89-461
Verwaltungsbehörden 06.10.1989 89.461
6. Oktober 1989Deutsch5 min
Source admin.ch
6. Oktober 1989 N 1783 Interpellation Bundi Afghanistan. Die pakistanische Afghanistan-Politik ist und war von jeher unter diesem Aspekt zu betrachten.
Erwägungen
7.
Die Schweiz wird sich auch weiterhin auf geeignete Weise für eine friedliche Beilegung des Afghanistankonfliktes einsetzen. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Minderheit Dagegen offensichtliche Mehrheit #ST# 89.461 Interpellation Bundi Luftreinhaltung Lutte contre la pollution atmosphérique Wortlaut der Interpellation vom 7. Juni 1989 Dem Vernehmen nach ist der Bundesrat nach wie vor gewillt, an seinem Emissionsziel festzuhalten, die Luftschadstoffe NOx und HC bis zum Jahre 1995 auf den Stand von 1960 zu reduzieren. Dieses Ziel kann aber mit den bis jetzt von Bund und Kantonen beschlossenen Massnahmen in keiner Weise erreicht werden. Die rein technisch machbaren Umweltschutzmassnahmen sind heute weitgehend bekannt. Das Stickstoffoxyd- und Kohlenwasserstoffproblem ist primär kein technisches, sondern ein politisches. Die Kadenzen zwischen den negativen Luftmeldungen werden immer kürzer. Natur und Umwelt leiden andauernd Schaden. Die Schadstoffbelastung unserer Atemluft gibt zu grösster Besorgnis Anlass. Diese Situation macht es erforderlich, dass der Bundesrat rasch eingreift und handelt. <
1.
Was gedenkt der Bundesrat zu tun oder dem Parlament vorzuschlagen, um. a. bei den Gas- und Oelfeuerungsanlagen in Haushalt, Gewerbe und Industrie, b. bei den flüchtigen organischen Verbindungen (Lösungsmittel) und c. im Bereiche des motorisierten Verkehrs ins Gewicht fallende Reduktionen der Emissionsgrenzwerte zu erreichen?
2.
Wie sieht der Fahrplan aus a. fürSofortmassnahmen; b. für Vorkehrungen, welche Gesetzes- oder Verfassungsänderungen bedingen; und c. für eventuelle Verfahren nach Dringlichkeitsrecht? Texte de l'interpellation du 7 juin 1989 Le Conseil fédéral est, à l'entendre, toujours décidé à ramener d'ici 1995 les émissions d'oxyde (NOx) et d'hydrates de carbone (HC) polluants à leur niveau de 1960. Force est de constater que cet objectif ne saurait être atteint par la seule application des mesures décidées jusqu'à présent par la Confédération et les cantons: en effet, dès lors que les procédés techniques de protection de l'environnement sont aujourd'hui parfaitement connus, le problème des oxydes d'azotes et des hydrates de carbone est d'abord politique. Au vu des annonces de pollution atmosphérique de plus en plus fréquentes et des dégâts croissants et durables causés à l'environnement, au vu aussi du soin avec lequel il convient d'examiner les dégâts causés à l'air par ces composés toxiques, il est nécessaire que le Conseil fédéral se saisisse du problème et agisse rapidement.
1.
Que compte faire le Conseil fédéral ou proposer au parlement afin de parvenir à la réduction prévue des limites d'émissions dans les domaines suivants? a. installations de chauffage au gaz ou au mazout dans les ménages, le commerce et l'industrie; b. composés organiques volatils (solvants) c. véhicules motorisés?
2.
Quel est le programme a. des mesures immédiates; b. des mesures nécessitant au préalable des modifications légales ou constitutionnelles; c. d'éventuelles mesures d'urgence? Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bäumlin Ursula, Béguelin, Bodenmann, Braunschweig, Brügger, Carobbio, Eggenberg-Thun, Fankhauser, Fehr, Hafner Ursula, Haller, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Longet, Morf, Neukomm, Ott, Rechsteiner, Reimann Fritz, Stappung, Ulrich, Züger (24) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 18. September 1989 Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 septembre 1989 Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. August 1989 eine ausführliche Aussprache zum Schlussbericht der Elektrowatt Ingenieurunternehmung AG (EWI) geführt und die Marschrichtung für das weitere Vorgehen in der schweizerischen Luftreinhaltepolitik festgelegt. Entscheidungsgrundlage bildeten dabei die Empfehlungen der EWI, die aufzeigten, wie die noch bestehenden Lücken bei den Luftreinhaltezielen bis 1995 geschlossen werden können. Der Bundesrat hat dabei seine früheren Grundsatzbeschlüsse bekräftigt und terminiert. Es handelt sich um die schon im Luftreinhalte-Konzept enthaltenen Massnahmen, soweit sie nicht bereits rechtsverbindlich erlassen worden sind, und um die auf parlamentarische Vorstösse bei der Beratung des Luftreinhalte-Konzepts zurückgehenden Massnahmen. Ueber diese hat der Bundesrat dem Grundsatz nach bereits an seiner Sondersitzung vom 13. Februar 1989 beschlossen. Zum Erreichen der Luftreinhalteziele hat der Bundesrat ferner entschieden, dass zusätzlich folgende Optionen konkretisiert werden: - FahrleistungsabhängigerOekobonus für Personen-und Lieferwagen; - Emissionsabhängiger Zuschlag zur leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe; - Lenkungsabgabe auf fossilen Brennstoffen; - Einführung einer Lenkungsabgabe zur Reduktion des VOC(HC-) Verbrauchs. Diese Massnahmen, welche zum Teil schwerwiegende Auswirkungen politischer, wirtschaftlicher, internationaler, administrativer und sozialer Art haben können, sollen bis Mitte 1990 detailliert ausgearbeitet werden. Der Bundesrat wird dannzumal über deren Einführung bzw. Nichteinführung entscheiden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. August 1989 ausdrücklich an den im Luftreinhalte-Konzept vorgegebenen Zielen festgehalten. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen
51.
Stimmen
59.
Stimmen
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Bundi Luftreinhaltung Interpellation Bundi Lutte contre la pollution atmosphérique In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 89.461 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.10.1989 - 08:00 Date Data Seite 1783-1783 Page Pagina Ref. No 20 017 859 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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