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Entscheid

88-845

Verwaltungsbehörden 17.03.1989 88.845

17. März 1989Deutsch9 min

Source admin.ch

Erwägungen

60.

pour cent dans les régions sous-développées de l'Anatolie orientale. De ce fait, la plupart des réfugiés proviennent du territoire compris entre Gaziantep et Erzurum, c'est àdire des provinces voisines du Taurus arménien et de la région politiquement menacée du Kurdistan. Cette forme moderne de migration continue de se développer et s'avère difficile à juguler, même si, dans la majorité des cas, ses causes sont étrangères au droit d'asile. D'un côté, notre pays devrait rester largement ouvert aux véritables réfugiés politiques, mais de l'autre, des limites acceptables devraient être fixées à l'immigration en provenance de pays sous-développés. Il convient dès lors de s'attaquer efficacement aux causes économiques de ces mouvements migratoires. Le Conseil fédéral est donc prié de charger le Département des affaires étrangères de modifier les priorités de l'aide au développement avec la Turquie. Dans ce but, des projets d'aide au développement devront être élaborés, avant tout en faveur de la Turquie orientale, et serviront de mesures d'accompagnement au renvoi d'une partie des réfugiés; pour ce faire, il conviendra d'engager les autorités turques à une coopération active. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Auer, Bühler, Cavadini, Danuser, Diener, Ducret, Eggly, EppenbergerSusi, Etique, Fischer-Seengen, Frey Claude, Frey Walter, Früh, Gros, Gysin, Hess Otto, Houmard, Loeb, Maître, Mauch Rolf, Müller-Meilen, Nabholz, Ott, Petitpierre, Philipona, Reimann Maximilian, Rutishauser, Salvioni, Savary-Vaud, Schmid, Schmidhalter, Schule, Seiler Rolf, Spoerry, Steinegger, Weber-Schwyz, Wellauer, Widmer, Wyss Paul, Wyss William, Zbinden Hans, Ziegler, Zwingli (44) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 13. Februar 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 février 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 88.834 Postulat Dietrich Saisonniers und Jahresaufenthalter Saisonniers et résidents à l'année Wortlaut des Postulates vom 7. Dezember 1988 Der Bundesrat wird ersucht, die in der Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Ausländer vorgesehenen Restkontingente für Saisonniers und Jahresaufenthalter freizugeben. Texte du postulat du 7 décembre 1988 Le Conseil fédéral est invité à: débloquer les contingents de réserve de saisonniers et de permis à l'année prévus par l'ordonnance limitant le nombre des étrangers. Mitunterzeichner- Cosignataire: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Arbeitsmarkt ist vollständig ausgetrocknet. Hôtellerie und Gastwirtschaftsgewerbe sind ganz besonders betroffen. Der Konkurrenzdruck der touristischen Nachbarländer ist ausserordentlich stark. Die Hôtellerie läuft Gefahr, die von den Gästen erwarteten Dienstleistungen nicht mehr im erforderlichen Ausmass und in der gewünschten Qualität erbringen zu können. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. Februar 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 février 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident: Der Bundesrat ist bereit, dieses Postulat entgegenzunehmen. Es wird indessen bekämpft durch Herrn Steffen. Damit ist Diskussion gegeben. Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 88.845 Postulat Hari Saisonnierkontingent. Verteilung auf die Kantone Saisonniers. Répartition du contingent annuel entre les cantons Wortlaut des Postulates vom 13. Dezember 1988 Der Bundesrat wird ersucht, den aus dem Jahr 1973 stammenden Verteilschlüssel den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen anzupassen und zu ändern. Seit 1973 hat sich die bernische Wirtschaft stark verändert. So können allein im Berner Oberland - im klassischen Saisongebiet-folgende Entwicklungen festgestellt werden: - die Wohnbevölkerung hat in den letzten sieben Jahren um 3,9 Prozent zugenommen (Gesamtkanton: 1,8 Prozent); - die Anzahl der Erwerbstätigen ist zwischen 1975 und 1985 um 8,4 Prozent gestiegen (Gesamtkanton: 3,7 Prozent); - die Logiernächtezahl stieg zwischen 1979 und 1987 um 24,8 Prozent von 4,553 Millionen auf 5,681 Millionen (Schweiz: 11 Prozent). Die Situation für das Gastgewerbe und die Hôtellerie im Berner Oberland ist unhaltbar geworden. Eine sofortige Aenderung für die Saison 1989/1990 drängt sich auf. Texte du postulat du 13 décembre 1988 Le Conseil fédéral est prié de modifier la clef de répartition des saisonniers, établie en 1973, de façon à l'adapter aux conditions économiques actuelles. L'économie bernoise a subi des changements importants depuis 1973. Pour le seul Oberland bernois, région touristique par excellence, on constate l'évolution suivante: - la population indigène s'est accrue de 3,9 pour cent au cours des sept dernières années, contre 1,8 pour cent pour l'ensemble du canton; - la population active a augmenté de 8,4 pour cent entre 1975 et 1985, contre 3,7 pour cent pour l'ensemble du canton; - le nombre des nuitées est passé de 4553 millions à 5681 millions entre 1979 et 1987, ce qui représente une augmentation de 24,8 pour cent. L'augmentation moyenne pour la Suisse était de 11 pour cent.

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17.

März 1989 N 597 Postulat Ziegler La situation est devenue insupportable pour l'hôtellerie et la restauration dans l'Oberland bernois. Une modification immédiate s'impose pour la prochaine saison touristique. Mitunterzeichner- Cosignataires: Daepp, Dietrich, Rychen, Schwab, Seiler Hanspeter, Zölch (6) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 13. Februar 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 février 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 88.846 Postulat Büttiker Schweizer Beteiligung an amerikanischer Teilchenbeschleuniger-Forschungsanlage Accélérateur de particules américain. Participation suisse Wortlaut des Postulates vom 13. Dezember 1988 Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob eine Schweizer Beteiligung an der weltgrössten Teilchenbeschleuniger-Forschungsanlage in der Nähe von Dallas (USA) forschungs- und wissenschaftspolitisch möglich und notwendig ist. Texte du postulat du 13 décembre 1988 Le Conseil fédéral est invité à déterminer s'il serait possible et utile, du point de vue de la recherche scientifique en Suisse, que notre pays participe aux travaux menés par l'institut disposant du plus grand accélérateur de particules au monde, établi dans la région de Dallas (U.S.A.). Mitunterzeichner- Cosignataire: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Amerikaner haben die Möglichkeit signalisiert, dass sich andere Staaten der demokratischen Staatenwelt am Bau, bei der Finanzierung und später auch an der Führung des weltgrössten Teilchenbeschleunigers in den USA beteiligen können. Mit Japan haben die Amerikaner über die Errichtung dieses internationalen Forschungszentrums bereits Kontakt aufgenommen. Anderseits haben bereits jetzt Wissenschafter auch aus der Schweiz ihr Interesse an der Nutzung dieser geplanten Forschungsanlage bekundet, denn in diesem Bereich der Spitzentechnologieforschung spielt die Grosse der Teilchenbeschleunigeranlage eine entscheidende Rolle. Da in der Schweiz aus verschiedenen Gründen ein Ausbau der bestehenden Teilchenbeschleunigeranlagen in dieser gigantischen Grössenordnung kaum möglich sein wird, sollte in diesem Bereich unverzüglich die Zusammenarbeit mit den Amerikanern angestrebt werden. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 13. Februar 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 février 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 88.851 Postulat Ziegler Menschenrechte. Ausserparlamentarische Kommission und Sekretariat Droits de l'homme. Commission extraparlementaire et Bureau Wortlaut des Postulates vom 14. Dezember 1988 In seinem Bericht vom 2. Juni 1982 über die schweizerische Menschenrechtspolitik (in Antwort auf ein Postulat Nanchen) hat der Bundesrat seinen Willen zum Ausdruck gebracht, sich überall in der Welt für die Achtung der Rechte und Freiheiten des Individuums einzusetzen. Heute sind Menschenrechtsverletzungen, Rechtsverweigerung, Folter, willkürliche Gefangennahme häufiger denn je. Alle fünf Kontinente sind davon betroffen. Der Bundesrat wird von allen Seiten mit Interventionsgesuchen überhäuft. Aber er ist schlecht dazu ausgerüstet, diese Aufgabe gegenüber ausländischen Regierungen wahrzunehmen, die die Menschenrechte und die Bestimmungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 verletzen. Ein einziger Beamter ist nach dem Organigramm des EDA - damit beauftragt, die Dossiers über die Menschenrechte zu führen. Ich ersuche den Bundesrat, zu prüfen, ob

1.

eine beratende ausserparlamentarische Kommission nach dem Modell der Beratenden Kommission für internationale Entwicklungszusammenarbeit - geschaffen werden sollte, in der alle wichtigsten Organisationen, die sich für die Achtung der Menschenrechte einsetzen, vertreten wären (Amnesty International, SOS-Folter, Menschenrechtsliga usw.) und die den Bundesrat in seiner Aufgabe kontinuierlich beraten und unterstützen sollte;

2.

ein eigener Dienst für Menschenrechte im EDA geschaffen werden soll, wie er in den meisten demokratischen Staaten Europas existiert. Dieser Dienst sollte die Interventionsgesuche zentral erfassen, erste Vorabklärungen durchführen und die komplexen Dossiers zuhanden des Vorstehers des EDA und des Bundesrates vorbereiten. Der Dienst könnte auch mit dem ständigen Sekretariat der Beratenden Kommission betraut werden (vgl. Punkt 1). Texte du postulat du 14 décembre 1988 Lors de la publication, le 2 juin 1982, de son rapport sur la politique de la Suisse en faveur des droits de l'homme (en réponse à un postulat Nanchen), le Conseil fédéral a exprimé sa volonté de lutter pour le respect des droits et libertés de l'individu partout dans le monde. Les violations des droits de l'homme, le déni de justice, la torture, l'emprisonnement arbitraire sont aujourd'hui plus nombreux que jamais. Ils affectent les cinq continents. Or, le Conseil fédéral, submergé de demandes d'intervention de toutes parts, est mal armé pour assumer cette mission envers des gouvernements étrangers violant les droits de l'homme et les dispositions de la déclaration universelle du 10 décembre 1948. Un unique fonctionnairedans l'organigramme du DFAE - est chargé de suivre les dossiers des droits de l'homme. Je demande au Conseil fédéral d'examiner la création:

1.

d'une commission extraparlementaire consultative - sur le modèle de la Commission consultative pour la coopération internationale au développement et de l'aide humanitaire - où seront représentées toutes les principales organisations oeuvrant en faveur du respect des droits de l'homme (Amnesty International, SOS-Torture, Ligue des droits de l'homme, etc.) et qui pourra, d'une façon continue, conseiller et assister le Conseil fédéral dans sa mission;

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Hari Saisonnierkontingent. Verteilung auf die Kantone Postulat Hari Saisonniers. Répartition du contingent annuel entre les cantons In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band II Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 88.845 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 17.03.1989 - 08:00 Date Data Seite 596-597 Page Pagina Ref. No 20 017 278 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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