92-3038
Verwaltungsbehörden 19.06.1992 92.3038
19. Juni 1992Deutsch5 min
Source admin.ch
Postulat Jenni Peter 1218 N 19 juin 1992 Dans un climat conjoncturel difficile, tout doit être mis en oeuvre pour permettre à une jeune fille, à un jeune homme, qui a consenti l'effort de conquérir un diplôme ou certificat professionnel officiellement reconnu, d'accéder à un premier emploi stable. La formation par le travail dans des entreprises de régions linguistiques ou d'états différents, pendant une durée de quatre à six mois, voire une année, est un moyen de favoriser cette accession. Toutes formes d'échanges de jeunes travailleurs entre régions linguistiques de notre pays, Etats du Conseil de l'Europe, Etats d'Europe orientale et notre pays, doivent être encouragés. Cela correspond, du reste, à la résolution prise par la Conférence des ministres de la jeunesse réunie à Lisbonne, en 1990. J'invite donc le Conseil fédéral à prendre ou favoriser toute démarche allant dans ce sens et à renseigner le Conseil national sur son action. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 29. Aprili 992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du29avril1992 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat Ueberwiesen - Transmis #ST# 92.3038 Postulat Ledergerber Aenderung der Verordnung zum Energienutzungsbeschluss Utilisation de l'énergie électrique. Révision de l'ordonnance Wortlaut des Postulates vom 31. Januar 1992 Der Bundesrat wird dringend aufgefordert, seine Verordnung vom 22. Januar 1992 zum Energienutzungsbeschluss so zu überarbeiten, dass diese dem Willen des Gesetzgebers entspricht und die Begrenzung der Förderbeiträge für alternative Energien, Abwärmenutzung, PD-Projekte und Information und Ausbildung rückgängig gemacht wird. Texte du postulat du 31 Janvier 1992 Le Conseil fédéral est invité à remanier d'urgence son ordonnance du 22 janvier 1992 relatif à l'arrêté sur l'énergie de façon à la rendre plus conforme à la volonté du législateur et à annuler les restrictions concernant les contributions servant à la promotion des énergies nouvelles, à la récupération de la chaleur, aux projets pilotes ou de démonstration, à l'information et à la formation. Mitunterzeichner-Cosignataires: Bodenmann, Hafner Ursula, Hämmerle, Herczog, Schmidhalter, Strahm Rudolf, Thur, Tschopp, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Züger (11 ) Schriftliche Begründung-Développement par écrit Das Parlament hat dem Bundesrat im Rahmen des Energienutzungsbeschlusses die Kompetenz gegeben, Förderbeiträgefür Ausbildung und Information, alternative Energien, Pilot- und Demonstrationsanlagen sowie für Abwärmenutzung zu gewähren. Mit Ausnahme der Forschungsförderung hat der Gesetzgeber keine Begrenzung der Fördersätze nach oben festgeschrieben. Der Bundesrat hat nun die Fördersätze in seiner Verordnung auf 30 Prozent der anrechenbaren Kosten beschränkt (Ausnahme 50 Prozent für Forschung). Als anrechenbar gelten dabei nurjene Kosten, die über vergleichbare Kosten konventioneller Energien hinausgehen. Er hat weiter festgelegt, dass der Gesamtförderbeitrag von Bund, Kantonen und Gemeinden 50 Prozent der anrechenbaren Kosten nicht übersteigen dürfte, ansonsten der Bund seinen Anteil kürze. Diese Förderungspolitik entspricht nicht dem Willen des Parlamentes, sie geht z. B. bei Information und Ausbildung hinter die heutige Praxis zurück (heutige Förderbeiträge
Erwägungen
50.
Prozent), und sie führt dazu, dass sowohl die Projekte für alternative Energieanlagen, die PD-Projekte wie auch die Abwärmenutzung in den kommenden Jahren nicht mehr realisiert werden können. Gerade Pilot- und Demonstrationsanlagen werden oft von der öffentlichen Hand gebaut Wenn nun die Beiträge von Gemeinde, Kanton und Bund nur noch
50.
Prozent der anrechenbaren Kosten decken dürfen, können diese Projekte überhaupt nicht mehr finanziert werden. Aber auch die Abwärmenutzung, insbesondere aus KVA, die grosse Vorinvestitionen erfordert, energetisch aber einen grossen Beitrag leisten könnte, ist mit der vorgelegten Förderungslösung illusorisch. Es wird auf diese Weise nicht möglich sein, die bereitgestellten Fördermittel auszuschöpfen, da wohl kaum mehr Projekte realisierbar sind. Der Bundesrat gefährdet mit dieser wenig durchdachten Lösung nicht nur das Programm «Energie 2000», das von der einstimmigen Bundesratsparteienkonferenz unterstützt wird, er torpediert auch den Energiefrieden und verhindert die energetisch erwünschte und ökologisch notwendige Weiterentwicklung unserer Energiewirtschaft Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 6. Mai 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 6 mai 1992 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Scherrer Jürg bekämpft Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 92.3039 Postulat Jenni Peter Studien über soziale Kosten und sozialen Nutzen Analyse des coûts et avantages sociaux Wortlaut des Postulates vom 31. Januar 1992 Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen, ob bei der Auftragsvergabe zur Erstellung wissenschaftlicher Studien, Expertisen und dergleichen im Anforderungskatalog/Lastenheft vorzugeben sei, dass nicht nur die sozialen Kosten, sondern auch der soziale Nutzen des Untersuchungsobjekts im Ergebnis zum Ausdruck kommen. Texte du postulat du 31 janvier 1992 Le Conseil fédéral est prié d'examiner si, dans le cadre des études, expertises et autres analyses scientifiques faisant l'objet d'un mandat, il ne devrait pas être précisé dans le catalogue des exigences ou le cahier des charges que le résultat doit faire apparaître non seulement les coûts, mais aussi les avantages sociaux. Mitunterzeichner - Cosignataires: Borer Roland, Dreher, Giezendanner, Kern, Moser, Steinemann (6) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Viele Studien - insbesondere im Bereich der Verkehrs- und Umweltpolitik - führen in ihren Ergebnissen jeweils nur die -- 1 of 2 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Ledergerber Aenderung der Verordnung zum Energienutzungsbeschluss Postulat Ledergerber Utilisation de l'énergie électrique. Révision de l'ordonnance In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3038 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 19.06.1992 - 08:00 Date Data Seite 1218-1218 Page Pagina Ref. No 20 021 301 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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