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Entscheid

92-303-8

Verwaltungsbehörden 04.10.1993 92.303 8

4. Oktober 1993Deutsch11 min

Source admin.ch

Erwägungen

1.

um den Marathon «Energie 2000» («Marathon, nicht Sprint!») wirklich zu starten;

2.

um den bereits vorhandenen, zum Teil sehr gut qualifizierten Firmen auf diesem Gebiet das Ueberleben so lange zu ermöglichen, bis die Randbedingungen (Erdölderivat-Preise mit internalisierter Umweltbelastung) besser werden;

3.

um die Kantone zu überzeugen, gegen Kollektoren gerichtete bürokratische Hindernisse abzubauen. Texte du postulat du 8 octobre 1992 Quelques entreprises pionnières possèdent des techniques sans défaut qui permettraient de lancer sur le marché des capteurs solaires servant à la production de chaleur. Il est incontestable que, sous notre climat, cette forme d'énergie contribuerait rapidement à réduire la pollution due au CO2 (et à d'autres substances). C'est pourquoi le projet «Energie 2000» prévoit l'encouragement de cette énergie renouvelable. Malheureusement, la récession et les prix du pétrole qui, dans le monde entier, sont trop bas pour ne pas nuire à l'environnement, interdisent actuellement tout développement commercial de ce créneau écologique. De confuses idées néoconservatrices sur l'esthétique des toits constituent un obstacle de plus à l'emploi de cette forme d'énergie, en raison de la procédure d'autorisation bureaucratique en usage. Je prie donc le Conseil fédéral de faire un rapport sur les mesures qu'il compte prendre pour:

1.

donner effectivement le départ du marathon «Energie 2000» (qui doit être un marathon et non un sprint);

2.

permettre aux entreprises de ce domaine, qui sont actuellement très bien qualifiées, de survivre jusqu'à ce que les conditions auxquelles elles sont confrontées s'améliorent (prix des produits pétroliers incluant le coût écologique);

3.

convaincre les cantons de supprimer les obstacles bureaucratiques dirigés contre les capteurs solaires. Mitunterzeichner-Cosignataires: Baumberger, Blatter, Danuser, Epiney, Eymann Christoph, Grossenbacher, MeyerTheo, WyssPaul.Zölch (9) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Eines der Hauptziele von «Energie 2000» ist die Stabilisierung der C02-Belastung durch die Schweiz vorerst auf dem Stand von 1990; später ist diese notgedrungen aber weiter abzusenken. Ich verweise auf meine Interpellation von 1986, welche bereits auf die C02-Belastung und die drohende Klimakatastrophe hingewiesen hatte! Durch die massive Verschmutzung der Stratosphäre, welche durch die Ausbrüche des Pinatubo auf den Philippinen verursacht wurde, wird diese Erwärmung der Erdatmosphäre vorübergehend etwas verzögert. Dadurch werden der Druck und der Handlungsbedarf für jene Regierungen und politischen Gruppierungen kleiner, denen dieses Problem sowieso quer zur eigenen Ideologie liegt. Ohne Zweifel bringt das Pinatubo-Phänomen höchstens einen kurzfristigen Aufschub. An sich haben Bundesrat und Parlament mit dem Programm «Energie 2000» und dem Energienutzungsbeschluss die richtigen Schritte eingeleitet. Deshalb wäre es besonders bedauerlich, wenn leistungsfähige Firmen, die in einem ökologischen Prioritätsbereich schon sehr viel Geld investiert haben, wegen der gegenwärtig widrigen Umstände das Handtuch werfen müssten. Wenn in ein bis zwei Jahren das Programm «Energie 2000» richtig in Fahrt kommen sollte, dürfen nicht ausgerechnet heute die vorhandenen Vorinvestitionen gefährdet werden. Eine Förderung der Solarkollektoren im heutigen Zeitpunkt ist ökologisch unbedingt nötig und auch im Rahmen des Einsatzes gegen die wachsende Arbeitslosigkeit wichtig. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 30. November 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 30 novembre 1992 Im Rahmen von «Energie 2000» misst der Bundesrat der Sonnenenergienutzung für die Wärmegewinnung einen bedeutenden Stellenwert bei. Dementsprechend hat er ein Förderungsprogramm ausarbeiten lassen, welches klare Prioritäten setzt. Der Bundesrat beantwortet die gestellten Fragen folgendermassen:

1.

Der «Marathon» wurde gestartet, indem Förderungsbeiträgefür Sonnenkollektoranlagen (und übrigens auch für Photovoltaikanlagen) ausgerichtet werden. Diese Aktion wurde am 17. September 1992 durch den Vorsteher des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartementes angekündigt und ist seit dem 1. Oktober 1992 in Kraft. Das erwähnte Förderungsprogramm startet demnächst mit weiteren Aktionen. Ein «Marathon» kann zwangsläufig nicht sofort volle Wirkung haben und zugleich langfristig angelegt sein. Wichtig ist nicht nur der zeitgerechte Start, die richtige Richtung ist mindestens ebenso wesentlich. Der Bundesrat ist überzeugt, dass der Start in die gute Richtung gelungen ist. Die unmittelbar auf die Veröffentlichung eingegangenen Anfragen und Gesuche bestätigen dies.

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Ledergerber Aenderung der Verordnung zum Energienutzungsbeschluss Postulat Ledergerber Utilisation de l'énergie électrique. Révision de l'ordonnance In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3038 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 04.10.1993 - 15:30 Date Data Seite 1810-1811 Page Pagina Ref. No 20 023 204 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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