93-3198
Verwaltungsbehörden 08.10.1993 93.3198
8. Oktober 1993Deutsch16 min
Source admin.ch
Interpellation CIP-CN 1988 N 8 octobre 1993 suisse implique celui de l'article 10 de la Convention européenne des droits de l'homme. Erklärung des Interpellanten: nicht befriedigt Déclaration de l'interpellateur: non satisfait #ST# 92.3575 Interpellation Frey Walter Normenangleichung bei Motorfahrzeugen Véhicules à moteur. Normes européennes Wortlaut der Interpellation vom 18. Dezember 1992 Die schweizerischen Vorschriften für Bau und Ausrüstung von Motorfahrzeugen und Motorrädern, die von jenen der EG abweichen, werden zunehmend als störendes Hindernis für den freien Import von Fahrzeugen aus dem EG-Raum empfunden. In der Tat unterscheiden sich die schweizerischen Vorschriften oft nur wenig von jenen der EG. Im Zeichen der in letzter Zeit oft erwähnten Marktöffnung innerhalb Europas erscheint es wenig sinnvoll, diese geringfügigen Unterschiede weiterhin aufrechtzuerhalten. Es gilt vielmehr, sie so rasch als möglich zu eliminieren und auch auf diese Weise zu einer Marktöffnung beizutragen. Der Bundesrat wird daher höflichst angefragt, - ob er die bestehenden Divergenzen gegenüber den in der EG geltenden Vorschriften für Bau und Ausrüstung von Motorfahrzeugen und Motorrädern auflisten kann; und -ob er für jede einzelne Vorschrift angeben kann, bis wann er sie an die EG-Normen anzupassen gedenkt. Texte de l'interpellation du 18 décembre 1992 Les normes suisses pour la construction et l'équipement des véhicules automobiles et des motocycles, qui s'écartent des normes communautaires européennes, sont de plus en plus perçues comme une entrave à la libre importation de véhicules provenant de pays de la communauté. En fait, les normes suisses ne diffèrent souvent peu de leurs équivalents communautaires. A l'ère du grand marché européen, dont il a été si souvent question ces derniers temps, il semble peu judicieux de maintenir ces minimes divergences. Il convient plutôt de les éliminer au plus vite et de contribuer ainsi à l'ouverture des marchés. Le Conseil fédéral est donc prié de répondre aux questions suivantes: - Peut-il dresser une liste des divergences entre les normes européennes et les prescriptions suisses sur la construction et l'équipement des véhicules automobiles et des motocycles? - Peut-il indiquer pour chaque prescription la date à laquelle il envisage de l'adapter aux normes européennes? Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine-Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 14. Juni 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 14 juin 1993 Mit den Eurolex-Vorlagen wäre das Anliegen des Interpellanten, nämlich die Harmonisierung der schweizerischen Bauund Ausrüstungsvorschriften für Motorfahrzeuge mit den entsprechenden EG-Vorschriften, kurzfristig verwirklicht worden. Auch nachdem Volk und Stände am 6. Dezember 1992 den EWR-Vertrag abgelehnt haben und damit auch die Eurolex-Vorlagen hinfällig geworden sind, bleibt die Harmonisierung der technischen Vorschriften Ziel des Bundesrates. Hierzu hat der Bundesrat am 20. Januar 1993 im Rahmen des Programms zur marktwirtschaftlichen Erneuerung ein Konzept zur Beseitigung von technischen Handelshemmnissen gutgeheissen. Dieses Konzept beinhaltet einerseits den Auftrag an das EVD, bis Ende 1993 einen Entwurf für einen Gesetzesrahmen zur Beseitigung von technischen Handelshemmnissen zu erstellen, um über legale Grundlagen zur Harmonisierung der technischen Vorschriften der Schweiz mit denjenigen der EG bzw. des EWR zu verfügen. Andererseits sind Revisionen der technischen Vorschriften auf Gesetzes- und Verordnungsstufe vorgesehen, ebenso wie Verhandlungen mit dem Ausland, insbesondere mit den Ländern des EWR, um Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsnachweisen schliessen zu können. Im Einklang mit diesem Entscheid verfolgt also unser Land seine Politik der Harmonisierung mit den EG-Richtlinien, insbesondere im Bereich der Motorfahrzeuge, weiter. Der Bundesrat beabsichtigt deshalb, in einer ersten Stufe noch in diesem Jahr die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit eine Reihe von technischen EG-Erlassen bei der Typenprüfung und bei direkt importierten Fahrzeugen anerkannt werden können. In einer zweiten Stufe sollen sämtliche Vorschriften über Bau und Ausrüstung der Motorfahrzeuge einschliesslich der Emissionsvorschriften so geändert werden, dass EG-Genehmigungen ohne weitere Prüfungen anerkannt werden können. Als Termin für diese zweite Stufe drängt sich der 1. Oktober 1995 auf, weil auch im EWR-Vertrag für Geräusch- und Abgasvorschriften eine zweijährige Uebergangsfrist vorgesehen war (siehe auch Bundesratsbeschluss vom 21. April 1993 betreffend Anträge der Kantone an den Bundesrat im Rahmen der Massnahmenpläne Luftreinhaltung; Massnahmen im Zuständigkeitsbereich des EJPD). Die Anpassung der schweizerischen Vorschriften berücksichtigt alle EG-Verordnungen und -Richtlinien, welche Bau und Ausrüstung der Motorfahrzeuge regeln (über 80 Verordnungen und Richtlinien). Eine vorgängige separate Auflistung der bestehenden Divergenzen erübrigt sich damit. In denjenigen Bereichen, in denen die EG noch keine Vorschriften kennt (z. B. Geräuschvorschriften für Baumaschinen und Motorfahrräder oder Abgasvorschriften für Motorräder und Motorfahrräder) bleiben - wie in den anderen Ländern auch - die bisherigen nationalen Vorschriften weiterhin bestehen. Erklärung des Interpellanten: teilweise befriedigt Déclaration de l'interpellateur: partiellement satisfait #ST# 93.3198 Interpellation SPK-NR Stellenabbau im Bundesamt für Flüchtlinge Interpellation CIP-CN Réduction de personnel à l'Office fédéral des réfugiés Wortlaut der Interpellation vom 15. April 1993 Im Rahmen der Unbestrittenermassen notwendigen Massnahmen zur Haushaltsanierung wurde bekannt, dass im EJPD
Erwägungen
50.
Stellen gestrichen wurden. Aufgrund der rückläufigen Zahl von Asylgesuchen wurde diese Kürzung anscheinend allein zu Lasten des Bundesamtes für Flüchtlinge (BFF) vorgenommen.
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8.
Oktober 1993 N 1989 Interpellation SPK-NR Die Staatspolitische Kommission (SPK) ist über die Auswirkung dieser Kürzung beunruhigt. Die Bundesratsparteien haben in den Legislaturzielen zur Asylpolitik die klare Priorität auf die Verkürzung des Verfahrens gelegt. Dieses Ziel konnte bei den meisten neuen Fällen erreicht werden. Noch sind rund 30000 Fälle pendent. Davon stammen 112 aus den Jahren vor 1987; 1040 aus 1988; 4660 aus 1989; 6499 aus 1990; 10 952 aus 1991 und 8457 aus 1992 (Statistik BFF Dezember 1992). Bei dieser Sachlage erscheint eine Kürzung der Befragerstellen äusserst fragwürdig. Den eingesparten Stellen beim BFF stehen höhere Fürsorgekosten sowie eine wieder ansteigende Attraktivität der Schweiz als Asylland gegenüber. Die SPK wünscht daher - rechtzeitig vor der Einleitung der Budgetvorbereitungen 1994 und einer weiteren Kürzung der Etatstellen-die Beantwortung derfolgenden Fragen:
1.
Welches sind die Auswirkungen der vorgenommenen Stellenreduktion auf die Dauer der Verfahren, die Zahl der erledigten Gesuche und die Attraktivität der Schweiz als Asylland?
2.
Wie hoch sind die zusätzlich anfallenden Fürsorgekosten bei der durch die Stellenreduktion prognostizierten Verlängerung der Verfahrensdauer?
3.
Können mit der Kürzung des Personalbestandes die Aufgaben des BFF - inklusive die neu dazugekommenen Probleme im Zusammenhang mit der Lage in Ex-Jugoslawien - weiterhin erfüllt werden?
4.
Sind weitere Personalreduktionen für 1993 oder 1994 beim BFF oder bei der Asylrekurskommission vorgesehen? Wenn ja, an welchen Standorten und in welchen Bereichen? Texte de l'interpellation du 15 avril 1993 Dans le cadre des mesures nécessaires incontestées d'assainissement des finances fédérales, nous avons appris que
50.
emplois ont été supprimés au DFJP. L'Office fédéral des réfugiés (ODR) supporte à lui seul, semble-t-il, la charge de ces réductions motivées par le nombre décroissant des demandes d'asile. Ces réductions d'emplois préoccupent la Commission des institutions politiques (CIP). Les partis gouvernementaux ont clairement mis, dans les grandes lignes de la législature, les priorités en matière de politique d'asile dans la réduction de la procédure. Pour la majorité des cas récents, cet objectif a pu être atteint. Cela dit, environ 30 000 cas sont toujours pendants parmi lesquels 112 datent d'avant 1987; 1040 de 1988; 4660 de 1989; 6499 de 1990;
10.
952 de 1991 et 8457 de 1992 (statistique de l'ODR, décembre 1992). En considération de cet état de fait, une réduction du nombre des postes des personnes chargées des enquêtes est particulièrement préoccupante. Face aux emplois ainsi économisés à l'ODR, on trouve des coûts d'assistance plus élevés, ainsi qu'une recrudescence de l'attrait pour la Suisse, pays d'asile. C'est pourquoi la CIP souhaite des réponses - à temps et avant que les préparations du budget 1994 ne soient entreprises et qu'il ne soit procédé à une autre réduction des places d'Etat- aux questions suivantes:
1.
Quelles sont les incidences des diminutions d'emplois effectuées sur la durée de la procédure et le nombre des requêtes liquidées et l'attrait de la Suisse comme pays d'asile?
2.
A combien s'élèvent les coûts supplémentaires d'assistance à échoir du fait de la prolongation prévue de la durée de procédure?
3.
L'ODR est-il en mesure de continuer d'assumer les tâches qui sont les siennes-y compris les nouveaux problèmes liés à la situation en ex-Yougoslavie - en considération des réductions de l'effectif du personnel?
4.
De nouvelles réductions de personnel sont-elles prévues pour 1993 ou 1994, à l'Office fédéral des réfugiés ou à la Commission suisse de recours en matière d'asile? Si oui, à quels endroits et dans quels domaines? Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 1. September 1993
1. Unter Berücksichtigung der Personalreduktion sowie des Umstandes, dass von den pendenten Gesuchen zunehmend die schwierigen Fälle zu beurteilen sind, können 1993 mit einem auf 450 Mitarbeiter reduzierten Personalbestand voraussichtlich gegen 30 000 Gesuche erledigt werden. Dies sind 6900 Erledigungen weniger im Vergleich zu 1992. Sofern sich die Gesuchszahlen entsprechend der Prognose von 30 000 Asylbewerbern für das Jahr 1993 entwickeln, werden die Pendenzen deshalb stabil bleiben. Alle bisherigen Erfahrungen in der Schweiz und in Europa zeigen, dass für die Attraktivität als Zielland von Asylbewerbern vorab die Aussicht auf eine lange Anwesenheit mit allen damit verbundenen materiellen Anreizen ausschlaggebend ist. Bei stabil bleibenden Verhältnissen ist demnach nicht mit einer Attraktivitätssteigerung aufgrund des erfolgten Stellenabbaus zu rechnen.
1. Unter Berücksichtigung der Personalreduktion sowie des Umstandes, dass von den pendenten Gesuchen zunehmend die schwierigen Fälle zu beurteilen sind, können 1993 mit einem auf 450 Mitarbeiter reduzierten Personalbestand voraussichtlich gegen 30 000 Gesuche erledigt werden. Dies sind 6900 Erledigungen weniger im Vergleich zu 1992. Sofern sich die Gesuchszahlen entsprechend der Prognose von 30 000 Asylbewerbern für das Jahr 1993 entwickeln, werden die Pendenzen deshalb stabil bleiben. Alle bisherigen Erfahrungen in der Schweiz und in Europa zeigen, dass für die Attraktivität als Zielland von Asylbewerbern vorab die Aussicht auf eine lange Anwesenheit mit allen damit verbundenen materiellen Anreizen ausschlaggebend ist. Bei stabil bleibenden Verhältnissen ist demnach nicht mit einer Attraktivitätssteigerung aufgrund des erfolgten Stellenabbaus zu rechnen.
2. Eine finanzielle Lagebeurteilung im Fürsorgebereich im Lichte des vorgenommenen Personalabbaus gestaltet sich äusserst schwierig. Sie hängt nicht nur von der Verfahrensdauer, sondern vor allem auch vom Fortgang des Abbaus hängiger Gesuche, von der Anzahl vollzogener Wegweisungen (die in kantonaler Kompetenz liegen), von der Regelung der Härtefälle und heute in erster Linie vom drei- bzw. sechsmonatigen Arbeitsverbot, vom Arbeitsmarkt und von der Wirtschaftslage ab. Für das Jahr 1993 letztlich entscheidend ist auch die Entwicklung bei den Gesuchseingängen. Jeder fürsorgeabhängige Asylbewerber verursacht Kosten von 15 000 Franken pro Jahr. Schätzungsweise drei Viertel der Gesuchsteller sind heute fürsorgeabhängig. Angesichts der wirtschaftlichen Situation ist die Tendenz steigend. Werden, wie unter Ziffer 1 aufgeführt, 6900 Gesuche weniger erledigt, so fallen rund 77,6 Millionen Franken Mehrkosten im Fürsorgebereich an. Demgegenüber verursachen 50 Asylentscheider, welche pro Jahr 10 000 Gesuche erledigen, Lohnkosten von rund 5 Millionen Franken.
3. Die Zusatzaufgaben als Folge der «Jugoslawienkrise» belasten die Strukturen und das Personal des Bundesamtes für Flüchtlinge in ähnlicher Weise wie Asylgesuche. Die neuen Aufgaben wirken sich jedoch zur Hauptsache im Fürsorgebereich kostensteigernd auf das Budget des Bundesamtes für Flüchtlinge aus.
4. Ungenügende Bestände und Mittel in diesem Bereich verursachen Pendenzen und damit, in Form von Unterstützungsleistungen an Asylbewerber, ein Vielfaches an Kosten eines effizienten Entscheidapparates. Ein weiterer Personalabbau liesse sich daher nur bei einem erneuten Rückgang der Asylgesuche rechtfertigen. Aufgrund der derzeit wieder ansteigenden Gesuchszahlen und der wegen der wirtschaftlichen Lage zunehmenden Fürsorgeabhängigkeit ist ein weiterer Personalabbau aus heutiger Sicht indessen nicht sinnvoll. Der Bundesrat ist bestrebt, die heutige Situation im Asyl- und Flüchtlingsbereich zu optimieren. Das Eidgenössische Justizund Polizeidepartement prüft deshalb zurzeit unter dem Titel «Strategische Leistungsbereitschaft», aufweiche Eckwerte die Entscheidkapazität der Asylbehörden, deren Personalbestand und die Infrastrukturkosten sowie die Fürsorgekosten mittelfristig auszurichten sind und wie auf schwankende Asylgesuchszahlen zeitverzugslos und flexibel reagiert werden könnte, ohne die heutigen Verfahrensgarantien zu gefährden. Rapport écrit du Conseil fédéral du 1er septembre 1993
1. Compte tenu de la réduction du personnel et vu que, de plus en plus, les décisions à rendre sur les dossiers en souffrance concernent des cas difficiles, il sera probablement possible, en 1993, de traiter définitivement 30 000 demandes avec un personnel réduit à 450 collaborateurs. Par rapport à 1992, cela représente 6900 décisions de moins. Pour autant que le nombre des demandes évolue dans le sens prévu, soit 30 000 requérants d'asile en 1993, le nombre de dossiers en suspens -- 2 of 4 -Interpellation Nebiker 1990 N 8 octobre 1993 restera donc stable. Toutes les expériences acquises jusqu'à présent en Suisse et en Europe montrent qu'aux yeux du requérant d'asile, le principal attrait d'un payscible consiste en la perspective d'un long séjour avec tous les avantages matériels qu'il implique. Il s'ensuit que si les circonstances restent ce qu'elles sont, l'attrait de notre pays n'augmentera pas suite à la réduction du personnel qui a eu lieu.
2. Il est extrêmement difficile d'apprécier la situation financière dans le domaine de l'assistance sous l'angle de la réduction du personnel. Elle ne dépend pas seulement de la durée de la procédure, mais aussi du traitement des dossiers en souffrance, du nombre des renvois exécutés (ce qui relève de la compétence cantonale), du règlement des cas de rigueur et, actuellement, surtout de l'interdiction de trois ou six mois de travailler, du marché de l'emploi et de la situation économique. Enfin, l'élément décisif pour 1993 sera en fin de compte l'évolution du nombre des nouvelles demandes. Chaque requérant d'asile à la charge de l'assistance occasionne une dépense de 15 000 francs par an. Selon les estimations, les trois quarts des requérants d'asile sont aujourd'hui assistés. Vu la conjoncture, cette tendance est à la hausse. Si, comme mentionné sous chiffre 1,6900 demandes demeurent en souffrance, il s'ensuivra des coûts supplémentaires de 77,6 millions de francs dans le domaine de l'assistance. En comparaison, le salaire de 50 responsables de décisions, qui peuvent traiter 10 000 demandes par année, représente quelque 5 millions de francs.
3. Les tâches supplémentaires engendrées par la crise yougoslave mettent les structures et le personnel de l'Office fédéral des réfugiés à contribution dans une mesure analogue aux efforts nécessaires pour traiter les demandes d'asile. En revanche, ces nouvelles tâches grèvent davantage le budget de l'Office fédéral des réfugiés par la hausse des dépenses qu'elles entraînent surtout dans le domaine de l'assistance.
4. Des effectifs et moyens trop peu nombreux dans ce domaine génèrent une accumulation de dossiers non traités et déclenchent alors, sous forme de prestations d'assistance aux requérants d'asile, des frais atteignant un multiple de ceux qu'entraîné un appareil décisionnel efficace. Ainsi, continuerà réduire le personnel ne se justifierait qu'en cas d'une nouvelle diminution du nombre des demandes d'asile. En raison de l'augmentation actuelle du nombre de demandes d'asile et de requérants qui tombent à la charge de l'assistance, du fait de la situation économique, une autre réduction du personnel paraît peu judicieuse pour l'instant Le Conseil fédéral s'emploie à optimaliser la situation actuelle dans le domaine de l'asile et des réfugiés. Aussi le Département fédéral de justice et police, désireux de définir le meilleur engagement possible du potentiel administratif, examine-t-il quelles valeurs de base retenir à moyen terme pour la capacité décisionnelle des autorités de l'asile, leur personnel, les frais d'infrastructure ainsi que le coût de l'assistance; il étudie également comment réagir immédiatement et avec souplesse face à des fluctuations du nombre des demandes d'asile, sans compromettre pour autant les garanties actuelles de procédure. Erklärung der Interpellanten: befriedigt Déclaration des interpellateurs: satisfaits #ST# 93.3272 Interpellation Nebiker Deutschland. Verschärfung der Asylgesetzgebung Allemagne. Durcissement de la législation sur l'asile Wortlaut der Interpellation vom 3. Juni 1993 Am 26. Mai 1993 verabschiedete der Deutsche Bundestag die Aenderung des Paragraphen 16 des Grundgesetzes. Sie bewirkt eine deutliche Verschärfung des Asylrechts in Deutschland. Entsprechende Gesetzesrevisionen sehen eine Verfahrensbeschleunigung und Kürzungen der Unterstützungsleistungen an Asylbewerber vor. Ich frage den Bundesrat an:
1. Wie beurteilt er die Situation in Deutschland nach den beschlossenen Einschränkungen im Asylrecht?
2. Wie beurteilt er die möglichen Auswirkungen auf die umliegenden Staaten?
3. Ist ein zunehmender Druck auf die Nachbarstaaten zu erwarten?
4. Wie stellt sich der Bundesrat zur Möglichkeit eines deutlichen Anwachsens der Asylgesuche in der Schweiz?
5. Hat der Bundesrat bereits konkrete Massnahmen ins Auge gefasst, um dieser Möglichkeit wirksam zu begegnen?
6. Wie stellt sich der Bundesrat zu den an Gewalt und Ausmass ständig zunehmenden fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Deutschland?
7. Wie beurteilt der Bundesrat diesbezüglich die Situation in der Schweiz?
8. Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um zu verhindern, dass ähnliche, unterschwellig zweifellos bestehende Tendenzen in der Schweiz nicht manifest werden? Texte de l'interpellation du 3 juin 1993 Le 26 mai 1993, le Bundestag allemand a approuvé la réforme du paragraphe 16 de la Loi fondamentale, qui entraîne un net durcissement du droit d'asile en Allemagne. La révision parallèle des dispositions légales prévoit une accélération des procédures et une réduction de l'assistance aux demandeurs d'asile. Je pose au Conseil fédéral les questions suivantes:
1. Que pense-t-il de la situation qui prévaut en Allemagne suite à la décision de restreindre le droit d'asile?
2. Quels pourraient être, à son avis, les effets de ces restrictions sur les Etats voisins de l'Allemagne?
3. Faut-il s'attendre à un accroissement de la pression sur ces Etats?
4. Que pense le Conseil fédéral de l'éventualité d'une forte augmentation des demandes d'asile en Suisse?
5. Le Conseil fédéral a-t-il déjà envisagé des mesures concrètes pour parer efficacement à cette éventualité?
6. Que pense le Conseil fédéral des débordements xénophobes dont le nombre et la violence ne cessent de croître actuellement en Allemagne?
7. Comment le Conseil fédéral voit-il la situation en Suisse à cet égard?
8. Que pense entreprendre le Conseil fédéral pour empêcher que des débordements semblables, qui sont sans doute latents dans notre pays également, ne se manifestent? Mitunterzeichner - Cosignataires: Binder, Bortoluzzi, Bühler Simeon, Daepp, Fehr, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Mari, Maurer, Reimann Maximilian, Rutishauser, Seiler Hanspeter, Verterli, Zölch (14) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation SPK-NR Stellenabbau im Bundesamt für Flüchtlinge Interpellation CIP-CN Réduction de personnel à l'Office fédéral des réfugiés In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3198 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 08.10.1993 - 08:00 Date Data Seite 1988-1990 Page Pagina Ref. No 20 023 266 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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