93-333-0
Verwaltungsbehörden 08.10.1993 93.333 0
8. Oktober 1993Deutsch9 min
Source admin.ch
8. Oktober 1993 N 2043 Interpellation Gysin Les années passées ont cependant montré que la commande de trains-kilomètres dans les conditions-cadres précitées fait augmenter les coûts dans une mesure considérable et ne permet pas d'atteindre les objectifs financiers. Afin de soutenir les efforts des CFF visant à écouler le trafic à moindres coûts et de manière efficace, il faudra à l'avenir fixer de plus en plus des objectifs clairs, axés sur le moyen terme. Dans ce domaine, la Confédération a fait de bonnes expériences avec les ETC en les soumettant à une pression financière accrue. C'est la seule manière d'accroître l'efficacité, de réaliser des gains au titre de la rationalisation et de corriger des structures erronées. Cette tâche s'impose aussi aux CFF.
Erwägungen
2.
La comptabilité des CFF est une comptabilité moderne des coûts marginaux prévisionnels, dans laquelle on distingue les coûts proportionnels, dépendant des prestations et les coûts fixes (frais de capitaux). La Confédération indemnise les CFF des prestations du trafic régional sur la base des coûts complets (coûts proportionnels et par des coûts fixes). La comptabilité des CFF indique, en principe, le montant de l'indemnité afférent à chaque ligne.
3.
La commande de trains-kilomètres a un avantage: les coûts non couverts sont connus à l'avance de manière assez précise, compte tenu de divers paramètres et des expériences faites lors des périodes précédentes. Par ailleurs, l'ampleur du trafic régional à fournir par les CFF est déterminé sans ambiguïté. D'autres modèles sont concevables. Mais la commande de trains-kilomètres n'est pas déterminante à elle seule; les conditions-cadres le sont tout autant. Au lieu des trains-kilomètres, on pourrait par exemple fixer un objectif financier et à la place de la cadence horaire intégrale, on pourrait définir un objectif différencié en fonction de la demande potentielle. D'autres solutions ad hoc sont examinées dans le cadre des travaux relatifs au nouveau mandat de prestations des CFF. Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundesrates tei l weise befriedigt und verlangt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen Verschoben - Renvoyé offensichtliche Mehrheit Minderheit #ST# 93.3330 Interpellation Gysin Förderung des Wohneigentums Encouragement de l'accession à la propriété du logement Wortlaut der Interpellation vom 17. Juni 1993 Zur Förderung des Wohneigentums hat der Kanton Basel-Landschaft Sparanlagen zum Abzug von den steuerbaren Einkünften zugelassen, während zehn Jahren bis zu 10 000 Franken im Jahr und für Ehepaare bis zu 20 000 Franken. Die Sparrücklagen müssen für die erstmalige und dauernde Beschaffung von Wohneigentum gebunden sein. Dieses Bausparmodell findet Anklang und fördert in erwünschter Weise das Wohneigentum. Das Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer sieht keinen solchen Abzug vor. Vor allem aber ist im Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden kein Abzug dieser Art erwähnt (Art. 9). Er wäre nach rein wörtlicher Auslegung möglicherweise nicht mehrzulässig, so dass der Kanton Basel-Landschaft binnen der achtjährigen Anpassungsfrist diese nützliche Vorkehr abschaffen müsste. Dies würde sich mit dem auch von der Bundesverfassung anvisierten Ziel der Eigentumsförderung schlecht vertragen. Ich frage den Bundesrat an,
1.
ob tatsächlich das Harmonisierungsgesetz den Sinn haben soll, jene Vorkehr der Eigentumsförderung zu verbieten;
2.
ob der Bundesrat gegebenenfalls eine Korrektur des Harmonisierungsgesetzes ins Auge fasst. Texte de l'interpellation du 17 juin 1993 Pour encourager l'accession à la propriété du logement, le canton de Baie-Campagne a autorisé tout contribuable à déduire de son revenu imposable, pendant dix ans, jusqu'à concurrence de 10000 francs (pour les couples, jusqu'à concurrence de 20 000 francs) l'épargne qui servira à l'achat d'un premier logement où il habitera à titre permanent. Cette innovation a connu un vif succès et elle favorise, comme on le souhaitait, l'accession à la propriété. Or, la loi fédérale sur l'impôt fédéral direct ne prévoit aucune déduction de ce type. Qui plus est, la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes ne prévoit, elle non plus, rien de tel à l'article 9. Autrement dit, en interprétant les textes à la lettre, force est de constater que le canton de Baie-Campagne devrait abandonner cette innovation dans les huit années qui suivent puisque les cantons ont ce délai pour se mettre en accord avec la loi. On voit mal comment ce serait compatible avec l'objectif de l'encouragement de l'accession à la propriété, objectif qui figure dans la constitution. Je demande donc au Conseil fédéral:
1.
si la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs des cantons et des communes a véritablement pour objectif d'interdire toute mesure favorisant l'accession à la propriété;
2.
s'il envisage, le cas échéant, de soumettre au Parlement un projet qui amende cette loi. Mitunterzeichner-Cosignataires: Baumberger, Bezzola, Bührer Gerold, Dettling, Eymann Christoph, Giger, Hegetschweiler, Meyer Theo, Miesch, Raggenbass (10) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 20. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 20 septembre 1993
1.
Es trifft zu, dass die steuerliche Förderung eines Bausparmodells, wie es das Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft in Form der Abzugsfähigkeit gebundener Bausparrücklagen (Paragraph 29bis) seit 1991 kennt, im Steuerharmonisierungsgesetz (StHG) keine Grundlage findet. Die im Interesse der Harmonisierung der kantonalen Steuerordnungen abschliessende Aufzählung der zulässigen Abzüge in Artikel 9 StHG enthält keinen solchen Abzug. «Andere Abzüge» sind, unter Vorbehalt der Sozialabzüge, ausdrücklich ausgeschlossen (Abs. 4). Wohl sind nach dem StHG «Zinsen von Sparkapitalien» bis zu einem vom kantonalen Gesetzgeber zu bestimmenden Betrag abziehbar (Art. 9 Abs. 2Bst. g). Das basellandschaftliche Bausparmodell geht jedoch eindeutig über das hinaus, was das schweizerische Steuerrecht unter dem herkömmlichen Sparzinsenabzug üblicherweise versteht. Im Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft besteht denn auch eine klare Trennung zwischen diesen beiden Abzügen (Paragraph 29 Abs. 2 Bst. k und Paragraph 29bis). Aus diesen Gründen wäre der Abzug von Bausparrücklagen im genannten Sinn nach Ablauf der achtjährigen Anpassungsfrist (Art 72 StHG) von Bundesrechts wegen nicht mehr zulässig.
2.
Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Harmonisierungsgesetzgebung, wozu neben dem StHG auch das neue, auf den 1. Januar 1995 in Kraft tretende Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) gehört, steuerlich das Wohneigentum auf andere Weise fördert Nach der bundesrätlichen Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BW 3), die für die Ein-- 1 of 3 -Votations finales 2044 N 8 octobre 1993 kommenssteuern von Bund, Kantonen und Gemeinden gilt, kann seit dem 1. Januar 1990 die auf diesem Weg geäufnete Altersleistung vorzeitig bezogen werden, wenn ein Wohneigentum erworben oder eine darauf bestehende Hypothek amortisiert werden soll. Die Abzugsmöglichkeiten im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge sind bekanntlich recht grosszügig ausgestaltet Sie betragen zurzeit 5414 Franken für jeden Steuerpflichtigen, der einer Einrichtung der zweiten Säule angehört, und 27 072 Franken, wenn er keiner solchen Einrichtung angehört Verheirateten Steuerpflichtigen, die beide erwerbstätig sind, stehen dabei diese Abzüge unabhängig davon zu, ob sie der Partner ebenfalls beansprucht oder nicht.
3.
Hinzu kommt, dass es mit dem neuen, im Differenzbereinigungsverfahren stehenden Bundesgesetz über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge bald möglich sein wird, auch die Vorsorgegelder der zweiten Säule für Wohneigentum einzusetzen. Die in Aussicht genommene Regelung besteht darin, dass der Vorsorgenehmer seine sogenannte Freizügigkeitsleistung bis zur Hälfte bzw. bis zu der im Alter 50 vorhandenen Höhe für den Erwerb oder die Amortisation von Wohneigentum verwenden kann. Dabei ist daran zu erinnern, dass die Beiträge von Arbeitnehmer- wie von Arbeitgeberseite, womit die Vorsorgeleistungen finanziert werden, steuerlich ebenfalls vollumfänglich zum Abzug zugelassen sind.
4.
Angesichts dieser bestehenden bzw. in nächster Zeit noch zur Einführung gelangenden Möglichkeiten zur steuerlich anerkannten Wohneigentumsförderung besteht für den Bundesrat kein Anlass, noch weitere steuerlich begünstigte Bausparmodelle in Erwägung zu ziehen. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesrates nicht befriedigt und verlangt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen Verschoben - Renvoyé offensichtliche Mehrheit Minderheit #ST# 89.243 Parlamentarische Initiative (PU K 89.006) Geschäftsprüfungskommission. Bildung einer Delegation Initiative parlementaire (CEP 89.006) Commission de gestion. Constitution d'une délégation Siehe Seite 1852 hiervor - Voir page 1852 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 30. September 1993 Décision du Conseil des Etats du 30 septembre 1993 B. Rechte der Geschäftsprüfungskommissionen B. Droits des Commissions de gestion Schlussabstimmung - Vote final Für Annahme des Entwurfes 104 Stimmen Dagegen 1 Stimme An den Ständerat -Au Conseil des Etats #ST# 92.416 Parlamentarische Initiative (WAK-SR) Solidaritätsbeiträge in der Landwirtschaft Initiative parlementaire (CER-CE) Contributions de solidarité dans l'agriculture Siehe Seite 1633 hiervor - Voir page 1633 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 8. Oktober 1993 Décision du Conseil des Etats du 8 octobre 1993 Schlussabstimmung - Vote final Für Annahme des Entwurfes 93 Stimmen Dagegen 34 Stimmen An den Bundesrat -Au Conseil fédéral Präsident: Die geplante Schlussabstimmung über das Geschäft 92.066, «Wohneigentumsförderung mit den Mitteln der beruflichen Vorsorge», ist vom Ständerat verschoben worden. #ST# 93.110 Folgeprogramm nach der Ablehnung des EWR-Abkommens (Swisslex) Konsumkredit. Bundesgesetz Programme consécutif au rejet de l'Accord EEE (Swisslex) Crédit à la consommation. Loi fédérale Siehe Seite 1725 hiervor - Voir page 1725 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 8. Oktober 1993 Décision du Conseil des Etats du 8 octobre 1993 Schlussabstimmung - Vote final Für Annahme des Entwurfes Dagegen An den Bundesrat-Au Conseil fédéral
96.
Stimmen
30.
Stimmen
-- 2 of 3 --
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Gysin Förderung des Wohneigentums Interpellation Gysin Encouragement de l'accession à la propriété du logement In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3330 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 08.10.1993 - 08:00 Date Data Seite 2043-2044 Page Pagina Ref. No 20 023 309 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
-- 3 of 3 --