89-525
Verwaltungsbehörden 06.10.1989 89.525
6. Oktober 1989Deutsch17 min
Source admin.ch
Interpellation Pitteloud 1770 N 6 octobre 1989 der Stoffverordnung zum Schütze des Waldes, denen der Waldbesitzer unterstellt ist, werden auf diesem Wege unterlaufen. Als weitere Folge kann sich der Nitratgehalt im Grundwasser erhöhen. Hier spielen der Einfluss des atmosphärischen Eintrags, die landwirtschaftliche Düngung und Bodennutzung eine Rolle. Der Stickstoffeintrag (exkl. biologische Na-Bindung) aus der Luft in den Boden (inkl. unproduktives Areal und Gewässer) wird von der FAC aufgrund der NO*- und NHa-Emissionen im gesamtschweizerischen Durchschnitt auf etwa 25 Kilo pro Hektare und Jahr geschätzt, währenddem die Auswaschung aus dem Boden ins Grundwasser (inkl. Sömmerungsweiden und unproduktives Areal) auf nur 7 Kilo veranschlagt wird. Studien aus Deutschland zeigen, dass Quellwasser in einem Naturschutzgebiet ohne direkten Düngereintrag einen steigenden Nitratgehalt aufweist.
Erwägungen
22.
Die volkswirtschaftlichen Kosten in den erkannten Schadensbereichen lassen sich gesamthaft nicht beziffern. Immerhin ist beispielsweise die Entfernung des Nitrats aus dem Trinkwasser oder der Ersatz durch nitratarmes Wasser sehr kostspielig. Die Versauerung des Bodens kann zur Freisetzung von im Boden fixierten Schadstoffen führen und so die Qualität der Ernteprodukte beeinträchtigen. Sehr schwer abzuschätzen sind die Folgen des erhöhten Stickstoffeintrags in die Wälder. Die Auswirkungen im Schweizer Wald und seinen Böden sind kaum erfasst. Da es sich hier um Prozesse handelt, die nicht nachträglich, z. B. durch Massnahmen im Wald, korrigiert werden können, erachtet es der Bundesrat als notwendig, die Anstrengungen zur Verminderung der anthropogenen Emissionen der Stickstoffverbindungen einerseits und zur Ueberwachung der Entwicklung und zum Erkennen möglicher Folgen anderseits zu verstärken.
23.
In erster Linie ist dem Verursacherprinzip über die erwähnten Massnahmen, für deren Kosten der Verursacher aufzukommen hat, Rechnung zu tragen. Im weiteren ist der Einsatz von Benzinzollgeldern zur Sanierung geschädigter Wälder aufgrund des Sachverhaltes weiterhin möglich.
24.
Mit Massnahmen gegen die übermässigen Stickstoffeinträge in die Umwelt muss verhindert werden, dass beispielsweise das Trinkwasser zu stark mit Nitraten belastet wird. Falls das nicht gelingen sollte und das Trinkwasser aufbereitet oder nach Ersatz gesucht werden müsste, wäre eine möglichst verursachergerechte Finanzierung dieser Massnahme ins Auge zu fassen. Der Bundesrat ist bereit, in konkreten Fällen die Möglichkeiten im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu prüfen. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates befriedigt. #ST# 89.525 Interpellation Pitteloud Eidgenössisches Sozialversicherungsdiplom. Anerkennung durch das Biga Reconnaissance par l'OFIAMT d'un diplôme fédéral en assurances sociales Wortlaut der Interpellation vom 21. Juni 1989 Ausbildung, Information, Koordination: dies sind die Aufgaben, die sich der 1975 gegründete Schweizerische Verband der Sozialversicherungsangestellten (SVS) gestellt hat. Ziel dieses Verbandes ist es, neben der Weiterbildung Interessenten auf die Fachprüfung oder die Diplomprüfung vorzubereiten. Für die Fachprüfung wird ein Gesamtüberblick über die Sozialversicherungen verlangt. Bei der Diplomprüfung, deren Anforderungen denjenigen einer höheren Fachprüfung entsprechen, liegt der Akzent auf der Koordination und der Beherrschung eines einzelnen Versicherungszweiges. Bis Ende 1988 haben 118 Personen den SVS-Fachausweis und 42 Personen das Diplom erworben. Die Anforderungen sind von Beginn an sehr hoch angesetzt, da man sich zum Ziel gesetzt hat, Fachleute auszubilden, die fähig sind, verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen: Dienstchefoder Kaderfunktion in einer Sozialversicherung, Direktor oder Vizedirektor eines Krankenhauses, eines sozialen oder sozial-medizinischen Dienstes, Personalchef eines Privatunternehmens, Verbandssekretär, Handlungsbevollmächtigter in einer Versicherungsgesellschaft usw. Das BIGA, das regelmässig Vertreter an die Prüfungen des SVS entsandte, hat übrigens bestätigt, dass die Anforderungen denjenigen der Berufsprüfung beziehungsweise der höheren Fachprüfung entsprechen. Angesichts des Umfangs, der Komplexität sowie der Bedeutung der Sozialversicherungen im wirtschaftlichen und sozialen Leben unseres Landes und angesichts der rasch steigenden Anforderungen an Fachwissen und Kompetenz für das Beherrschen des Sachgebiets erstaunt der Gegensatz zwischen den enormen Geldmengen, die von der Sozialversicherung gebunden werden, und der fehlenden offiziellen Ausbildung der Erlangung einer Gesamtübersicht. Dem SVS - einer Organisation, die sich ausschliesslich mit den Beiträgen ihrer Mitglieder und den Einschreibegebühren für ihre Kurse finanziert - kommt also das Verdienst zu, dank der Begeisterung und dem Einsatz freiwilliger Mitarbeiter eine unbegreifliche und schwerwiegende Lücke im Ausbildungsangebot geschlossen zu haben. Dies kann heute jedoch nicht mehr genügen. Die Ausbildungstätigkeit des SVS muss auf einer breiteren Basis weitergeführt werden: Es geht um die fachliche Qualifikation von Personen, die direkt oder indirekt im Sozialversicherungswesen tätig sind. In Zukunft muss das Netz der Weiterbildungskurse ausgebaut, die Zahl der fachkundigen Personen durch die Bereitstellung der nötigen Mittel erhöht, die zur Koordination der verschiedenen Sozialversicherungszweige notwendigen Kenntnisse vertieft und Brücken zwischen verwandten Bereichen geschlagen werden. Die Anerkennung eines eidgenössischen Sozialversicherungsdiploms ist Voraussetzung für den Ausbau der beruflichen Weiterbildung, die allein eine effiziente, kohärente und auf den Menschen ausgerichtete Erfüllung der Aufgaben im Dienste der Versicherten unsers Landes, der gesamten Bevölkerung und insbesondere jedes einzelnen Versicherten zu gewährleisten vermag. Der SVS hat im Januar 1989 diesbezüglich ein Gesuch an das Eidgenössische Volkwirtschaftsdepartement zuhanden des BIGA gerichtet. Ist der der Bundesrat bereit: - ein eidgenössisches Sozialversicherungsdiplom zu schaffen? - das entsprechende Prüfungsreglement zu genehmigen und in Zukunft die Mittel, die für die Ausbildung und die Durchführung der Prüfungen benötigt werden, zur Verfügung zu stellen? - die vom SVS ausgestellten Diplome, die den Anforderungen einer höheren Fachprüfung entsprechen, rückwirkend anzuerkennen? Texte de l'interpellation du 21 juin 1989 Former, informer, coordonner, telles sont les tâches que s'est donnée-la Fédération suisse des employés d'assurances sociales (FEAS) fondée en 1975. Son objectif en plus du perfectionnement est de former des personnes en vue de passer des examens de brevet requérant une vue d'ensemble des assurances sociales, et de diplôme, mettant l'accent sur la coordination et la maîtrise d'une branche spécifique sur la base d'exigences conformes à celles d'un examen professionnel supérieur. Afin 1988,118 personnes ont obtenu le brevet FEAS, 42 le diplôme, sur la base d'exigences placées à un haut niveau dès le départ, le but consistant à former des experts capables de prendre de hautes responsabilités: chef de service ou cadre au sein d'assurances sociales, directeur ou adjoint d'établis-- 1 of 4 -6. Oktober 1989 N 1771 Interpellation Pitteloud sèment hospitalier, service social ou médico-social, chef du service du personnel d'entreprises privées, secrétaire d'associations, fondé de pouvoir d'une assurance, etc. L'OFIAMT, qui a régulièrement envoyé des représentants aux sessions d'examens organisés par la FEAS, a reconnu d'ailleurs que ces niveaux d'exigences correspondaient à un examen professionnel et à un examen professionnel supérieur. Face à l'ampleur, à la complexité, à l'importance des assurances sociales dans la vie économique et sociale de notre pays, face à l'accélération des connaissances nécessaires et aux compétences requises pour maîtriser ce domaine, il convient de s'étonner du décalage entre l'énormité des moyens financiers engagés par l'assurance sociale et l'absence de formation officielle visant à permettre l'acquisition d'une vue d'ensemble. Il faut donc reconnaître que grâce à la FEAS - organisme dont les seules ressources sont les cotisations de ses membres et les finances d'inscriptions aux cours -, à l'enthousiasme et à la somme de dévouements de ses animateurs bénévoles, une incompréhensible et grave lacune de formation a été comblée. Aujourd'hui cela ne peut plus suffire et l'effort de formation de la FEAS doit être poursuivi à une échelle plus vaste, il en va de la qualification des employé(e)s oeuvrant directement ou indirectement dans le domaine des assurances sociales. Il convient dorénavant d'étendre le réseau des cours de perfectionnement, d'accroître le nombre des personnes compétentes par la disposition de moyens adéquats, de nouer les connaissances nécessaires à la coordination entre les branches des assurances sociales, de créer des passerelles entre les domaines connexes, gage d'efficacité et d'adéquation des missions à leurs buts. La reconnaissance d'un diplôme fédéral en assurances sociales est le gage d'une extension du perfectionnement professionnel, en vue de servir de façon efficace, cohérente et avefc humanisation les assuré(e)s de notre pays, la population tout entière et, en particulier, chaque bénéficiaire des assurances sociales. La FEAS a déposé, dans ce but, en janvier 1989, une demande au Département fédéral de l'économie publique à l'intention de l'OFIAMT. Je demande donc au Conseil fédéral: - s'il est prêt à instaurer un diplôme fédéral en assurances sociales; - s'il est prêt à approuver le règlement d'examens en assurances sociales qui en découle et à mettre dorénavant à disposition les subventions utiles à la formation et à l'organisation de ces examens; -s'il est prêt à accorder la rétroactivité de cette reconnaissance aux diplômé(e)s FEAS, qui ont passé des examens conformes aux exigences d'un diplôme professionnel supérieur. Mitunterzeichner- Cosignataires: Aguet, Bär, Bäumlin Ursula, Béguelin, Bonny, Brügger, Bundi, Carobbio, Cavadini, Couchepin, Danuser, Darbellay, Diener, Etique, Fankhauser, Grendelmeier, Günter, Hafner Ursula, Haller, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Longet, Matthey, Mauch Ursula, Paccolat, Pini, Ruffy, Stappung, Stocker, Uchtenhagen, Ulrich, Weber-Schwyz (32) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Le système suisse d'assurances sociales s'est considérablement élargi et amélioré depuis 1948, date d'entrée en vigueur de l'AVS. Ce domaine est devenu fort complexe. Son étendue, son enracinement, ses ramifications dans les réalités sociales et économiques de la Suisse sont d'une ampleur encore méconnue. Des dizaines de milliers d'employé(e)s oeuvrent dans ce secteur. De près de 1/10 du produit national brut (PNB) en 1948, les charges sociales des assurances sociales atteignent un taux de l'ordre de 1/5 du PNB dès 1984. Les seules prestations des assurances sociales s'élèvent de 4 pour cent du PNB en 1948 à environ 14 pour cent actuellement. Cependant, les assurances sociales ne se mesurent pas seulement en termes de charges et de dépenses. Elles représentent des investissements en matière économique, génèrent une demande solvable de services, sont un moteur de l'emploi (la santé publique occupe près d'un actif sur dix). Elles sont un moyen d'amélioration de la qualité de la vie et du mieux-être de chaque personne. Le secteur des assurances sociales est en expansion; il est étroitement imbriqué à l'économie nationale; il est complété par le secteur des assurances privées. Il existe un diplôme fédéral en assurances privées reconnu par l'OFIAMT. Un diplôme fédéral d'experts d'assurances de la prévoyance professionnelle est également accessible ainsi qu'un diplôme en gestion des hôpitaux, des cliniques et des homes. Au sein des branches de l'assurance sociale, ainsi que des organismes privés ayant recours aux connaissances en cette matière, la nécessité de cadres et employé(e)s dûment formé(e)s et compétent(e)s est également manifeste. En effet, la sécurité sociale concerne chaque citoyen, car chacun a recours aux prestations de l'une et généralement de plusieurs de ses branches: naissance à l'hôpital, recours au médecin, allocations familiales, indemnités en cas d'accident ou de chômage, rente vieillesse du 1 er et du 2e pilier, etc. Les assurances sociales doivent être gérées avec efficacité, en visant la simplification, la rationalisation et l'humanisation des rapports avec les assuré(e)s et les bénéficiaires. Or, la pénurie de cadres guette notre société, où les compétences deviennent le ressort principal de l'accroissement de la productivité économique, de la qualité de l'administration et du financement adéquat de nos institutions sociales. La Suisse est un pays de petite dimension démographique, et elle ne maintiendra son rang que dans la mesure où elle saura «investir en matière grise», car les seules vraies richesses de la Suisse sont les hommes et les femmes de ce pays, leur formation, leur travail de qualité, leurs aptitudes à innover, leur capacité d'accroître le dynamisme, de progresser et de rester en situation de pointe. Or, le progrès économique et le ressort du dynamisme sont dus pour une forte part à des aspects qualitatifs non quantifiables, aspects qualitatifs dont une des bases est la formation. Or, à part les cours dispensés par les associations membres de la FEAS, il n'y a pas en Suisse une formation officielle en assurances sociales. La reconnaissance d'un diplôme fédéral couronnant les efforts de la FEAS, ainsi que les personnes ayant réussi les difficiles examens de brevet et de diplôme FEAS donneront une impulsion à la formation et fourniront des motivations aux employé(e)s en vue d'un perfectionnement visant à mieux répondre aux attentes des autorités, des assuré(e)s et des bénéficiaires des assurances sociales. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 6. September 1989 Rapport écrit du Conseil fédéral du 6 septembre 1989
1.
La Fédération suisse des employés d'assurances sociales (FEAS) a demandé, dans une requête déposée au début de cette année, la reconnaissance comme examens professionnel et professionnel supérieur des examens qu'elle organise depuis 1981. Les vérifications juridiques auxquelles on a procédé ont montré que de tels examens sont conformes à la constitution. Le Conseil fédéral est donc favorable à l'institution d'un examen professionnel et d'un examen professionnel supérieur dans le domaine des assurances sociales. Une lacune dans le système de formation professionnelle de notre pays serait ainsi comblée.
2.
L'Office fédéral de l'industrie, des arts et métiers et du travail va donc demander à la FEAS d'adapter ses règlements d'examens aux dispositions de la loi du 19 avril 1978 sur la formation professionnelle et de les soumettre pour approbation. Si ces règlements sont approuvés, les cours préparatoires et les examens pourront être subventionnés, à compter de la date à laquelle la requête a été déposée, conformément aux prescriptions de la loi précitée.
3.
Un représentant de l'OFIAMT ainsi que des délégués de l'Office des assurances sociales ont, à la demande de la FEAS, assisté à plusieurs reprises aux examens organisés par la fédération. Ils ont constaté, à ces occasions, que le niveau de ces examens correspond à celui des examens professionnel et professionnel supérieur de professions comparables. Le -- 2 of 4 -Interpellation Braunschweig 1772 N 6 octobre 1989 Conseil fédéral est donc prêt à examiner si le brevet ou le diplôme peuvent être remis rétroactivement aux candidats qui ont réussi les examens de la FEAS et jusqu'à quelle date dans le passé cette rétroactivité peut être accordée. Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundesrates befriedigt. #ST# 89.318 Interpellation Braunschweig Beamtenreisen nach Südafrika Voyages de fonctionnaires fédéraux en Afrique du Sud Wortlaut der Interpellation vom 1. Februar 1989 Erst nachträglich bestätigte sich das Gerücht, dass im Frühjahr 1988 der Direktor des Bundesamtes für Strassenbau und der Sektionschef Bau Nationalstrassen, die Herren Kurt E. Suter und Frédéric Ruckstuhl, und ihre Ehefrauen, einer Einladung der südafrikanischen Verwaltung folgend, der Einweihung des Huguenot-Tunnels bei Kapstadt beiwohnten. Der Vorsteher des EVED lehnte diese Einladung als offiziell ab. Daraufhin bezogen die Beamten ihre Ferien und flogen als Privatpersonen und als Gäste nach Südafrika.
1.
Haben damit diese Beamten nicht Artikel 26 des Beamtengesetzes (Annahme von Geschenken) verletzt, und müssten sie nicht gleichbehandelt werden wie Brigadier Alfred Ramseyer vom EMD, der sich eine Reise nach Australien bezahlen liess und dafür ein Disziplinarverfahren in Kauf nehmen musste? Im einen Fall war die südafrikanische Verwaltung, im ändern die Schweizer Firma Pilatuswerke die Spenderin; für die Anwendung des Artikels 26 dürfte diese Unterscheidung irrelevant sei n. Hätte die Einladung rein privaten Charakter gehabt, hätten sich die Beamten nicht um eine offizielle Annahme bei Bundesrat Ogi bemüht. Direktor Suter wurde immerhin von Präsident Pieter W. Botha persönlich begrüsst.
2.
Die Reise nach Südafrika hat aber auch noch einen aussenpolitischen Aspekt: die südafrikanische Regierung bemühte sich in jener Zeit, und bemüht sich nach wie vor, um Besuche schweizerischer Beamter, Politiker, Offiziere und Wirtschaftsvertreter, um die Isolation zu durchbrechen, in die sie weltweit durch ihre unmenschliche Apartheid-Politik geraten ist. Durften sich Beamte solcher Umgehungs-Diplomatie schuldig machen, wenn der Vorsteher des Departementes für auswärtige Angelegenheiten damals den Besuch des Staatssekretärs in. Südafrika für nicht opportun hielt?
3.
Ist es richtig, dass im Frühjahr 1988 auch der Direktor der Militärverwaltung, Hans-Ulrich Ernst, seine Ferien in Südafrika verbrachte, verbunden mit offiziösen Aufträgen und in Zusammenarbeit mit amtlichen Stellen der südafrikanischen Verwaltung?
4.
Gibt es beim Departement für auswärtige Angelegenheiten eine Koordination für Auslandreisen von Chefbeamten und für alle Auslandreisen, wenn sie offiziösen Charakter haben? Wenn nicht, musste eine solche Koordination geschaffen werden, solange Beamte nicht selber über das politische Fingerspitzengefühl verfügen? Texfe de l'interpellation du 1er février 1989 Les rumeurs, selon lesquelles le directeur de l'Office fédéral des routes, Kurt E. Suter, et le chef de la section «construction des routes nationales», Frédéric Ruckstuhl, ainsi que leurs femmes, ont, au printemps de 1988, assisté, sur l'invitation de l'administration sud-africaine, à l'inauguration du tunnel «Huguenot» au Cap, ne se sont confirmées qu'après coup. Auparavant, le chef du DFTCE avait refusé cette invitation en raison de son caractère officiel, ce qui n'a pas empêché les fonctionnaires précités de prendre leurs vacances pour se rendre à titre privé et en tant qu'invités en Afrique du Sud.
1.
Ces fonctionnaires n'ont-ils pas ainsi transgressé l'article 26 du statut des fonctionnaires concernant l'interdiction d'accepter des dons? Ne devraient-ils donc pas être traités de la même manière que le brigadier Alfred Ramseyer, du DMF, qui s'est fait payer un voyage en Australie, ce qui lui a valu une procédure disciplinaire? La donatrice était dans un cas l'administration sud-africaine, dans l'autre l'entreprise suisse «Pilatus»; cette différence devrait être sans pertinence pour l'application de l'article 26. Si l'invitation avait eu un caractère strictement privé, les intéressés n'auraient pas cherché à obtenir l'aval du conseiller fédéral Ogi, d'autant plus que le directeur Suter a été personnellement accueilli par le président Pieter W. Botha.
2.
Cette visite en Afrique du Sud touche cependant aussi la politique étrangère: en effet, le gouvernement sud-africain cherche à inciter nos fonctionnaires, nos politiciens, nos officiers et les représentants de notre économie à se rendre dans son pays, afin de briser l'isolement dans lequel celui-ci s'est placé par sa politique inhumaine d'apartheid. Des fonctionnaires avaient-ils le droit de se faire les complices de pareilles manoeuvres diplomatiques, alors qu'à ce moment-là le chef de notre Département des affaires étrangères considérait qu'une visite de son secrétaire d'Etat en Afrique du Sud n'était pas opportune?
3.
Est-il exact qu'au printemps 1988, le directeur de l'administration militaire fédérale, Hans-Ulrich Ernst, a également passé des vacances en Afrique du Sud et qu'il a profité de ce séjour pour exécuter des mandats officieux, en collaboration avec des services de l'adminsitration sud-africaine?
4.
Le Département des affaires étrangères coordonne-t-il les voyages à l'étranger, notamment ceux de fonctionnaires supérieurs, lorsque ces déplacements ont un caractère officieux? Si tel n'est pas le cas, ne serait-il pas nécessaire que le département y procède, puisque certains fonctionnaires n'ont pas le tact politique requis en la matière? Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin Richard, Bircher, Bodenmann, Brügger, Bundi, Carobbio, Danuser, Eggenberg-Thun, Euler, Fankhauser, Hafner Ursula, Haller, Hubacher, Lanz, Ledergerber, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Leutenegger Oberholzer, Matthey, Mauch Ursula, Meizoz, Ott, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Spielmann, Stappung, Stocker, Uchtenhagen, Ulrich, Zbinden Hans, Züger (34) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Praxis und Lehre interpretiert den Artikel 26 Beamtengesetz streng: Der Tatbestand ist schon bei der theoretischen Möglichkeit erfüllt, die Integrität der Verwaltung könnte tangiert sein. Es braucht nicht die effektive Befangenheit des geschenkeempfangenden Beamten oder gar seine Bestechung. Die These, der Amtsdirektor habe die Einladung für Dienste aus den Jahren 1956 bis 1960 als Zeichen der Dankbarkeit erhalten, ist mehr als unwahrscheinlich. Es ist in der ganzen Welt unüblich, einen jungen Ingenieur dreissig Jahre später für eine Leistung zusätzlich zu belohnen, für die er angestellt und bezahlt war. Anders verhält es sich, wenn er in der Zwischenzeit zum Direktor eines Bundesamtes aufgestiegen ist. Seinen überschwenglichen Dankbrief schrieb er denn auch als Amtsdirektor und auf Briefpapier des Bundesamtes! Aehnliches gilt auch für seinen Mitarbeiter und Sektionschef Frédéric Ruckstuhl. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 12. Juni 1989 Rapport écrit du Conseil fédéral du 12 juin 1989
1.
Das Bundesamt für Strassenbau hat den Staat Südafrika für dieses Bauwerk, zu dessen Eröffnung der Direktor sowie ein Mitarbeiter eingeladen waren, seit 1976 in verschiedenen Phasen offiziell beraten. Die Beratertätigkeit betraf das Projekt für den Du Toitskloof Strassentunnel in Südafrika. Dies ist der -- 3 of 4 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Pitteloud Eidgenössisches Sozialversicherungsdiplom. Anerkennung durch das Biga Interpellation Pitteloud Reconnaissance par l'OFIAMT d'un diplôme fédéral en assurances sociales In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 89.525 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.10.1989 - 08:00 Date Data Seite 1770-1772 Page Pagina Ref. No 20 017 850 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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