93-305
Verwaltungsbehörden 03.03.1994 93.305
3. März 1994Deutsch12 min
Source admin.ch
3. März 1994 85 Standesinitiative Solothurn Danioth Hans (C, UR): Ich war damals auch in der Kommission. Ich möchte aber doch darauf hinweisen, dass das Votum von Herrn Kollege Coutau einen Widerspruch enthält Er sagt, es gehe nicht um die Überprüfung der gesetzlichen Grundlagen. Im Postulat steht aber, die Vermessung sei «grundlegend zu überprüfen» und das ganze Konzept in Frage zu stellen. Wir haben damals mit den Kantonen aufgrund der Modellversuche diese Verteilung der Kosten vorgenommen, und nun hat das Parlament im Sparprogramm diese linearen Reduktionen vorgenommen. Aber das ganze Konzept als solches ist unbestritten geblieben. Das Argument von Kollege Schule ist meiner Meinung nach auch nicht überzeugend: Einsparungen können wir, kann der Bundesrat, kann die Verwaltung jederzeit vornehmen, ohne dass es Vorstösse braucht. Ich erwarte sogar, dass von den möglichen Einsparungen Gebrauch gemacht wird, aber die grundsätzliche Infragestellung des Konzeptes scheint mir verfehlt, und ich stimme dem Antrag Schmid Carlo zu. Abstimmung - Vote Für Überweisung des Postulates 17 Stimmen Dagegen 9 Stimmen #ST# 93.305 Standesinitiative Solothurn Missbräuche im Konsumkreditwesen Initiative du canton de Soleure Crédit à la consommation. Abus Beschluss des Nationalrates vom 14. Dezember 1993 Décision du Conseil national du 14 décembre 1993 Wortlaut der Initiative vom 11. Mai 1993 Gestützt auf Artikel 93 Absatz 2 der Bundesverfassung fordert der Kanton Solothurn die eidgenössischen Räte auf, entweder bei der Inkraftsetzung des Bundesbeschlusses über den Konsumkredit oder bei der Weiterarbeit an einem Bundesgesetz über den Konsumkredit oder auf andere Weise sicherzustellen, dass folgende gesetzliche Vorgaben möglichst rasch gesamtschweizerisch in Kraft treten: - Beschränkung des jährlichen Höchstzinssatzes bei Konsumkrediten auf 15 Prozent; - Angabe des Höchstzinssatzes in der Werbung; - Beschränkung der Laufzeit auf 24 Monate. Texte de l'initiative du 11 mai 1993 Se fondant sur l'article 93 alinéa 2 de la constitution, le canton de Soleure demande aux Chambres fédérales d'assurer, lors de l'entrée en vigueur de l'arrêté fédéral sur le crédit à la consommation, au cours des travaux ultérieurs qui porteront sur une loi fédérale sur le crédit à la consommation ou d'une autre façon, que les points suivants soient inscrits au plus vite dans la législation suisse: - limitation à 15 pour cent du taux d'intérêt annuel maximum applicable aux crédits à la consommation; - indication du taux d'intérêt maximum dans la publicité; - limitation de la durée du crédit à 24 mois. Simmen Rosmarie (C, SO) unterbreitet im Namen der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) den folgenden schriftlichen Bericht: Wir unterbreiten Ihnen gemäss Artikel 36 des Geschäftsreglementes des Ständerates den Bericht der Kommission, die mit der Vorprüfung der am 11. Mai 1993 eingereichten Standesinitiative Solothurn beauftragt ist. Die Initiative verlangt, dass folgende Vorgaben möglichst rasch gesamtschweizerisch in Kraft treten: Beschränkung des jährlichen Höchstzinssatzes bei Konsumkrediten auf 15 Prozent; Angabe des Höchstzinssatzes in der Werbung; Beschränkung der Laufzeit auf
Erwägungen
24.
Monate.
1. Stand der Arbeiten der Bundesversammlung und der Verwaltung zum gleichen Gegenstand Die eidgenössischen Räte nahmen am 8. Oktober 1993 in der Schlussabstimmung einen Entwurf zu einem aus dem Eurolex-Paket hervorgegangenen Bundesgesetz über den Konsumkredit an (Geschäft 93.110 «Konsumkredit. Bundesgesetz»). Dieses Gesetz entspricht einem europäischen Mindeststandard. Der Bundesrat beabsichtigt, in der laufenden Legislaturperiode einen ausführlicheren Gesetzentwurf in die Vernehmlassung zu geben. Dieser Gesetzentwurf geht zurück auf die durch das Parlament überwiesene Motion Affolter 89.501 «Kleinkreditgeschäft Bundesgesetz», die eine Vorlage im Sinne einer konzis formulierten Missbrauchsgesetzgebung verlangt, in der sowohl die Einwände, die 1986 zum Scheitern einer ersten Gesetzesvorlage führten, als auch die seitherige Entwicklung der Kreditierungsmöglichkeiten einbezogen werden. Die Standesinitiative Luzern 92.301 «Schaffung eines Konsumkreditgesetzes» verlangt von den eidgenössischen Räten, ohne Verzug Bestimmungen zu erlassen, um die Risiken des Konsumkredites auf ein Minimum zu beschränken und Missbräuche zu verhindern; dabei sind insbesondere verbindliche Regelungen wie die Herabsetzung des Höchstzinssatzes, die Festlegung der maximalen Laufzeit und ein Widerrufsrecht vorzusehen. Der Ständerat beschloss am 7. Juni 1993 mit 24 zu 5 Stimmen, ihr Folge zu geben. Der Nationalrat schloss sich am 14. Dezember 1993 diesem Entscheid stillschweigend an. Hier zu erwähnen ist, dass der Bundesrat am 18. März 1993 vor dem Ständerat sich dieser Initiative nicht widersetzt hatte.
1. Stand der Arbeiten der Bundesversammlung und der Verwaltung zum gleichen Gegenstand Die eidgenössischen Räte nahmen am 8. Oktober 1993 in der Schlussabstimmung einen Entwurf zu einem aus dem Eurolex-Paket hervorgegangenen Bundesgesetz über den Konsumkredit an (Geschäft 93.110 «Konsumkredit. Bundesgesetz»). Dieses Gesetz entspricht einem europäischen Mindeststandard. Der Bundesrat beabsichtigt, in der laufenden Legislaturperiode einen ausführlicheren Gesetzentwurf in die Vernehmlassung zu geben. Dieser Gesetzentwurf geht zurück auf die durch das Parlament überwiesene Motion Affolter 89.501 «Kleinkreditgeschäft Bundesgesetz», die eine Vorlage im Sinne einer konzis formulierten Missbrauchsgesetzgebung verlangt, in der sowohl die Einwände, die 1986 zum Scheitern einer ersten Gesetzesvorlage führten, als auch die seitherige Entwicklung der Kreditierungsmöglichkeiten einbezogen werden. Die Standesinitiative Luzern 92.301 «Schaffung eines Konsumkreditgesetzes» verlangt von den eidgenössischen Räten, ohne Verzug Bestimmungen zu erlassen, um die Risiken des Konsumkredites auf ein Minimum zu beschränken und Missbräuche zu verhindern; dabei sind insbesondere verbindliche Regelungen wie die Herabsetzung des Höchstzinssatzes, die Festlegung der maximalen Laufzeit und ein Widerrufsrecht vorzusehen. Der Ständerat beschloss am 7. Juni 1993 mit 24 zu 5 Stimmen, ihr Folge zu geben. Der Nationalrat schloss sich am 14. Dezember 1993 diesem Entscheid stillschweigend an. Hier zu erwähnen ist, dass der Bundesrat am 18. März 1993 vor dem Ständerat sich dieser Initiative nicht widersetzt hatte.
2. Erstrat Der Nationalrat beschloss am 14. Dezember 1993 stillschweigend, der Standesinitiative Solothurn Folge zu geben, nachdem die WAK-NR dies mit 14 Stimmen ohne Gegenstimmen beantragt hatte.
3. Beratungen der WAK-SR vom 10. Februar 1994 Die Mehrheit der Kommission ist der Auffassung, dass dieser Standesinitiative Folge zu geben ist Sie verweist darauf, dass die eidgenössischen Räte bereits die Motion Affolter überwiesen und die Standesinitiative Luzern angenommen haben; es wäre daher nicht folgerichtig, diese Initiative zu bekämpfen, die im wesentlichen die gleiche Stossrichtung hat Diese Begehren müssen dem Bundesrat als Grundlage für die künftige Ausarbeitung eines umfassenderen Konsumkreditgesetzes dienen. Das Parlament wird sich in der Folge darüber aussprechen können, inwiefern diese Begehren gerechtfertigt sind. Die Minderheit der Kommission erachtet es nicht als sinnvoll, dieser Initiative Folge zu geben, und zwar gerade deshalb, weil diese Fragen bereits auf Bundesebene geprüft werden. Als materiellen Einwand führt sie die Beschränkung der Laufzeit auf 24 Monate an. Diese Laufzeit ist ihrer Meinung nach nicht realistisch und für einen Konsumkredit - beispielsweise zur Ferienfinanzierung - viel zu lang. Simmen Rosmarie (C, SO) présente au nom de la Commission de l'économie et des redevances (CER) le rapport écrit suivant: Nous vous soumettons, conformément à l'article 36 du Règlement du Conseil des Etats, le rapport de la commission chargée de donner un préavis sur l'initiative du canton de Soleure déposée le 11 mai 1993. Cette initiative demande qu'une limitation à 15 pour cent du taux d'intérêt annuel maximum applicable aux crédits à la consommation, qu'une indication du taux d'intérêt maximum dans la publicité et qu'une limitation de la durée du crédit à 24 mois soient inscrits au plus vite dans la législation suisse.
1. Etat des travaux sur le même objet dans l'Assemblée fédérale et dans l'administration Les Chambres fédérales ont adopté en votations finales, le
8 octobre 1993, un projet de loi fédérale sur le crédit à la
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Constitutions cantonales. Garantie 86 3 mars 1994 consommation, issu du paquet Eurolex (objet 93.110, Crédita la consommation. Loi fédérale). Cette loi correspond à un standard européen minimum. Le Conseil fédéral a l'intention, durant cette législature, de soumettre un projet de loi fédérale plus complet à la consultation. Il y est incité par la motion Affolter89.501 «Crédit à la consommation. Loi», transmise par le Parlement, qui demande un projet de loi sous la forme d'un texte concis, destiné à réprimer les abus. Ce projet doit tenir compte aussi bien des objections qui ont mené à l'échec du premier projet en 1986 que de l'évolution des possibilités de crédit depuis cette date. L'initiative du canton de Lucerne 92.301, Création d'une loi sur le crédit à la consommation, demande aux Chambres fédérales d'arrêter sans plus attendre des dispositions afin d'empêcher les abus, de limiter au maximum les risques et de prévoir notamment une réglementation contraignante visant à abaisser le taux d'intérêt maximal, à fixer la durée maximale du crédit et à instaurer un droit de révocation. Le Conseil des Etats a décidé le 7 juin 1993, par 24 voix contre 5, de lui donner suite. Le Conseil national s'y est rallié tacitement le 14 décembre 1993. Il est utile de signaler que le Conseil fédéral, le 18 mars 1993 au Conseil des Etats, ne s'était pas opposé à cette initiative.
2. Conseil prioritaire Le Conseil national a décidé le 14 décembre 1993, tacitement, de donner suite à l'initiative du canton de Soleure. La CER-CN le lui avait proposé par 14 voix sans opposition.
3. Délibérations de la CER-CE du 10 février 1994 La majorité de la commission est d'avis qu'il faut donner suite à cette initiative cantonale. Elle rappelle que les Chambres fédérales ont déjà transmis la motion Affolter et adopté l'initiative du canton de Lucerne. Il serait donc logique de ne pas combattre une initiative qui va pour l'essentiel dans la même direction. L'ensemble de ces requêtes doit servir de base au Conseil fédéral pour l'élaboration future d'une loi sur le crédit à la consommation plus complète. Le Parlement aura l'occasion par la suite de se prononcer sur le bien-fondé de ces requêtes. La minorité de la commission estime qu'il ne sert à rien d'y donner suite car les questions soulevées sont justement déjà à l'étude au niveau fédéral. Matériellement, elle s'oppose à une limitation de la durée du crédit à 24 mois qui ne tient, selon elle, pas compte de la réalité. C'est une durée beaucoup trop longue pour un crédit à la consommation destiné par exemple à des vacances. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt dem Rat mit 7 gegen 6 Stimmen, der Initiative Folge zu geben. Proposition de la commission La commission propose au Conseil par 7 voix contre 6 de donner suite à l'initiative. Simmen Rosmarie (C, SO), Berichterstatterin: Ich kann mich sehr kurz fassen. Sie haben einen schriftlichen Bericht der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) vor sich liegen. Die Standesinitiative Solothurn verlangt, bei der Weiterarbeit an einem Bundesgesetz über den Konsumkredit oder auf andere Weise sei sicherzustellen, dass gewisse gesetzliche Vorgaben möglichst rasch gesamtschweizerisch in Kraft treten können, nämlich:
1. ein Höchstzinssatz von 15 Prozent;
2. die Angabe des Höchstzinssatzes in der Werbung;
3. die Beschränkung der Laufzeit der Konsumkredite auf 24 Monate. Die Initiative beschlägt damit dasselbe Gebiet wie die Motion Affolter und die Standesinitiative Luzern, welche beide Räte bereits überwiesen haben. Im Unterschied zu diesen beiden vorangegangenen Vorstössen jedoch begnügt sich die Standesinitiative Solothurn nicht damit, allgemeine Angaben zu machen oder lediglich die Herabsetzung des Höchstzinses und das Festlegen der maximalen Laufzeit generell zu fordern, sondern sie macht präzise Angaben bezüglich der Höhe dieser beiden Parameter. Eine Minderheit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben ist der Meinung, die Initiative «trage Wasser in die Aare», da das Anliegen bereits in Prüfung sei; ausserdem sei eine Beschränkung der Laufzeit auf 24 Monate für einen Konsumkredit zu lang. Sie will der Standesinitiative keine Folge geben. Die Mehrheit der Kommission dagegen empfiehlt Ihnen, wie das der Nationalrat in der Wintersession 1993 stillschweigend getan hat, der Standesinitiative Folge zu geben. Nachdem beide Räte sowohl die Motion Affolter als auch die Standesinitiative Luzern überwiesen haben, wäre es wenig logisch, nun eine Kehrtwendung zu machen, ausgerechnet bei einer Initiative, die in dieselbe Richtung geht - dies um so weniger, als die vorliegende Initiative zusätzlich klare Angaben dazu liefert, wie das Bundesgesetz letztlich auszugestalten sei. Ich beantrage Ihnen daher im Namen der Mehrheit der Kommission, der Initiative Folge zu geben. Angenommen -Adopté An den Nationalrat-Au Conseil national #ST# 92.073 Kantonsverfassungen (NW). Gewährleistung Constitutions cantonales (NW). Garantie Fortsetzung - Suite Siehe Jahrgang 1992, Seite 1220 - Voir année 1992, page 1220 Beschluss des Nationalrates vom 17. Dezember 1992 Décision du Conseil national du 17 décembre 1992 Rhinow René (R, BL), Berichterstatter: Die Landsgemeinde des Kantons Nidwaiden hat am 29. April 1990 Verfassungsänderungen angenommen, welche die Zuständigkeit zur Genehmigung von Konzessionserteilungen für bestimmte Formen der Benützung des Untergrundes auf die Landsgemeinde übertragen. Es handelt sich dabei um die Benützung des Untergrundes für Ausbeutung, Produktion und Lagerung sowie deren vorbereitende Handlungen, mit Ausnahme der Grundwasser- und Erdwärmenutzung. Der Bundesrat beantragt den Räten mit Botschaft vom 31. August 1992, diese Verfassungsänderungen zu gewährleisten. Ihre Staatspolitische Kommission (SPK) hatte die Beratungen ausgestellt, nachdem sich gezeigt hatte, dass die Gewährleistung in diesem Fall massgeblich von einer Vorfrage präjudiziertwird. Die Landsgemeinde hatte nämlich am selben Tag auch zwei Gesetze geändert, welche diese Konzessionspflicht auf kantonaler Ebene überhaupt erst einführten. Die Bundesrechtsmässigkeit dieser Gesetzesrevisionen war indessen zweifelhaft, und zwei staatsrechtliche Beschwerden waren in dieser Sache beim Bundesgericht hängig. Der SPK schien es zweckmässig zu sein, zuerst das Bundesgericht über diese Vorfrage entscheiden zu lassen, da es um heikle Rechtsfragen geht, welche nicht die kantonale Verfassungsstufe, sondern das kantonale Gesetzesrecht betreffen. Mit Urteil vom 30. August 1993 hat das Bundesgericht die Beschwerden abgewiesen und damit die grundsätzliche Bundesrechtskonformität der fraglichen Bestimmungen bejaht Dabei ging es einerseits um eine Änderung des Einführungsgesetzes zum ZGB, welche inzwischen auch die erforderliche Genehmigung durch den Bundesrat erhalten hat. Darin wird das Verfügungsrecht über den Untergrund zur ausschliess-- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Standesinitiative Solothurn Missbräuche im Konsumkreditwesen Initiative du canton de Soleure Crédit à la consommation. Abus In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 04 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.305 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 03.03.1994 - 08:00 Date Data Seite 85-86 Page Pagina Ref. No 20 024 000 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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