93-3063
Verwaltungsbehörden 27.09.1993 93.3063
27. September 1993Deutsch8 min
Source admin.ch
Chômage. Interventions personnelles 1622 N 27 septembre 1993 della situazione economica e dell'occupazione sul piano cantonale. Inoltre, per effettuare analisi economiche affidabili, in forma ancora più dettagliata o a più breve termine, occorrerebbe eliminare taluni ostacoli connessi con la mancanza di dati statistici ed accelerare l'elaborazione dei dati. Dal punto di vista tecnico e finanziario, ciò appare possibile solo gradualmente, mediante uno sviluppo coerente e permanente del nostro apparato ufficiale di statistica. Di conseguenza, il Consiglio federale ritiene che non sia né giustificato né opportuno eseguire uno studio supplementare sulla particolare situazione dei Cantoni frontalieri. Le seguenti risposte si riferiscono ai tre punti sollevati nel postulato.
Erwägungen
1.
In Svizzera, l'assicurazione contro la disoccupazione (LADI) è concepita in base a principi miranti al reinserimento rapido e duraturo dei disoccupati nel mondo del lavoro. Ciò si esprime nella legge in due modi: a con prestazioni offerte in materia di aiuto al collocamento, di formazione, di sostegno alla mobilità e all'introduzione al lavoro, che contribuiscono ad aumentare le possibilità del disoccupato di trovare un'occupazione sul mercato del lavoro; b. con severe condizioni e con esigenze di controllo che il disoccupato deve soddisfare per avere diritto alle indennità, la cui durata è limitata I lavori di revisione in corso della LADI sono tesi, tra l'altro, a rafforzare ulteriormente l'efficacia di queste due assi portanti dell'assicurazione contro la disoccupazione.
2.
In base ai dati statistici sulla disoccupazione del mese di marzo 1993 (a livello nazionale, tasso di disoccupazione del 6,8 percento nel gruppo professionale dell'edilizia) e alle prospettive economiche del settore edile per l'anno in corso, il Consiglio federale ritiene poco probabile che, nel 1993, il tasso di disoccupazione raggiunga in questo settore il 38 percento.
3.
Per quanto riguarda l'aiuto alla congiuntura l'Assemblea federale ha già adottato, nella sua sessione del mese di marzo 1993, prowedimenti tesi allo scopo auspicato dall'autore del postulato. L'assicurazione contro la disoccupazione è altresì stata oggetto dei primi adeguamenti e, come indicato al punto 1, è in corso una sua revisione. Il messaggio dovrebbe essere presentato al Parlamento nell'autunno di quest'anno. Inoltre, il programma di rivitalizzazione dell'economia svizzera, proposto dal Consiglio federale, dovrebbe, grazie al miglioramento delle condizioni quadro, incidere positivamente sulle attività economiche del nostro Paese. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Dichiarazione scritta del Consiglio federale Déclaration écrite du Conseil fédéral II Consiglio federale propone di togliere di ruolo il postulato. Abgeschrieben - Classe #ST# 93.3063 Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion Massnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Interpellation du groupe radical-démocratique Mesures destinées à combattre le chômage Diskussion - Discussion Siehe Seite 1438 hiervor - Voir page 1438 ci-devant Erklärung der Interpellanten: teilweise befriedigt Déclaration des interpellateurs: partiellement satisfaits 93.3166 Motion Keller Rudolf Chancen der einheimischen Arbeitslosen verbessern Améliorer les chances des chômeurs indigènes Wortlaut der Motion vom 18. März 1993 Der Bundesrat wird gebeten, Massnahmen zu ergreifen und die Kantone in ihren Bestrebungen zu unterstützen, um die Arbeitsplatzchancen für einheimische Arbeitslose zu verbessern. Texfe de la motion du 18 mars 1993 Le Conseil fédéral est prié de prendre des mesures afin d'appuyer les cantons dans leurs efforts d'améliorer les chances des travailleurs indigènes de trouver un emploi. Mitunterzeichner- Cosignataires: Bischof, Stalder, Steffen (3) Schriftliche Begründung-Développement par écrit Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit hat der Kanton Wallis beschlossen, bei Stellenvermittlungen künftig Schweizerinnen und Schweizer gegenüber einigen Ausländerkategorien zu bevorzugen. Für die Erteilung von Saisonnierbewilligungen muss das jeweilige Gemeindearbeitsamt inskünftig abklären, ob die Stelle durch einen einheimischen Arbeitslosen besetzt werden kann. Die Zuteilung von ausländischen Arbeitskräften wurde vorübergehend suspendiert Damit will man die Chancen der einheimischen Arbeitslosen, eine Stelle zu finden, bewusst verbessern. In anderen Kantonen sind in ähnliche Richtung zielende Massnahmen stillschweigend umgesetzt worden, beispielsweise auch bei der Zuteilung von Grenzgängerkontingenten. Bei anhaltender oder gar noch zunehmender Arbeitslosigkeit dürften weitere Kantone diesen Beispielen folgen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 12. Mai 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 12 mai 1993 Arbeitgeber können in der Schweiz einen Ausländer oder eine Ausländerin gemäss geltendem Recht nur anstellen, wenn sich keine einheimische Arbeitskraft findet, die gewillt und -- 1 of 3 -27. September 1993 N 1623 Arbeitslosigkeit Persönliche Vorstösse fähig ist, die Arbeit zu den orts- und berufsüblichen Lohnund Arbeitsbedingungen zu leisten (Art. 7 der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer; BVO). Dieser Vorrang der inländischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bildet seit jeher eine wichtige Rahmenbedingung für die Zulassung ausländischer Arbeitskräfte. Im Hinblick auf die Wahrung des sozialen Friedens und einer ausgeglichenen Beschäftigungslage gewinnt diese Bestimmung in der heutigen Rezessionsphase naturgemäss an Bedeutung. Die kantonalen Arbeitsmarktbehörden sind sich ihrer Verantwortung durchaus bewusst und wenden die Prioritätsregel bei der arbeitsmarktlichen Begutachtung von Gesuchen um Erteilung einer Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung in der Regel sorgfältig an. Der Motionär weist auf einen Beschluss der Walliser Regierung hin, wonach die Zuteilung von ausländischen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in einigen Sektoren vorübergehend suspendiert worden ist, um die Chancen der einheimischen Arbeitskräfte bewusst zu verbessern. Diese Massnahme basiert, wie dargelegt, auf einer bereits bestehenden gesetzlichen Grundlage. Der Grundsatz des Vorrangs der inländischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gemäss Artikel 7 BVO bietet den Kantonen die Möglichkeit einer restriktiveren Ausländerzulassung, wenn sie es für notwendig erachten. Insofern sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die der Motionär mit seinem Vorstoss anstrebt, bereits vorhanden. Der Bundesrat teilt die Besorgnis des Motionärs angesichts der gegenwärtigen Situation auf dem Arbeitsmarkt Er ist sich der Notwendigkeit bewusst, für den sozialen Schutz der einheimischen Arbeitskräfte zu sorgen. Er ist jedoch auch der Ansicht, dass nur eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, die sich gute Rahmenbedingungen für eine Weiterentwicklung schafft, längerfristig stabile Arbeitsplätze garantieren kann. Trotz steigender Arbeitslosigkeit und trotz sorgfältiger Abklärung - mit entsprechendem zeitlichem und administrativem Aufwand des Arbeitsamtes oder des Arbeitgebers - zeigt sich in vielen Fällen, dass sich für die Besetzung einer Stelle keine genügend qualifizierten Kandidaten auf dem inländischen Arbeitsmarkt finden. In vielen Bereichen wie Wissenschaft, Forschung und Informatik besteht nach wie vor ein Mangel an Spezialisten und Fachleuten. Auch im Bereich der weniger anspruchsvollen Aufgaben greift der Inländervorrang nur so lange, als eben tatsächlich einheimische Arbeitskräfte gefunden werden, die gewillt sind, unqualifizierte Arbeit zu den orts- und berufsüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen auszuüben. Ist dies nicht der Fall, wird der schweizerische Arbeitsmarkt auch in diesem Bereich weiterhin auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sein. Gerade in Zeiten, in denen der Standort Schweiz mit hartnäckigen konjunkturellen und strukturellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, ist es deshalb von entscheidender Bedeutung, dass der Bedarf unserer Wirtschaft an ausländischen Arbeitskräften langfristig gesichert ist und die Attraktivität des Arbeitsplatzes Schweiz erhalten bleibt. Die heutige Regelung in der Begrenzungsverordnung schützt mit dem Inländervorrang einerseits die Interessen der einheimischen Arbeitskräfte und sichert gleichzeitig längerfristig die Möglichkeit der Rekrutierung ausländischer Arbeitskräfte. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion abzuschreiben. Abstimmung - Vote Für Abschreibung der Motion offensichtliche Mehrheit Für Ueberweisung der Motion Minderheit #ST# 93.3181 Motion Zisyadis Beiträge an die Arbeitslosenversicherung. Heraufsetzung der Höchstgrenze für den massgebenden Lohn Déplafonnement des cotisations d'assurance-chômage Wortlaut der Motion vom 19. März 1993 Ich ersuche den Bundesrat, das Arbeitslosenversicherungsgesetz in dem Sinne zu ändern, dass die Höchstgrenze des Lohnes, der für die Beitragsbemessung massgebend ist, auf
250.
000 Franken heraufgesetzt wird. Texte de la motion du 19 mars 1993 Le Conseil fédéral est invité à une révision de la loi sur l'assurance-chômage, incluant un nouveau plafond du salaire déterminant pour les cotisations, soit à 250 000 francs. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Brügger Cyrill, Carobbio, de Dardel, Rechsteiner, Spielmann (6) Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 12. Mai 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 12 mai 1993 La question du financement constituera l'un des points essentiels de la révision de la loi sur l'assurance-chômage dont l'entrée en vigueur est prévue pour mi-1994. Dans ce contexte et en corrélation avec d'autres modes de financement possibles, une élévation du plafond du salaire soumis à cotisation (actuellement fixé à 8100 francs par mois) devra être examinée. Si le montant maximum du salaire soumis à cotisation était augmenté dans la mesure souhaitée par le motionnaire, cela représenterait, pour l'assurance-chômage, une rentrée supplémentaire de l'ordre de 265 millions de francs par an. Il conviendra donc d'examiner attentivement une telle solution. Afin de permettre une certaine flexibilité en la matière, le Conseil fédéral propose la transformation en postulat. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en postulat. Präsident: Der Motionär ist mit der Umwandlung in ein Postulat einverstanden. Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion Massnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Interpellation du groupe radical-démocratique Mesures destinées à combattre le chômage In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 05 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3063 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 27.09.1993 - 15:30 Date Data Seite 1622-1623 Page Pagina Ref. No 20 023 161 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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