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Entscheid

93-3102

Verwaltungsbehörden 06.12.1993 93.3102

6. Dezember 1993Deutsch22 min

Source admin.ch

Erwägungen

55.

millions de francs suisses au budget siège. Afin de maintenir notre soutien financier (manifestation de notre tradition humanitaire), le Conseil fédéral propose de reconduire sa contribution au budget siège du CICR et de l'augmenter à

60.

millions de francs suisses pour les années 1994 et 1995 et à

65.

millions de francs suisses pour les années 1996 et 1997. Lors d'une visite d'information au siège central du CICR, le

11.

octobre 1993, M. Sommaruga, président du CICR, et ses proches collaborateurs ont informé les membres de la commission sur la structure, le mandat, le financement, les opérations de l'organisation, ainsi que sur les perspectives à long terme en relation avec les Conventions de Genève. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt einstimmig, auf die Vorlage einzutreten und dem Entwurf des Bundesbeschlusses über die jährlichen Bundesbeiträge an das Sitzbudget des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zuzustimmen. Proposition de la commission A l'unanimité, la commission propose d'entrer en matière et d'approuver l'arrêté fédéral concernant les contributions annuelles de la Confédération au budget siège du Comité international de la Croix-Rouge. Präsidentin: Es liegt ein schriftlicher Bericht der Aussenpolitischen Kommission vor. Die Kommission beantragt Ihnen einstimmig, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss zuzustimmen. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1,2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, art. 1,2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 78 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat-Au Conseil fédéral #ST# 93.3102 Motion des Ständerates (Schule) Stärkung der regionalen Zusammenarbeit über die Grenze Motion du Conseil des Etats (Schule) Renforcement de la coopération régionale transfrontalière Wortlaut der Motion vom 1. Juni 1993 Der Bundesrat wird beauftragt, die Möglichkeiten der regionalen Zusammenarbeit über die Grenze gemeinsam mit den Kantonen vertieft zu untersuchen und die verwaltungstechnischen und gesetzlichen Voraussetzungen zu ändern, zu schaffen beziehungsweise vorzuschlagen,

1.

die den schweizerischen Grenzregionen eine grössere Autonomie zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit verleihen;

2.

die die bestehenden regionalpolitischen Strukturen stärken;

3.

die den kleinen Grenzverkehr erleichtern;

4.

die die Zusammenarbeit über die Grenze vor allem auch im Aufgabenbereich der Regiebetriebe sowie in den öffentlichen wie privaten Projekten in allen geeigneten Bereichen wie Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr, Umwelt, Raumplanung, Landwirtschaft, Technologie, Bildung und Kultur erleichtern. Lieber die Möglichkeiten, die getroffenen Massnahmen und die erreichten Resultate ist periodisch in geeigneter Form Bericht zu erstatten. Texte de la motion du 1er juin 1993 Le Conseil fédéral est chargé d'examiner de manière approfondie avec les cantons les possibilités de coopération régionale transfrontalière et de modifier, créer ou proposer les conditions administratives et légales nécessaires afin que

1.

les régions frontalières suisses disposent d'une autonomie accrue pour coopérer par-delà les frontières;

2.

les structures de politique régionale actuelles soient renforcées;

3.

le trafic frontalier soit facilité;

4.

la coopération transfrontalière soit facilitée, avant tout dans le domaine des régies, mais aussi en ce qui concerne les projets publics ou privés relevant de tous les secteurs concernés tels que l'économie, l'emploi, les transports, la protection de l'environnement, l'aménagement du territoire, l'agriculture, la technologie, la formation et la culture. Le gouvernement rendra compte, périodiquement et de façon appropriée, des possibilités envisagées, des mesures prises et des résultats obtenus. Herr Rychen unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Entgegen dem bundesrätlichen Antrag auf Umwandlung des Vorstosses in ein Postulat überwies der Ständerat am 1. Juni 1993 die Motion Schule vom 11. März 1993 betreffend die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit über die Grenze mit

24.

Stimmen (bei einer Gegenstimme). In seiner Replik im Plenum des Ständerates vom 1. Juni 1993 auf das Votum des Initianten beantragte der Vorsteher des EDA die Umwandlung der Motion in ein Postulat und stellte einen Bericht zum Thema des Vorstosses in Aussicht Dieser Bericht werde sich aber auch mit der Frage befassen, wie nicht nur die Grenzkantone, sondern alle Kantone vermehrt in die Entscheidfindung und Entscheidvorbereitung im aussenpolitischen Bereich einbezogen werden können. Er gab auch der Meinung des Bundesrates Ausdruck, wonach schon aufgrund der heutigen Regelung die Möglichkeit bestehe, die vom Mo-- 1 of 5 -Motion du Conseil des Etats 2208 N 6 décembre 1993 tionär angestrebten Ziele zu erreichen, wenn dies von den Kantonen wirklich angestrebt werde. Die Mehrheit der Kommission hingegen war der Meinung, dass im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit klarere gesetzliche Grundlagen vonnöten seien. Es wurde aber auch auf das von der Schweiz am 3. März 1982 ratifizierte Europäische Rahmenübereinkommen von 1980 über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Gebietskörperschaften oder Behörden hingewiesen, mit dem wir schon ein Instrument für eine dynamische Politik in den Grenzregionen in den Händen hätten. Zur Sprache kam auch die noch fehlende Zusammenarbeit mit dem Fonds interrégional der EG, was mit finanziellen Aufwendungen verbunden wäre. M. Rychen présente au nom de la commission le rapport écrit suivant: Contrairement à la proposition du Conseil fédéral de transformer la motion en postulat, le Conseil des Etats a décidé le 1er juin 1993, par 24 voix contre 1, de lui transmettre la motion Schule du 11 mars 1993 concernant le renforcement de la coopération régionale transfrontalière. En réponse à l'intervention de l'auteur de l'initiative, le chef du DFAE a proposé de transformer la motion en un postulat et préconisa d'établir un rapport sur le thème de l'intervention. Ce rapport aurait traité également la question de savoir comment permettre non seulement aux cantons frontaliers, mais encore à tous les cantons de s'impliquer davantage dans la recherche et la préparation de décisions dans le domaine de la politique extérieure. Il exprima en outre l'avis du Conseil fédéral selon lequel existe déjà sur la base de la réglementation actuelle la possibilité d'atteindre les objectifs de la motion, si cela était vraiment le voeu des cantons. La majorité de la commission, en revanche, était d'avis que, dans le domaine de la coopération transfrontalière, des bases légales plus claires s'avéreraient nécessaires. Toutefois, il a été également fait référence à la Convention-cadre européenne de 1980 sur la coopération transfrontalière des collectivités ou autorités territoriales, convention que la Suisse a ratifiée le 3 mars 1982. De ce fait, cette convention constitue déjà pour la Suisse un instrument en faveur d'une politique dynamique dans les régions frontalières. Le manque de coopération avec le Fonds interrégional de la CE a aussi été évoqué; une telle coopération aurait des conséquences financières. Antrag der Kommission Mit 17 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung beantragt Ihnen die Kommission: Mehrheit Ueberweisung als Motion Minderheit (Steffen) Ueberweisung als Postulat Schriftliche Begründung In seiner schriftlichen Stellungnahme zu dieser Motion erklärt der Bundesrat, dass er daran sei, die hier aufgeworfenen Fragen abklären zu lassen, um dann dem Parlament Bericht zu erstatten. Der Bundesrat ersuchte den Ständerat am 1. Juni 1993 denn auch, die Motion in ein Postulat umzuwandeln. Leider folgten weder Ständerat noch unsere Kommission entsprechenden Anträgen. Zum gleichen Thema wurden von Vertretern der Grenzregionen verschiedene Vorstösse eingereicht, die zum Teil bereits in den Räten behandelt wurden. Dabei hat der Bundesrat zu Recht festgestellt, dass die von den Grenzkantonen ergriffenen Initiativen im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Massnahmen mit einer oder zwei Ausnahmen alle realisiert werden konnten. Das peinliche Drängen der Vertreter aus den Grenzkantonen ist deshalb in keiner Weise gerechtfertigt. Es wurde zudem festgehalten, dass Artikel 9 der Bundesverfassung, wo die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen geregelt ist, gemäss Aussagen von Experten und Bundesrat «ausserordentlich grosszügig, ja extensiv angewendet worden sei». Anders ausgedrückt heisst das im Klartext: Man hält sich nicht mehr an den Wortlaut der Verfassung, sondern biegt diesen durch Interpretation dermassen um, dass man den Wünschen der Grenzkantone entsprechen kann. Aus den Stellungnahmen des Bundesrates wird ersichtlich, dass es ihm bei der ganzen Sache nicht mehr wohl ist, denn von der obersten Bundesbehörde sollte erwartet werden können, dass sie sich durch besondere Verfassungstreue auszeichnet. Der Bundesrat möchte offensichtlich verhindern, dass zwischen den Binnen- und Grenzkantonen noch mehr Rechtsungleichheiten entstehen. Auf eine gravierende Ungleichheit wurde vor diesem Rat anlässlich der Behandlung der Motion Mühlemann am 27. April 1993 vom Antragsteller hingewiesen, nämlich auf den berüchtigten Konsumenten-Tourismus der schweizerischen Grenzbewohner, die sich im nahen Ausland mit wesentlich billigeren Produkten des täglichen Lebens und Bedarfs eindecken können. Nicht nur wird dem Binnenmarkt mehr als eine Milliarde Franken Umsatz entzogen, es ist auch mit respektablen Steuerausfällen zu rechnen. Des weiteren hat die neue Grenzgängerregelung des Bundes zur Folge, dass die Arbeitslosenzahlen in den Grenzregionen deswegen stark ansteigen. Der Bundesrat wird bis Ende dieses Jahres einen Bericht zu diesem Thema vorlegen. Warten wir diesen Bericht ab. Der Antragsteller ist mit dem Bundesrat einer Meinung: Die Motion des Ständerates (Schule) strebt Normenänderungen an, zu denen man sich noch nicht bereiterklären kann, es sei denn, die Verfassung werde in diesem Sinne geändert. Der Rat wird ersucht, die Motion Schule in der Form eines Postulates zu überweisen. Antrag Borer Roland Rückweisung an die Kommission mit dem Auftrag, die finanziellen und personellen Konsequenzen für den Bund darzulegen und deren Finanzierung konkret zu unterbreiten. Proposition de la commission Par 17 voix contre 2 et avec 1 abstention, la commission vous propose: Majorité Transmettre la motion Minorité (Steffen) Transmettre la motion sous forme de postulat Développement par écrit Le Conseil fédéral déclare, dans sa prise de position écrite sur cette motion, qu'il a mis à l'étude les questions soulevées ici pour en référer ensuite au Parlement. Le 1er juin 1993, le Conseil fédéral a demandé au Conseil des Etats de transformer la motion en postulat Malheureusement, ni le Conseil des Etats, ni nos commissions n'ont suivi les propositions allant dans ce sens. Des représentants des régions limitrophes ont déposé diverses interventions sur le même sujet déjà traitées par les Conseils. A cette occasion, le Conseil fédéral a constaté avec raison que parmi les initiatives déposées dans le domaine des mesures transfrontalières, toutes pouvaient être réalisées à une ou deux exceptions près. En conséquence, rien ne justifie que l'on mette ainsi fâcheusement à l'écart les représentants des cantons frontaliers. De plus, selon les déclarations des experts et du Conseil fédéral, l'article 9 de la Constitution fédérale qui règle la répartition des tâches entre la Confédération et les cantons «est appliqué avec une exceptionnelle largesse, de manière même extensive». En d'autres termes, ceci signifie que l'on ne s'en tient plus aux termes de la constitution, mais que l'on déforme ceux-ci par des interprétations de manière à répondre aux voeux des cantons frontaliers. Il ressort de l'avis du Conseil fédéral que celui-ci ne se sent plus à son aise face à ce problème, alors que l'autorité suprême de la Confédération devrait se distinguer par sa fidélité à la constitution. De toute évidence, le Conseil fédéral désire empêcher l'instauration de nouvelles injustices au niveau du -- 2 of 5 -6. Dezember 1993 N 2209 Motion des Ständerates droit entre les cantons frontaliers et ceux de l'intérieur de la Suisse. Lors de l'examen de la motion Mühlemann par le Conseil national le 27 avril 1993, l'auteur de cette proposition a signalé la grave injustice que constitue le «tourisme de consommation» pratiqué par les Suisses des régions limitrophes, qui peuvent s'approvisionner à moindre frais de l'autre côté de la frontière en produits courants et de première nécessité. Il en résulte non seulement un déficit de plus d'un milliard de francs de chiffre d'affaires pour le marché intérieur suisse, mais également des pertes de recettes fiscales d'un montant appréciable. La nouvelle réglementation en matière de travailleurs frontaliers édictée par la Confédération entraîne par ailleurs une augmentation massive du nombre de chômeurs dans les régions limitrophes. Le Conseil fédéral présentera un rapport sur ce thème à la fin de l'année en cours. Nous l'attendons! L'auteur de cette proposition partage l'opinion du Conseil fédéral: la motion du Conseil des Etats (Schule) vise des changements de normes auxquels on ne peut consentir que si la constitution est amendée dans ce sens. Le Conseil est prié de transmettre la motion Schule sous forme de postulat. Proposition Borer Roland Renvoi à la commission avec mandat de présenter les conséquences financières et en matière de personnel pour la Confédération ainsi que de déterminer concrètement leur financement. Mühlemann, Berichterstatter: Sie haben fast einstimmig einen Vorstoss, der von mir stammt und in ähnlichem Sinn lautet, als Motion überwiesen. Der Ständerat hat dasselbe einstimmig getan. Es wäre also völlig unlogisch, wenn wir eine gleichlautende Motion von Ständerat Schule an die Kommission zurückweisen würden. Es ändert sich nichts an der Tatsache, dass sich unsere aussenpolitischen Möglichkeiten heute begrenzen auf bilaterale Verhandlungen mit der EU und auf den kleinen Grenzverkehr in den europäischen Verzahnungsregionen Genfersee, Jura, Basel, Bodensee, Tessin und Engadin. In diesen Regionen besteht ein eminenter Handlungsbedarf. Dieser Handlungsbedarf ist zum Beispiel gegeben in der Schaffung eines einheitlichen Rechtsraumes. Es ist heute für Grenzanwohneraussergewöhnlich schwierig, in diesen Grenzräumen tätig zu sein, weil dauernd kleine Schikanen und Hindernisse die gegenseitige Zusammenarbeit erschweren. Schweizerische Baumeister können heute mit Leichtigkeit etwa im deutschen Grenzraum Aufträge ausführen und werden in keiner Weise daran gehindert, auch die Reparaturarbeiten durchzuführen. Umgekehrt haben deutsche Baumeister es sehr schwer, in der Schweiz Aufträge zu erhalten, und noch grössere Probleme bieten sich ihnen beim Grenzübertrittfür Reparaturen. Ich habe nur dieses eine kleine Beispiel genannt, um Ihnen zu zeigen, dass es notwendig ist, dass wir hier technische Verbesserungen anbringen. Dass diese technischen Verbesserungen in allen Grenzregionen koordiniert sein müssen, ist selbstverständlich, und darum ist hier der Bund einzuschalten. Es werden dabei keine bedeutenden finanziellen Aufwendungen notwendig sein. Ich darf Sie aber darauf aufmerksam machen, dass gerade im Bereich der Grenzregionen mit dem «Fonds Interrégional» in Brüssel bedeutende Mittel zur Verfügung stehen, die auch für unser Land fliessen, sofern wir in den Grenzregionen vernünftig zusammenarbeiten. Dieser Fonds hat eine Höhe von 20 Milliarden DM erreicht; es wäre wahrscheinlich höchst unklug, wenn wir für wichtige grenzüberschreitende Projekte auf solche Unterstützung verzichten wollten. Die Motion rennt völlig offene Türen ein. Sie wird aber auch nicht unser Verhältnis zu den Binnenkantonen belasten. Wenn es den Grenzregionen besser geht, dann werden auch alle Binnenkantone davon profitieren. Ich bitte Sie, die beiden Anträge Borer Roland und der Minderheit Steffen abzulehnen und in logischer Konsequenz die Ueberweisung der früheren Motion, der Sie schon zugestimmt haben, zu bestätigen. M. Darbellay, rapporteur: Vous avez reçu un rapport écrit sur ce problème; je n'y reviendrai pas, si ce n'est pour répondre aux deux propositions qui nous sont faites. D'abord, la proposition Borer Roland. Vous voyez qu'elle n'a rien à voir avec la motion elle-même. Nous demandons au Conseil fédéral de faire quelque chose, et c'est au moment où le Conseil fédéral présentera les mesures qu'il indiquera le coût que cela représentera. Je vous prie donc de refuser la proposition Borer Roland. En ce qui concerne la transformation de la motion en postulat, j'aimerais simplement rappeler que le Conseil national a déjà accepté la motion (91.3187) de même nature présentée par M. Mühlemann. Je rappelle aussi que la majorité de la commission a proposé de transmettre cette motion par 17 voix contre 2 et avec

1.

abstention. Après le vote du 6 décembre 1992 - dont c'est aujourd'hui l'anniversaire -, nous devons mettre en place tout ce qui est nécessaire pour favoriser la collaboration, et spécialement la collaboration transfrontalière. Pour cela, la majorité de la commission vous invite à transmettre cette motion. M. Cotti, conseiller fédéral: Je serai court parce que la décision du conseil semble déjà acquise. Je rappelle trois éléments qui me paraissent fondamentaux. Premièrement, la volonté de la majorité de la commission et du Conseil, sur la base des décisions précédentes que M. Mühlemann a évoquées ici, va dans la direction d'une collaboration beaucoup plus étroite entre Confédération et cantons dans le cadre de la collaboration transfrontalière. Cette ligne est suivie de manière claire et nette par le Conseil fédéral, qui a déclaré ceci déjà plusieurs fois dans ses réponses à plusieurs interventions parlementaires. Deuxièmement, cette collaboration intensifiée devrait se manifester par des modifications de lois ou même par des modifications constitutionnelles, ceci est en train d'être étudié par un groupe de travail suite à la transmission de la motion Onken (92.3525). Vers le mois de janvier de l'année prochaine, nous aurons une connaissance parfaite de ce sujet également Je peux vous assurer que si sur la base de ce rapport la nécessité se manifestait de modifier ou d'introduire de nouvelles bases légales, voire constitutionnelles, le Conseil fédéral serait naturellement d'accord de le faire, et au plus vite. Mais si tel n'était pas le cas, alors il serait absolument inutile d'en venir à une inflation ultérieure de dispositions qui ne seraient pas strictement nécessaires. J'ajoute encore que les cantons avec lesquels nous avons eu des contacts systématiques, dans le Groupe de contact Confédération/cantons, comprennent très bien cette situation et qu'ils attendent la présentation du rapport pour savoir si une modification est nécessaire ou pas. Troisième et dernier élément, la motion demande aussi que, dans le cadre de ce qui se passe en Europe par le biais du Fonds interrégional, la Confédération ouvre son porte-monnaie pour contribuer au financement des actions de collaboration transfrontalière entre les cantons et les régions frontalières. Je peux dire à la commission et à ses deux rapporteurs que le Conseil fédéral, malgré les graves difficultés financières que nous traversons, examine avec beaucoup d'attention les idées d'une participation financière aux frais encourus par les cantons. Il sera à même, peut-être -j'émets encore une réserve quant à la situation financière de la Confédération -, de faire des propositions dans un proche avenir. Face à la volonté de la majorité de la commission, face au vote écrasant du Conseil des Etats, nous n'allons pas nous ériger en opposants systématiques à l'égard d'idées que nous partageons. Mais je dois rappeler encore que si au mois de janvier, d'après le rapport, il ne s'avérait pas nécessaire de procéder à des modifications législatives ou constitutionnelles et qu'une -- 3 of 5 -Fonds monétaire international. Participation de la Suisse 2210 N 6 décembre 1993 nouvelle collaboration plus étendue peut s'établir sur la base des dispositions déjà existantes, le Conseil fédéral se passera de présenter un projet de loi. Avec cette réserve, nous ne nous opposerons pas aux propositions de la majorité de la commission. Erste Abstimmung - Premier vote Für den Antrag Borer Roland Dagegen Minderheit offensichtliche Mehrheit Zweite Abstimmung - Deuxième vote Für Ueberweisung als Motion 66 Stimmen Für Ueberweisung als Postulat 6 Stimmen #ST# 93.076 Allgemeine Kreditvereinbarungen des Internationalen Währungsfonds. Teilnahme der Schweiz Accords généraux d'emprunt du Fonds monétaire international. Participation de la Suisse Botschaft und Beschlussentwurf vom 15. September 1993 (BBIIII625) Message et projet d'arrêté du 15 septembre 1993 (FF III 585) Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN Herr Rychen unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Mit der vorliegenden Botschaft beantragt der Bundesrat die Verlängerung der schweizerischen Teilnahme an den Allgemeinen Kreditvereinbarungen (AKV) des Internationalen Währungsfonds (IWF) um weitere fünf Jahre. Der Verlängerungsbeschluss war in der Zehnergruppe und im IWF unumstritten. Die Schweizerische Nationalbank soll sich mit einer unveränderten Kreditzusage von 1020 Millionen Sonderziehungsrechten (2135 Millionen Franken) an den AKV beteiligen.

1.

Entstehung der AKV Die AKV wurden 1962 in einer Zeit erhöhter Währungsinstabilität vom IWF mit den zehn wichtigsten Industrieländern zwecks Schaffung zusätzlicher Mittel zur Ueberbrückung ihrer Zahlungsbilanzschwierigkeiten für vorerst vier Jahre abgeschlossen. Dabei ging es um die Schaffung eines eigentlichen «Sicherheitsnetzes». Die Vereinbarungen wurden in der Folge viermal (1966, 1970, 1975, 1980) ohne inhaltliche Aenderungen verlängert 1964 assoziierte sich die Schweiz mit den AKV; im Frühjahr 1984 wurde sie Vollmitglied bei den AKV und damit auch in der Zehnergruppe. In den ersten zwanzig Jahren ihres Beste'hens wurden die AKV neunmal wie folgt in Anspruch genommen: Grossbritannien 1964, 1965, 1967, 1969 und 1977; Frankreich 1968 und 1969; Italien 1977 und USA 1978. Die Schweiz erteilte unter den AKV insgesamt vier Kredite (1964, 1965 und 1976 an Grossbritannien, 1977 an Italien). Aus diesen Engagements erwuchsen ihr keine Verluste.

2.

Revision der AKV von 1983 Nachdem im gleichen Zeitraum die AKV kaum aufgestockt wurden, verloren sie als Sicherheitsnetzfür das internationale Währungssystem zusehends an Bedeutung. Nachdem im Zusammenhang mit der Schuldenkrise Anfang der achtziger Jahre die Ziehungen auf den IWF Rekordbeträge erreichten und sich die normalen Fondsreserven zu erschöpfen begannen, einigte man sich 1983 darauf, die AKV als Abwehrdispositiv wie folgt substantiell zu verstärken: einmal über die Erhöhung des Gesamtbetrages der AKV auf 17 Milliarden Sonderziehungsrechte (35,6 Milliarden Franken) und durch die Ausweitung der Verwendungsmöglichkeiten auf Länder ausserhalb der Zehnergruppe unter genau festgelegten Bedingungen.

3.

Entwicklung seit 1983 Seit der Revision von 1983 und der ohne Aenderung vollzogenen Verlängerung im Jahre 1988 wurden die AKV nicht mehr in Anspruch genommen (Lösung des Schuldenproblems mit ordentlichen Mitteln; Verringerung der Ziehungen auf den IWF im Verlaufe der achtziger Jahre). Im Zusammenhang mit dem Umbruch in Osteuropa und dem Zerfall der Sowjetunion könnte aber der Fall einer vermehrten Beanspruchung der AKV wieder eintreten, auch wenn der IWF nachder9. Quotenrevision von 1992 wiederübergenügend Liquidität verfügt Der grosse Kreditbedarf von Russland und von anderen Staaten der früheren Sowjetunion und Osteuropas könnte zu einer schnellen Verschlechterung der Lage führen.

4.

Interessenlage der Schweiz Als Welthandelsland hat die Schweiz ein grosses Interesse an der Erhaltung eines stabilen Weltwährungssystems. Der Bundesrat ist der Meinung, dass das Vorhandensein einer Liquiditätsreserve, auf die man in kritischen Lagen schnell zurückgreifen könne, dringend nötig sei.

5.

Finanzielle und personelle Auswirkungen Mit Bundesbeschluss vom 14. Dezember 1983 über den Beitritt (der Schweiz) zu den Allgemeinen Kreditvereinbarungen des Internationalen Währungsfonds wurde die Schweizerische Nationalbank als teilnehmende Institution bestätigt und neu zur Krediterteilung an den IWF ohne Bundesgarantie ermächtigt. Seither entstehen für den Bund auch keine finanziellen Verpflichtungen mehr. Der Verlängerungsbeschluss wird auch in personeller Hinsicht zu keinen Aenderungen führen. M. Rychen présente au nom de la commission le rapport écrit suivant: Le Conseil fédéral propose, par le présent message, le renouvellement de la participation suisse aux Accords généraux d'emprunt (AGE) du Fonds monétaire international (FMI) pour une période de cinq ans. La décision de reconduire les AGE a été prise sans réserve par le Groupe des Dix comme par le FMI. La Banque nationale suisse devra participer aux AGE avec une ligne de crédit inchangée de 1020 millions de droits de tirage spéciaux (2135 millions de francs).

1.

Genèse des AGE Les AGE ont été signés en 1962 avec les dix principaux pays industrialisés pour une période de quatre ans en vue de réunir des moyens supplémentaires susceptibles de parer aux difficultés de leurs balances des paiements. Le FMI connaissait alors une période d'instabilité monétaire accrue. Il s'agissait par là de créer un véritable instrument de sécurité monétaire. Les accords ont été reconduits par la suite à quatre reprises (1966, 1970, 1975, 1980) sans modification substantielle. La Suisse s'est associée aux AGE en 1964 avant de devenir membre à part entière des AGE et donc du Groupe des Dix en avril 1984.

De 1962 à 1982, les pays membres ont sollicité à neuf reprises des crédits garantis par les AGE (Grande-Bretagne 1964, 1965,1967,1969 et 1977; France 1968 et 1969; Italie 1977 et Etats-Unis 1978). La Suisse a octroyé en tout quatre crédits au titre des AGE (Grande-Bretagne 1964, 1965 et 1976; Italie 1977). Elle n'a subi aucune perte financière dans le cadre de cette transaction.

2.

La révision des AGE en 1983 Les lignes de crédits n'ayant pour ainsi dire plus été augmentées, les AGE perdirent de leur importance au fil des années en tant qu'instrument de sécurité du système monétaire international. Au début des années quatre-vingt, lorsque les ressources ordinaires du Fonds commençaient à s'épuiser, les tirages sur le FMI ayant atteint des montants record en raison de la crise de la dette, on convint en 1983 d'accroître les moyens d'intervention des AGE. Les lignes de crédits totales ouvertes au titre des AGE furent portées à 17 milliards de droits de tirage spéciaux (35,6 milliards de francs) et on élargit le cercle des bénéficiaires au-delà du Groupe des Dix en fixant toutefois des conditions strictes dans l'attribution de crédits.

3.

Evolution depuis 1983 Le FMI n'a plus recouru aux AGE depuis la révision de 1983, ni depuis 1988, année où ils furent reconduits sans changement

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion des Ständerates (Schüle) Stärkung der regionalen Zusammenarbeit über die Grenze Motion du Conseil des Etats (Schüle) Renforcement de la coopération régionale transfrontalière In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 05 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3102 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.12.1993 - 14:30 Date Data Seite 2207-2210 Page Pagina Ref. No 20 023 456 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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