89-425
Verwaltungsbehörden 23.06.1989 89.425
23. Juni 1989Deutsch9 min
Source admin.ch
Postulat Fäh 1152 N 23 juin 1989 Dem Vernehmen nach wäre der UNHCR bereit, auch in der Schweiz in entsprechenderweise mitzuwirken. Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob nicht auch in unserem Lande derartige Mitbeteiligung eingerichtet werden könnte. Texte du postulat du 1er mars 1989 Dans un grand nombre de pays, le Haut-Commissariat des Nations Unies aux Réfugiés est engagé dans le processus de décision en matière d'octroi de l'asile, tout au moins au stade des décisions de recours. Cet engagement suit différents modèles selon les pays. Le HCNUR joue le rôle d'avocat des réfugiés dans le monde. Son action a un effet d'apaisement, tant auprès des nations concernées que des réfugiés eux-mêmes. Le HCNUR serait, paraît-il, prêt à agir de même en Suisse. Le Conseil fédéral est prié d'examiner la possibilité de mettre à contribution le haut commissariat dans notre pays. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin Ursula, Béguelin, Bircher, Bodenmann, Borei, Brügger, Bundi, Carobbio, Danuser, Dormann, Dünki, Fankhauser, Fehr, Grendelmeier, Günter, Hafner Ursula, Hubacher, Jeanprêtre, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Mauch Ursula, Müller-Aargau, Oester, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Ruffy, Ulrich, Widmer, Wiederkehr, Zbinden Hans, Ziegler, Züger, Zwygart (36) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. Juni 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéra/du 5 juin 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident: Herr Steffen bekämpft das Postulatoti. Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 89.423 Postulat Grassi Sitz der Eidgenössischen Rekurskommissionen Postulato Grassi Sede delle Commissioni federali di ricorso Postulat Grassi Siège des Commissions fédérales de recours Wortlaut des Postulates vom 17. März 1989 Mit der Aenderung des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege haben die Räte der Schaffung neuer Eidgenössischer Rekurskommissionen als Instrumente des Verwaltungsverfahrens zugestimmt. Ich ersuche den Bundesrat zu prüfen, ob es nicht möglich und angezeigt wäre, diesen Kommissionen als Sitz den Kanton Tessin zuzuweisen. So liesse sich die schon lange erwünschte Dezentralisierung verwirklichen. Zudem würde auch der italienischen Schweiz die Möglichkeit geboten, Sitz einer richterlichen Instanz zu sein. Testo del postulato del 17 marzo 1989 Con la modifica della Legge federale sull'organizzazione giudiziaria le Camere hanno accettato l'istituzione di nuove Commissioni federali di ricorso quali strumenti della procedura amministrativa. Invito il Consiglio federale ad esaminare la possibilità e l'opportunità di dare loro sede nel Ticino. In questo modo si realizzerebbe una decentralizzazione auspicata da tempo e si darebbe anche alla Svizzera italiana la possibilità di ospitare un'istituzione giudiziaria. Texte du postulat du 17 mars 1989 En modifiant la loi fédérale sur l'organisation judiciaire, les Chambres ont accepté l'institution de nouvelles Commissions fédérales de recours en tant qu'instruments de la procédure administrative. J'invite le Conseil fédéral à examiner s'il est possible et opportun de fixer leur siège au Tessin. Ainsi se réaliserait la décentralisation souhaitée depuis longtemps et la Suisse italienne pourrait accueillir une institution judiciaire. Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Baggi, Caccia, Cavadini, Petitpierre (4) Schriftliche Begründung - Motivazione scritta Développement par écrit L'autore del postulato rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 10. Mai 1989 Dichiarazione scritta del Consiglio federale del 10 maggio 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 10 mai 1989 II Consiglio federale è disposto ad accettare il postulato. Ueberwiesen - Transmis #ST# 89.425 Postulat Fäh Ueberprüfung der «blauen» Ausmusterung Examen médical d'aptitude au service militaire Wortlaut des Postulates vom 17. März 1989 Der Bundesrat wird gebeten, dafür zu sorgen, dass: - allgemein die Praxis der «blauen» Ausmusterung (UC-Entscheid auf Dienstuntauglichkeit) periodisch mit dem Ziel überprüft wird, eine möglichst optimale Wehrgerechtigkeit zu erreichen; -im besondern: a. die Sektion «Militärärztlicher Dienst» im Bundesamt für Sanität in die Lage versetzt wird, UC-Entscheide im Detail überprüfen zu können, b. die UC mit entsprechenden Vertretern der Armee so eng zusammenarbeiten, dass-gestützt auf den ärztlichen Entscheid - die optimalste Einteilung des Wehrpflichtigen festgelegt werden kann, c. das Basisreglement «Militärärztliche Beurteilung der Diensttauglichkeit» einer Revision unterzogen wird. Texte du postulat du 17 mars 1989 Le Conseil fédéral est invité à veiller: - à ce que, d'une manière générale, la pratique du «licenciement pour cause médicale» (décision de la CVS sur l'inaptitude au service) soit périodiquement réexaminée à la lumière de l'impératif de parvenir, dans la mesure du possible, à l'égalité de chacun face aux obligations militaires; - plus particulièrement, a. à ce que la section «service médico-militaire» de l'Office fédéral des affaires sanitaires de l'armée soit en mesure d'examiner en détail les décisions de la CVS;
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23. Juni 1989 N 1153 Postulat Basler b. à ce que la CVS travaille en étroite collaboration avec les représentants compétents de l'armée, afin que l'incorporation des personnes astreintes au service militaire se fasse aussi rationnellement que possible, sur la base de la décision prise en matière médicale; c. à ce que le règlement de base sur l'appréciation médicomilitaire de l'aptitude au service fasse l'objet d'une révision. Mitunterzeichner - Cosignataires: Bremi, Eppenberger Susi, Loretan, Weber-Schwyz, Wyss Paul (5) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Wehrgerechtigkeit verlangt, dass nur Wehrpflichtige vom Dienst befreit oder dispensiert werden, welche die dafür geltenden Voraussetzungen erfüllen. Dies bedingt entsprechende Kontrollen. Hauptgrund für die Befreiung von der Wehrdienstpflicht sind UC-Entscheide. Ich bin überzeugt, dass die Verantwortlichen seriöse Arbeit leisten. Angesichts des Stellenwerts der «blauen Ausmusterung» ist es aber dennoch notwendig, dass die Praxis der Beurteilung der Diensttauglichkeit von Zeit zu Zeit überprüft und der Situation angepasst wird. Grundlage für jede seriöse Kontrolle ist eine detaillierte und aussagekräftige Statistik. Die Sektion «Militärärztlicher Dienst» im BASAN verfügt über entsprechende Statistiken für den Bereich Aushebung und RS; hingegen fehlen diese für den späteren Verlauf der Wehrdienstpflicht. Diese Lücke sollte meiner Ansicht nach behoben werden. Wehrgerechtigkeit verlangt die Dienstpflicht aller. Der Gesundheitszustand macht Ausnahmen nötig. Daraus kann sich ein Interessenkonflikt ergeben. Um beide Interessen abzudecken, ist das UC-Verfahren so zu gestalten, dass - gestützt auf den ärztlichen Entscheid - in enger Zusammenarbeit mit Einteilungsorganen die optimalste Weiterverwendung des Wehrdienstpflichtigen gefunden werden kann. Das Basisreglement «Militärärztliche Beurteilung der Diensttauglichkeit» muss - als Folge der Beschlüsse über die differenzierte Tauglichkeit - so oder so einer Revision unterzogen werden. Die Möglichkeit ist zu nutzen, um diese Weisung einer grundsätzlichen Prüfung zu unterziehen. Zusammengefasst: Mir geht es nicht darum, die seriöse Arbeit aller Verantwortlicher in Zweifel zu ziehen. Mir geht es lediglich darum, dass mit aktuellen Unterlagen, effizienter Organisation und wirksamen Kontrollmöglichkeiten die Voraussetzungen vorhanden sind, um eine möglichst optimale Wehrgerechtigkeit zu erreichen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 17. Mail 989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 17 mai 1.989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident:Herr Leuenberger-Solothurn bekämpft das Postulat. Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 88.484 Postulat Basler Freizügigkeit bei der Eidgenössischen Versicherungskasse (EVK) Caisse fédérale d'assurance (CFA). Libre-passage Wortlaut des Postulates vom 16. Juni 1988 Der Bundesrat wird um einen Bericht ersucht, der uns über die volle Erwerbsdauer des Versicherten den Verlauf folgender Freizügigkeitsleistungen, in Prozenten des versicherten Verdienstes, erkennen lässt: 1aDie Höhe der Freizügigkeitsleistung nach EVK-Statuten (Art. 34);
Erwägungen
1.
b Die Abfindung bei administrativer Auflösung des Dienstverhältnisses (Art. 32); 1C Die Freizügigkeitsleistungen bzw. Abfindungen, wenn alle Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge samt allfälligen Einkaufssummen entsprechend Art. 15 BVG zu 4 Prozentaufgezinst würden; 1d Die Entwicklung des Deckungskapitals und der Einkaufssumme für einen Versicherten nach den neuen EVK-Statuten. Ferner sind Angaben zu folgenden Fragen erwünscht: 2a Was wäre der Barwert der Rente bzw. des Altersguthabens, falls an eine Kapitalabfindung gedacht würde? 2b Wieviele Prozente des versicherten Verdienstes werden für die Altersleistungen benötigt und wieviele zur Deckung der übrigen Risiken, für welche die EVK ebenfalls noch aufkommt? Texte du postulat du 16 juin 1988 Le Conseil fédéral est invité à présenter aux Chambres un rapport qui mette en évidence, tout au long de la durée d'activité de l'assuré, le cours des prestations suivantes de libre-passage, en pour-cent du salaire assuré: 1a Le montant des prestations de libre-passage selon les statuts de la CFA (art. 34);
1.
b L'indemnité en cas de résiliation administrative des rapports de service (art. 32); 1c Les prestations de libre-passage et indemnités si toutes les cotisations de l'employeur et de l'employé ainsi que toutes les sommes de rachat étaient rémunérées d'un intérêt de 4 pour cent conformément à l'article 15 LPP; I d L'évolution de la réserve mathématique et de la somme de rachat pour un assuré selon les nouveaux statuts de la CFA. II y aurait en outre lieu de fournir des données en réponse aux questions suivantes: 2a Quelle serait la valeur actuelle de la rente ou de l'avoir de vieillesse au cas où l'on envisagerait le versement d'une indemnité unique? 2b Quels pourcentages du salaire assuré sont utilisés pour les prestations de vieillesse et lesquels pour couvrir les autres risques que la CFA assure également? Mitunterzeichner - Cosignataires: Bonny, Bühler, Daepp, Feigenwinter, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Kühne, Neuenschwander, Rychen, Schwab, Zölch (11 ) Schriftliche Begründung - Développement par écrit In einem liberalen Arbeitsmarkt müssen die goldenen Fesseln, die einen Arbeitnehmer am Stellenwechsel hindern, gelöst werden. Das würde hier bedeuten, dass das BVG-Prinzip der vollen Freizügigkeit auch bei der EVK Geltung hätte, und zwar auch bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes von der öffentlichen Hand in die Privatwirtschaft - nicht nur unter öffentlichen Anstalten und Betrieben. So verlangen wir beispielsweise im Schulratsbereich, dass Fachkräfte aus der Praxis geholt werden, um den Praxisbezug in der Lehrerschaft zu erhöhen, dass aber auch Wissenschafter in die Privatwirtschaft entlassen werden können, um den erwünschten Wissenstransfer von den Schulratsanstalten in die -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Fäh Ueberprüfung der «blauen» Ausmusterung Postulat Fäh Examen médical d'aptitude au service militaire In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 89.425 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 23.06.1989 - 08:00 Date Data Seite 1152-1153 Page Pagina Ref. No 20 017 504 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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