89-678
Verwaltungsbehörden 15.12.1989 89.678
15. Dezember 1989Deutsch14 min
Source admin.ch
15. Dezember 1989 N 2247 Postulat Steffen Wohn- und Eigentumsförderungsgesetzes (WEG) zweckbestimmt eingesetzt werden sollen. Texte du postulat du 4 octobre 1989 Le Conseil fédéral est invité, dans le cadre de son programme relatif au droit foncier, à étudier l'imposition de la valeur vénale des terrains à bâtir accaparés et à encourager les cantons à la collaboration. Il convient également d'examiner si ces recettes fiscales, qui seraient perçues par les cantons, ne devraient pas faire l'objet d'une affectation au sens de la loi fédérale concernant l'encouragement à la construction de logements. Mitunterzeichner - Cosignataires: Blatter, Bürgi, Columberg, David, Dietrich, Engler, Feigenwinter, Fischer-Sursee, Fischer-Seengen, Hari, Hildbrand, Humbel, Keller, Neuenschwander, Nussbaumer, Portmann, Ruckstuhl, Schnider, Seiler Rolf, Wellauer, Widrig, Zölch (22) Schriftliche Begründung - Développement par écrit In den Beratungen der bodenrechtlichen Sofortmassnahmen kamen aus allen Richtungen Zweifel auf, ob diese auch wirklich das gesteckte Ziel erreichen würden, nämlich eine Beruhigung des Bodenmarktes, die Verhinderung der kurzfristigen Spekulation und damit der unheilvollen Preistreiberei. Da wir mit den Sofortmassnahmen Neuland betreten, kann niemand mit absoluter Sicherheit sagen, wie sie sich in der Praxis auswirken werden. Ein zumindest psychologischer Effekt zeichnet sich aber bereits ab, und die zustimmenden Mehrheiten beider Räte erhoffen sich allein schon daraus einen Erfolg. Sollten sich die Massnahmen innert kurzer Zeit als unwirksam oder gar verfehlt erweisen, so ist raschmöglichst Gegensteuer zu geben. Namhafte und berechtigte Einwände gegen die zu treffenden Massnahmen waren dahingehend zu hören, dass die Baulandhortung durch sie nicht erfasst würde. Falls das eingezonte und erschlossene Bauland hingegen auf den Markt gebracht würde, wäre der Bodenmarkt flüssiger. Es würde der allgemeinen und durch die Sperrfrist zusätzlich befürchteten Verknappung des Bodens direkt entgegengewirkt. Ein Verkaufs- und Nutzungsanreiz von eingezontem, erschlossenem Land kann jedoch nur ausgelöst werden durch die Besteuerung gemäss Verkehrswertschätzung. Dass diese bei der rasanten Bodenpreissteigerung ohnehin der Wirklichkeit ständig hintennachhinkt, liegt in der Natur der Sache. Die Steuerhoheit der Kantone soll dadurch nicht angetastet werden. Doch könnte die ordnende Hand des Bundes vielleicht zu einer konstruktiven, gemeinsamen Lösung führen, und wenn es nur ein interkantonales Konkordat zur einheitlichen Besteuerung gehorteten Baulandes wäre. Es sollte geprüft werden, ob die Steuererträge von den Kantonen gezielt und voll für Massnahmen zur Eigentumsförderung und zur Senkung der Wohnungsmieten (gem. WEG) eingesetzt werden könnten. Letztere sind durch die unbestritten ungesunden Verhältnisse auf dem Boden- und Wohnungsmarkt für junge Leute und Familien nachgerade unerträglich geworden. Diese Situation ist kein kantonal unterschiedliches Problem, sondern wird im ganzen Lande beklagt. Es sollte daher mit gutem Willen möglich sein, dass Bund und Kantone eine einvernehmliche Lösung treffen könnten. Damit wäre der Haupteinwand gegen die bodenrechtlichen Sofortmassnahmen ausgeräumt. Zusammen mit der eingeleiteten Revision des Raumplanungsgesetzes wäre damit ein breites Abwehrdispositiv gegen die eigentumsfeindliche Bodenpreissteigerung errichtet. Die Mieten ihrerseits könnten damit direkt oder indirekt stabilisiert oder gar gesenkt werden. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 27. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 89.678 Postulat Steffen Extreme Umtriebe in der Schweiz Organisations extrémistes en Suisse Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat Grendelmeier 89.533 vom 22. Juni 1989 entgegenzunehmen. Jener Vorstoss beschäftigt sich sehr einseitig mit der rechtsextremen, gewalttätigen Szene und mit neonazistischen Umtrieben. Nötig wären aber Abklärung und Auskünfte über links- und rechtsextreme sowie religiös motivierte Aktivitäten von Schweizern und Ausländern in der Schweiz und eine Erfassung des politischen Terrorismus. Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament einen Bericht über Anwesenheit, Organisation, personelle Zusammensetzung und Aktivitäten von staatsgefährdenden und gewalttätigen Organisationen und Gruppen in der Schweiz zu unterbreiten. Dabei sollen die Verflechtung mit anderen in- und ausländischen politischen und religiösen Gruppierungen wie auch allfällige Verbindungen zu ausländischen diplomatischen Vertretungen zur Darstellung gebracht werden. Aufgrund der gesammelten Erkenntnisse soll sich der Bundesrat im Bericht zu folgenden Fragen äussern:
Erwägungen
1.
Genügen die Strafbestimmungen zur Verhinderung staatsgefährdender, gewalttätiger und terroristischer Umtriebe?
2.
Wie stellt sich der Bundesrat zur Idee der Veröffentlichung eines periodischen Berichtes über extreme Umtriebe, ähnlich dem jährlich erscheinenden Verfassungsschutzbericht der Bundesrepublik Deutschland? Texte du postulat du 6 octobre 1989 Le Conseil fédéral est disposé à traiter le postulat Grendelmeier (no 89.533) du 22 juin 1989. Cette intervention porte seulement sur les actes de violence perpétrés par des groupes d'extrême-droite et sur les organisations néo-nazies. Il serait pourtant aussi utile de disposer de renseignements sur les activités de certains Suisses ou étrangers qui font partie, dans notre pays, de groupements soit religieux, soit d'extrême-droite, soit d'extrême-gauche, et d'avoir une vue d'ensemble sur le terrorisme politique. Le Conseil fédéral est invité à présenter au Parlement un rapport sur la présence, le fonctionnement, la composition et les activités des organisations et des groupements en Suisse qui se caractérisent par leur violence et déstabilisent l'Etat. Ce rapport devrait aussi mettre en lumière les relations qui existent entre ces organisations et d'autres groupements, politiques ou religieux, établis en Suisse ou à l'étranger, et définir les rapports éventuels, qu'elles entretiennent avec les représentations diplomatiques étrangères. Compte tenu de tous ces renseignements, le Conseil fédéral est invité, dans le rapport, à donner son avis sur les questions suivantes:
1.
les dispositions pénales actuelles suffisent-elles à contrecarrer les activités des organisations terroristes ou des groupements dont les actes violents déstabilisent l'Etat?
2.
que pense le Conseil fédéral de l'idée de publier un rapport périodique sur les organisations extrémistes, à l'instar de la RFA. qui publie chaque année un rapport sur la protection de la constitution? Mitunterzeichner-Cosignataires: Aliesch, Aubry, Bühler, Cincera, Dünki, Eisenring, Etique, Giger, Hafner Rudolf, Hari, Hess Otto, Loretan, Mauch Rolf, Meier Fritz, Müller-Wiliberg, Neuenschwander, Oester, Philipona, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruf, Schwab, Seiler Hanspeter, Zölch, Zwingli, Zwygart (26)
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Postulat Hildbrand 2248 N 15 décembre 1989 Schrittliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schrittliche Erklärung des Bundesrates vom 22. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 89.684 Postulat Rechsteiner Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis Litiges relevant du contrat de travail. For Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1989 Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen, wie der Zugang zum Gericht für Aussendienstmitarbeiter (-innen), für Handelsreisende, fürTemporärarbeitnehmer (-innen) und für Heimarbeitnehmer (-innen) verbessert werden kann, und gegebenenfalls den eidgenössischen Räten Antrag für eine Revision von Artikel 343 OR zu stellen. Texte du postulat du 6 octobre 1989 Le Conseil fédéral est prié d'examiner les moyens d'améliorer l'accès aux tribunaux des collaborateurs et collaboratrices extérieurs, voyageurs de commerce, employés temporaires, et travailleurs à domicile, éventuellement en proposant aux Chambres une révision de l'article 343 du Code des obligations. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin Richard, Bäumlin Ursula, Bodenmann, Braunschweig, Carobbio, Danuser, Fankhauser, Fehr, Hafner Ursula, Haller, Jeanprêtre, Ledergerber, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm, Ott, Pitteloud, Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Ulrich, Zbinden Hans, Züger (25) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Das Bundesgericht hat kürzlich (BGE11411353) entschieden, dass der gemäss Artikel 343 Absatz 1 OR als Wahlgerichtsstand zur Verfügung gestellte Ort des Betriebes nicht durch den Arbeitsort ersetzt werden dürfe, wenn der Arbeitgeber am betreffenden Ort keinen Betrieb mit festen Einrichtungen unterhalte. Auch wenn dies für bestimmte Arbeitnehmerkategorien (z. B. für Mitarbeiter im Aussendienst) zu unbefriedigenden Ergebnissen führe, sei es dem Bundesgericht (entgegen einem kantonalen Entscheid) verwehrt, auf das Vorhandensein einer Gesetzeslücke praeter legem zu schliessen, weil diese Auslegung sich mit Artikel 343 Absatz 1 OR nicht vertrage. Ist somit der Gesetzgeber angesprochen, wird der Bundesrat ersucht zu prüfen, auf welche Weise der Zugang zum Gericht für die betroffenen Arbeitnehmerkategorien, welche nicht am Ort des Betriebes des Arbeitgebers ihre Arbeit leisten, verbessert werden kann (z. B. durch Einführung des Wohnortes als Wahlgerichtsstand für diese Arbeitnehmerkategorien). Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 89.615 Postulat Hildbrand Dezentralisierung von EMD-Arbeitsplätzen/Aufträgen und Telematik Postes de travail et commandes DMF. Décentralisation à la faveur de la télématique Wortlaut des Postulates vom 26. September 1989 Im Rahmen des Projektes Koberio III wurde für den Kanton Wallis erstmals eine Nutzen-Lasten-Bilanz betreffend die Militärpräsenz ausgearbeitet. Die negativen Resultate dieser Pilotstudien rufen nach Sofortmassnahmen. Der Bundesrat wird daher ersucht, die Ueberprüfung von Dezentralisierungsmöglichkeiten von EM D-Arbeitsplätzen und -auftragen unter dem Blickwinkel des im Berggebiet schon heute vorhandenen Instrumentariums im Telekommunikationsbereich (Kommunikationsmodell-Gemeinden: Oberwallis (Brig) und Siders) abzuklären. Texte du postulat du 26 septembre 1989 Dans le cadre du projet KOBERIO III, on a effectué pour la première fois un bilan des avantages et des inconvénients qu'entraîné la présence militaire dans le canton du Valais. Cette étude pilote a abouti à des résultats négatifs qui appellent des mesures urgentes. C'est pourquoi le Conseil fédéral est invité à examiner s'il serait possible au DMF de décentraliser des emplois et des commandes à la faveur de l'équipement en télématique déjà en place aujourd'hui (Communes modèles: Haut-Valais (Brigue) et Sion). Mitunterzeichner-Cosignataire: Keine-Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Kanton Wallis steht heute, gemäss Koberio III, eine Konzentration verschiedener Belastungen einem verhältnismässig geringen Anteil an militärischem Nutzen gegenüber. Diese Tatsache und der Umstand, dass sich das EMD in Anbetracht der neuen Waffensysteme gezwungen sieht, seine Aktivitäten noch vermehrter ins Berggebiet zu verlagern, erfordern noch vor Abschluss des Projektes Koberio III Sofortmassnahmen, wobei diese auf das im Kanton Wallis vorhandene Instrumentarium im Telekommunikationsbereich auszurichten sind. Die Kommunikationsmodell-Gemeinden Oberwallis (Brig) und Siders eröffnen dabei dem EMD ideale Voraussetzungen, um Arbeitsplätze und Aufträge volks- und betriebswirtschaftlich sinnvoll zu dezentralisieren. Im Vordergrund stehen dabei die dezentrale Software-Entwicklung, die Auslagerung von Uebersetzungs- oder Sachbearbeitungsaufgaben. Es sind daherfolgend aufgeführte Abklärungen zu treffen: a. Welche Arbeitsplätze/Aufträge können sofort dezentralisiert werden (GRD, BAGF, KMVund BAMF)? b. Sämtliche Bundesämter des EMD sind unter dem Blickwinkel der Telematik auf ihre Dezentralisierungsmöglichkeiten zu untersuchen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Steffen Extreme Umtriebe in der Schweiz Postulat Steffen Organisations extrémistes en Suisse In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 89.678 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 15.12.1989 - 08:00 Date Data Seite 2247-2248 Page Pagina Ref. No 20 018 114 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Postulat Hildbrand 2248 N 15 décembre 1989 Schrittliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schrittliche Erklärung des Bundesrates vom 22. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 89.684 Postulat Rechsteiner Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis Litiges relevant du contrat de travail. For Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1989 Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen, wie der Zugang zum Gericht für Aussendienstmitarbeiter (-innen), für Handelsreisende, fürTemporärarbeitnehmer (-innen) und für Heimarbeitnehmer (-innen) verbessert werden kann, und gegebenenfalls den eidgenössischen Räten Antrag für eine Revision von Artikel 343 OR zu stellen. Texte du postulat du 6 octobre 1989 Le Conseil fédéral est prié d'examiner les moyens d'améliorer l'accès aux tribunaux des collaborateurs et collaboratrices extérieurs, voyageurs de commerce, employés temporaires, et travailleurs à domicile, éventuellement en proposant aux Chambres une révision de l'article 343 du Code des obligations. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin Richard, Bäumlin Ursula, Bodenmann, Braunschweig, Carobbio, Danuser, Fankhauser, Fehr, Hafner Ursula, Haller, Jeanprêtre, Ledergerber, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm, Ott, Pitteloud, Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Ulrich, Zbinden Hans, Züger (25) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Das Bundesgericht hat kürzlich (BGE11411353) entschieden, dass der gemäss Artikel 343 Absatz 1 OR als Wahlgerichtsstand zur Verfügung gestellte Ort des Betriebes nicht durch den Arbeitsort ersetzt werden dürfe, wenn der Arbeitgeber am betreffenden Ort keinen Betrieb mit festen Einrichtungen unterhalte. Auch wenn dies für bestimmte Arbeitnehmerkategorien (z. B. für Mitarbeiter im Aussendienst) zu unbefriedigenden Ergebnissen führe, sei es dem Bundesgericht (entgegen einem kantonalen Entscheid) verwehrt, auf das Vorhandensein einer Gesetzeslücke praeter legem zu schliessen, weil diese Auslegung sich mit Artikel 343 Absatz 1 OR nicht vertrage. Ist somit der Gesetzgeber angesprochen, wird der Bundesrat ersucht zu prüfen, auf welche Weise der Zugang zum Gericht für die betroffenen Arbeitnehmerkategorien, welche nicht am Ort des Betriebes des Arbeitgebers ihre Arbeit leisten, verbessert werden kann (z. B. durch Einführung des Wohnortes als Wahlgerichtsstand für diese Arbeitnehmerkategorien). Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 89.615 Postulat Hildbrand Dezentralisierung von EMD-Arbeitsplätzen/Aufträgen und Telematik Postes de travail et commandes DMF. Décentralisation à la faveur de la télématique Wortlaut des Postulates vom 26. September 1989 Im Rahmen des Projektes Koberio III wurde für den Kanton Wallis erstmals eine Nutzen-Lasten-Bilanz betreffend die Militärpräsenz ausgearbeitet. Die negativen Resultate dieser Pilotstudien rufen nach Sofortmassnahmen. Der Bundesrat wird daher ersucht, die Ueberprüfung von Dezentralisierungsmöglichkeiten von EM D-Arbeitsplätzen und -auftragen unter dem Blickwinkel des im Berggebiet schon heute vorhandenen Instrumentariums im Telekommunikationsbereich (Kommunikationsmodell-Gemeinden: Oberwallis (Brig) und Siders) abzuklären. Texte du postulat du 26 septembre 1989 Dans le cadre du projet KOBERIO III, on a effectué pour la première fois un bilan des avantages et des inconvénients qu'entraîné la présence militaire dans le canton du Valais. Cette étude pilote a abouti à des résultats négatifs qui appellent des mesures urgentes. C'est pourquoi le Conseil fédéral est invité à examiner s'il serait possible au DMF de décentraliser des emplois et des commandes à la faveur de l'équipement en télématique déjà en place aujourd'hui (Communes modèles: Haut-Valais (Brigue) et Sion). Mitunterzeichner-Cosignataire: Keine-Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Kanton Wallis steht heute, gemäss Koberio III, eine Konzentration verschiedener Belastungen einem verhältnismässig geringen Anteil an militärischem Nutzen gegenüber. Diese Tatsache und der Umstand, dass sich das EMD in Anbetracht der neuen Waffensysteme gezwungen sieht, seine Aktivitäten noch vermehrter ins Berggebiet zu verlagern, erfordern noch vor Abschluss des Projektes Koberio III Sofortmassnahmen, wobei diese auf das im Kanton Wallis vorhandene Instrumentarium im Telekommunikationsbereich auszurichten sind. Die Kommunikationsmodell-Gemeinden Oberwallis (Brig) und Siders eröffnen dabei dem EMD ideale Voraussetzungen, um Arbeitsplätze und Aufträge volks- und betriebswirtschaftlich sinnvoll zu dezentralisieren. Im Vordergrund stehen dabei die dezentrale Software-Entwicklung, die Auslagerung von Uebersetzungs- oder Sachbearbeitungsaufgaben. Es sind daherfolgend aufgeführte Abklärungen zu treffen: a. Welche Arbeitsplätze/Aufträge können sofort dezentralisiert werden (GRD, BAGF, KMVund BAMF)? b. Sämtliche Bundesämter des EMD sind unter dem Blickwinkel der Telematik auf ihre Dezentralisierungsmöglichkeiten zu untersuchen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 22. November 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 novembre 1989 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Steffen Extreme Umtriebe in der Schweiz Postulat Steffen Organisations extrémistes en Suisse In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 89.678 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 15.12.1989 - 08:00 Date Data Seite 2247-2248 Page Pagina Ref. No 20 018 114 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. 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