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Entscheid

92-3346

Verwaltungsbehörden 18.12.1992 92.3346

18. Dezember 1992Deutsch13 min

Source admin.ch

Erwägungen

38.

percento. Da quattro anni un posto chiave, come quello del capo della Sezione del personale in seno al DFAE, è occupato da un diplomatico di origine ticinese. Ammesso e non concesso che il personale di lingua italiana fosse, in occasione dei concorsi d'ammissione, di trasferimenti o di promozioni, discriminato, egli ne sarebbe al corrente. Ora ciò non è il caso. Il Consiglio federale è altresì cosciente dei particolari sforzi richiesti ai funzionari di lingua madre italiana nell'espletamento delle loro mansioni. In effetti piuttosto raramente essi hanno l'opportunità di esprimersi e di redigere in lingua italiana, ciò che rende oggettivamente più arduo il loro lavoro. Questo fenomeno non è comunque specifico al DFAE ma riguarda tutta l'Amministrazione federale. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt. #ST# 92.3358 Interpellation Aregger Schweizer Botschaft in Berlin Ambassade de Suisse à Berlin Wortlaut der Interpellation vom 3. September 1992

1.

Welche Vorkehrungen trifft der Bundesrat im Hinblick auf die Verlegung der Schweizer Botschaft von Bonn in die neue deutsche Hauptstadt Berlin?

2.

Die ehemalige Schweizer Gesandtschaft (Fürst-Bismarck-Strasse 4) hat neben dem Deutschen Reichstag als einziges Gebäude des Berliner Regierungsviertels den Zweiten Weltkrieg überdauert Wie beurteilt der Bundesrat den materiellen und ideellen Wert dieser der Eidgenossenschaft gehörenden Liegenschaft?

3.

Die Bundesrepublik Deutschland hat einen internationalen Architekturwettbewerb für ein neues Regierungszentrum im Spreebogen in Berlin ausgeschrieben, an dem auch über hundert Architekten aus der Schweiz teilnahmen. Ist der Bundesrat gewillt, im Rahmen dieser Neuplanung an der Liegenschaft Fürst-Bismarck-Strasse 4 als traditionellen und zukünftigen Sitz der Schweizer Botschaft in Deutschland konsequent festzuhalten?

4.

Hat der Bundesrat die Absicht, diese aussergewöhnliche und repräsentative Liegenschaft zu veräussern, damit dort ein Parlamentarierklub des Deutschen Bundestages eingerichtet werden kann?

5.

Hat der Bundesrat die Absicht, den exklusiven Standort im Zentrum der Hauptstadt Berlin neben Bundestag und neuem Kanzleramt zugunsten einer «ruhigeren Lage» aufzugeben?

6.

Teilt der Bundesrat die Auffassung des gegenwärtigen Schweizer Botschafters in Bonn, wonach die Durchführung einer ungestörten Cocktailparty wichtiger ist als die Präsenz im Regierungszentrum? Texte de l'interpellation du 3 septembre 1992

1.

Quelles mesures le Conseil fédéral prend-il en vue de transférer l'ambassade de Suisse de Bonn à Berlin, nouvelle capitale de l'Allemagne?

2.

L'ancienne légation de Suisse (Fürst-Bismarck-Strasse 4) est, avec le Reichstag, le seul bâtiment de l'ancien quartier du gouvernement à avoir survécu à la Deuxième Guerre mondiale. Quelle est, aux yeux du Conseil fédéral, la valeur matérielle et immatérielle de cet immeuble appartenant à la Confédération?

3.

La République fédérale d'Allemagne a lancé un concours international pour l'aménagement d'un nouveau quartier gouvernemental dans le coude de la Spree, concours auquel ont notamment participé une bonne centaine d'architectes suisses. Le Conseil fédéral est-il disposé à installer le siège de l'ambassade de Suisse en Allemagne à la Fürst-Bismarck-Strasse 4, renouant ainsi avec la tradition?

4.

Le Conseil fédéral a-t-il l'intention de céder cet immeuble représentatif exceptionnel pour que s'y installe un club de députés du Parlement allemand?

5.

Le Conseil fédéral a-t-il l'intention de renoncer à ce bâtiment, situé en plein centre de Berlin, à deux pas du Parlement et de la nouvelle Chancellerie, pour installer l'ambassade dans un quartier «plus tranquille»?

6. Le Conseil fédéral partage-t-il le point de vue de l'actuel ambassadeur de Suisse à Bonn, qui estime qu'il est plus important de pouvoir organiser des cocktails en toute tranquillité que de se trouver au coeur du quartier du gouvernement? Mitunterzeichner - Cosignataires: Mühlemann, Nabholz, Scheidegger, Stucky, Wyss Paul (5) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 28. Oktober 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 28 octobre 1992 Eine aus Vertretern verschiedener Departemente zusammengesetzte Arbeitsgruppe untersucht zurzeit alle mit der Verlegung unserer Botschaft von Bonn nach Berlin zusammenhängenden Probleme und erarbeitet die Grundlagen für einen zeitgerechten Entscheid. Ein solcher kann nicht getroffen werden, solange sich die deutschen Pläne für den Umzug der Hauptstadt und die Ueberbauung des als Regierungsviertel vorgesehenen Spreebogens nicht konkretisiert haben. Der Bundesrat ist sich der historischen und baugeschichtlichen Bedeutung des Gebäudes an der Fürst-Bismarck-Strasse 4 voll bewusst und beabsichtigt, dieses weiter zu verwenden, sofern die Bedürfnisse unserer zukünftigen Vertretung darin in angemessener Weise befriedigt werden können. Bei der Beurteilung dieser Eignung müssen jedoch die erwähnten Ueberbauungspläne berücksichtigt werden. Ein Abtausch im Sinne eines Realersatzes würde nur in Betracht gezogen, wenn die Abklärungen ergeben, dass der durch die Verlegung unserer Botschaft von Bonn nach Berlin bedingte erhöhte Bedarf an Büroräumlichkeiten nicht durch entsprechende bauliche Massnahmen und mit vernünftigem Aufwand gedeckt werden kann, bzw. wenn die deutschen Ueberbauungspläne eine Verwendung des Gebäudes als Botschaft nicht mehr zulassen würden. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates nicht befriedigt -- 2 of 4 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Pini Behandlung des italienischsprachigen Personals der Botschaften und Konsulate Interpellation Pini Traitement réservé au personnel de langue italienne de nos ambassades et consulats Interpellanza Pini Trattamento del personale di lingua italiana nelle ambasciate e nei consolati In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band VI Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3346 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.12.1992 - 08:00 Date Data Seite 2759-2760 Page Pagina Ref. No 20 022 132 -- 3 of 4 -Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

6. Le Conseil fédéral partage-t-il le point de vue de l'actuel ambassadeur de Suisse à Bonn, qui estime qu'il est plus important de pouvoir organiser des cocktails en toute tranquillité que de se trouver au coeur du quartier du gouvernement? Mitunterzeichner - Cosignataires: Mühlemann, Nabholz, Scheidegger, Stucky, Wyss Paul (5) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 28. Oktober 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 28 octobre 1992 Eine aus Vertretern verschiedener Departemente zusammengesetzte Arbeitsgruppe untersucht zurzeit alle mit der Verlegung unserer Botschaft von Bonn nach Berlin zusammenhängenden Probleme und erarbeitet die Grundlagen für einen zeitgerechten Entscheid. Ein solcher kann nicht getroffen werden, solange sich die deutschen Pläne für den Umzug der Hauptstadt und die Ueberbauung des als Regierungsviertel vorgesehenen Spreebogens nicht konkretisiert haben. Der Bundesrat ist sich der historischen und baugeschichtlichen Bedeutung des Gebäudes an der Fürst-Bismarck-Strasse 4 voll bewusst und beabsichtigt, dieses weiter zu verwenden, sofern die Bedürfnisse unserer zukünftigen Vertretung darin in angemessener Weise befriedigt werden können. Bei der Beurteilung dieser Eignung müssen jedoch die erwähnten Ueberbauungspläne berücksichtigt werden. Ein Abtausch im Sinne eines Realersatzes würde nur in Betracht gezogen, wenn die Abklärungen ergeben, dass der durch die Verlegung unserer Botschaft von Bonn nach Berlin bedingte erhöhte Bedarf an Büroräumlichkeiten nicht durch entsprechende bauliche Massnahmen und mit vernünftigem Aufwand gedeckt werden kann, bzw. wenn die deutschen Ueberbauungspläne eine Verwendung des Gebäudes als Botschaft nicht mehr zulassen würden. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates nicht befriedigt -- 2 of 4 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Pini Behandlung des italienischsprachigen Personals der Botschaften und Konsulate Interpellation Pini Traitement réservé au personnel de langue italienne de nos ambassades et consulats Interpellanza Pini Trattamento del personale di lingua italiana nelle ambasciate e nei consolati In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band VI Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3346 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.12.1992 - 08:00 Date Data Seite 2759-2760 Page Pagina Ref. No 20 022 132 -- 3 of 4 -Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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