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Entscheid

92-3168

Verwaltungsbehörden 09.06.1992 92.3168

9. Juni 1992Deutsch6 min

Source admin.ch

Erwägungen

1.

Wie beurteilt er heute die meist negativen, zum Teil niederschmetternden Berichte verschiedener Medien über den Schweizer Beitrag an der Weltausstellung?

2.

Wurde den kritischen Einwänden, die auch in den parlamentarischen Kommissionen eingebracht wurden, Beachtung geschenkt?

3.

Wie lief das Auftragsprozedere ab; wer trägt die abschliessende Verantwortung für Konzept und Durchführung?

4.

Welche Folgerungen will der Bundesrat ziehen, vorab mit Blick auf andere sich bietende Gelegenheiten, bei denen es gilt, unser Land in der Welt vorzustellen? Texte de l'interpellation du 1er juin 1992 Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions suivantes:

1.

Que pense-t-il aujourd'hui des rapports le plus souvent négatifs et pour certains même accablants de divers médias sur la contribution suisse à l'exposition universelle?

2.

A-t-on pris en considération les objections et critiques qui avaient aussi été émises au sein des commissions parlementaires?

3.

Comment s'est déroulé la procédure d'octroi du mandat? Qui a la responsabilité finale de la conception et de l'exécution du pavillon suisse?

4.

Quelles conséquences le Conseil fédéral entend-il tirer de cette affaire, en vue notamment d'autres occasions qui s'offriront de présenter notre pays au monde? Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine - aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit In verschiedenen Publikationen sind sehr negative Kommentare oder Besucherberichte im Zusammenhang mit dem Schweizer Pavillon in Sevilla erschienen. Bereits bei der Beratung der Vorlage in den eidgenössischen Räten wurden Vorbehalte gemacht oder Bedenken geäussert «Die Kommission hat ja gesagt zu 'Sevilla', obwohl sie vom Projekt und vom Ausstellungskonzept nicht sonderlich angetan war. Weder der Papierturm, der bekanntlich den vom Bundesrat verworfenen Eisturm ersetzen soll, noch das kulturelle Programm vermochten zu begeistern», führte Berichterstatter Bundi am 12. Dezember 1990 im Nationalrat aus. Seit der Eröffnung der Ausstellung sind Zeitungsberichte überschrieben mit: «Penibles Abbild unseres Landes», «Die Rache der 'Kulturschaffenden'?», «Peinliche Schau», «Die Schweiz gibt es nicht», aber auch ein ausgewogener Beitrag in der «NZZ» vom 23. Mai 1992 spricht von «Anerkennung bis Aerger». Unser Land steht derzeit in einer heiklen Phase der aussenpolitischen Neuorientierung. Unsere seit Jahren geförderte Aussenwirtschaft, der humanitäre Beitrag unseres Landes in aller Welt, aber auch das Selbstverständnis unseres Landes mit seiner Kultur, seinen Leistungen, seinen Licht- und Schattenseiten hätten eine realitätsnahe, nicht klischeehafte aber zukunftsoffene Darstellung verdient -- 1 of 2 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Dringliche Interpellation Bircher Peter Schweizer Pavillon. Weltausstellung in Sevilla Interpellation urgente Bircher Peter Exposition universelle de Séville. Pavillon suisse In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 06 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3168 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 09.06.1992 - 14:30 Date Data Seite 883-883 Page Pagina Ref. No 20 021 238 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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