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Entscheid

91-3123

Verwaltungsbehörden 21.06.1991 91.3123

21. Juni 1991Deutsch9 min

Source admin.ch

Erwägungen

1.

Mit Hilfe junger und junggebliebener Grafikerinnen und Grafiker sollen sie moderner und ansprechender gestaltet werden.

2.

Die Sachverhalte sollen in einer einfacheren und lebendigeren Sprache dargelegt werden. Texte du postulat du 20 mars 1991 Le Conseil fédéral est invité à revoir la conception des brochures explicatives des votations fédérales de la manière suivante:

1.

Grâce au concours de graphistes jeunes ou jeunes d'esprit, la présentation de ces brochures doit être modernisée, de manière à être plus attrayante.

2.

Les explications doivent être formulées en un langage plus simple et plus vivant. Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bäumlin, Bèguelin, Bircher Silvio, Bodenmann, Borei, Brügger, Bundi, Carobbio, Eggenberg-Thun, Eggenberger Georges, Fankhauser, Haering Binder, Haller, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, Lanz, Ledergerber, Leemann, Leuenberger-Solothurn, Leuénberger Moritz, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Stappung, Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Zbinden Hans, Züger (34) Schriftliche Begründung - Développement par écrit

1.

Anfang Monat haben wir das Stimm- und Wahlrechtsalter auf 18 Jahre herabgesetzt. Damit die Abstimmungsbroschüren auch junge Menschen ansprechen, sollten sie nicht zu altväterisch daherkommen.

2.

Kürzlich beklagte sich jemand bei mir, er bemühe sich jeweils, die Abstimmungsbroschüren zu lesen, aber er verstehe die papierene und juristische Sprache oft nicht. Es ist anzunehmen, dass sich viele Leute dadurch abschrecken lassen und dann auch nicht zur Urne gehen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Mai 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 mai 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3123 Postulat Ruf Informationsveranstaltung für neue Parlamentarier zu Beginn einer Legislaturperiode Initiation des nouveaux députés en début de législature Wortlaut des Postulates vom 22. März 1991 Das Büro wird gebeten zu prüfen, ob jeweils zu Beginn einer Legislaturperiode der eidgenössischen Räte, erstmals nach den National- und Ständeratswahlen 1991, eine Informationsveranstaltung für die neugewählten Parlamentarier durchgeführt werden kann, sowie die entsprechenden Massnahmen zu treffen. Schwerpunkte der Veranstaltung sollten sein: Parlamentsbetrieb (Gesetzgebungsverfahren, Geschäftsordnung, Rechte der Parlamentarier, persönliche Vorstösse usw.), Aufbau und Organisation der Bundesverwaltung, Kenntnis des Bundeshauses (Oertlichkeiten und Geschichte). Texte du postulat du 22 mars 1991 Le Bureau de l'Assemblée fédérale est invité à examiner la possibilité d'organiser, au début de chaque législature et dès après les élections de 1991 au Conseil national et au Conseil des Etats, une réunion d'information destinée aux nouveaux députés; il étudiera en outre les mesures à prendre à cet effet. Cette initiation portera en priorité sur les points suivants: fonctionnement du Parlement (procédure législative, règlement de chaque Chambre, droits des députés, interventions parlementaires, etc.), structure et organisation de l'administration fédérale, familiarisation avec l'infrastructure du Palais fédéral ainsi que son histoire. Mitunterzeichner-Cosignataires: Steffen (1) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Das Informationsbedürfnis hinsichtlich des neuen Aufgabenbereichs bzw. der neuen Wirkungsstätte ist bei erstmals gewählten Mitgliedern der eidgenössischen Räte naturgemäss gross. Im Vordergrund stehen praxisorientierte Kenntnisse über das Parlament: Arbeitsweise und Infrastruktur, Instrumente der einzelnen Parlamentarier, Personal der Parlamentsdienste, Oertlichkeiten im Bundeshaus usw. Daneben sind aber auch grundsätzliche Informationen über das Gesetzgebungsverfahren und die Bundesverwaltung von Bedeutung. Bisher mussten sich neugewählte National- und Ständeräte stets bei Kollegen oder beim Verwaltungspersonal erkundigen, um zu den erforderlichen Informationen zu gelangen. Diese Praxis erweist sich als mühsam und vor allem als ineffizient. Das Büro wird deshalb ersucht, in Zusammenarbeit mit dem Büro des Ständerates eine Informationsveranstaltung im Sinne des Postulats zu prüfen und durchzuführen. Ein entsprechender Versuch im Grossen Rat des Kantons Bern (nach den Wahlen 1990) erwies sich als sehr erfolgreich und stiess auf grosses Interesse. Eine umfassende Information der Parlamentsmitglieder von Beginn weg trägt zweifellos wesentlich zu der gewünschten und durch die Parlamentsreform angestrebten - besseren und effizienteren Arbeit der Räte bei! Schriftliche Stellungnahme des Büros vom 31. Mai 1991 Rapport écrit du Bureau du 31 mai 1991 Bis anhin erfolgte die Information der neuen Ratsmitglieder durch die Abgabe eines Vademecums, des Handbuches der Schweizerischen Bundesversammlung und einer Broschüre über das Parlament.

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21.

Juni 1991 N 1357 Interpellation Pini Die grossen Fraktionen haben zudem Informationssitzungen organisiert, an denen bisherige Ratsmitglieder, Beamte der Parlamentsdienste und die Fraktionssekretäre nützliche Informationen erteilten. Das Büro ist der Meinung, dass in dieser Beziehung mehr getan und eine Informationsveranstaltung, wie sie im Postulat angeregt wird, durchgeführt werden sollte. Schriftliche Erklärung des Büros Déclaration écrite du Bureau Das Büro ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 90.977 Postulat Gysin Einsatz von Truppen zur Verstärkung des Grenzwachtkorps Renforcement par l'armée du corps des gardes-frontière Wortlaut des Postulates vom 13. Dezember 1990 Der Zustrom von «echten» und «illegalen» Asylanten nimmt weiterhin zu und wird 1991 nach amtlichen Schätzungen noch viel grössere Ausmasse erreichen. Weite Kreise der Bevölkerung sehen dieser Entwicklung mit Besorgnis entgegen. Der grösste Teil der Flüchtlinge reist illegal in die Schweiz ein. Auf langen Abschnitten ist die Grenze nur schwach gesichert. Flüchtlingen und anderen Schwarzeinwanderern sowie kriminellen Elementen wird der Grenzübertritt leichtgemacht. Die Grenzkontrolle sollte aber nicht zur Farce werden. Auch Emigranten aus Osteuropa, denen heute generell der Flüchtlingsstatus aberkannt wird, können illegal über die ungesicherte Grenze einreisen. Presseberichten zufolge ist mit einer riesigen Einwanderungswelle zu rechnen. Besser als eine mühsame Rückweisung von Illegalen, sofern man sie findet, ist eine bessere Sicherung unserer Grenzen. Ich lade den Bundesrat zur Prüfung folgender Möglichkeiten ein:

1.

Verstärkung des Grenzwachtkorps. Bei über 500 Millionen Franken jährlicher Bundeskosten für Flüchtlinge fallen Mehrkosten der Grenzwacht nicht ins Gewicht.

2.

Im Fall eines anhaltend starken Zustroms als Notmassnahme der Einsatz von Truppen zur Verstärkung der Grenzwacht, wie es Oesterreich schon getan hat.

3.

Technische Ueberwachungseinrichtungen gegen illegalen Grenzübertritt. Texte du postulat du 13décembre 1990 L'afflux de «vrais» ou «faux» réfugiés ne cesse de croître et atteindra des proportions encore plus grandes en 1991 selon les projections officielles. Nombreux sont les éléments de la population qui considèrent cette évolution avec inquiétude. La plupart des demandeurs d'asile entrent illégalement dans notre pays. De longs tronçons de nos frontières sont mal gardés et donc aisément franchis, aussi bien par des réfugiés par des immigrants clandestins et des éléments criminels. Il ne faut tout même pas que la surveillance des frontières soit tournée en dérision. Même des émigrants d'Europe de l'Est, auxquels le statut de réfugié est généralement reconnu, peuvent passer illégalement la frontière. Or en croire les médias, il faut s'attendre à une énorme vague d'immigration. Dans ces conditions, il est préférable d'améliorer la surveillance des frontières, plutôt que de recourir aux pénibles procédures de renvoi. C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral d'examiner les possibilités suivantes:

1.

renforcement du corps des gardes-frontière, compte-tenu du fait que le coût de ce renforcement pour le budget fédéral sera négligeable par rapport à celui que représente l'accueil des réfugiés, soit plus de 500 millions de francs par an;

2.

recours à la troupe pour renforcer la garde des frontières en cas d'afflux intense et durable d'immigrants, comme l'a déjà fait l'Autriche;

3.

installation de dispositifs techniques de surveillance des frontières. Mitunterzeichner - Cosignataires: Allenspach, Aregger, Auer, Bonny, Cavadini, Cincera, Eppenberger Susi, Fäh, Fischer-Seengen, Früh, Giger, Houmard, Loeb, Loretan, Mauch Rolf, Mühlemann, Müller-Meilen, Schule, Spalti, Spoerry, Stucky, Weber-Schwyz (22) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 15. Mai 1991 Rapport écrit du Conseil fédéral du 15 mai 1991

1.

Der Bundesrat hat bereits im Zusammenhang mit der Motion Baggi (89.645) im Dezember 1989 zur Frage der Personalaufstockung des Grenzwachtkorps Stellung genommen. Trotz der momentan etwas entspannteren Lage auf dem Arbeitsmarkt erscheint eine solche kurz- oder mittelfristig unrealistisch. Der Bestand an Grenzwächtern wurde letztmals per 1. Januar 1991 angepasst und auf 1943 erhöht. Dieser Sollbestand ist jedoch aufgrund der nach wie vor bestehenden Rekrutierungsschwierigkeiten nicht erreicht. Der Bundesrat wird die Entwicklung weiterhin im Auge behalten. 2./3. Der Bundesrat hat die Prüfung von Massnahmen zur wirksameren Bekämpfung illegaler Grenzübertritte in Auftrag gegeben und eine interdépartementale Arbeitsgruppe eingesetzt, die neben Fragen der Unterbringung und Betreuung auch solche der Unterstützung des Grenzwachtkorps durch Truppenteile prüft. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident: Das Postulat wird von den Damen Fankhauser und Haering Binder bekämpft. Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 91.3005 Interpellation Pini Verletzung des Völkerrechts. Uno-Resolutionen Interpellanza Pini Lesioni del diritto internazionale. Elenco delle Risoluzioni dell'ONU non applicate Interpellation Pini Violations du droit international. Résolutions de l'ONU Wortlaut der Interpellation vom 21. Januar 1991 Zurzeit erlebt die Welt die Tragödie des Golfkriegs. Die «internationale Koalition» will gegenüber dem Irak die Uno-Resolutionen zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit Kuwaits, das am 2. August 1990 von den irakischen Truppen besetzt -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Ruf Informationsveranstaltung für neue Parlamentarier zu Beginn einer Legislaturperiode Postulat Ruf Initiation des nouveaux députés en début de législature In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1991 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 91.3123 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 21.06.1991 - 08:00 Date Data Seite 1356-1357 Page Pagina Ref. No 20 020 081 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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