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Entscheid

2023.GSI.2814

Krankenversicherung - Tarifverträge gemäss KVG; Sammelbeschluss Dezember 2023. Verfügung des Regierungsrates

20. Dezember 2023Deutsch23 min

Source be.ch

Krankenversicherung - Tarifverträge gemäss KVG; Sammelbeschluss Dezember 2023. Verfügung des Regierungsrates

Kanton Bern Canton de Berne

Verfügung des Regierungsrates RRB Ni.: 1403/2023 Datum RR-Sitzung: 20. Dezember 2023 Direktion: Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 Klassifizierung: Nicht klassifiziert

Krankenversicherung

Tarifverträge gemäss KVG; Sammelbeschluss Dezember 2023

Genehmigung

Erwägungen

1. Sachverhalt

1.1 Genehmigungsgesuche Der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) des Kantons Bern wurden folgende Verträge und Nachträge mit nachstehenden Tarifen zur Genehmigung eingereicht:

1. Tarifverträge zwischen der Klinik Bethesda Tschugg und der tarifsuisse ag, der CSS Krankenversicherung AG sowie der Einkaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

tarifsuisse ag, CSS, Stationäre Akutsomatik, ab 1.1.2022 CHF 9715.-

2. Tarifverträge zwischen den durch diespitäler.be vertretenen Spitäler2 und der tarifsuisse ag sowie der Einkaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

tarifsuisse ag, HSK Stationäre Akutsomatik 1.1.2023 bis CHF 9'900.- SwissDRG-Baserate 31.12.2023

1 Es handelt sich um einen Nachtrag zum bestehenden Tarifvertrag, in Kraft seit dem 1. Januar 2020. Die Klinik Bethesda Tschugg wurde ab dem 1. Januar 2022 zur gleichen SwissDRG-Baserate aufgenommen.

2 Spitäler fmi AG Frutigen / Meiringen / Interlaken; Réseau de l'Arc SA St. lmiei / Moutier; SRO AG, Spitalregion Oberaargau;

Insel Gruppe AG, Aarberg, Münsingen, Riggisberg, Tiefenau; Spital STS AG, Simmental / Thun / Saanenland; Spitalzentrum Biel AG, Biel

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3. Tarifvertrag zwischen der Privatklinik Siloah und der tarifsuisse ag

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

tarifsuisse ag Stationäre Akutsomatik ab 1.1.2023 CHF 9'600.- SwissDRG-Baserate

4. Tarifverträge zwischen der Lindenhofgruppe AG und der tarifsuisse ag sowie der Ein- kaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

tarifsuisse ag Stationäre Akutsomatik ab 1.1.2023 bis CHF 9'885.- SwissDRG-Baserate 31.12.2023

HSK Stationäre Akutsomatik ab 1.1.2023 CHF 9'885.- SwissDRG-Baserate

5. Tarifverträge zwischen der Hirslanden Bern AG3 und der CSS Kranken-Versicherung AG sowie der Einkaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

CSS, HSK Stationäre Akutsomatik ab 1.1.2023 bis CHF 9'900.- SwissDRG-Baserate 31.12.2023

CSS, HSK Stationäre Akutsomatik ab 1.1.2024 bis CHF 9'950.- SwissDRG-Baserate 31.12.2024

CSS, HSK Stationäre Akutsomatik ab 1.1.2025 CHF 9'970.- SwissDRG-Baserate

6. Tarifverträge zwischen der Rehaklinik Tschugg AG und der tarifsuisse ag sowie der Ein- kaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

tarifsuisse ag, HSK Stationäre Akutsomatik, ab 1.1.2023 CHF 9'600.- SwissDRG-Baserate

tarifsuisse ag, HSK Stationäre Rehabilitation ab 1.1.2023 CHF 738.- ST-Reha-Basispreis

3 Standorte: Klinik Beau-Site, Klinik Permanence und Salem-Spital

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 I Version: 44 I Dok.-Nr.: 1972010 1 Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 2/13

7. Tarifvertrag zwischen der Universitäre Psychiatrische Dienste (U PD) AG und der CSS Kranken-Versicherung AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

CSS Stationäre Psychiatrie, ab 1.1.2021 CHF 724.- TARPSY-Basispreis

8. Tarifverträge zwischen der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern (Soteria) und der CSS Kranken-Versicherung AG sowie der Einkaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

CSS Stationäre Psychiatrie, ab 1.1.2022 bis CHF 650.- TARPSY-Basispreis 31.12.2022 , CSS Stationäre Psychiatrie, ab 1.1.2023 CHF 651.- TARPSY-Basispreis

HSK Stationäre Psychiatrie, ab 1.1.2023 CHF 649.- TARPSY-Basispreis

9. Tarifverträge zwischen der Klinik Südhang und der tarifsuisse ag sowie der Einkaufsge- meinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

tarifsuisse ag Stationäre Psychiatrie, ab 1.1.2023 bis CHF 663.- TARPSY-Basispreis 31.12.2023

ab 1.1.2024 CHF 670.-

HSK Stationäre Psychiatrie, ab 1.1.2023 bis CHF 658.- TARPSY-Basispreis 31.12.2023

ab 1.1.2024 bis CHF 666.- 31.12.2024

ab 1.1.2025 CHF 670.-

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 I Version: 441 Dok.-Nr.: 19720101 Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 3/13

10. Tarifvertrag zwischen der Klinik VVysshölzli und der Einkaufsgemeinschaft HSK AG

Versicherer Leistung Gültigkeit Tarif

HSK Stationäre Psychiatrie 1.1.2023 bis CHF 610.- TARPSY-Basispreis 31.12.2023

Ab 1.1.2024 CHF 620.-

11. Tarifvertrag zwischen der Krebsliga beider Basel und der tarifsuisse ag ab 1. Januar

Leistung Pauschale

Früherkennung des Konsultation des zuweisenden Arztes CHF 64.70 Kolonkarzinoms (Art. TPVV5 1 Konsultation des zuweisenden Arztes — CHF 44.60 Telefonisch TPW 1

Pauschale für Blut-im-Stuhl Test (FIT) — CHF 46.00 Fallpauschale TPW 1

Koloskopie — einfach CHF 531.75 TPW 1

Koloskopie — mit Biopsie CHF 659.35 TPW 1

Koloskopie mit Polypektomie — einfach CHF 682.60 TPW 1

Koloskopie mit Polypektomie — komplex TARMED TPW CHF

0.86

Pauschale histopathologische Untersuchung des CHF 122.15 Biopsiematerials und/oder der Polypen — klein — TPW 1 eine Einheit

Pauschale histopathologische Untersuchung des CHF 206.85 Biopsiennaterials und/oder der Polypen — klein - , TPW 1 mehrere Einheiten

4 Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vom 29. September 1995 (KLV, 832.112.31) 5 TPW = Taxpunktwert

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.20231 Version: 44 I Dok.-Nr.: 1972010 I Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 4/13

Pauschale histopathologische Untersuchung des TARMED Biopsiematerials und/oder der Polypen — gross TPW CHF 0.86

12. Tarifvertrag zwischen der Betax Genossenschaft und der tarifsuisse ag ab 1. April 2022

Leistung Pauschale

Transporte im Kanton Grundtaxe CHF 6.80 Bern Pauschale Mehraufwand Transport Rollstuhl CHF 14.-

Sauerstoffflasche CHF 45.-

Taxe pro km CHF 5.50

13. Tarifvertrag zwischen Patiententransporte Lauterbrunnen und der tarifsuisse ag ab 1. November 2022

Leistung Pauschale

Transporte im Kanton Grundtaxe CHF 250.- Bern Pauschale Mehraufwand Transport Rollstuhl CHF 14.-

Sauerstoffflasche CHF 45.-

Taxe pro km CHF 5.50

14. Tarifvertrag zwischen dem Verein Behandlungszentren für Suchtmedizin Bern Biel Bur- dorf (BZS) und der tarifsuisse ag ab 1. Januar 2023

Leistung Wochen- pauschale

Ambulante Opioid-A- Substitutionsgestützte Behandlung, gleichnamig CHF 115.- gonisten-, und Dia- Opioid-Agonisten-Therapie (OAT), zuzüglich den phin Therapie opiat- Substanzkosten abhängiger Pati- ent*innen Heroingestützte Behandlung, gleichnamig Dia- CHF 255.- phin-Therapie (DT), zuzüglich den Substanzkos- ten

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 Version: 44 I Dok.-Nr.: 1972010 I Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 5/13

15. Tarifvertrag zwischen ASBO - Ambulante Suchtbehandlung Berner Oberland und der tarifsuisse ag ab 1. Januar 2023

Leistung Wochen- pauschale

Ambulante Opioid-A- Substitutionsgestützte Behandlung, gleichnamig CHF 115.- gonisten-, und Dia- Opioid-Agonisten-Therapie (OAT), zuzüglich den phin Therapie opiat- Substanzkosten abhängiger Pati- ent*innen Heroingestützte Behandlung, gleichnamig Dia- CHF 255.- phin-Therapie (DT), zuzüglich den Substanzkos- ten

16. Tarifvertrag zwischen Herr PD Dr. med. loannis Diamantis und der Helsana Versiche- rungen AG ab 1. Januar 2023

Leistung Pauschale

Diagnostisch gastro- Gastroskopie Vollpauschale CHF 540.- enterologische Be- handlungen (Kolosko- Koloskopie Vollpauschale CHF 649.- pie, Gastroskopie und kombinierte Behand- lungen) gem. KVG Gastroskopie und Koloskopie kombiniert Vollpau- CHF 1'039.- schale

Im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung obliegt es den Leistungserbringern und Versicherern, Tarife auszuhandeln und Tarifverträge abzuschliessen. Nach Artikel 46 Ab- satz 4 KVG6 bedürfen Tarifverträge der Genehmigung durch den Regierungsrat. Dieser prüft, ob die Tarifverträge mit dem Gesetz in Einklang stehen. Dazu gehört auch die Prüfung der Wirt- schaftlichkeit der Tarife. Der Umstand, dass sich die Tarifpartner auf einen Tarif geeinigt haben, genügt nicht als Nachweis für dessen Wirtschaftlichkeit. Bei der Preisfindung steht den Tarif- partnern aber ein Ermessensspielraum zu, weshalb sich die Behörde nicht nur an jenem Wert orientieren darf, den sie im Rahmen einer Festsetzung als angemessen erachten würde.

1.2 Empfehlungen der Preisüberwachung Bevor der Regierungsrat über die Genehmigung einer Preiserhöhung entscheidet, ist gemäss Artikel 14 PüG7 die Preisüberwachung (PUE) anzuhören. Soweit die PUE bei einem Leistungs- erbringer bereits zum gleichen oder höheren Tarif (eines anderen Versicherers) angehört wor- den ist oder bereits eine von der PUE gültige Empfehlung vorlag, hat die GSl keine zusätzliche Empfehlung eingeholt. Dieses Vorgehen entspricht der ausdrücklichen und langjährigen Praxis der PUE. Bei den Tarifverträgen der Leistungserbringer Interessengemeinschaft Sozialpsychiat- rie Bern (Soteria) und Klinik Wysshölzli sowie den Tarifverträgen für ambulante Leistungen hat die PUE auf eine Stellungnahme verzichtet.

6 Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) 7 Preisüberwachungsgesetz vom 20. Dezember 1985 (PUG; SR 942.20)

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Bezüglich stationäre Akutsonnatik — SwissDRG-Baserate 2022 — empfiehlt die PUE mit Schrei- ben vom 8. April 2022, ab dem Jahr 2022 maximal einen Basisfallwert von CHF 9299.- zu ge- nehmigen. Gemäss derzeitigem Kenntnisstand seien die Kosten- und Leistungsdaten 2020 der Spitäler durch Covid-19-Effekte stark verzerrt, weshalb kein aussagekräftiges Benchmarking 2022 basierend auf den Daten 2020 erstellt werden könne. Der Benchmark 2022 basiere des- halb auf dem Benchmark 2021, zuzüglich einer Teuerung von 0,74 Prozent. Die PUE hat den Benchmarkwert 2021 anhand von Kosten- und Leistungsdaten basierend auf ITAR_K®-Daten (integriertes Tarifmodell auf Basis der Kostenträgerrechnung, V10.0) bzw. einem analogen Mo- dell (Kostenreporting des Kantons Zürich [KOREK]) der Spitäler berechnet. Als Effizienzmass- stab hat die PUE das 20. Perzentil nach Anzahl Spitäler gewählt. Gemäss PUE liegen die in den Tarifverträgen vereinbarten Tarife über dem Benchmarkwert der PUE von CHF 9'299.- und halten aus ihrer Sicht somit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht stand. Bezüglich stationäre Akutsomatik — SwissDRG-Baserate 2023 — empfiehlt die PUE mit Schrei- ben vom 2. März 2023, ab dem Jahr 2023 maximal einen Basisfallwert von CHF 9231.- zu ge- nehmigen. Zur Berechnung der ins Benchmarking einfliessenden benchmarking-relevanten Baserates der einzelnen Spitäler hat die PUE mit den Daten 2021, wie vom Bundesverwal- tungsgericht verlangt, mit den Kosten- und Leistungsdaten basierend auf TAR K® V12.0 bzw. einem analogen Modell (KOREK) der Spitäler gearbeitet. Als Effizienzmassstab hat die PUE das 20. Perzentil nach Anzahl Spitäler gewählt. Gemäss PUE liegen die in den Tarifverträgen vereinbarten Tarife über dem Benchmarkwert der PUE von CHF 9'231.- und halten aus ihrer Sicht somit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht stand. Bezüglich stationäre Rehabilitation — ST-Reha-Basispreis 2023 — empfiehlt die PUE mit Schrei- ben vom 26. März 2023, für das Jahr 2023 einen Basispreis von höchstens CHF 684.- (Bench- markwert) zu genehmigen. Die PUE hat dafür zum Benchmarkwert 2022 eine Teuerung von 1,61% hinzugerechnet und so den Benchmarkwert 2023 bestimmt. Gemäss PUE liegen die in den Tarifverträgen vereinbarten Tarife über dem Benchmarkwert der PUE von CHF 684.- und halten aus ihrer Sicht somit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht stand. Bezüglich stationäre Psychiatrie —TARPSY-Basispreis 2021 — empfiehlt die PUE mit Schreiben vom 11. Januar 2023 ab dem Jahr 2021 maximal eine Tagespauschale von CHF 655.- zu ge- nehmigen. Basierend auf den Kosten- und Leistungsdaten des Jahres 2019 hat die PUE aus den ermittelten Basispreisen verschiedener Schweizer Leistungserbringer ein ungewichtetes Benchmarking beim 20. Perzentil vorgenommen. Um der Einführungsphase von TARPSY Rech- nung zutragen, gewährte die PUE eine Toleranzmarge von 10 Prozent auf dem errechneten Benchmark. Die PUE stellte daher fest, dass die vereinbarten Tarife ab dem Jahr 2021, trotz Feststellung eines noch ungenügenden Ausgleichs von Kostendifferenzen durch die Tarifstruk- tur (Day-Mix-Index, DMI) und einer noch ungenügenden Datenqualität, der Wirtschaftlichkeits- prüfung nicht standhalten. Bezüglich stationäre Psychiatrie —TARPSY-Basispreis 2023 — empfiehlt die PUE mit Schreiben vom 17. Februar 2023, für das Jahr 2023 einen Basispreis von höchstens CHF 636.- (Bench- markwert) zu genehmigen. Die PUE hat den Benchmarkwert 2023 anhand von schweizweiten Kosten- und Leistungsdaten des Jahres 2021 basierend auf ITAR_K® V12.0 sowie zusätzlich erhobenen Daten berechnet. Als Effizienzmassstab hat die PUE das 20. Perzentil nach Anzahl Spitälern plus einer Toleranzmarge von 5 Prozent gewählt. Gemäss PUE liegen die in den Tarif- verträgen vereinbarten Tarife über dem Benchmarkwert der PUE von CHF 636.- und halten aus ihrer Sicht somit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nicht stand.

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2. Begründung

Die zwischen Versicherern und Leistungserbringern abgeschlossenen Tarifverträge bedürfen der Genehmigung durch die zuständige Kantonsregierung oder, wenn sie in der ganzen Schweiz gelten sollen, durch den Bundesrat.8

Die vorliegenden Verträge gelten für Behandlungen von Leistungserbringern mit Sitz im Kanton Bern. Folglich ist der Regierungsrat des Kantons Bern für die Genehmigung der eingereichten Verträge zuständig und tritt auf die Genehmigungsgesuche ein.

2.1 Rechtliche Grundlagen Die vorliegende Tarifgenehmigungsverfügung stützt sich auf die relevanten Artikel des KVG8 und folgt der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts.

2.2 Wirtschaftlichkeitsprüfung Im Genehmigungsverfahren hat die zuständige Behörde zu prüfen, ob der Tarifvertrag mit dem Gesetz und dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und Billigkeit in Einklang steht.1° Unter Respektie- rung der Verhandlungsautonomie soll die Genehmigungsbehörde dabei nicht ihr Ermessen an die Stelle eines sachgerecht ausgeübten Ermessens der Vertragspartner stellen. Solange die vereinbarten Tarife unter pflichtgemässem Ermessen und pflichtgemässer Sachverhaltsermitt- lung und —würdigung mit den Geboten der Gesetzmässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Billigkeit in Einklang stehen, sind sie zu genehrnigen.11 Hingegen lässt alleine die Tatsache, dass sich die Tarifparteien auf einen Tarif geeinigt haben, diesen noch nicht als wirtschaftlich erscheinen.12

2.2.1 Stationäre Akutsomatik — SwissDRG-Baserate 2022 und 2023 Die Wirtschaftlichkeitsprüfung der PUE für die Vergütung der akut-stationären Behandlungen weicht in wesentlichen Punkten von den Empfehlungen der der Schweizerischen Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (nachfolgend GDK)13 ab, welche vom Bundesverwal- tungsgericht gestützt und als rechtmässig beurteilt wurden. Die PUE basiert ihre Benchmar- kings in beiden Empfehlungen zwar auf den Kosten- und Leistungsdaten gemäss ITAR_K® der Spitäler. Jedoch weicht sie bei der Berechnung der anrechenbaren Kosten (u.a. beim Abzug für Mehrkosten von Zusatzversicherten) als auch beim Effizienzmassstab nach wie vor von den Empfehlungen der GDK ab. Der Regierungsrat kann die Verwendung des 20. Perzentils als Effi- zienzkriterium sowie die fehlende Gewichtung nach Anzahl Fällen nicht nachvollziehen und da- her den Empfehlungen der PUE nicht folgen. Der Regierungsrat des Kantons Bern prüft die eingereichten stationären Tarife gemäss den Empfehlungen der GDK, welche nach der Rechtsprechung mangels bundesrechtlichen Vorga- ben einen hohen Stellenwert einnehmen. Ihm liegen schweizweite Kostendaten vor, welche nach den Empfehlungen der GDK bereinigt und von den Standortkantonen plausibilisiert wur- den und für die Prüfung der Tarife ab dem Jahr 2021 verwendet werden können. Diese Daten- grundlage erlaubt es dem Regierungsrat, eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchzuführen, die den Empfehlungen der GDK zur Wirtschaftlichkeitsprüfung entspricht und somit die Anforderungen des Bundesverwaltungsgerichts erfüllt.

8 Artikel 46 Absatz 4 KVG 9 Artikel 46 KVG, Artikel 49 KVG, Artikel 49a KVG 10 Artikel 46 Absatz 4 KVG.

11 BVGE C-2283/2013 und C-3617/2013 vom 11. September 2014, E. 24.3.3.

12 BVGE C-8011/2009 vom 28. Juli 2011, E. 5.

13 Empfehlungen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung, verabschiedet durch den Vorstand der GDK am 27. Juni 2019, abrufbar unter

https://www.gdk-cds.ch/de/gesundheitsversorgung/spitaeler/finanzierung/wirtschaftlichkeitspruefung

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 I Version: 441 Dok.-Nr.: 1972010 I Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 8/13

2.2.2 Stationäre Rehabilitation — ST Reha-Basispreis 2023 Auch im Bereich der stationären Rehabilitation weicht die Wirtschaftlichkeitsprüfung der PUE in wesentlichen Punkten (u.a. bei der Herleitung der KVG-relevanten Betriebskosten, Benchmar- king) von den Empfehlungen der GDK ab. Die GDK stellt zudem fest, dass die Leistungsdaten nach ST Reha (Anzahl Pflegetage der bewerteten Fälle, Anzahl bewertete Fälle, Day Mix) in Bezug auf das Datenjahr 2021 nur unvollständig vorliegen. Eine Mehrheit dieser Daten beruhe noch (mangels effektiver Leistungsdaten nach ST Reha) auf Schätzungen und Simulationen. Analysiere man die Werte, ergäben sich gegenüber den bisherigen Leistungsdaten grössere Abweichungen mit häufig fraglicher Plausibilität. Die GDK hält somit fest, dass die Daten 2021 aus der Rehabilitation nicht dazu geeignet sind, ein Benchmarking mit dem Ziel einer «Punkt- landung» durchzuführen14. Vor dem 1. Januar 2022 habe in der Rehabilitation noch keine natio- nal einheitliche Tarifstruktur bestanden und damit auch keine national allseits anerkannte Me- thodik zur Messung und Bereinigung des Schweregrads der Leistungen für einzelne Patientin- nen und Patienten. Darüber hinaus habe eine einheitliche Einteilung in Leistungsbereiche (Fachgebiete) gefehlt. Somit könnten nur jene Spitäler direkt miteinander verglichen werden, die über einen vergleichbaren Leistungsauftrag verfügen und bei denen keine Indizien für unter- schiedliche Schweregrade innerhalb des gleichen Leistungsauftrags vorliegen (z. B. erheblich abweichende durchschnittliche Aufenthaltsdauern, Kliniken mit besonderer Spezialisierung). Der Regierungsrat erachtet die Voraussetzungen für eine Wirtschaftlichkeitsprüfung mittels Benchmarking als nicht erfüllt. Solange diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, erachtet er, mangels Alternativen, die kostenneutrale Umrechnung bestehender Tarife als einzige plausible Berechnung der ST Reha-Tarife. Folglich wurden die ST Reha-Tarife ab dem Jahr 2023 mittels kostenneutraler Umrechnung der Tarife des Jahres 2021 bestimmt und zur Plausibilisierung der vorliegenden vertraglich vereinbarten Tarife herangezogen. Der Regierungsrat des Kantons Bern lehnt die Methode der PUE zur Wirtschaftlichkeitsprüfung von ST Reha-Tarifen aus den obgenannten Gründen ab und kann daher deren Empfehlungen nicht folgen.

2.2.3 Stationäre Psychiatrie —TARPSY-Basispreis 2021 und 2023 Im Bereich der stationären Psychiatrie weicht die Wirtschaftlichkeitsprüfung der PUE ebenfalls in wesentlichen Punkten (u.a. bei der Herleitung der KVG-relevanten Betriebskosten, Bench- marking) von den Empfehlungen GDK ab. Die GDK stellt hinsichtlich TARPSY fest, dass die Ta- rifstruktur bei einem Benchmarking auf Ebene der Tageskosten keine eindeutigen Aussagen darüber erlaubt, ob ein Spital seine Leistungen effizient und günstig erbringt15. Die Koexistenz verschiedener Behandlungskonzepte mit unterschiedlichen Aufenthaltsdauern müsse bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung zusätzlich berücksichtigt werden. Analysen der GSI und der GDK16 deuten darauf hin, dass ein Benchmarking auf Ebene der Fallkosten zurzeit der bessere Aus- gangspunkt für eine Wirtschaftlichkeitsprüfung ist als ein Benchmarking auf Ebene der Tages- kosten. Jedoch zeigen sich auch hier grosse Unterschiede zwischen einzelnen Spitälern, so dass noch kein punktgenaues Benchmarking möglich ist, sondern die Daten nur für eine Plausi- bilisierung genügen. Aufgrund der vorstehenden Ausführungen lehnt der Regierungsrat das Vorgehen der PUE ab. Für die TARPSY-Tarife erachtet er weiterhin eine Wirtschaftlichkeitsprüfung mittels Plausibilisie- rung der vereinbarten Tarife durch die ihm vorliegenden schweizweiten Tages- und Fallkosten- daten, welche nach den Empfehlungen der GDK bereinigt und von den Standortkantonen plau- sibilisiert wurden, als angezeigt.

Benchmarking in der Rehabilitation: Empfehlungen der Kommission Vollzug KVG zuhanden der Kantone aufgrund der Da- ten 2021, Schreiben an die kantonalen Gesundheitsdepartemente vom 9. März 2023 15 Austausch Kostendaten der Spitäler, Schreiben an die kantonalen Gesundheitsdepartemente vom 30. Januar 2023 Rémi Guidon et al., TARPSY als Grundlage für Betriebsvergleiche, in: das Krankenhaus 8/2021, S. 692-694, www.daskran- kenhaus.de

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.20231 Version: 44 I Dok.-Nr.: 1972010 1 Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 9/13

2.2.4 Tarifverträge im ambulanten Bereich Für die Prüfung der Tarife im ambulanten Bereich sind keine gesamtschweizerischen Kosten- und Leistungsdaten vergleichbarer Leistungen verfügbar, mit denen Benchmarkings analog zum stationären Bereich durchgeführt werden können. Entsprechend erfolgt die VVirtschaftlichkeits- und Billigkeitsprüfung nach Artikel 46 Absatz 4 Satz 2 KVG insbesondere unter Berücksichti- gung der letztmaligen Tarife sowie der Tarife anderer Leistungserbringer, wobei den Parteien bei Tarifvereinbarungen ein grösserer Ermessensspielraum zusteht. Diesbezüglich bestehen keine Hinweise, dass sich die zur Genehmigung beantragten Tarife des ambulanten Bereichs ausserhalb des den Tarifpartnern zustehenden Ermessensspielraums bewegen.

2.3 Ergebnis Der Regierungsrat hat die vorgelegten Tarifverträge geprüft und befindet die zur Genehmigung eingereichten Tarife, unter Berücksichtigung der Plausibilisierung, für wirtschaftlich und recht- mässig. Die Tarifverträge können genehmigt werden.

2.4 Verfahrenskosten Die Genehmigung und Festsetzung von Tarifen durch den Regierungsrat ist gebührenpflichtig.17 Da es sich bei den vorliegenden Tarifgenehmigungen um einfache Tarifgenehmigungsverfahren handelt, sind die Verfahrenskosten in Anwendung der Artikel 6 und 9 GebD GR/RR pro vorlie- genden Vertrag pauschal auf CHF 700.- festzulegen. Da die Genehmigung von vereinbarten Tarifen durch die Kantonsregierung im Interesse beider Tarifparteien liegt, rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten pro Tarifvertrag je hälftig auf die Tarifparteien aufzuteilen, wenn die Parteien diesbezüglich keine oder keine andere Regelung getroffen haben. Die Krankenversicherer haften für ihren Anteil in Anwendung von Artikel 106 VRPG18 solidarisch, soweit die Verträge nicht durch einen Verband abgeschlossen wurden. Die Verfahrenskosten werden mit Rechtskraft der Verfügung fällig.19 Die Zahlungseinladungen erfolgen mit separater Post.

3. Dispositiv

Gestützt auf die vorstehende Begründung wird

Dispositiv

verfügt:

1. Folgende Tarifverträge und -nachträge werden genehmigt:

1.1 Vertrag vom 17. November 2021 zwischen der Universitäre Psychiatrische Dienste (UPD) AG und der CSS Kranken-Versicherung AG29 betreffend Leistungsabgeltung für stationäre psychiatrische Behandlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2021.

1.2 Vertrag vom 14. Dezember 2021 zwischen der Interessengemeinschaft Sozialpsychi- atrie Bern Soteria und der CSS Kranken-Versicherung AG21 betreffend Leistungsab- geltung für stationäre psychiatrische Behandlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2021.

17 Dekret vom 15. Januar 1996 über die Gebühren des Grossen Rates und des Regierungsrates (GebD GRARR; BSG 154.11), Anhang II; Ziffer 2.9 18 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 19 Artikel 103 Absatz 4 VRPG

28 Inkl. INTRAS Kranken-Versicherung AG, Arcosana AG und Sanagate AG 21 Inkl. Arcosana AG

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 I Version: 44 I Dok.-Nr.: 1972010 I Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 10/13

1.3 Vertrag vom 10. Januar 2022 zwischen der Krebsliga beider Basel und der tarifsuisse ag22 betreffend Vergütung von Kolonkarzinom-Screening Untersuchungen gemäss KVG gemäss KVG ab 1. Januar 2022.

1.4 Vertrag vom 24. Februar 2022 zwischen diespitäler.be23 und der tarifsuisse ag22 be- treffend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-stationäre Behandlungen ge- mäss KVG ab 1. Januar 2022.

1.5 Vertragsnachtrag vom 1. März 2022 zum bestehenden Tarifvertrag betreffend Vergü- tung der akutstationären Behandlung von spitalbedürftigen Patienten in der allgemei- nen Abteilung gemäss KVG, in Kraft seit 1. Januar 2020 zwischen diespitäler.be und der Einkaufsgemeinschaft HSK AG ab 1. Januar 2022.

1.6 Vertrag vom 13. April 2022 zwischen diespitäler.be23 und der CSS Kranken-Versiche- rung AG21 betreffend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-stationäre Be- handlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2022.

1.7 Vertrag vom 19. April 2022 zwischen der BETAX Genossenschaft und der tarifsuisse ag22 betreffend Vergütung von Leistungen für Transporte im Kanton Bern gemäss KVG ab 1. April 2022.

1.8 Vertrag vom 3. August 2022 zwischen der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern Soteria und der CSS Kranken-Versicherung AG21 betreffend Leistungsabgel- tung für stationäre psychiatrische Behandlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.9 Vertrag vom 6. Oktober 2022 zwischen dem Verein Behandlungszentren für Sucht- medizin Bern Biel Burdorf (BZS) und der tarifsuisse ag24 betreffend die Abgeltung der vergütungspflichtigen, ambulanten Opioid-Agonisten-, und Diaphin Therapie opiatab- hängiger Patienrinnen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.10 Vertrag vom 25. Oktober 2022 zwischen Patiententransporte Lauterbrunnen und der tarifsuisse ag22 betreffend Vergütung von Leistungen für Transporte im Kanton Bern gemäss KVG ab 1. Novmeber 2022.

1.11 Vertrag vom 25. Oktober 2022 zwischen der Interessengemeinschaft Sozialpsychiat- rie Bern Soteria und der Einkaufsgemeinschaft HSK AG betreffend Vergütung von stationären, psychiatrischen Behandlungen von spitalbedürftigen Patienten (Erwach- sene) gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.12 Vertrag vom 21. November 2022 zwischen der ASBO - Ambulante Suchtbehandlung Berner Oberland und der tarifsuisse ag25 betreffend die Abgeltung der vergütungs- pflichtigen, ambulanten Opioid-Agonisten-, und Diaphin Therapie opiatabhängiger Patient*innen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

22 Vertritt Aquilana Versicherungen, Moove Sympany AG, Supra-1846 SA, Einsiedler Krankenkasse, PROVITA Gesundheits- versicherung AG, Sumiswalder Krankenkasse, Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, CONCORDIA Schweizerische Kranken- u. Unfallversicherung AG, Atupri Gesundheitsversicherung, Avenir Assurance Maladie SA, Krankenkasse Luzerner Hinterland, ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Vivao Sympany AG, Kolping Krankenkasse AG, Easy Sana As- surance Maladie SA, Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Cassa da malsauns LUMNEZIANA, KLuG Krankenver- sicherung, EGK Grundversicherungen AG, sanavals Gesundheitskasse, Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, sodalis gesundheitsgruppe, vita surselva, Verein Krankenkasse Visperterminen, Caisse-maladie de la Vallée d'Entremont société coopérative, Krankenkasse Institut Ingenbohl, Stiftung Krankenkasse VVädenswil, Krankenkasse Birchmeier, Krankenkasse Stoffel MeIs, SVVICA Krankenversicherung AG, Galenos AG, rhenusana, Mutuel Assurance Maladie SA, AMB Assurance SA, Philos Assurance Maladie SA, Assura-Basis SA, Visana AG, Agrisano Krankenkasse AG, sana24 AG, vivacare AG und Ge- meinsame Einrichtung KVG 23 Vertritt die Klinik Bethesda Tschugg

24 zusätzlich zu Fussnote 22: KVF Krankenversicherung AG und Krankenkasse Simplon

25 zusätzlich zu Fussnote 22: KVF Krankenversicherung AG

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.20231 Version: 441 Dok.-Nr.: 1972010 I Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 11/13

1.13 Vertrag vom 6. Dezember 2022 zwischen der Helsana Versicherungen AG und Herr PD Dr. med. loannis Diamantis betreffend Pauschale Vergütung von diagnostische gastroenterologische Behandlungen (Koloskopie, Gastroskopie und kombinierte Be- handlungen) gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.14 Vertrag vom 16. Januar 2023 zwischen der Südhang Klinik für Suchttherapien und der tarifsuisse ag22 betreffend Leistungsabgeltung nach TARPSY für stationäre psy- chiatrische Behandlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.15 Vertrag vom 25. Januar 2023 zwischen der Südhang Klinik für Suchttherapien und der Einkaufsgemeinschaft HSK AG betreffend Vergütung von stationären, psychiatri- schen Behandlungen von spitalbedürftigen Patienten (Erwachsene) gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.16 Vertrag vom 7. Februar 2023 zwischen der Privatklinik Siloah und der tarifsuisse ag22 betreffend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-stationäre Behandlungen ge- mäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.17 Vertrag vom 6. März 2023 zwischen Klinik VVysshölzli Marie Sollberger-Stiftung und der Einkaufsgemeinschaft HSK AG betreffend Vergütung von stationären, psychiatri- schen Behandlungen von spitalbedürftigen Patienten (Erwachsene) gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.18 Vertrag vom 25. April 2023 zwischen der Rehaklinik Tschugg AG und der Einkaufsge- meinschaft HSK AG betreffend Vergütung von akutstationären Behandlungen von spitalbedürftigen Patienten gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.19 Vertrag vom 25. April 2023 zwischen der Rehaklinik Tschugg AG und der Einkaufsge- meinschaft HSK AG betreffend Vergütung der stationären Rehabilitation von spitalbe- dürftigen Patienten gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.20 Vertrag vom 28. Juni 2023 zwischen der Rehaklinik Tschugg AG und der tarifsuisse ag22 betreffend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-stationäre Behandlun- gen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.21 Vertrag vom 28. Juni 2023 zwischen der Rehaklinik Tschugg AG und der tarifsuisse ag22 betreffend Stationäre Rehabilitation (ST Reha) gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.22 Vertrag vom 8. Juli 2023 zwischen der Lindenhofgruppe AG und der Einkaufsgemein- schaft HSK AG betreffend Vergütung von akutstationären Behandlungen von spital- bedürftigen Patienten gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.23 Vertrag vom 19. Juli 2023 zwischen diespitäler.be26 und der tarifsuisse ag22 betref- fend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-stationäre Behandlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.24 Vertrag vom 30. August 2023 zwischen der Lindenhofgruppe AG und der tarifsuisse ag22 betreffend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-stationäre Behandlun- gen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.25 Vertrag vom 4. September 2023 zwischen diespitäler.be und der Einkaufsgemein- schaft HSK AG betreffend Vergütung von akutstationären Behandlungen von spital- bedürftigen Patienten gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

1.26 Vertrag vom 26. Oktober 2023 zwischen der Hirslanden Bern AG und der Einkaufsge- meinschaft HSK AG betreffend Vergütung von akutstationären Behandlungen von spitalbedürftigen Patienten gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

Vertritt Spitäler fmi AG, Réseau de l'Arc SA, Regionalspital Emmental AG, SRO AG, Insel Gruppe AG, Spital STS AG und

Spitalzentrum Biel AG

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 I Version: 44 I Dok.-Nr.: 1972010 I Geschäftsnummer: 2023.GSI.2814 12/13

1.27 Vertrag vom 30. Oktober 2023 zwischen der Hirslanden Bern AG und der CSS Kran- ken-Versicherung AG betreffend Leistungsabgeltung nach SwissDRG für akut-statio- näre Behandlungen gemäss KVG ab 1. Januar 2023.

2. Die Verfahrenskosten, festgelegt auf CHF 700.- für jeden genehmigten Tarifvertrag, werden den Krankenversicherern und den Leistungserbringern je hälftig auferlegt. Die Krankenver- sicherer und Leistungserbringer haften für ihren Anteil an den Verfahrenskosten solida- risch, soweit der Vertrag nicht durch einen Verband abgeschlossen wurde.

3. Ziffer 1 des Dispositivs wird im Amtsblatt des Kantons Bern veröffentlicht.

4. Diese Verfügung wird der Preisüberwachung mitgeteilt und folgenden Parteien eröffnet: ASBO - Ambulante Suchtbehandlung Berner Oberland

  • Betax Genossenschaft CSS Kranken-Versicherung AG diespitäler.be
  • Einkaufsgemeinschaft HSK AG
  • Helsana Versicherungen AG Herr PD Dr. med. loannis Diamantis Hirslanden Bern AG
  • Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie Bern (Soteria)
  • Rehaklink Tschugg AG Klinik Bethesda Tschugg Klinik Südhang
  • Klinik VVysshölzli
  • Krebsliga beider Basel Lindenhofgruppe AG Privatklinik Siloah
  • Patiententransporte Lauterbrunnen
  • tarifsuisse ag Universitäre Psychiatrische Dienste (UPD) Verein Behandlungszentren für Suchtmedizin Bern Biel Burdorf (BZS)

Im Nam -n des Regierungsrates

hil ppe Müller Christoph Auer Regierungspräsident Staatsschreiber

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen seit Eröffnung Beschwerde an das Bundesverwal- tungsgericht erhoben werden. Sie ist doppelt einzureichen beim Bundesverwaltungsgericht, Abtei- lung Ill, Postfach, 9023 St. Gallen, und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be- weismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung der angefochtenen Verfügung und die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit der Beschwerdeführer sie in Händen hält (Artikel 53 KVG).

Verteiler — Gesundheits-, Sozial- und lntegrationsdirektion

Nicht klassifiziert I Letzte Bearbeitung: 07.09.2023 I Version: 44 I Oak -Ni.: 19720101 Geschäftsnummer: 2023.GSl.2814 13/13