93-3319
Verwaltungsbehörden 08.10.1993 93.3319
8. Oktober 1993Deutsch10 min
Source admin.ch
Interpellation Blatter 1984 N 8 octobre 1993 réalisé à l'EPF de Lausanne «Systèmes d'experts pour la construction en bois». La Confédération n'a pas de compétences pour des activités allant plus loin. Il est du ressort de l'industrie du bois de profiter de ces impulsions et de les mettre en oeuvre, dans la lutte pour concurrencer d'autres matériaux de construction.
Erwägungen
2.
La Confédération n'est pas en mesure d'accorder aux promoteurs des soutiens directs. En revanche, la Gers peut octroyer des subventions pour la recherche et le développement, qui correspondent au souhait exprimé dans l'interpellation. La politique de la Gers en matière de subventionnement est réglée par l'ordonnance du 17 décembre 1982 sur l'octroi de subsides pour l'encouragement de la recherche et du développement axés sur la pratique. Comme la Gers, le Fonds pour les recherches forestières et l'utilisation du bois soutient constamment des projets dans le domaine de la construction en bois. Outre la «Chaire de construction en bois» (Ibois) de l'EPF de Lausanne et la chaire de l'EPF de Zurich (technologies du bois ainsi que statique de la construction et construction), la Division bois du LFEM de Dübendorf, Lignum de Zurich et l'Ecole d'ingénieurs et de techniciens du bois de Bienne reçoivent par exemple des subventions. Le 7 juin 1993 enfin, le Conseil fédéral a adopté le message relatif à une révision de la loi fédérale sur la protection de l'environnement La modification de cette loi doit entre autres donner à la Confédération la possibilité d'encourager le développement de nouvelles technologies dans le domaine de la protection de l'environnement Le terme «développement» englobe tous les travaux de développement liés aux travaux de recherche jusqu'à la construction d'installations de démonstration. La question de savoir dans quelle mesure ces dispositions satisfont aux voeux de l'interpellant doit encore être tirée au clair dans le cadre des travaux au niveau de l'ordonnance.
3.
Il n'existe pas de répertoire des constructions mixtes de bois/béton. Outre l'Ibois, la section Bois du LFEM est également active dans ce domaine de la recherche et du développement Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait #ST# 93.3319 Interpellation Blatter Landwirtschaftliche Familienzulagen Allocations familiales dans l'agriculture Wortlaut der Interpellation vom 16. Juni 1993 Dem Bundesrat liegen Vorschläge vor, die landwirtschaftlichen Familienzulagen vollständig in die kantonalen Familienzulagenverordnungen zu integrieren und die Familienzulagen für die Kleinbauern nur noch im Berggebiet auszurichten. Diese Absicht ist aus den folgenden Gründen äusserst problematisch. Ich stelle aus diesem Grund an den Bundesrat die folgenden Fragen:
1.
Im 7. Landwirtschaftsbericht wird im dritten Teil ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die zukünftige Agrarpolitik mit begleitenden Sozialmassnahmen versehen werden muss. Ist es nicht eigenartig und ein Widerspruch, wenn eine bestehende, äusserst sinnvolle Sozialmassnahme gestrichen werden soll und gleichzeitig eine Expertenkommission des Bundes beauftragt wird, Vorschläge für die Realisierung der begleitenden Sozialmassnahmen zu erarbeiten?
2.
Der Nationalrat hat am 2. März 1992 die parlamentarische Initiative Fankhauser überwiesen, die eine gesamtschweizerische Lösung für die Familienzulagen anstrebt. Das Parlament hat somit den Auftrag, die Familienzulagenordnung einheitlich mit einer Bundeslösung zu regeln. Erachtet es der Bundesrat nicht auch als sinnvoller, wenn die Frage der landwirtschaftlichen Familienzulagen im Rahmen der Gesetzesarbeiten über die parlamentarische Initiative Fankhauser behandelt wird? Texte de l'interpellation du 16 juin 1993 Le Conseil fédéral s'est vu soumettre des propositions visant à intégrer entièrement les allocations familiales dans l'agriculture aux ordonnances cantonales concernant les allocations familiales et à ne verser qu'en région de montagne les allocations familiales en faveur des petits paysans. Ces propositions sont extrêmement problématiques, raison pour laquelle je pose les questions suivantes au Conseil fédéral:
1.
Dans la troisième partie du 7e rapport sur l'agriculture, il est souligné expressément que la future politique agricole suisse devra s'accompagner de mesures sociales. N'est-ce pas singulier, voire contradictoire, qu'on vise à supprimer une mesure sociale particulièrement judicieuse tout en chargeant une commission d'experts de la Confédération d'élaborer des propositions destinées à mettre en oeuvre les mesures sociales concomitantes?
2.
Le Conseil national a transmis le 2 mars 1992 l'initiative parlementaire Fankhauser qui demande qu'on recherche une solution fédérale pour les allocations familiales. Le Parlement a donc pour mission de régler uniformément le régime des allocations familiales, au moyen d'une solution applicable au niveau fédéral. Le Conseil fédéral ne trouve-t-il pas aussi qu'il serait plus judicieux de traiter la question des allocations familiales dans l'agriculture dans le cadre des travaux législatifs sur l'initiative parlementaire Fankhauser? Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Berger, Binder, Bircher Peter, Bühler Simeon, Bürgi, Daepp, David, Engler, Fankhauser, Fasel, Hari, Hildbrand, Jäggi Paul, Kühne, Leu Josef, Maurer, Müller, Oehler, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Rutishauser, Schmied Walter, Schnider, Schwab, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Sieber, Stamm Judith, Theubet, Wittenwiler, Wyss William (33) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Falls der Sparvorschlag angenommen würde, hätte dies die folgenden Auswirkungen: Die landwirtschaftlichen Angestellten erhalten neu Anrecht auf die kantonalen Kinderzulagen. Sie verlieren aber den Anspruch auf die Haushaltzulage. Die Prämie beträgt neu 2 Prozent der AHV-Lohnsumme, danach würde sie je nach Kanton zwischen dem Minimum von 1,2 Prozent (ZH) und dem Maximum von 3,3 Prozent (JU) des AHV-Lohnes betragen. Die Kinderzulage beträgt heute 135 Franken für die ersten zwei Kinder und 140 Franken für jedes weitere Kind. Im Berggebiet liegen die Ansätze um 20 Franken höher. Gemäss den kantonalen Ansätzen liegen die Kinderzulagen zwischen 125 Franken (BE) und 200 Franken (VS). Im Durchschnitt lägen die Ansätze ungefähr auf der heutigen Höhe. Die Selbständigerwerbenden und ihre mitarbeitenden Familienmitglieder im Talgebiet erhalten in 17 Kantonen überhaupt keine Kinderzulagen mehr. Kantonale Regelungen bestehen in diesem Bereich nur in den Kantonen LU, UR, SZ, ZG, SH, AR, AI, SG und GR. Beurteilung: Angestellte Durch den Wegfall der Bundeslösung erhalten die Angestellten automatisch Anspruch auf die Kinderzulagen gemäss kantonalem Recht Die kantonalen Lösungen kennen keine Haushaltzulage. Die Haushaltzulage ist vor allem für die älteren Angestellten-Ehepaare von grosser Bedeutung, da diese auch ausbezahlt wird, wenn die Kinder erwachsen sind oder gar keine Kinder vorhanden sind. In Anbetracht der tiefen Löhne in der Landwirtschaft ist die Haushaltzulage nach wie vor eine sehr wertvolle Hilfe für die Angestellten-Ehepaare. Es wäre sinnvoll, die Haushaltzulage auszubauen, keineswegs aber, sie abzuschaffen. Das Anliegen ist also besonders auch aus der Sicht der Angestellten abzulehnen.
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8.
Oktober 1993 N 1985 Interpellation Camponovo Selbständigerwerbende Es ist zu beachten, dassauch die mitarbeitenden Familienmitglieder in der Landwirtschaft diesem Personenkreis zugerechnet werden und damit ein sehr grosser Personenkreis davon betroffen wird. Der Wegfall des Bundeslösung hat zur Folge, dass in 17 Kantonen im Talgebiet für die selbständigerwerbenden Bauern keine Kinderzulagen mehr ausgerichtet werden. Lediglich neun Kantone kennen eine Lösung, die auch die Selbständigerwerbenden umfasst. Betroffen würden alle Familien mit Kindern, die über ein kleines Einkommen verfügen. Infolge der Einkommensgrenze erhalten Familien mit hohem Einkommen bereits heute keine Kinderzulagen. Die Massnahme ist also besonders sozial ausgestaltet. Mit der vorgeschlagenen Regelung würden die Bauern im Berggebiet und diejenigen im Talgebiet in absolut störender Art und Weise unterschiedlich behandelt. Es ist nicht einzusehen, wieso eine Bauernfamilie im gleichen Dorf mit dem gleichen Einkommen Kinderzulagen erhält, wenn sie im Berggebiet wohnt, aber keinen Anspruch geltend machen kann, wenn sie im Talgebiet wohnt. Die Vorlage führt also zu einem echten Sozialabbau für Bauernfamilien mit tiefen Einkommen im Talgebiet. Sie ist deshalb in aller Form abzulehnen. Allgemeine Bemerkungen Die Kantonalisierung der Kinderzulagen wurde bereits im Rahmen der Diskussion um die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen in der Botschaft vom 25. Mai 1988 klar abgelehnt. Die Kinderzulagen werden im 7. Landwirtschaftsbericht als wichtiger, sozial ausgleichender Einkommensfaktor für die Kleinbauern erwähnt. Im selben Bericht wird im dritten Teil ausdrücklich darauf verwiesen, dass die zukünftige Agrarpolitik mit begleitenden Sozialmassnahmen versehen werden muss. Es mutet deshalb eigenartig an, wenn eine bestehende, äusserst sinnvolle Sozialmassnahme gestrichen werden soll und gleichzeitig eine Expertenkommission des Bundes beauftragt wird, Vorschläge für die Realisierung der begleitenden Sozialmassnahmen zu erarbeiten. Wie soll die Sicherstellung der für die sozialen Begleitmassnahmen notwendigen Mittel glaubhaft gemacht werden, wenn unter rein finanzpolitischen Aspekten vorgeschlagen wird, das Bisherige zu zerstören? Das Parlament hat im Frühjahr 1992 die parlamentarische Initiative Fankhauser überwiesen, die eine gesamtschweizerische Lösung für die Familienzulagenordnung anstrebt. Das Parlament wird also in dieser Richtung tätig werden müssen. Wenn die heutige Situation im Bereich der Familienzulagen wirklich geändert werden sollte, wäre dies sicher in Richtung einer Bundeslösung zu tun. Der Einverleibung der landwirtschaftlichen Familienzulagenordnung in eine zweckmässige Bundeslösung für die ganze Bevölkerung würde sich die Landwirtschaft sicher nicht verschliessen. Durch die Ueberführung der Kinderzulagen der Angestellten in die kantonalen Systeme werden die finanzschwachen Kantone besonders hart betroffen. Fazit: Auf diese rein finanzpolitisch ausgerichtete Aenderung der landwirtschaftlichen Familienzulagen ist dringend zu verzichten. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 8. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 8 septembre 1993 Der Vorschlag einer teilweisen Kantonalisierung der landwirtschaftlichen Familienzulagen wird im Rahmen der Sparmassnahmen vom Bundesrat nicht mehr weiterverfolgt. Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait #ST# 93.3200 Interpellation Camponovo Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel Interpellanza Camponovo Ufficio intercantonale di controllo dei medicamenti Interpellation Camponovo Orfice intercantonal de contrôle des médicaments Wortlaut der Interpellation vom 26. April 1993 Wiederholt hat das Fürsorgedepartement des Kantons Tessin im Einvernehmen mit dem Kantonsapotheker die chronische Langsamkeit beanstandet, mit der die Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel (IKS) Registrierungsgesuche behandelt. Auch die Arzneimittelhersteller der welschen Schweiz machen lautstark auf dieses Problem aufmerksam. Man hat den Eindruck, dass es mit der gegenwärtigen Organisation nicht möglich ist, den Bedürfnissen eines derart lebhaften, aktiven Wirtschaftszweiges zu entsprechen. Die wirtschaftliche Situation erlaubt es indessen nicht, Zeit zu verlieren; das Problem, das die schweizerischen Hersteller bedrängt, verlangt nach einer durchgreifenden Lösung. Ich frage den Bundesrat: Ist er über diese Klagen informiert? Beabsichtigt er, sich selber des Problems anzunehmen? lesto dell'interpellanza del 26 aprile 1993 A più riprese il Dipartimento delle opere sociali del Canton Ticino, assistito dai farmacista cantonale, è intervenuto per denunciare una cronica lentezza dell'Ufficio intercantonale di controllo dei medicamenti (UICM) nell'esame delle domande di registrazione. Anche le industrie della Svizzera romanda sollevano a piena voce il medesimo problema Si ha l'impressione che con l'attuale organizzazione non si possa rispondere alle esigenze di un ramo di attività economica estremamente vivace e attivo. La situazione economica non permette di perdere tempo nel trovare una soluzione radicale al problema che assilla i produttori svizzeri. Chiedo al Consiglio federale se è al corrente di queste lamentele e se intende occuparsi direttamente del problema Texte de l'interpellation du 26 avril 1993 A plusieurs reprises, le Département des affaires sociales du canton du Tessin, appuyé par le pharmacien cantonal, est intervenu pour dénoncer la lenteur chronique avec laquelle l'Office intercantonal de contrôle des médicaments (OICM) examine les demandes d'enregistrement. Les milieux concernés de la Suisse romande ont aussi émis de vives critiques à ce sujet. On a l'impression que l'organisation actuelle ne permet pas de répondre aux exigences d'une branche économique particulièrement active et dynamique. La conjoncture exige que l'on trouve rapidement une solution radicale à ce problème auquel les producteurs suisses sont confrontés. Le Conseil fédéral est prié de dire s'il est au courant de ces critiques et s'il entend s'occuper directement du problème. Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nessuno-Aucun Schriftliche Begründung - Motivazione scritta Développement par écrit L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Blatter Landwirtschaftliche Familienzulagen Interpellation Blatter Allocations familiales dans l'agriculture In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3319 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 08.10.1993 - 08:00 Date Data Seite 1984-1985 Page Pagina Ref. No 20 023 261 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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