92-063
Verwaltungsbehörden 09.12.1992 92.063
9. Dezember 1992Deutsch10 min
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9. Dezember 1992 N 2465 Alkoholverwaltung. Geschäftsbericht und Rechnung Art. 28 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 132 Stimmen (Einstimmigkeit) Abschreibung - Classement Antrag des Bundesrates Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse und der Initiativen gemäss Seite 1 der Botschaft Proposition du Conseil fédéral Classer les interventions parlementaires et les initiatives selon la page 1 du message Angenommen -Adopté An den Ständerat -Au Conseil des Etats #ST# 92.063 Alkoholverwaltung. Geschäftsbericht und Rechnung 1991/92 Régie des alcools. Gestion et compte 1991/92 Bericht und Beschlussentwurf vom 16. September 1992 Rapport et projet d'arrêté du 16 septembre 1992 Bezug bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, Länggassstrasse 31,3012 Bern S'obtiennent auprès de la Régie fédérale des alcools, Länggassstrasse 31,3012 Berne Beschluss des Ständerates vom 30. November 1992 Décision du Conseil des Etats du 30 novembre 1992 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN Die Herren Seiler Rolf und Bonny unterbreiten im Namen der Kommissionen den folgenden schriftlichen Bericht: Der Bundesrat hat den eidgenössischen Räten am 16. September 1992 den Geschäftsbericht und die Rechnung der Eidgenössischen Alkoholverwaltung für das Geschäftsjahr 1991/92 unterbreitet. Die Rechnung schliesst bei einem Ertrag von 383,1 Millionen Franken und einem Aufwand von 193,5 Millionen Franken mit einem Reinertrag von 189,6 Millionen Franken ab. Dieser ist 21,1 Millionen Franken tiefer als im Vorjahr, jedoch besser als ursprünglich budgetiert (der Voranschlag hatte mit einem Reinertrag von 154,8 Millionen Franken gerechnet). Gemäss Verfassung erhält der Bund vom Reinertrag 170,6 Millionen Franken zugunsten von AHV und IV, während 19 Millionen Franken an die Kantone zur Bekämpfung des Alkoholismus, des Suchtmittel-, Betäubungsmittelund Medikamentenmissbrauchs gehen. Die Differenz zwischen Voranschlag und Rechnung erklärt sich insbesondere aus der ausserordentlich geringen Obsternte (vor allem Aepfel und Birnen). Dadurch reduzierte sich der Aufwand für die Förderung der Obstverwertung erheblich. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung prüft zurzeit, ob sie verfassungsrechtlich verpflichtet ist, den traditionellen Reinertrag in der Höhe des langjährigen Durchschnitts unter veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen weiterhin zu erzielen. Diese Frage wird bedeutsam, weil bei einem Beitritt zum EWR je nach Ausgestaltung der künftigen Alkoholpolitik ein Rückgang des bisherigen Reinertrages um die Hälfte denkbar ist. Die Lagerkapazität der Eidgenössischen Alkoholverwaltung ist zurzeit zu weniger als 60 Prozent ausgelastet. Die Alkoholverwaltung prüft daher entsprechende Massnahmen, wobei sie zu beachten hat, dass nach einem Beitritt zum EWR möglicherweise grössere Lagerbestände erforderlich werden. Die Eidgenössische Alkoholverwaltung hat ihre Jahresziele 1991/92 überwiegend erreicht. Rückstände bestehen vor allem mangels personeller und finanzieller Mittel im Informatikbereich. MM. Seiler Rolf et Bonny présentent au nom des commissions le rapport écrit suivant: Le Conseil fédéral a soumis aux Chambres, le 16 septembre 1992, le rapport de gestion et le compte de la Régie fédérale des alcools pour l'exercice 1991/92. Le compte se solde par un bénéfice net de 189,6 millions de francs, soit 383,1 millions de francs de recettes et 193,5 millions de francs de dépenses. Ce bénéfice est inférieur de 21,1 millions de francs à celui de l'exercice précédent, mais il dépasse les prévisions budgétaires (bénéfice net de 154,8 millions de francs). Conformément à la constitution, 170,6 millions de francs reviennent à la Confédération en faveur de l'AVS et de l'Ai et 19 millions aux cantons pour combattre dans leurs causes et dans leurs effets l'alcoolisme, l'abus des stupéfiants et autres substances engendrant une dépendance et l'abus des médicaments. La différence entre les prévisions budgétaires et le compte s'explique pour l'essentiel par une récolte de fruits (notamment de pommes et de poires) particulièrement mauvaise, qui a considérablement réduit les coûts entraînés par l'encouragement de l'utilisation des fruits. La Régie fédérale des alcools tente actuellement de déterminer si, en vertu des dispositions constitutionnelles, elle est tenue de continuer à réaliser le bénéfice net atteint en moyenne ces dernières années, compte tenu de l'évolution de la situation économique. Cette question ne manque pas d'importance car, suivant la politique en matière d'alcool qui sera adoptée, il ne serait pas impossible que le bénéfice diminue de moitié en cas d'entrée dans l'EEE. La capacité d'entreposage de la Régie fédérale des alcools est utilisée pour l'heure à moins de 60 pour cent. La régie examine donc différentes mesures envisageables, tout en tenant compte du fait qu'un accroissement des stocks pourrait devenir nécessaire en cas d'entrée dans l'EEE. La Régie fédérale des alcools a largement atteint ses objectifs pour l'exercice 1991/92. Les quelques retards qui subsistent sont dus principalement au manque de personnel et de moyens financiers dans le domaine informatique. Antrag der Kommissionen Geschäftsprüfungskommission und Finanzkommission beantragen, dem Bundesbeschluss über die Genehmigung des Geschäftsberichtes und der Rechnung der Eidgenössischen Alkoholverwaltung für das Geschäftsjahr 1991/92 zuzustimmen. Proposition des commissions La Commission de gestion et la Commission des finances proposent d'adopter l'arrêté fédéral approuvant le rapport de gestion et le compte de la Régie fédérale des alcools pour l'exercice 1991/92. Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1,2 Antrag der Kommissionen Zustimmung zum Beschluss des Ständerates -- 1 of 3 -Double imposition. Convention avec la Suède 2466 N 9 décembre 1992 Titre et préambule, art. 1,2 Proposition des commissions Adhérer à la décision du Conseil des Etats ' Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 89 Stimmen Dagegen 1 Stimme An den Bundesrat-Au Conseil fédéral #ST# 92.044 Doppelbesteuerung. Abkommen mit Schweden Double imposition. Convention avec la Suède Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. April 1992 (BBIIII785) Message et projet d'arrêté du 29 avril 1992 (FF III 773) Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, ait 68 RCN Herr Rychen unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Das vorliegende Protokoll ändert das Doppelbesteuerungsabkommen mit Schweden vom 7. Mai 1965 nur in bezug auf die Dividenden. Dividenden, die bisher mit einer Quellensteuer von 5 Prozent belegt werden konnten, sind inskünftig im Mutter-Tochter-Verhältnis (d. h. bei Beteiligungen juristischer Personen von mindestens 25 Prozent) von der Quellensteuer befreit Bei den übrigen Beteiligungen beträgt die nicht rückforderbare Quellensteuer nach der Neufassung des Abkommens 15 Prozent Die Schweiz schlug Schweden 1989 die Aenderung des Abkommens vor, weil nach der heutigen Abkommensregelung bei bestimmten Konzernstrukturen eine zweifache Quellensteuerbelastung entsteht Dies ist namentlich der Fall, wenn die Aktien einer schweizerischen Konzernzentrale von einer schwedischen und von einer schweizerischen Gesellschaft gehalten werden und die Konzernzentrale ihrerseits Tochtergesellschaften in Schweden hat Schüttet nun bei solchen Beteiligungsverhältnissen, die für die Schweiz von beträchtlicher wirtschaftlicher Bedeutung sind, die Tochtergesellschaft in Schweden Dividenden an die schweizerische Konzernzentrale aus, so wird zunächst die nach dem Abkommen auf
Erwägungen
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Prozent begrenzte schwedische Quellensteuer erhoben. Werden diese Dividenden von der Konzernzentrale anschliessend an den schwedischen Aktionär weitergeleitet, so fällt zudem die Verrechnungssteuer von 5 Prozent an. Die schwedische Seite stand ursprünglich dem schweizerischen Revisionsbegehren ablehnend gegenüber, änderte aber ihre Haltung nach der 1990 erfolgten Verabschiedung der Mutter-Tochter-Richtlinie der EG. Diese stellt die nur einmalige Besteuerung von Gewinnausschüttungen zwischen Muttergesellschaften und Tochtergesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten sicher und legt fest, dass der Mitgliedstaat, in dem eine Tochtergesellschaft ansässig ist, für Gewinnausschüttungen an Muttergesellschaften (Beteiligung von mindestens 25 Prozent des Kapitals) in einem anderen Mitgliedstaatgrundsätzlich keine Quellensteuer erheben darf. Die Neuregelung bringt nun im Abkommen mit Schweden eine Angleichung an die Mutter-Tochter-Richtlinie der EG auf dem Gebiete der Quellensteuer, wie dies von der Schweiz ebenfalls im Verhältnis zu den übrigen EG- und Efta-Staaten angestrebt wird. Beim Streubesitz, d. h. den Beteiligungen von weniger als
25.
Prozent, wünschte Schweden andererseits eine Heraufsetzung des Quellensteuersatzes auf 15 Prozent Dies wurde schweizerischerseits akzeptiert, entspricht jener Satz doch dem Musterabkommen der OECD von 1977. Die Abkommensänderung bewirkt zweifellos eine Besserstellung schweizerischer Unternehmen mit schwedischen Tochtergesellschaften und trägt damit zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz bei. M. Rychen présente au nom de la commission le rapport écrit suivant: La modification apportée par le présent protocole à la convention de double imposition avec la Suède du 7 mai 1965 ne porte en fait que sur les dividendes. Les dividendes qui, jusqu'ici pouvaient être assujettis à un impôt à la source de
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pour cent, sont désormais libérés d'un tel impôt dans les relations entre la maison-mère et sa filiale (c'est-à-dire en cas de participation de personnes morales d'au moins 25 pour cent). En ce qui concerne les autres participations, le taux de l'impôt à la source non remboursable est, selon la nouvelle version de la convention, de 15 pour cent En 1989, la Suisse a proposé à la Suède la modification de la convention, car la réglementation actuelle de la convention applicable à certaines structures de groupes industriels crée une double imposition à la source. C'est notamment le cas lorsque les actions d'un holding suisse sont détenues par une société suédoise et par une société suisse et que le holding a de son côté une filiale en Suède. Dans de telles relations de participation, qui sont d'une énorme importance économique pour la Suisse, si la filiale en Suède verse des dividendes au holding suisse, elle devra tout d'abord s'acquitter de l'impôt à la source suédois fixé par la convention à 5 pour cent Si ces dividendes sont ensuite transmis par le holding à l'actionnaire suédois, l'impôt anticipé de 5 pour cent est également dû. Les autorités suédoises se sont de prime abord opposées à la demande de révision proposée du côté suisse. Elles modifièrent toutefois leur attitude après que la Communauté européenne ait adopté en 1990 la Directive réglant les relations entre les sociétés-mères et leurs filiales établies dans les divers Etats membres et dispose qu'un Etat membre, dont une filiale est un résident, ne peut pas prélever, en principe, un impôt à la source sur les bénéfices distribués à la société-mère (participation d'au moins 25 pour cent du capital) établie dans un autre Etat membre. La nouvelle réglementation apporte maintenant dans la convention avec la Suède une plus grande conformité avec la Directive de la Communauté réglant les relations entre les sociétés-mères et leurs filiales en ce qui concerne l'impôt à la source, ce vers quoi la Suisse a tendu également dans ses relations avec les autres Etats membres de la CE et de l'AELE. En ce qui concerne la possession d'actions isolées, c'est-àdire dans le cas d'une participation de moins de 25 pour cent, la Suède a souhaité d'autre part une majoration de l'impôt à la source de 15 pour cent. Les autorités suisses acceptèrent cette proposition qui reprend textuellement la conventionmodèle de 1977 de l'OCDE. La modification de la convention a sans aucun doute pour effet d'améliorer la position des entreprises suisses dans leurs relations avec leurs filiales suédoises et contribue ainsi à renforcer la place économique de la Suisse. Antrag der Kommission Die einstimmige Kommission beantragt, auf die Vorlage einzu* treten und dem Bundesbeschluss über ein Protokoll zur Aenderung des Doppelbesteuerungsabkommens mit Schweden vom 7. Mai 1965 zuzustimmen. Proposition de la commission La commission propose à l'unanimité d'entrer en matière et d'approuver l'arrêté fédéral approuvant un protocole modifiant la convention de double imposition avec la Suède du
7.
mai 1965.
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Alkoholverwaltung. Geschäftsbericht und Rechnung 1991/92 Régie des alcools. Gestion et compte 1991/92 In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band VI Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 07 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.063 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 09.12.1992 - 09:00 Date Data Seite 2465-2466 Page Pagina Ref. No 20 022 030 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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