92-3215
Verwaltungsbehörden 09.10.1992 92.3215
9. Oktober 1992Deutsch11 min
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9. Oktober 1992 N 2193 Interpellation Strahm Rudolf II giudizio, seppure con determinati condizioni e oneri, è complessivamente positivo. Alla luce della nuova situazione, le FFS hanno trasmesso l'incarto all'Ufficio federale dei trasporti per l'approvazione. In paritempo hanno comunicato la loro posizione in merito al parere del Cantone e dei Comuni. In seguito l'Ufficio federale dei trasporti ha sottoposto alle autorità cantonali e comunali il parere delle FFS per awiso. Questa procedura è tutt'ora in corso. L'Ufficio federale dei trasporti pensa di poter approvare il progetto all'inizio dell'anno prossimo. Intenzione delle FFS sarebbe di mettere in esercizio l'impianto a partire dalla primavera 1996. Secondo la Convenzione relativa ad un regime comune di transito (RS 0.631.242.04), conclusa tra i Paesi dell'AELS e la CE, le autorità doganali possono accordare a tutte le persone lo statuto di speditore o di destinatario autorizzato, sempreché queste spediscano o ricevano regolarmente delle merci ed adempino altre condizioni. Sinora l'Amministrazione federale delle dogane ha fatto uso solo con riserva di tale procedura Da una nuova valutazione della situazione effettuata dalla Direzione generale delle dogane è emerso che se anche gli spedizionieri potessero beneficiare della procedura suddescritta, si otterrebbero notevoli semplificazioni e sveltimenti delle operazioni doganali. Per questo motivo, dallo scorso anno sono in corso alcuni esercizi-piloti riguardanti tale categoria di operatori doganali. Le esperienze si sono rivelate positive. Nei prossimi mesi, l'Amministrazione federale delle dogane intende estendere progressivamente questa soluzione a tutti gli interessati che siano in grado di soddisfare ai criteri richiesti. In questo contesto potrà essere esaminata anche la questione della concessione dello statuto di speditore/destinatario autorizzato ad operatori che svolgono la loro attività ai magazzini X aXIII. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt #ST# 92.3215 Interpellation Strahm Rudolf Durchsetzung Programm «Energie 2000» und EWR «Energie 2000» et Espace économique européen Wortlaut der Interpellation vom 11. Juni 1992 Im Rahmen des Programms «Energie 2000» ist die Festlegung und schrittweise Senkung der Verbrauchsstandards von marktgängigen Elektrogeräten (Haushalt- und Bürogeräten) und der Flottenverbräuche von Personenwagen vorgesehen. Der Bundesrat hat im Rahmen des Energienutzungsbeschlusses hiezu die volle Kompetenz und den Auftrag des Parlaments. Im Rahmen des EWR-Abkommens könnten sich Probleme mit dem Binnenmarktrecht ergeben, wenn einzelne rückständige Hersteller im EWR-Raum die schweizerischen Energieverbrauchsstandards als nichttarifäres Handelshemmnis interpretieren und gegen die Schweiz klagen oder wenn die EG in diesem Normierungsbereich selber aktiv wird. Wenn der Bundesrat die Stabilisierungsziele des Programms «Energie 2000» einhalten will, kann er auf keinen Fall auf die Energieverbrauchsnormierung Brüssels warten. Eine Klärung dieser Frage, die im Rahmen der EWR-Verhandlungen verpasst worden ist, muss vor der Ratifikation des EWR-Abkommens vorgenommen werden. Zur Erreichung dieses Ziels gibt es mehrere staatsvertragsrechtliche Formen, zum Beispiel durch die Hinterlegung eines in der EG üblichen «nationalen Protokollvermerks». Wirfragenden Bundesrat: Ist er bereit, vor oder anlässlich der Ratifikation des EWR-Abkommens in Brüssel eine Erklärung über die schweizerischen Normierungsabsichten bei Elektrogeräten und Fahrzeugen zu deponieren? Texte de l'interpellation du 11 juin 1992 Le programme «Energie 2000» prévoit la fixation et la réduction progressive des normes de consommation pour les appareils électriques commercialisés (en usage dans les ménages et les bureaux), ainsi que des normes de consommation par catégories de véhicules particuliers. Dans le cadre de l'arrêté sur l'utilisation de l'énergie, le Conseil fédéral dispose pour ce faire d'une entière compétence et d'un mandat du Parlement Dans le contexte de l'Accord sur l'EEE, le marché unique pourrait être source de problèmes si certains fabricants rétrogrades interprétaient les normes suisses de consommation comme des obstacles non tarifaires au commerce et déposaient plainte contre la Suisse, ou si la CE édictait elle-même des normes dans ce domaine. Si le Conseil fédéral entend respecter les objectifs de stabilisation définis dans le programme «Energie 2000», il ne peut en aucun cas attendre que Bruxelles édicté des normes quant à la consommation d'énergie. Ce point, qui n'a pas été abordé durant les négociations sur l'EEE, doit donc être impérativement clarifié avant la ratification de l'Accord EEE. En droit des traités, plusieurs mesures permettent d'atteindre cet objectif, par exemple en déposant une «déclaration d'un Etat au procès-verbal», usuelle dans la CE. J'invite le Conseil fédéral à préciser s'il est disposé, avant ou à l'occasion de la ratification de l'Accord EEE à Bruxelles, à déposer une déclaration relative aux intentions suisses de normalisation dans les domaines des appareils électriques et des véhicules? Mitunterzeichner - Cosignataires: Béguelin, Bodenmann, Caspar-Hutter, Danuser, Eggenberger, von Feiten, Haering Binder, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, Jöri, Ledergerber, Marti Werner, Meyer Theo, Rechsteiner, Steiger, Tschäppät Alexander, Züger (18) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. August 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 août 1992 Der Bundesrat ist aus völkerrechtlichen und integrationspolitischen Gründen gegen die Abgabe einer Erklärung über die schweizerischen Normierungsabsichten bei Elektrogeräten und Fahrzeugen: Das EWR-Abkommen enthält keine Bestimmungen über Vorbehalte. Somit sind nach Artikel 19 des Wiener Uebereinkommens von 1969 über das Recht der Verträge (SR 0.111 ) Vorbehalte nur dann zulässig, wenn sie mit dem Ziel und Zweck des Vertrages vereinbar sind. Dazu gehört zweifellos der freie Warenverkehr. Die Anwendung des Vertrages in seiner Gesamtheit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zustimmung jeder Vertragspartei, durch den Vertrag gebunden zu sein. Gemäss Artikel 20 des Wiener Uebereinkommens bedarf daher ein Vorbehalt der Annahme durch alle Vertragsparteien. Mit Blick auf die Zielsetzung und die Entstehungsgeschichte des EWR-Abkommens hält es der Bundesrat für ausgeschlossen, dass die Vertragsparteien materielle Vorbehalte einzelner Vertragsparteien annehmen werden. Sie könnten im Gegenteil vermuten, die Schweiz wolle einen Vorbehalt hinsichtlich des im EWR-Vertrag verankerten Grundsatzes des freien Warenverkehrs anbringen, was gravierende Folgen für das Zustandekommen des Vertrages hätte. Schliesslich ist zu bedenken, dass andere Vertragsparteien die Erklärung der Schweiz zum Anlass nehmen könnten, ihrerseits einseitige Erklärungen abzugeben, welche sich auf die Schweiz nachteilig auswirken könnten.
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Interpellation Bühlmann 2194 N 9 octobre 1992 Das EWR-Abkommen enthält keine Vorschriften hinsichtlich des Energieverbrauchs von Personenwagen und Elektrogeräten. Die Schweiz ist daher frei, nach Konsultation der anderen Vertragspartner und unter Einhaltung gewisser Bedingungen (keine mengenmässigen Einfuhrbeschränkungen oder Massnahmen gleicher Wirkung; Wahrung der Verhältnismässigkeit) eigene nationale Vorschriften zu erlassen. Allerdings erwägt die EG auch eigene Vorschriften betreffend den Energieverbrauch von Haushaltgeräten und Fahrzeugen. Entwürfe zu entsprechenden Richtlinien sind aber noch nicht erhältlich. Gemäss Auskunft der Energiedirektion der EG (DG XVII) ist vorgesehen, diese Richtlinien auf Artikel 100a des EWG-Vertrages (EWGV) abzustützen. Diese Rechtsgrundlage dient der Angleichung der Rechtsvorschriften im Hinblick auf die Vollendung des Binnenmarktes. In diesem Falle sind die Mitgliedstaaten nicht mehr frei, strengere nationale Vorschriften zu erlassen. Vorbehalten bleibt einzig Artikel 10Oa Absatz 4 EWGV. In erstmaliger Anwendung dieses Artikels wurde kürzlich Deutschland gestattet, vor der EG-Harmonisierung verabschiedete, strengere nationale Vorschriften beizubehalten (Verbot für Pentachlorphenol). Im Gegensatz zu den EG-Mitgliedstaaten können sich die Efta-Länder nicht auf Artikel 10Oa Absatz 4 EWGV berufen, da dieser nicht Bestandteil des EWR-Abkommens ist Wie in der Botschaft vom 21. Dezember 1988 zum Energienutzungsbeschluss dargelegt, sollen in der Schweiz in einer ersten Stufe Verbrauchszielwerte festgelegt werden (BBI 19891509). Die diesbezüglichen Vorarbeiten für Elektrohaushaltgeräte sind im Gang. Im Fahrzeugbereich führt die Bundesverwaltung zurzeit mit der Autobranche Gespräche über eine freiwillige Vereinbarung betreffend die Reduktion des Treibstoffverbrauchs von neuen Personenwagen. Sowohl Verbrauchszielwerte (Werte, die innerhalb einer bestimmten Frist erreicht werden sollen; keine Zulassungsbeschränkungen) als auch freiwillige Vereinbarungen sind mit den im EWR-Abkommen enthaltenen Grundsätzen bezüglich des freien Warenverkehrs kompatibel. Der Bundesrat will die im Rahmen des Aktionsprogramms «Energie 2000» formulierten Stabilisierungsziele nach wie vor realisieren und dazu die bereits eingeleiteten Anstrengungen zur Reduktion des Energieverbrauchs von Anlagen, Fahrzeugen und Geräten zügig weiterführen. Der Bundesrat ist auch bereit, darauf hinzuwirken, dass die EG die Ziele und Massnahmen von «Energie 2000» übernimmt Der Bundesrat wird prüfen, inwiefern dem Anliegen der Interpellation auf andere Weise Rechnung getragen werden kann. Zu denken ist beispielsweise an einen Vorstoss im EWR-Rat oder im EWR-Ausschuss. Artikel 5 des EWR-Abkommens sieht ein entsprechendes «droit d'évocation» jeder Vertragspartei ausdrücklich vor. Ein solcher Vorstoss in den EWR-Organen ist zweifellos wirksamer als die Abgabe der mit der Interpellation vorgeschlagenen Erklärung, mit welcher einerseits völkerrechtliche Probleme aufgeworfen werden und die sich andererseits als kontraproduktiv hinsichtlich der Einflussnahme der Schweiz auf die künftige Ausgestaltung der entsprechenden europäischen Lösungen erweisen könnte. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates nicht befriedigt #ST# 92.3217 Interpellation Bühlmann Seetalbahnentscheid noch vor den Sommerferien Sauvegarde du Chemin de fer du Seetal. Décision du Conseil fédéral Wortlaut der Interpellation vom 11. Juni 1992 Der auf Frühling 1992 versprochene Entscheid des Bundesrates zugunsten des Erhalts und der Sanierung der Seetalbahn ist immer noch ausstehend, obwohl die Kantone Luzern und Aargau im September 1991 ihre vom Bundesamt für Verkehr geforderten Zusatzberichte abgegeben haben. Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:
Erwägungen
1.
Wieso hielt der Bundesrat die versprochene Frist nicht ein? Hat die Motion Giezendanner, die eine Umstellung der Seetalbahn von Bahn- auf Busbetrieb verlangt (eingereicht am 9. Juni 1992), nochmals eine Verzögerung des Entscheids zur Folge? Bis wann ist mit einer verbindlichen und definitiven Antwort zugunsten der Seetalbahnsanierung zu rechnen?
2. Ist der Bundesrat bereit, neben der Wirtschaftlichkeit auch den klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebrachten Willen der betroffenen Kantone und deren Bevölkerung zugunsten der Seetalbahn bei seinem Entscheid mitzuberücksichtigen? Texte de l'interpellation du 11 juin 1992 Le Conseil fédéral avait promis de prendre une décision en faveur de la sauvegarde et de la réfection du Chemin de fer du Seetal au printemps 1992. Or, la question est toujours en suspens bien que les cantons de Lucerne et d'Argovie aient chacun fourni en septembre 1991 le rapport supplémentaire demandé par l'Office fédéral des transports. Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
2. Ist der Bundesrat bereit, neben der Wirtschaftlichkeit auch den klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebrachten Willen der betroffenen Kantone und deren Bevölkerung zugunsten der Seetalbahn bei seinem Entscheid mitzuberücksichtigen? Texte de l'interpellation du 11 juin 1992 Le Conseil fédéral avait promis de prendre une décision en faveur de la sauvegarde et de la réfection du Chemin de fer du Seetal au printemps 1992. Or, la question est toujours en suspens bien que les cantons de Lucerne et d'Argovie aient chacun fourni en septembre 1991 le rapport supplémentaire demandé par l'Office fédéral des transports. Je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
1. Pourquoi le Conseil fédéral ne respecte-t-il pas le délai qu'il s'est fixé? La motion Giezendanner, déposée le 9 juin 1992, qui demande que le Chemin de fer du Seetal soit remplacé par un service d'autobus, a-t-elle encore retardé la décision? Quand peut-on espérer avoir une réponse ferme et définitive en faveur de la réfection du Chemin de fer du Seetal?
2. Le Conseil fédéral est il prêt, pour prendre une décision en faveur du Chemin de fer du Seetal, à prendre en considération, à côté des critères de rentabilité, la volonté clairement exprimée des cantons concernés et de leur population? Mitunterzeichner-Cosignataires: Bär, Baumann, Diener, Gardiol, Gonseth, Hafner Rudolf, Hollenstein, Meier Hans, Rebeaud, Robert, Thür (11) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Seit 1979 warten die Kantone Aargau und Luzern auf einen Entscheid zur Sanierung der veralteten und zweitklassig behandelten Seetalbahn. Eine vom Komitee pro Seetalbahn lancierte Resolution an den Bundesrat wurde in kürzester Zeit von
10 000 Personen unterschrieben. Ich zitiere aus dieser Resolution: «Wir fordern den Bundesrat auf, einen positiven Entscheid für die Sanierung der Seetalbahn zu treffen, weil die heutige Umweltsituation die Erhaltung und Sanierung der regionalen Bahnverbindungen unbedingt verlangt, weil vermehrtes Umsteigen im Personen- und Güterverkehr nur über eine attraktive Bahn erreicht werden kann.» Die Motion Giezendanner hat grosse Bestürzung und Verunsicherung ausgelöst Aus diesem Grund ist es für die betroffenen Regionen unabdingbar, eine rasche und deutliche Antwort zugunsten der Sanierung der Seetalbahn zu erhalten.
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Strahm Rudolf Durchsetzung Programm «Energie 2000» und EWR Interpellation Strahm Rudolf «Energie 2000» et Espace économique européen In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band V Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3215 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 09.10.1992 - 08:00 Date Data Seite 2193-2194 Page Pagina Ref. No 20 021 714 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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