92-057-29
Verwaltungsbehörden 02.09.1992 92.057-29
2. September 1992Deutsch15 min
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2. September 1992 N 1561 Eurolex. Krankenversicherung fen beginnen, wenn eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses bis Ende Dezember herbeigeführt werden soll. Wenn diesen Interessen Rechnung getragen werden soll, muss der Gesetzgeber jetzt, im September, entscheiden, damit eine Beruhigung der Lage eintritt Das spricht dafür, dass unser Rat entsprechend den Vorschlägen seiner Kommission entscheidet. Allenspach: Ich kann auf die Darstellung des Problems, das die ausländischen Mitarbeiter, aber auch die Arbeitgeber in wesentlichem Ausmass berührt, verzichten. Es ist in der Diskussion schon deutlich geworden. Die Dekretierung eines Barauszahlungsverbotes ohne jede Uebergangsfrist bedeutet einen ausserordentlich harten Eingriff in die persönlichen Lebenspläne der ausländischen Mitarbeiter. Wir können einen solchen harten, abrupten Eingriff nicht hinnehmen, nachdem ein solcher Eingriff in den Betrieben bereits zu massiven Kündigungen geführt hat. Wir sollten - wenn wir das Barauszahlungsverbot durchsetzen müssen - wenigstens eine Uebergangsfrist einräumen. Ich habe deshalb in der Kommission die Anknüpfung dieser Uebergangsfrist an die innerhalb der EWR-Verhandlungen bereits festgelegte Uebergangsfrist bis zur Herstellung des freien Personenverkehrs vorgeschlagen. Ich glaube, dass mit der Verknüpfung des Barauszahlungsverbotes und der Herstellung der Freizügigkeit des Personenverkehrs eine Lösung gefunden werden kann, die den Interessen der EG, den Interessen der Schweiz und auch den Interessen der ausländischen Arbeitnehmer entspricht Wir bringen damit kein neues Element in das EWR-System hinein, und dieser Antrag der Kommissionsmehrheit ist meines Erachtens EG-konform. Jedenfalls deuten Signale aus Brüssel darauf hin, dass die EG einer solchen ergänzenden Uebergangsbestimmung nicht unbedingt opponieren würde, sind doch schon andere Staaten im Interesse ihrer Landsleute, die in der Schweiz tätig sind, in gleichem Sinne in Brüssel vorstellig geworden. Während dieser Uebergangsfrist wäre es auch möglich zu prüfen, wie die Vorschläge zur Förderung des Wohneigentums auf Wohneigentum im EWR ausgedehnt werden könnten. Auch hier wäre eine Möglichkeit, das Problem für die Zukunft und damit langfristig zu entschärfen. Die FDP-Fraktion unterstützt einstimmig den Kommissionsantrag. Ich bitte Sie, dies ebenfalls zu tun. Eymann Christoph: Der Zweck dieses Gesetzes ist die Verbesserung der Altersvorsorge. Dies ist bei der Beurteilung dieser Frage ganz wichtig. Die Versicherten sollen Kapital oder Rente nach Erreichen der Altersgrenze erhalten können, und da dürfen wir keine Unterschiede zwischen Schweizerinnen und Schweizern und Ausländerinnen und Ausländern machen. Die Gleichbehandlung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer drängt sich hier auf. Die Lösung, die die Kommission gefunden hat, ist nach Ansicht der Liberalen tauglich, um die anstehenden Probleme zu regeln und den Anforderungen der EG-Bestimmungen Genüge zu leisten. Deshalb stimmen die Liberalen der Kommissionsvariante zu. M. Cotti, conseiller fédéral: La dureté, qui va toucher les travailleurs étrangers résidant en Suisse par l'application du droit européen, est absolument évidente. Personne ne conteste qu'il y a là une situation objective de modification abrupte de l'état financier des travailleurs étrangers qui ne peut pas être sans conséquences sur leur attitude à court terme. D'autre part, malgré l'élasticité avec laquelle M. Allenspach essaie de mettre en relation le droit suisse et le droit européen, la décision que vous vous apprêtez à prendre, soit celle d'introduire unilatéralement des normes transitoires, n'est pas conforme au droit européen. Il faut en revanche reconnaître - ce que plusieurs d'entre vous ont dit, en particulier Mme Spoerry - le fait que la situation au niveau des Communautés ne devrait pas présenter de résistances insurmontables du moment qu'il s'agit ici de mieux défendre des intérêts très vastes de ressortissants de pays de la Communauté européenne. Face à une attitude de ce genre, on verrait mal la Communauté s'opposer à ce que la Suisse maintienne en vigueur, pendant 5 ans, des privilèges - car il faut les définir ainsi - à l'égard des ressortissants de ses pays par rapport à la possibilité dont dispose les travailleurs suisses eux-mêmes. Je peux communiquer au Conseil national qu'après les débats du Conseil des Etats - je le dis surtout à l'intention de M. Deiss dont les scrupules relatifs à l'application du droit européen m'ont beaucoup touché - j'ai chargé mes collaborateurs de l'Office fédéral des assurances sociales d'établir immédiatement des contacts avec Bruxelles pour vérifier si une interprétation extensive des dispositions du droit européen était possible. Je peux vous indiquer qu'à la mi-septembre mes collaborateurs se trouveront à Bruxelles. A ce moment-là, il sera possible de connaître l'attitude de la commission ou, du moins, d'avoir un signe de la part de la Communauté quant à la décision que vous allez prendre. Elle ne fait pratiquement aucun doute puisque vous vous êtes presque tous exprimés en faveur de la proposition de la commission, par ailleurs votée à l'unanimité. Dans ces conditions, je peux déclarer que je ne m'opposerai pas à la proposition de la commission, mais j'émets cependant une réserve. A la mi-septembre, il faudra que nos représentants à Bruxelles puissent me communiquer que la commission réserve un accueil plutôt favorable et fait preuve d'un esprit d'ouverture vis-à-vis de notre position. Si tel n'était pas le cas - toutefois je pense que cela le sera - je devrais alors, à l'occasion de la discussion sur l'élimination des divergences devant le Conseil des Etats, revenir aune attitude qui n'est pas formaliste mais simplement légale, c'est-à-dire à une application stricte des dispositions européennes. Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit (siehe Entscheid bei Ziff. l Ingress) Adopté selon la proposition de la majorité (voir décision au ch. I préambule) Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 109 Stimmen Dagegen 21 Stimmen An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 92.057-29 EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur l'assurance-maladie. Modification Botschaft II und Beschlussentwurf vom 15. Juni 1992 (BBIV520) Message II et projet d'arrêté du 15 juin 1992 (FF V 506) Beschluss des Ständerates vom 26. August 1992 Décision du Conseil des Etats du 26 août 1992 Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, art 68 RCN Frau Segmüller unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Inhalt der Vorlage Der Bundesrat schlägt zwei Aenderungen im Krankenversicherungsgesetz (SR 832.10) vor. Artikel 6bis Absatz 2 des gel-- 1 of 4 -Eurolex. Assurance-maladie 1562 N 2 septembre 1992 tenden Gesetzes erlaubt unter anderem eine Abstufung der Mitgliederbeiträge nach Geschlecht (höchstens 10 Prozent). Nach dem EG-Grundsatz der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bereich der sozialen Sicherheit (Richtlinie Nr. 79/7) ist eine derartige Diskriminierung aufgrund des Geschlechts nicht zulässig. Der Bundesrat beantragt daher, den entsprechenden Passus in Artikel 6bis zu streichen. Die Auswirkungen werden von Kasse zu Kasse je nach Anteil von Frauen und Männern etwas unterschiedlich sein. Im gesamtschweizerischen Durchschnitt wird diese Aenderung eine Reduktion der Prämien für Frauen um 4,5 Prozent und eine Prämienerhöhung für Männer um 5,5 Prozent zur Folge haben. Zur Regelung der gegenseitigen Leistungsaushilfesoll neu Artikel 42 in das Krankenversicherungsgesetz aufgenommen werden. Die EG-Verordnung Nr. 1408/71 sieht eine Aushilfe zwischen den EWR-Mitgliedstaaten vor, welche die Bevorschussung von Versicherungsleistungen an Versicherte von Krankenversicherungen anderer EWR-Staaten beinhaltet Diese Leistungen werden durch das zuständige Land rückvergütet Der Bundesrat wird im neuen Artikel beauftragt, eine Sozialversicherungseinrichtung zu bezeichnen, welche die Leistungsaushilfe für alle Krankenkassen durchführt Die Kosten in Höhe von schätzungsweise 5 Millionen Franken jährlich sollen zwischen dem Bund (Zinskosten, die durch die Vorfinanzierung entstehen) und den Krankenkassen (Verwaltungskosten) geteilt werden. Dies entspricht ungefähr einer hälftigen Aufteilung. Erwägungen der Kommission Eintreten auf die Vorlage war unbestritten. In der Kommission wurde darauf hingewiesen, dass die Prämienerhöhung für Männer, welche die Aenderung von Artikel 6bis Absatz 2 mit sich bringt, bei den befristeten Massnahmen gegen die Kostensteigerung in der Krankenversicherung zu berücksichtigen sein werde. Dies wurde von seilen der Verwaltung bestätigt. Zur Frage der administrativen Durchführung der Prämiengleichheit meinte die Verwaltung, dass die Kassen die Prämienanpassungen im Verlaufe des kommenden Jahres rückwirkend auf den 1. Januar 1993 realisieren werden, damit der EG-Richtlinie Nr. 79/7 ab Inkrafttreten des EWR-Vertrages Rechnung getragen wird. Was die Tarife bei der Leistungsaushilfe betrifft, so werden für Bürger anderer EWR-Staaten dieselben Tarife gelten wie für ausserkantonale Schweizer. Ein Bürger aus einem anderen EWR-Land, der sich in der Schweiz aufhält und von seiner ursprünglichen Krankenkasse im Ausland in eine schweizerische Krankenkasse übertreten will, wird gleich behandelt wie ein Schweizer, der von einer Krankenkasse zu einer anderen wechselt Die vorgeschlagene Aenderung in Artikel 6bis Absatz 2 wie auch der neue Artikel 42 zur Regelung der Leistungsaushilfe waren unbestritten. Mme Segmüller présente au nom de la commission le rapport écrit suivant: Teneur du projet Le Conseil fédéral propose deux modifications de la loi fédérale sur l'assurance-maladie (RS 832.10). L'article 6bis, alinéa 2 de la loi actuelle prévoit notamment que les cotisations peuvent être modulées selon le sexe (l'écart ne devant toutefois pas dépasser 10 pour cent). Or, la directive CE 79/7, relative à la mise en oeuvre progressive de l'égalité de traitement entre hommes et femmes en matière de sécurité sociale, impose notamment l'égalité des cotisations. C'est pourquoi le gouvernement propose de biffer la disposition correspondante de l'article 6bis. Les conséquences seront différentes pour les caisses selon la proportion d'hommes et de femmes qu'elles assurent En moyenne nationale, cette modification aura pour conséquence une réduction des primes pour les femmes de l'ordre de 4,5 pour cent et une augmentation de celles des hommes de l'ordre de 5,5 pour cent Par ailleurs, un nouvel article 42 instituera l'entraide en matière de prestations en cas de maladie et de maternité, conformément au règlement CE 1408/71, qui prévoit que les assurés pourront bénéficier sous forme d'avance des prestations de l'assurance-maladie dans un autre Etat de l'EEE, ces prestations étant ensuite remboursées par l'Etat compétent Par ce nouvel article, le Conseil fédéral chargera une institution d'assurance sociale de réaliser l'entraide pour toutes les caisses. Le coût, de l'ordre de 5 millions de francs par an, sera réparti entre la Confédération (intérêt perçu sur l'avance) et les caisses (frais d'administration), en ce qui correspond à une répartition à parts sensiblement égales des coûts. Considérations de la commission L'entrée en matière n'a pas été contestée. On a souligné, au sein de la commission, la nécessité de tenir compte de la hausse des cotisations pour les hommes qu'entraînera la modification de l'article 6bis, alinéa 2, lors de l'application des mesures temporaires contre la hausse des coûts de l'assurance-maladie. Cela a été confirmé par l'administration. Quant à la mise en oeuvre de l'égalité de cotisation, l'administration a prévu que les caisses procéderont à l'adaptation des tarifs dans le courant de 1993, avec effet rétroactif au 1er janvier, afin que la directive CE 79/7 s'applique dès l'entrée en vigueur de l'Accord EEE. S'agissant des tarifs de l'entraide, on appliquera aux citoyens d'autres Etats de l'EEE les mêmes que ceux applicables aux Suisses soignés dans un canton autre que celui de leur résidence habituelle. Par ailleurs, un citoyen d'un Etat de l'EEE résidant en Suisse, qui souhaite être transféré de sa caissemaladie dans une caisse suisse, bénéficiera du même traitement qu'un Suisse voulant passer d'une caisse à une autre. Aucune contestation n'a été formulée au sujet de la modification de l'article 6bis, alinéa 2, ni du nouvel article 42. Antrag der Kommission Die Kommission empfiehlt mit einem Stimmenverhältnis von
Erwägungen
14.
zu 1 bei 7 Enthaltungen, den Aenderungen zuzustimmen. Antrag der SD/Lega-Fraktion Nichteintreten Antrag der Fraktion der Auto-Partei Rückweisung des Geschäfts 92.057-29 Eurolex an den Bundesrat mit dem Auftrag, klare Arbeitspapiere vorzulegen, welche den geltenden Gesetzestext, die Forderung des Acquis communautaire, den Entwurf des Bundesrates und den Entscheid der Kommission in der auf Fahnen üblichen synoptischen Darstellung zeigen. Proposition de la commission La commission propose, par 14 voix contre une avec
7.
abstentions, d'adopter les modifications. Proposition du groupe DS/Ligue Ne pas entrer en matière Proposition du groupe des automobilistes Renvoyer le projet Eurolex 92.057-29 au Conseil fédéral en l'invitant à soumettre des documents de travail qui présentent avec toute la clarté souhaitable, au moyen des dépliants habituels, le texte de loi actuellement en vigueur, les exigences de l'acquis communautaire, le projet du gouvernement et la décision de la commission. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission (Eintreten) offensichtliche Mehrheit Für den Antrag der SD/Lega-Fraktion (Nichteintreten) 3 Stimmen Präsident: Nun folgt die Abstimmung über den Rückweisungsantrag.
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2.
September 1992 N 1563 Eurolex. Unfallversicherung Abstimmung - Vote Für den Antrag der Fraktion der Auto-Partei 4 Stimmen Dagegen offensichtliche Mehrheit Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Ziff. l, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, eh. l, II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Präsident: Für die Uebergangsbestimmungen gilt der Vorbehalt der definitiven Regelung des Referendums. Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes Dagegen An den Ständerat-Au Conseil des Etats
96.
Stimmen
16.
Stimmen #ST# 92.057-30 EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die Unfallversicherung. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur l'assurance-accidents. Modification Botschaft II und Beschlussentwurf vom 15. Juni 1992 (BBIV 520) Message II et projet d'arrêté du 15 juin 1992 (FF V 506) Beschluss des Ständerates vom 26. August 1992 Décision du Conseil des Etats du 26 août 1992 Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN Frau Segmüller unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Inhalt der Vorlage Die Uebernahme des Acquis communautaire erfordert zwei Aenderungen im Unfallversicherungsgesetz. Es handelt sich dabei um Artikel 81 Absatz 1 über den Geltungsbereich der Unfallverhütungsvorschriften und Artikel 92 Absatz 6 über die Prämientarife im Bereich der obligatorischen Nichtberufsunfallversicherung. Die Vorschriften über die Arbeitssicherheit gelten nach der heutigen Fassung von Artikel 81 Absatz 1 nurfür Betriebe, welche obligatorisch versicherte Arbeitnehmer beschäftigen. Ausländische Betriebe, welche für begrenzte Zeit Arbeitnehmer in die Schweiz entsenden, werden somit nicht erfasst Nach dem EWR-Abkommen muss jedoch eine lückenlose Durchsetzung der relevanten EG-Erlasse (insbesondere Richtlinie Nr. 89/391 ) garantiert sein. Mit der vorgeschlagenen Neuformulierung von Artikel 81 Absatz 1 wird dieses Ziel erreicht Bei der Aenderung von Artikel 92 Absatz 6 geht es darum, den Grundsatz der Prämiengleichheit für Mann und Frau im Sinne der EG-Richtlinie Nr. 79/7 im Gesetz explizit festzuhalten. Diese Aenderung wird - im Gegensatz zu den Auswirkungen bei der Krankenversicherung - zu einer Erhöhung der Prämien für Frauen und einer geringen Reduktion der Prämien bei Männern führen. Erwägungen der Kommission Eintreten auf die Vorlage war unbestritten. Die Kommission nahm zur Kenntnis, dass durch die beantragten Aenderungen kaum Mehrkosten entstehen. Eine spezielle Einrichtung für die Leistungsaushilfe wie bei der Krankenversicherung ist nicht erforderlich, da sich die bisherige Regelung mit der Suva als zuständiger Stelle bewährt hat. Diskutiert wurde die Frage, ob nicht auch Teilzeitbeschäftigte mit niedrigem Beschäftigungsgrad der obligatorischen Nichtberufsunfallversicherung zu unterstellen seien, da der jetzige Zustand einen frauendiskriminierenden Charakter trage, indem etwa 83 Prozent der Teilzeitbeschäftigten in der Schweiz Frauen seien. Dem wurde entgegengehalten, dass mit einer solchen Aenderung der Rahmen der EWR-bedingten Anpassungen gesprengt würde. Das Problem müsste im Rahmen einer Teilrevision des UVG geprüft werden. Die beiden vom Bundesrat vorgeschlagenen Aenderungen blieben unbestritten. Mme Segmüller présente au nom de la commission le rapport écrit suivant: Contenu du projet La reprise de l'acquis communautaire exige que l'on apporte deux modifications à la loi sur l'assurance-accidents. Il s'agit en l'occurrence de l'article 81, premier alinéa, relatif au champ d'application des prescriptions sur la prévention des accidents et de l'article 92, alinéa 6, sur les tarifs des primes pour l'assurance obligatoire des accidents non professionnels. Selon la teneur actuelle de l'article 81, premier alinéa, les prescriptions sur la sécurité au travail ne s'appliquent qu'aux entreprises qui emploient des travailleurs assurés obligatoirement. Les entreprises étrangères qui envoient des travailleurs en Suisse pour une durée limitée ne sont donc pas touchées. Or, aux termes de l'Accord sur l'EEE, il convient de garantir une application sans lacune des normes de la CE (notamment directive 89/391). La nouvelle teneur qui est proposée pour l'article 89, premier alinéa, vise cet objectif. S'agissant de l'article 92, alinéa 6, il convient d'inscrire explicitement dans la loi le principe de l'égalité entre femmes et hommes en matière de primes, au sens de la directive CE 79/7. Cette modification entraînera - à la différence de ce qui se produira pour l'assurance-maladie - une augmentation des primes pour les femmes et une petite diminution pour les hommes. Considérations de la commission L'entrée en matière sur ce projet n'a pas été contestée. La commission a pris acte du fait que les modifications proposées n'entraînent guère de dépenses supplémentaires. Une institution spéciale pour l'entraide en matière de prestations, comme c'est le cas pour l'assurance-maladie, n'est pas nécessaire, puisque la réglementation actuelle avec la CNA a fait ses preuves. On s'est demandé s'il ne convenait pas de soumettre également à l'obligation de l'assurance-accidents non professionnels les personnes qui travaillent à temps partiel et qui ont un faible degré d'occupation: l'état actuel a en effet un caractère discriminatoire pour les femmes, car 83 pour cent des travailleurs à temps partiel en Suisse sont des femmes. A cette question, il a été répondu qu'une telle modification dépasserait le cadre des adaptations rendues nécessaires par l'EEE puisqu'il ne s'agit pas d'une norme établissant une discrimination entre femmes et hommes, au sens juridique du terme. Le problème devrait être résolu dans le cadre d'une révision partielle de la LAA. Aucune des deux modifications proposées par le Conseil fédéral n'est contestée.
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur l'assurance-maladie. Modification In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band IV Volume Volume Session Augustsession Session Session d'août Sessione Sessione di agosto Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 11 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.057-29 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 02.09.1992 - 08:00 Date Data Seite 1561-1563 Page Pagina Ref. No 20 021 512 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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