92-3112
Verwaltungsbehörden 19.06.1992 92.3112
19. Juni 1992Deutsch11 min
Source admin.ch
Interpellation Meier Hans 1230 N 19 juin 1992 nécessaires ». Il s'ensuit que les communes requises sont averties des procès militaires qui se déroulent sur leur territoire. Dans la pratique, on constate d'importantes différences entre ces communes. Ici (par exemple à Lancy), les dates des procès sont publiées au panneau d'affichage officiel, là (par exemple à Nyon), il est impossible d'obtenir une quelconque information (sauf éventuellement erronée, et par téléphone). Schrittliche Stellungnahme des Bundesrates vom 29. April 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 avril1992 Selon l'article 48 de la procédure pénale militaire (PPM), les audiences des tribunaux militaires de division et des tribunaux militaires d'appel sont publiques. L'obligation des chancelleries des tribunaux ou des présidents d'informer activement au sujet des débats prévus n'est cependant pas inscrite dans la loi. Cette obligation n'existe pas non plus dans les procédures pénales cantonales. Le Conseil fédéral partage l'avis selon lequel l'accès aux informations concernant le lieu et l'heure des débats publics des tribunaux devrait pouvoir être facilité dans la mesure du possible sans difficultés particulières. Récemment encore, la pratique appliquée par les chancelleries des tribunaux militaires à cet égard n'était pas unitaire. C'est pourquoi l'auditeur en chef a émis des directives à l'intention des chancelleries des tribunaux afin d'assurer que les intéressés puissent obtenir sur demande, oralement ou par écrit, des renseignements concernant le lieu et la date des audiences, ainsi que les points principaux de l'accusation. Pour des motifs de protection de la personnalité, les noms des accusés ne peuvent pas être communiqués. Les cantons et les communes mettent à disposition des tribunaux militaires les locaux nécessaires aux audiences. La publication des dates des débats ne leur incombe pas et ne peut pas leur être imposée. Par contre, il n'y a pas de raison d'empêcher une commune de publier les dates des débats si de telles publications répondent à un usage. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt #ST# 92.3112 Interpellation Meier Hans Lärmverteilpolitik des BAMF Aérodromes militaires. Répartition équitable des nuisances dues au bruit Wortlaut der Interpellation vom 18. März 1992 Pressemeldungen des EMD über die Entwicklung der Startzahlen liegen für einzelne Militärflugplätze vor. Sie erlauben indes keinen Einblick in die Lärmverteilpolitik des Bundesamtes für Militärflugwesen und Riegerabwehr. Ich frage den Bundesrat an:
Erwägungen
1.
Wie lauten die Start- und Landezahlen auf den schweizerischen Militärflugplätzen in den Jahren 1971 bis 1991, aufgeteilt nach Jet-, Propeller- und Helikopterflügen?
2.
Wie lauten die projektiven Start- und Landezahlen auf schweizerischen Militärflugplätzen für die kommenden fünf Jahre, aufgeteilt nach Jet-, Propeller- und Helikopterflügen?
3.
Wie lauten die Bevölkerungszahlen der jeweiligen Flugplatzanliegergemeinden, die durch den Fluglärm beeinträchtigt werden?
4.
Nach welchen Kriterien geschieht die Belegung der schweizerischen Militärflugplätze? Texte de l'interpellation du 18 mars 1992 On dispose de communiqués du DMF concernant la variation du nombre des décollages sur certains aérodromes militaires. On n'en peut cependant en tirer des conclusions relatives à la manière dont l'Office fédéral de l'aviation militaire et de la défense contre avions entend répartir les nuisances dues au bruit
1.
Le Conseil fédéral peut-il donner, séparément pour les avions à réaction, les avions à hélice et les hélicoptères, le nombre de décollages et d'atterrissages qui ont eu lieu de 1971 à 1991 sur nos aérodromes militaires?
2.
Quels sont les chiffres correspondants selon les prévisions établies pour les cinq prochaines années?
3.
Quel est le nombre d'habitants des communes avoisinantes incommodées par le bruit des avions?
4.
Quels sont les critères déterminants pour la répartition des appareils entre nos aérodromes militaires? Mitunterzeichner-Cosignataires: Bär, Baumann, Diener, Gardiol, Gonseth, Hafner Rudolf, Hollenstein, Maeder, Meier Samuel, Misteli, Rebeaud, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg (15) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 1. Juni 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 1er juin 1992
1.
Für die Grundausbildung von jährlich 50 bis 60 Pilotenanwärtern in Pilotenschulen und rund 20 Aspiranten in Offiziersschulen der Fliegertruppe sowie für das laufende Training der rund 600 ausgebildeten Piloten der Flugwaffe sind im jährlichen Mittel zwischen 85 000 und 95 000 Einsätze ab Militärflugplätzen (davon 43 000 bis 53 000 mit Düsenflugzeugen) und 25 000 bis 30 000 Helikoptereinsätze im Gelände erforderlich. Rund drei Viertel aller Einsätze erfolgen ab den Haupttrainings- und Ausbildungsflugplätzen Dübendorf, Payerne, Emmen, Sion, Locamo, Meiringen (für den FliegerschiessplatzAxalp) und Alpnach (Helikopterschulung). Die restlichen Starts und Landungen verteilen sich auf die verschiedenen Flugplätze, die nicht für den permanenten Ausbildungsbetrieb eingerichtet sind. Art und Umfang des Flugbetriebs sind auf jedem Flugplatz verschieden und hängen ab von den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schulen und Kurse und der jeweiligen baulichen und personellen Infrastruktur. Die Bewegungen auf den einzelnen Flugplätzen sind Wechseln unterworfen; die Einführung neuer Flugzeuge, Neuerungen in den Schulungsabläufen und in der Trainingsgestaltung der Flugwaffe, aber auch Unterhaltsarbeiten mit vorübergehenden Pistensperrungen wirken sich auf die Belegung der Militärflugplätze aus. Ein Vergleich der einzelnen Flugplätze über einen Zeitraum von
20.
Jahren mit den einzelnen Start- und Landezahlen würde deshalb keine zuverlässigen Rückschlüsse auf eine «Lärmverteilpolitik» des Bundesamtes für Militärflugplätze (BAMF) zulassen.
2.
Die für die Ausbildung der Fliegertruppe erforderlichen Flüge werden von Jahr zu Jahr im einzelnen geplant Es geht darum, die Operationellen Bedürfnisse der Flugwaffe für Ausbildung und Training auf die jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten und die Besonderheiten der einzelnen Flugplätze abzustimmen. Dies lässt eine längerfristige, verbindliche und auf die einzelnen Flugzeugtypen bezogene Belegungsplanung für jeden Militärflugplatz nur sehr schwer zu. Immerhin hat das BAMF den Besonderheiten des Flugplatzes Dübendorf Rechnung getragen und für diesen Flugplatz im Sinne einer «Lärmbewirtschaftung» eine Zukunftsprognose mit voraussichtlich 7000 bis 8000 Starts von Düsenflugzeugen pro Jahr erstellt Die Oeffentlichkeit in der betroffenen Flugplatzregion ist darüber orientiert worden.
3.
Das Ausmass der Lärmbelastung und die Anzahl betroffener Flugplatzanwohner sind zurzeit erst teilweise und nur für
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19.
Juni 1992 N 1231 Interpellation Rohrbasser einzelne Flugplätze bekannt Das EMD wird die Grundlagen in Form eines Lärmbelastungskatasters vervollständigen, sobald die entsprechenden Ergänzungen der Lärmschutzverordnung verabschiedet sind.
4.
Wie wir in Ziffer 2 bereits ausgeführt haben, müssen die Operationellen Bedürfnisse der Flugwaffe für Ausbildung und Training immer wieder auf die Gegebenheiten der einzelnen Flugplätze und des BAMF abgestimmt werden. Bei dieser Planung berücksichtigt das BAMF neben den Besonderheiten der einzelnen Flugplätze und deren Umgebung auch die Umweltschutzinteressen. Zu gegebener Zeit wird es selbstverständlich den noch zu erstellenden Lärmbelastungskatastern so weit als möglich Rechnung tragen. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates befriedigt #ST# 92.3001 Interpellation Rohrbasser Verlagerung der Tätigkeit von Schweizer Unternehmen ins Ausland Déplacement d'entreprises suisses à l'étranger Wortlaut der Interpellation vom 27. Januar 1992 Der Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik weist auf gewisse Mängel unserer Ordnungspolitik hin, die es schwierig machen, in der Schweiz ansässige Unternehmen in unserem Land zu behalten. Letzthin hat die Firma Ciba-Geigy den Beschluss gefasst, das neue Bio-Technikum nicht in Basel, sondern jenseits der Grenze auf französischem Boden zu bauen. Aehnliche Fälle, insbesondere in der zukunftsträchtigen Pharmaindustrie, werden auch aus der Westschweiz gemeldet Diese gefährliche Tendenz, dass Schweizer Unternehmen Teile ihrer Forschung und Produktion ins Ausland verlegen, bringt unser Land um bedeutende Einkünfte und um Arbeitsplätze. Die Gründe für die Verlegung schweizerischer Unternehmen sind grossenteils auf Nachteile zurückzuführen, die sich die Schweiz selber geschaffen hat Zu erwähnen sind hier-von den hohen Lohnkosten einmal abgesehen - insbesondere die komplizierten und langwierigen administrativen Verfahren im Planungs- und Bausektor sowie die besonders strengen Vorschriften im Umwelt- und im Tierschutz. Daher bitte ich den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:
1.
Stellt auch der Bundesrat fest, dass der Wirtschaftsstandort Schweiz - im Vergleich zu Staaten, die ihre Wirtschaft stark liberalisiert haben - infolge der Ueberfülle an Vorschriften zunehmend häufiger erleben muss, dass Unternehmen darauf verzichten, sich in der Schweiz anzusiedeln, oder ihre Tätigkeit ins Ausland verlagern?
2.
Verfügt der Bundesrat über eine Aufstellung der bedeutenden Unternehmen, die ihre Forschungsabteilung oder ihre Produktion gleichfalls ins Ausland zu verlegen gedenken?
3.
Ist der Bundesrat bereit, in der laufenden Legislatur alles zu unternehmen, um den Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken, insbesondere durch den Abbau und die Vereinfachung von Vorschriften oder administrativen Verfahren?
4.
Ist der Bundesrat bereit, in diesem Sinne seinen Einfluss auch bei den Kantonen und Gemeinden geltend zu machen? Texte de l'interpellation du 27 janvier 1992 Le rapport sur la politique économique extérieure fait ressortir certaines défaillances au plan intérieur quant au maintien de l'inventaire des entreprises implantées en Suisse. Récemment la firme Ciba Geigy a pris la décision de construire le nouveau Bio-Technicum non pas à Baie mais de l'autre côté de la frontière sur le territoire national français. Des cas analogues, particulièrement de la branche pharmaceutique pleine d'avenir, se constatent aussi en Romandie. Cette tendance dangereuse de déplacement de secteurs de la recherche et de la production d'entreprises suisse à l'étranger coûte à notre pays d'importants revenus nationaux et de places de travail. Les causes de déplacement d'entreprises sont dues en grande partie à des désavantages créés de toute pièce sur la place économique suisse. Sont à mentionner ici - à part le niveau des salaires élevés - en particulier les procédés administratifs compliqués de longue haleine dans la planification et dans la construction, ainsi que des prescriptions légales particulièrement sévères dans les secteurs de l'environnement et de la protection des animaux. C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
1.
Est-ce que le Conseil fédéral constate également que la place économique suisse - en comparaison avec les pays étrangers libéralisants - est toujours plus exposée à des défections d'implantation et de maintien d'entreprises dus à la pléthore de réglementations?
2.
Est-ce que le Conseil fédéral dispose d'une vue d'ensemble (liste) d'entreprises importantes qui projettent également un déplacement à l'étranger de leur secteur de recherche ou de production?
3.
Le Conseil fédéral est-il prêt, dans l'actuelle législature, à tout entreprendre afin de renforcer la place économique suisse, en particulier par la diminution et la simplification de prescriptions et de procédés étatiques?
4.
Le Conseil fédéral est-il prêt à faire valoir aussi son influence dans le sens précité auprès des cantons et des communes? Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 27. Mai 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 mai 1992
1.
Le Conseil fédéral, tout en considérant les choses d'une manière nuancée, est également de l'avis que la place économique suisse a perdu de son attrait Si avant tout dans les années cinquante et soixante, la Suisse pouvait offrir des conditions-cadres particulièrement avantageuses, elle a vu par la suite de nombreux pays la rattraper grâce à des mesures de libéralisation, à l'aménagement de leur infrastructure ou encore dans le domaine de la sécurité du droit et de la stabilité. La détérioration partielle relative de nos conditions-cadres a favorisé le déplacement à l'étranger d'entreprises entières ou de parties d'entreprises. il convient cependant de porter un jugement différencié. Dans le contexte actuel - qui a nom globalisation - les entreprises, dès qu'elles atteignent une taille déterminée, n'échappent pas à la nécessité de diversifier leurs emplacements sur le plan international, en raison d'impératifs stratégiques: marchés de proximité, répartition des risques, acquisition des ressources (avant tout ressources humaines, technologie). Dans la mesure où elle contribue au renforcement de la substance de l'entreprise suisse (au sein de la maison mère, par exemple), cette internationalisation doit, d'un point de vue national, être considérée comme positive. La délocalisation de certains secteurs de l'entreprise est préjudiciable à notre pays si elle entraîne une diminution durable de la valeur ajoutée de la place suisse ou si des activités exigeant un haut degré de savoir faire - recherche, développement, étapes de production de haute valeur, organisation et conduite - sont touchées. A cet égard, les moyens de communication modernes et les réseaux de transports denses et fiables à l'échel le mond iale permettent aux entreprises d'implanter leurs diverses activités de manière distributive et ponctuelle là où les conditions sont les meilleures. Il n'y a pas si longtemps, une harmonisation de la recherche, -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Meier Hans Lärmverteilpolitik des BAMF Interpellation Meier Hans Aérodromes militaires. Répartition équitable des nuisances dues au bruit In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3112 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 19.06.1992 - 08:00 Date Data Seite 1230-1231 Page Pagina Ref. No 20 021 314 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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