91-3203
Verwaltungsbehörden 04.10.1991 91.3203
4. Oktober 1991Deutsch9 min
Source admin.ch
4. Oktober 1991 N 1979 Postulat Scheidegger Schriftliche Begründung - Motivazione scritta Développement par écrit L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 21. August 1991 Dichiarazione scritta del Consiglio federale del 21 agosto 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 21 août 1991 II Consiglio federale è disposto ad accettare, il postulato. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3150 Postulat Wyss Paul Finanzielle Unterstützung der Schweizerischen Friedensstiftung Fondation suisse pour la paix. Aide substantielle de la Confédération Wortlaut des Postulates vom 5. Juni 1991 Der Bundesrat wird ersucht, der Schweizerischen Friedensstiftung einen substantiellen Beitrag zu gewähren, der dieser Stiftung erlaubt, die Kosten von mindestens zwei Forscherstellen (Gehalts- und Infrastrukturkosten) zu übernehmen, wobei ein erster Betrag gestützt auf die bestehenden Kompetenzen in das Budget 1992 aufzunehmen ist. Texte du postulat du 5 juin 1991 Le Conseil fédéral est invité à octroyer une aide substantielle à la Fondation suisse pour la paix, de manière à permettre à cette institution de couvrir le coût de deux postes de recherche au moins (salaires et infrastructures); sur la base des compétences actuelles, une première contribution sera inscrite au budget 1992. Mitunterzeichner- Cosignataires: Allenspach, Antille, Aregger, Aubry, Auer, Bär, Basler, Bäumlin, Béguelin, Bezzola, Biel, Bircher Silvio, Blatter, Bodenmann, Bonny, Bremi, Bühler, Bundi, Burckhardt, Bürgi, Caccia, Carobbio, Cavadini, Cevey, Cincera, Columberg, Cotti, Couchepin, Danuser, David, Déglise, Diener, Dubois, Dünki, Eggenberg-Thun, Eggenberger Georges, Eggly, Eppenberger Susi, Etique, Euler, Fäh, Fankhauser, Feigenwinter, Fierz, Fischer-Seengen, Frey Claude, Früh, Giger, Graf, Grassi, Grendelmeier, Grossenbacher, Günter, Gysin, Haering Binder, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Haller, Hari, Heberlein, Herczog, Hess Otto, Hess Peter, Hösli, Houmard, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Jung, Kohler, Kühn, Kühne, Lanz, Ledergerber, Leemann, Leuba, Leuenberger-Solothurn, Leutenegger Oberholzer, Loeb, Longet, Loretan, Martin, Massy, Matthey, Mauch Rolf, Mühlemann, Müller-Meilen, Müller-Wiliberg, Nabholz, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Paccolat, Philipona, Pini, Pitteloud, Portmann, Rebeaud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Reimann Maximilian, Revaclier, Ruffy, Rutishauser, Rüttimann, Salvioni, Savary-Fribourg, Savary-Vaud, Scheidegger, Schmid, Schmidhalter, Schule, Segmüller, Spalti, Stappung, Steinegger, Stocker, Stucky, Thür, Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Wanner, Weber-Schwyz, Weder-Basel, Wellauer, Widmer, Widrig, Wiederkehr, Wyss William, Zbinden Paul, Zölch, Züger, Zwingli, Zwygart (135) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Sicherheitsbericht 1990, Seite 33 unten, schreibt der Bundesrat, dass «die bewährte Lösung der Förderung und Koordination von bestehenden Forschungsstellen weitergeführt werden» soll. Die 1988 gegründete Schweizerische Friedensstiftung ist überparteilich zusammengesetzt und steht unter der Leitung von alt IKRK-Präsident Alexandre Hay. Sie entfaltet eine rege und erfolgreiche Tätigkeit, und deren Aktivitäten finden in der Presse ein ausserordentlich gutes Echo, speziell deren Tagungen auf der Lenzburg. Die Stiftung wird durch Private, Kantone und sehr bescheiden vom Bund finanziert. Viele Kantone machen ihre Beiträge von einem substantiellen Beitrag des Bundes abhängig mit der Begründung, dass eine schweizerische Stiftung dieser Bedeutung eine Angelegenheit des Bundes sei. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 21. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 21 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3203 Postulat Scheidegger Förderung der beruflichen Ausbildung für Angehörige der ehemaligen Oststaaten Ressortissants des pays de l'Est. Aide à la formation professionnelle Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1991 Angesichts der Umwälzungen in Osteuropa und der notwendigen Neustrukturierung der dortigen Wirtschaft steht auch die Schweiz vor einer grossen Herausforderung. Sie könnte zur Förderung der beruflichen Ausbildung in den Oststaaten einen wesentlichen Beitrag leisten, sei es vor Ort oder hier in der Schweiz. Die gewerbliche Struktur der Schweiz - mehr als
Erwägungen
80.
Prozent Klein- und Mittelbetriebe - zusammen mit einem sehr gut ausgebauten Netz von Berufsschulen prädestiniert unser Land dazu, Ausbildungsplätze anzubieten. Hiefür ist eine Anpassung der administrativen Regelungen für Ausbildungs- und Austauschprogramme in folgender Richtung nötig: - Es sollen gezielt Förderungsmassnahmen wie zeitlich befristete Lehrstellen und Plätze an Berufsschulen im landwirtschaftlichen, gewerblichen, handwerklichen, industriellen und Dienstleistungs-Sektor vorgesehen werden. - Bei der Dauer der Ausbildung sollten grundsätzlich die Anforderungen des Ausbildungsprogramms berücksichtigt werden. - Gleich wie auf universitärer Ebçne sollen Auszubildende auch in den oben erwähnten Sektoren nicht dem Ausländerkontingent unterstellt werden. - Es soll sichergestellt werden, dass der Ausbildungsaufenthalt nicht zweckentfremdet verwendet wird. - Es soll ein Fonds geschaffen werden, der rasch und unbürokratisch private Initiativen in obigem Sinn fördert. - Für Schulen und Lehranstalten, die Ausbildungsplätze anbieten, sollen Mittel bereitgestellt werden. Texte du postulat du 19 juin 1991 Les bouleversements survenus en Europe de l'Est et la restructuration nécessaire de l'économie dans ces pays place la Suisse devant un défi majeur. Elle pourrait contribuer largement à promouvoir la formation professionnelle des ressortis-- 1 of 3 -Postulat Cavadini 1980 N 4 octobre 1991 sants de ces Etats, que ce soit sur place ou bien en Suisse. La structure de notre économie, où prédominent les petites et moyennes entreprises (plus de 80 pour cent) et notre réseau d'écoles professionnelles, particulièrement bien développé, prédestinent notre pays à accueillir des personnes pour une formation. A cet effet, il faudrait adapter les réglementations administratives sur les programmes de formation et d'échange de la manière suivante: - prévoir des mesures d'encouragement et des possibilités de durée limitée de venir faire un apprentissage ou fréquenter une école professionnelle, dans les secteurs de l'agriculture, des arts et métiers, de l'industrie et des services; - prendre en considération les exigences des programmes d'étude pour fixer la durée de la formation; - ne pas inclure dans les contingents d'immigration les personnes qui suivent une formation dans les domaines précités, comme c'est déjà le cas au niveau universitaire; - s'assurer que les élèves ne prennent pas la formation comme prétexte pour séjourner en Suisse dans d'autres buts; - créer un fonds visant à promouvoir les initiatives privées dans ce domaine, rapidement et d'une manière non breaucratique; - accorder une aide financière aux écoles et aux établissements qui accueillent des élèves de ces pays. Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3188 Postulat Allenspach Lenkungssteuern und Konsumentenpreisindex Taxes d'orientation et indice des prix à la consommation Wortlaut des Postulates vom 18. Juni 1991 Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen, wie allfällige Lenkungssteuern und -abgaben ausgestaltet werden können, dass sie bezüglich des Landesindexes der Konsumentenpreise neutral sind, bzw. wie der Landesindex der Konsumentenpreise konstruiert werden kann, dass sich die Einführung oder Erhöhung von Lenkungssteuern oder -abgaben nicht im Landesindex auswirkt. Texte du postulat du 18 juin 1991 Le Conseil fédéral est prié d'examiner quelle forme devraient revêtir d'éventuelles taxes et redevances d'orientation pour qu'elles n'influent pas sur l'indice des prix à la consommation ou comment on pourrait composer l'indice des prix à la consommation de manière à ce que l'introduction ou l'augmentation de taxes ou de redevances d'orientation ne se reflètent pas sur l'indice. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Basler, Bezzola, Bonny, Büttiker, Cincera, Couchepin, Coutau, Eppenberger Susi, Frey Claude, Früh, Giger, Gysin, Heberlein, Houmard, Jeanneret, Loeb, Mauch Rolf, Mühlemann, Müller-Meilen, Neuenschwander, Portmann, Reimann Maximilian, Scheidegger, Schule, Spalti, Spoerry, Steinegger, Stucky, Wanner, Weber-Schwyz, Zbinden Paul, Zwingli (33) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Lenkungsabgaben und Lenkungssteuern wollen über den Preis das Verhalten der Konsumenten beeinflussen. Mit der durch zusätzliche Abgaben bewusst herbeigeführten Verteuerung bestimmter Produkte wird angestrebt, entweder eine Konsumverlagerung oder einen Konsumverzicht zu erreichen. Wenn sich diese gewollte Verteuerung im Landesindex niederschlägt, wird sie ungehemmt über indexinduzierte Einkommen wieder ausgeglichen. Das bedeutet, dass die Lenkungsabgabe keinen Konsumverzicht erzwingt und damit ihr Ziel nicht erreicht. Mittels Lohnteuerungsmechanismen können Konsumenten mit hohem Einkommen und geringem Konsum der belasteten Gütermenge sogar noch zusätzliche Realeinkommen realisieren. Selbst dort, wo Alternativprodukte zur Verfügung stehen, die anstelle der belasteten eingesetzt werden könnten, ist die Lenkungswirkung bei indexwirksamen Lenkungsabgaben gering. Solange die Ueberwälzung der Lenkungsabgaben via Index auf Löhne und Einkommen selbstverständlich ist, kann der fiskalische Charakter nicht in Abrede gestellt werden. Damit werden zusätzliche Widerstände gegenüber Lenkungsabgaben entstehen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3222 Postulat Cavadini Erhöhung des Mindestbetrags der AHV-Renten Amélioration des rentes minimales AVS Wortlaut des Postulates vom 20. Juni 1991 Der Bundesrat wird eingeladen:
1.
den finanziellen Mehraufwand zu ermitteln, den die Anhebung des Mindestbetrags der AHV-Renten auf das Niveau des Höchstbetrags mit sich brächte; die Ergänzungsleistungen, die heute von den Kantonen ausgerichtet werden, sollen ebenfalls in die Berechnung einbezogen werden;
2.
im Rahmen der 11. AHV-Revision die Einführung einer Einheitsrente zu prüfen, die den Existenzbedarf aller AHV-Bezügerinnen und -Bezüger deckt. Diese Einheitsrente sollte sich etwa auf dem Niveau der gegenwärtigen Höchstbeträge bewegen und so bemessen sein, dass Einzelpersonen und Ehepaare für Nahrung, Kleidung usw. selber aufkommen können und auch über etwas Taschengeld verfügen. Mit einer solchen Lösung könnten die Ergänzungsleistungen verringert werden; sie kämen ausschliesslich Einzelpersonen oder Ehepaaren ohne ausreichende berufliche Vorsorge als Unterstützungsbeiträge an die Wohnungskosten und die Krankenkassenprämien zugute. Die Einheitsrente könnte auch schrittweise eingeführt werden.
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Scheidegger Förderung der beruflichen Ausbildung für Angehörige der ehemaligen Oststaaten Postulat Scheidegger Ressortissants des pays de l'Est. Aide à la formation professionnelle In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1991 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 91.3203 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 04.10.1991 - 08:00 Date Data Seite 1979-1980 Page Pagina Ref. No 20 020 412 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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