2024.GSI.2566
Spitalversorgungsverordnung (SpVV) (Änderung)
15. Oktober 2025Deutsch2 min
Source be.ch
Spitalversorgungsverordnung (SpVV) Änderung vom 15.10.2025
Erlass(e) dieser Veröffentlichung: Neu: – Geändert: 812.112 Aufgehoben: –
Der Regierungsrat des Kantons Bern, auf Antrag der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion,
Dispositiv
beschliesst:
I.
Der Erlass 812.112 Spitalversorgungsverordnung vom 23.10.2013 (SpVV) (Stand 01.01.2023) wird wie folgt geändert:
Ingress (geändert) Der Regierungsrat des Kantons Bern, gestützt auf Artikel 5, Artikel 39 Absatz 2, Artikel 51a Absatz 4, Artikel 54 Absatz 3, Artikel 55 Absatz 2, Artikel 55a Absatz 4, Artikel 72 Absatz 2, Artikel 75, Artikel 89, Artikel 100 Absatz 6, Artikel 103 Absatz 3, Artikel 105 Absatz 2, Artikel 108 Absatz 4, Artikel 109 Absatz 4, Artikel 110 Absatz 3, Artikel 111, Artikel 121a, Artikel 127 Absatz 3, Artikel 155 und Artikel 158 Absatz 2 des Spitalversorgungs- gesetzes vom 13. Juni 2013 (SpVG)1),
auf Antrag der Gesundheits- und Fürsorgedirektion, beschliesst: Titel nach Art. 20 (geändert)
3.6.2 Ambulante Spitalversorgungsleistungen
1) BSG 812.11
Art. 20a Abs. 1 (unverändert) [FR: (geändert)], Abs. 2 (geändert) 1 Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion kann den Listenspitälern
Pauschalen für die folgenden Leistungskategorien entrichten: Aufzählung unverändert. 2 Der Leistungsvertrag legt die einzelnen Leistungen einer Leistungskategorie
fest. Art. 20b Abs. 4 4 Er kann die Pauschale für jede einzelne Leistung differenzieren nach
c (geändert) dem behandlungsmässigen Schweregrad der Patientin oder des Patienten, d (neu) dem Alter der Patientin oder des Patienten. Art. 31c Abs. 2 2 Die Abgeltung nach Absatz 1 beträgt pro Jahr und Vollzeitäquivalent
a (geändert) 30'000 Franken für Weiterbildungen in nicht unterversorgten ärztlichen Fachrichtungen, b (geändert) 65'000 Franken für Weiterbildungen in unterversorgten ärztli- chen Fachrichtungen, c (geändert) 30'000 Franken für pharmazeutische Weiterbildungen. Art. 31e Abs. 1, Abs. 2 (geändert) [FR: (unverändert)] 1 Das Gesundheitsamt entrichtet dem Leistungserbringer einen Förderbeitrag
a (geändert) von 65'000 Franken pro Vollzeitäquivalent für eine Weiterbil- dungsstelle, die Unteraufzählung unverändert. 2 Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion legt die unterversorgten
ärztlichen Fachrichtungen und die unterversorgten Regionen durch Verordnung fest.
II.
Keine Änderung anderer Erlasse.
III.
Keine Aufhebungen.
IV.
Diese Änderung tritt rückwirkend auf den 1. Januar 2025 in Kraft.
Bern, 15. Oktober 2025 Im Namen des Regierungsrates Der Präsident: Neuhaus Der Staatsschreiber: Auer