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Entscheid

91-3331

Verwaltungsbehörden 20.03.1992 91.3331

20. März 1992Deutsch10 min

Source admin.ch

Erwägungen

6.

octobre 1978 instituant une aide financière en faveur des régions dont l'économie est menacée, arrêté qui expire le 1er mars 1994. Si les régions concernées ne sont plus monostructurées, leur tissu d'activité reste fragile. Les difficultés conjoncturelles y sont plus fortement ressenties qu'ailleurs et le niveau de chômage y est nettement supérieur à la moyenne nationale. Ces régions seront aussi tout particulièrement confrontées aux conséquences du grand marché européen puisqu'il s'agit pour la plupart de régions frontalières. On peut donc considérer que ces régions, comme d'autres régions de montagne, continuent d'être exposées à une menace économique à laquelle il faut trouver une réponse appropriée. Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bonny, Borei François, BrüggerCyrill, Büttiker, Carobbio, Columberg, Cotti, Etique, Fankhauser, Frey Claude, Guinand, Hafner Ursula, Jeanneret, Kohler, Kühne, Leuenberger Ernst, Oehler, Reimann Fritz, Scheidegger, Theubet, Ulrich (22) Schriftliche Begründung-Développement par écrit Dans les régions dites économiquement menacées, les branches dominantes dans les années septante, essentiellement l'horlogerie ou les textiles, ont subi un tel recul qu'on ne peut plus parler de régions «monostructurées» au sens étroit du terme. Les activités qui s'y sont développées cette dernière décennie, notamment dans d'autres branches comme les machines ou l'électronique, n'ont pas permis de compenser les pertes subies auparavant et, surtout, en restant orientées vers l'industrie, ces régions sont particulièrement exposées à la concurrence internationale. Cette fragilité se traduit par un taux de chômage qui est près du double de la moyenne nationale. Avec l'ouverture des frontières et l'avènement du grand marché européen, les secteurs non industriels de ces régions, le bâtiment et les arts et métiers notamment, seront à leur tour confrontés à une concurrence beaucoup plus vive, ce qui fragilisera davantage le tissu économique, ce d'autant plus qu'il s'agit principalement de régions frontières et de régions de montagne. Il semble donc hautement souhaitable de poursuivre l'effort entrepris pour renforcer l'économie de ces régions périphériques en mettant en oeuvre des mesures de soutien à la diversification et à l'innovation, meilleure garantie que ces régions ne se vident pas de leur substance et soient victimes d'un chômage très important Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 26. Februar 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 26 février 1992 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion. Pour ce qui est de la réalisation de ces mesures, les moyens financiers de la Confédération restent réservés. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3331 Motion Kühne Zinszuschüsse für die Landwirtschaft Charges d'intérêts dans l'agriculture. Aide fédérale Wortlaut der Motion vom 1. Oktober 1991 Das künftige politische und wirtschaftliche Umfeld stellt eine Herausforderung für unsere Landwirtschaft dar. Die Bauern müssen ihre Betriebe, ihre Produktion und auch ihre Produktionsmittel neuen Anforderungen anpassen. Vor allem die Betriebsübernahmen, Betriebsumstellungen und Strukturverbesserungen erfordern beachtliche Mittel. Aus betriebsökonomischen Gründen dürfen aber die Kosten für das benötigte Fremdkapital nicht zu hoch werden.

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März 1992 N 625 Motion Kühne Der Bundesrat wird beauftragt, in Ergänzung zum Bundesgesetz über Investitionskredite und Betriebshilfe in der Landwirtschaft ein Gesetz über Zinszuschüsse auszuarbeiten, welches bezweckt, die Lasten der Verschuldung zu mildern und insbesondere jungen Bauern als Starthilfe bei der Betriebsübernahme zu Eigentum oder zu Pacht zu dienen, das aber auch bei Investitionen für Betriebsvergrösserung oder Betriebsumstellung wirksam wird. Texte de la motion du 1er octobre 1991 La Situation politique et économique des années à venir représente un défi pour notre agriculture. Les paysans doivent adapter leurs exploitations, leurs produits ainsi que leurs moyens de production aux exigences nouvelles. Ce sont avant tout les reprises et les réorganisations d'exploitations ainsi que les améliorations de structures qui exigent la mise en oeuvre de moyens importants. Cependant, pour des raisons de gestion d'entreprise, le coût du capital emprunté ne doit pas être trop élevé. Le Conseil fédéral est chargé d'élaborer, en complément à la loi fédérale sur les crédits d'investissements dans l'agriculture et l'aide aux exploitations paysannes, une loi sur les bonifications d'intérêts destinée à alléger l'endettement et à aider de jeunes paysans à reprendre une exploitation en propriété ou en affermage, cette loi s'appliquant également lors d'investissements liés à l'agrandissement ou à la réorganisation d'une exploitation. Mitunterzeichner - Cosignataires: Blatter, Bürgi, Columberg, Daepp, Darbellay, Engler, EppenbergerSusi, Giger, Grossenbacher, Hari, Hess Otto, Hess Peter, Jung, Keller Anton, Luder, Müller-Wiliberg, Neuenschwander, Nussbaumer, Oehler, Reichling, Reimann Maximilian, Ruckstuhl, Rutishauser, Rüttimann, Sager, Savary-Fribourg, Schmidhalter, Schnider, Schwab, Segmüller, Seiler Hanspeter, Tschuppert, Wanner, Widrig, Wyss William, Zölch, Zwingli (37) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Eine Betriebsübernahme, Betriebsumstellung oder Betriebserweiterung erfordert beachtliche Mittel. Gerade bei einer Betriebsübernahme durch die junge Generation sind die nötigen Eigenmittel oft nicht vorhanden. Wegen der zunehmenden Anforderungen an die landwirtschaftliche Betriebsführung werden die Ausbildungen junger Landwirte zunehmend länger und die nötige Eigenkapitalbildung im Hinblick auf die Uebernahme oft verunmöglicht Nach erfolgter Betriebsübernahme oder -Umstellung ist die Verschuldung auf dem Betrieb aber verhältnismässig hoch. Im Vergleich zu den verzinsbaren Aktiven beträgt der Verschuldungsgrad nach den vorgenommenen Investitionen vielfach über 100 Prozent Obwohl Vorkehrungen für eine Rationalisierung und Produktionsanpassungen getroffen worden sind, tritt ein wirtschaftlicher Erfolg nicht unmittelbar nach der Betriebsübernahme oder -Umstellung ein. Für die Zukunft budgetierte Betriebsergebnisse können erst nach Ablauf einiger Jahre seit der Betriebsübernahme oder -Umstellung realisiert werden. Bei einer anfänglich überdurchschnittlich hohen Verschuldung und allfälligen Anfangsschwierigkeiten bei der Produktion sind die Kapitalkosten für eine Bauernfamilie oft sehr schwer zu verkraften, dies um so mehr bei dem heute bestehenden Zinsniveau von rund 7 Prozent. Die Zinslasten sind besonders nach der Betriebsübernahme oder -Umstellung sehr hoch und können erst in einigen Jahren etwas gesenkt werden, wenn gewisse Schulden getilgt worden sind. Die Entscheidung, ob eine Betriebsübernahme oder Betriebsumstellung vorgenommen werden soll, fällt einer Bauernfamilie oft schwer, da eine gewisse Angst vor den Anfangsschwierigkeiten besteht. Mit Zinszuschüssen für die Ueberbrückung der Anfangsschwierigkeiten für die Dauer von drei bis sieben Jahren sollten Uebernahmen und Umstellungen erleichtert werden. Durch die Möglichkeit, Zuschüsse gezielt einzusetzen, ist ein Zinszuschuss-System bei gleichem Mitteleinsatz die effizientere Massnahme als generelle Entschuldungsmassnahmen für überschuldete Betriebe. Die Zuschüsse sollen gewährt werden für: - Betriebsübernahmen, - Betriebsumstellungen, -Strukturanpassungen (Landpacht, Landkäufe, Extensivierung). Die kantonalen Stellen für die Behandlung und Prüfung der Investitionskredite nach dem Bundesgesetz über Investitionskredite und Betriebshilfe in der Landwirtschaft haben eine grosse Erfahrung mit der Finanzierung von Betriebsübernahmen und Betriebsumstellungen. Die meisten Betriebe, die für einen Zinszuschuss in Frage kämen, werden für die geplante Massnahme auch Investitionskredite erhalten. Diese Stelle könnte die Gesuche um Zinszuschüsse prüfen, und die Abwicklung für die Auszahlung der Zuschüsse wäre über diese Stellen vorzunehmen. Als Modell könnten die in europäischen Nachbarländern (z. B. Frankreich) bereits funktionierenden Zinszuschuss-Systeme herangezogen werden. Zu denken ist zum Beispiel an ein Modell, welches etwa bei einem gegebenen Zinsniveau von 7 Prozent Zuschüsse gewährt für den

5.

Prozent Zins übersteigenden Betrag (Zuschüsse für die verbleibenden 2 Prozent). Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. Februar 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 février 1992 Alle Massnahmen, für welche die Motionäre die Möglichkeit der Gewährung von Zinszuschüssen wünschen (Betriebsübernahmen, Betriebsumstellungen, Strukturanpassungen) können bereits aufgrund des Gesetzes über Investitionskredite und Betriebshilfe in der Landwirtschaft (IBG) vom 23. März 1962, RS 914.1, mit zinslosen oder zinsvergünstigten Darlehen unterstützt werden. Diese Darlehen erbringen die angestrebte Wirkung, nämlich eine Verminderung der Kapitalkosten. Ausschlaggebend für die Höhe der Unterstützung ist die Regel, der zufolge die finanzielle Belastung nach der Investition tragbar sein muss. Es ist kaum anzunehmen, dass ein Gesetz über Zinszuschüsse darüber hinausgehen könnte. Insgesamt sind die Ziele der Motionäre bereits mittels des IBG realisierbar, vorausgesetzt, dass die verfügbaren Mittel ausreichen. Nun lässt aber nichts darauf schliessen, dass zusätzliche Mittel für ein neues Gesetz leichter freigemacht werden könnten als für das bestehende, das sich bewährt hat. Aufgrund dieser Gegebenheiten kann die Motion überflüssig erscheinen. Auch ist anzumerken, dass anlässlich der kürzlichen Aenderung des IBG (4. Oktober 1991) keinerlei Vorschläge in diesem Sinne eingegangen sind. Auf der anderen Seite dürften veränderte Rahmenbedingungen und strukturelle Anpassungen Betriebe mit einer hohen Verschuldung am härtesten treffen. Wir werden prüfen, ob die generellen Massnahmen zu ihrer Entlastung genügen oder ob allenfalls neue Entschuldungsmassnahmen notwendig sind. Zusätzliche derartige Hilfen sollen jedoch grundsätzlich nur an Betriebe ausgerichtet werden, deren Leitersich bereiterklären, auf eine extensive Bewirtschaftung umzustellen. Schrittliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln. Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion Kühne Zinszuschüsse für die Landwirtschaft Motion Kühne Charges d'intérêts dans l'agriculture. Aide fédérale In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band II Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 12 Séance Seduta Geschäftsnummer 91.3331 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 20.03.1992 - 08:00 Date Data Seite 624-625 Page Pagina Ref. No 20 021 057 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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