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Entscheid

90-964

Verwaltungsbehörden 13.12.1991 90.964

13. Dezember 1991Deutsch10 min

Source admin.ch

Erwägungen

1.

Massnahmen, um in Zusammenarbeit mit den Kantonen bei öffentlichen Bauten die Holzenergienutzung in grösseren Anlagen zu fördern und zu unterstützen.

2.

Massnahmen zur Förderung und Unterstützung neuer Holzenergienutzungs-Technologien (Wärmekraft-Koppelung, Altholz-Verbrennung) und damit dezentraler Wärme- und Stromversorgungen.

3.

Massnahmen zur Unterstützung von Institutionen, die sich für die vermehrte Holzenergienutzung einsetzen. Texfe de la motion du 13 décembre 1990 Dans la perspective de l'entrée en vigueur de l'article 11 bis de l'arrêté fédéral sur l'énergie, le Conseil fédéral est chargé de préparer des mesures permettant de limiter la pollution de l'air et de promouvoir une utilisation rationnelle de l'énergie.

1.

Ces mesures viseront à encourager et à soutenir, avec le concours des cantons, l'utilisation du bois comme source d'énergie dans les grandes installations des bâtiments publics.

2.

Elles consisteront à promouvoir et à soutenir les techniques nouvelles d'utilisation du bois comme agent énergétique (couplage chaleur-force, combustion de vieux bois) et ainsi l'approvisionnement décentralisé en chaleur et en électricité.

3.

Elles permettront de soutenir les institutions qui s'attachent à promouvoir une utilisation accrue du bois comme source d'énergie. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Basler, Blatter, Bühler Simeon, Bundi, Columberg, Daepp, David, Déglise, Dietrich, Dormann, Dünki, Engler, EppenbergerSusi, Hänggi, Hari, Hess Peter, Jung, Kühn, Kühne, Luder, Nussbaumer, Ruckstuhl, Rutishauser, Savary-Fribourg, Schmidhalter, Schnider, Schwab, Stamm, Wellauer, Zbinden Hans, Züger, Zwingli, Zwygart (34) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Holz ist eine sich ständig erneuernde, dezentral nutzbare und einheimische Energiequelle, die nur kurzer Transportwege bedarf. Aufarbeitung, Bereitstellung und Lagerung sind mit vergleichsweise geringen Energieaufwendungen, Emissionen und Risiken verbunden.

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Motion Cavadini Adriano 2490 N 13 décembre 1991 Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern ist die Holzenergie C02-neutral: die heranwachsenden Bäume binden dieselbe Menge C02, welche bei der Verbrennung oder bei der Verrottung im Wald freigesetzt wird. Bei der Holzverbrennung entstehen praktisch keine Schwefeldioxid- (S02) und Schwernnetallemissionen, die Kohlenwasserstoff- (HC), Kohlenmonoxid- (CO) und Partikelemissionen können bei vollständiger Verbrennung tief gehalten werden. Die vergleichweise höheren Stickoxid- (NOX-)Emissionen der Holzfeuerungen sind nur mit einem Anteil von knapp 1 Prozent an den gesamtschweizerischen NO^-Emissionen beteiligt Aufgrund der heutigen Waldbewirtschaftung kann der gegenwärtige Anteil der Holzenergie von 1,5 Prozent am Gesamtenergieverbrauch verdoppelt bis verdreifacht werden. Die Holzenergienutzung trägt auch zur Beseitigung von Alt- und Flestholz und somit zur Entlastung von Kehrichtverbrennungsanlagen und Deponien bei. Die Substitution fossiler Energieträger durch erneuerbare Holzenergie entspricht den Zielen von Artikel 11 bis Energienutzungsbeschluss (Minderung der Luftverunreinigung und der Belastung mit Kohlendioxid sowie eine rationelle Energieverwendung). Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht lohnt sich eine vermehrte Nutzung der Holzenergie: die regionale und lokale Wertschöpfung ist bedeutend höher als bei der Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Bereitstellung des Energieholzes und der Unterhalt der Anlagen lösen lokale Investitionen aus. Für wirtschaftliche Randregionen, wo das Holz zu einem guten Teil anfällt und sinnvollerweise auch energetisch genutzt werden sollte, kann dies für die weitere wirtschaftliche Entwicklung von Bedeutung sein. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates von November 1991 (Siehe Seite 2082 hiervor) Rapport écrit du Conseil fédéral de novembre 1991 (Voir page 2088 ci-devant) Wir verweisen auf Teil II, Ziffer 13 unserer Stellungnahme. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln. Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat #ST# 91.3194 Motion Cavadini Adriano Gleichstellung der italienischen Sprache in der Bundesverwaltung Mozione Cavadini Adriano Parità dell'italiano nell'amministrazione federale Motion Cavadini Adriano Parité dans l'administration entre l'italien et les autres langues officielles Wortlaut der Motion vom 19. Juni 1991 Die Tessiner Deputation verlangt, dass der Bundesrat für die Departemente und ihre Aemter und Dienste sowie für die Regiebetriebe, die Eidgenössischen Technischen Hochschulen und ganz allgemein für alle Stellen, die vom Bund abhängen, Weisungen erlässt, die es erlauben, die italienische Sprache den beiden ändern Amtssprachen gleichzustellen. Insbesondere, und es sind nur Beispiele, verlangen wirfolgendes:

1.

Das Eidgenössische Personalami erstellt für jede Sprachgruppe eine Statistik, die über Zahl und Funktion der ihr angehörenden Beamten Auskunft gibt.

2.

Es sind vermehrt Beamte italienischer Muttersprache anzustellen, damit die italienische Sprachgruppe in allen genannten Verwaltungseinheiten besser vertreten ist, und zwar auch im mittleren und höheren Kader und vor allem dort, wo die Beschlüsse des Staates vorbereitet und vollzogen werden. Dies sollte unter anderenrerlauben, Beamte italienischer Muttersprache in denjenigen Aemtern und Sektionen zu plazieren, die mit der Verwaltung des Kantons Tessin oder mit Italienisch-Bünden in engem und regelmässigem Kontakt stehen oder häufig mit italienischen Stellen verkehren.

3.

Die Texte des Bundes, vor allem diejenigen, die der Bundesrat oder die Departemente in die Vernehmlassung schicken, müssen gleichzeitig auch in italienischer Sprache versandt werden. Zudem ist es uneirlässlich, dass die Stellungnahmen aus der italienischen Schweiz von einem Beamten behandelt werden, der gu^ Italienisch kann, oder in die Sprache der Beamten übersetzt werden, die sich damit zu befassen haben.

4.

In den Stellenausschreibungen muss nicht nur die Kenntnis der deutschen, der französischen und allenfalls der engli; sehen, sondern auch der italienischen Sprache verlangt werden.

5.

Alle Dokumente und Veröffentlichungen von gesamtschweizerischem und allgemeinem Interesse sind ins Italienische zu übersetzen (zum Beispiel die Berichte von Konsultativ- oder Expertenkommissionen, die Zeitschrift «Die Volkswirtschaft»).

6.

Wie stellt sich der Bundesrat zur Einführung eines Quotensystems, das für die ganze Bundesverwaltung den Anteil der Vertreter der Sprachminderheiten festlegt, wie man dies im Departement des Innern getan hat (70 Prozent deutschsprachige, 20 Prozent französischsprachige und 10 Prozent italienischsprachige Beamte)? Die Tessiner Deputation verlangt ausserdem, dass der Bundesrat dafür sorgt, dass: - eine aus Parlamentariern oder aus Parlamentariern und Verwaltungsangehörigen zusammengesetzte Kommission oder allenfalls ein Ombudsmann kontrolliert, ob die Weisungen befolgt werden, insbesondere bei der Besetzung von Bundesstellen; -die Schaffung einer zweisprachigen Schule in Bern (Deutsch/Französisch-ltalienisch) vom Bund direkt gefördert wird. Testo della mozione del 19 giugno 1991 La Deputazione ticinese chiede che il Consiglio federale impartisca ai Dipartimenti e ai loro uffici e servizi, nonché alle Regìe, ai Politecnici federali e in genere a tutti gli organismi che dipendono dalla Confederazione, direttive che consentano di equiparare l'italiano alle altre due lingue ufficiali. In particolare, e a titolo di esempio, si chiede:

1.

che venga allestita dall'Ufficio federale del personale una statistica per ciascuna componente linguistica che consenta di conoscere il numero dei funzionar! non solo quantitativamente, ma anche secondo la funziono esercitata;

2.

che venga intensificata l'assunzione di funzionar! di lingua materna italiana, in modo da ottenere una presenza più massiccia di questa componente linguistica in tutti gli uffici e servizi precitati, anche in quelli dove si prepara la volontà dello Stato e la si esegue, anche a livello medio-alto. Ciò dovrebbe pure consentire di inserire dei funzionar! di lingua italiana negli Uffici o sezioni che sono a stretto e regolare contatto specialmente con l'amministrazione ticinese e del Grigioni italiano o che hanno relazioni frequenti con l'Italia;

3.

che i testi federali, in particolare per le procedure di consultazione promosse dal Consiglio federale o dai suoi Dipartimenti, siano trasmessi simultaneamente anche in italiano. Inoltre è indispensabile che le risposte della Svizzera italiana redatte in italiano siano, nell'amministrazione federale, trattate da un funzionario che conosca bene l'italiano o tradotte nella lingua delle persone incaricate di trattarle;

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion Bürgi Massnahmen zur Förderung der Holzenergienutzung Motion Bürgi Le bois, source d'énergie In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1991 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 90.964 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 13.12.1991 - 08:00 Date Data Seite 2489-2490 Page Pagina Ref. No 20 020 732 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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