorgeführt werden, so kann die Hauptverhandlung in ihrer Abwesenheit durchgeführt werden (Art. 366 Abs. 2 StPO).
3.
Die Frist zur Stellungnahme zur Frage, ob die beantragte Landesverweisung für den Beschuldigten einen schweren persönlichen Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB darstellt (Ziff. 4 der Verfügung vom 11. März 2026), wird bis zur nächsten Hauptverhandlung erstreckt.
Zustellung an: - den Beschuldigten (via Publikation)
Bezirksgericht Rheinfelden Präsidium I des Strafgerichts
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