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Entscheid

93-3387

Verwaltungsbehörden 04.10.1993 93.3387

4. Oktober 1993Deutsch16 min

Source admin.ch

Erwägungen

78.

Stimmen

47.

Stimmen Titre et préambule, eh. l, II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 78 Stimmen Dagegen 49 Stimmen An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 93.3387 Dringliche Interpellation der christlichdemokratischen Fraktion Gatt-Verhandlungen. Oekologische und soziale Interessen Interpellation urgente du groupe démocrate-chrétien Intérêts écologiques et sociaux dans les négociations du Gatt Wortlaut der Interpellation vom 20. September 1993 Die CVP fordert den Bundesrat auf, seine Position auf die abschliessenden Verhandlungsrunden hin nochmals gründlich zu überprüfen und seine Haltung dem Parlament darzulegen. Die CVP ist der Auffassung, dass der Bundesrat die ganzheitlichen Interessen der Schweiz im Auge behalten muss. Einerseits ist die schweizerische Volkswirtschaft zur Erhaltung ihres Produktionsvolumens sowie zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze und zur Schaffung neuer auf offene und zuverlässige geregelte Weltmärkte angewiesen. Aber ebenso hat die Schweiz ein Interesse daran, über genügenden politischen Handlungsspielraum in mehr binnenorientierten Bereichen, wie der Umwelt- und Agrarpolitik, zu verfügen. Die CVP verlangt vom Bundesrat, dass er insbesondere dafür kämpft, dass die politischen Absichten von Rio nicht den handelspolitischen Interessen untergeordnet werden. In den Verhandlungen über das Agrardossier verlangt die CVP, dass sich der Bundesrat insbesondere für Ausnahmen im Milchsektor stark macht. Es muss verhindert werden, dass die schweizerische Milchwirtschaft wegen der Ergebnisse in den Gatt-Verhandlungen Marktanteile verliert. Texfe de l'interpellation du 20 septembre 1993 Dans la perspective de la dernière phase des négociations, le PDG demande au Conseil fédéral de réexaminer minutieusement sa position et de l'exposer au Parlement. Le PDG est d'avis que le Conseil fédéral doit prendre en considération l'ensemble des intérêts de la Suisse. D'une part, l'économie suisse est tributaire de marchés internationaux ouverts et sûrs si elle entend maintenir son volume de production, assurer les emplois existants et en créer de nouveaux. D'autre part, la Suisse a également un intérêt à conserver une marge d'action politique suffisante dans certains domaines plus spécifiquement nationaux, tels l'environnement et l'agriculture. Le PDG exige du Conseil fédéral qu'il lutte pour que les intentions politiques exprimées à Rio ne cèdent pas le pas aux intérêts de la politique commerciale. Dans les négociations sur le volet agricole, le PDG demande que le Conseil fédéral fasse particulièrement entendre sa voix en vue d'obtenir des exceptions dans le secteur laitier. Il convient d'éviter que l'économie laitière suisse perde des parts de marché à l'issue des négociations du Gatt.

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Gatt. Interpellations 1794 N 4 octobre 1993 Sprecher-Porte-parole: Hess Peter Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 4. Oktober 1993 Die schweizerische Landwirtschaft ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft und ein wichtiger Teil der Volkswirtschaft. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung des Gatt und seiner möglichen Auswirkungen besonders auf die Landwirtschaft voll bewusst Während der gegenwärtigen, entscheidenden Verhandlungsphase hat er seine Anstrengungen verstärkt, die sich abzeichnenden Resultate noch zusätzlich zu verbessern. Er setzt sich namentlich für die Verankerung des Multifunktionalitätsprinzips im Gatt ein.

1.

Die Uruguay-Runde, an der sich die Schweiz und weitere 115 Länder beteiligen, dauert seit 1986. Das Hauptziel dieser Verhandlung ist die Verstärkung des multilateralen Handelssystems. Angesichts der Globalisierung der Weltwirtschaft und der regionalen Wirtschaftsintegration in Europa, Amerika und Asien ist dies von besonderer Bedeutung. Nur ein starkes, in einem rechtlich präzisen und voraussehbaren Rahmen eingebettetes Handelssystem wird die in der Vergangenheit so schädliche Marktzersplitterung verhindern können. Die achte Gatt-Verhandlungsrunde (seit 1947) strebt zudem eine weitere Etappe der schrittweisen Marktöffnung an. Die Verhandlung betrifft die klassischen Gatt-Themen wie Zolltarife und nichttarifarische Massnahmen, ferner die Sektoren, welche der Anwendung der Gatt-Regeln bisher weitgehend entzogen waren (Landwirtschaft, Textilien, Stahl), sowie die neuen Themen (Dienstleistungen, geistiges Eigentum und Investitionen). Es geht somit um eine globale, den Gesamtbereich der Aussenwirtschaftspolitik betreffende Verhandlung, welche sich auf alle Sektoren auswirken wird und die Interessen der Gesamtwirtschaft in Betracht zieht

2.

Jeder Verhandlungsteilnehmer ist an einer Verstärkung des Systems und an einer Verbesserung der Marktzutrittsbedingungen für seine Exportprodukte interessiert So auch die Schweiz, welche einen von zwei Franken aus ihren Aussenbeziehungen verdient Schon seit dem Gatt-Beitritt unseres Landes im Jahre 1966 hat sich der Bundesrat selbstverständlich von den schweizerischen Gesamtinteressen leiten lassen. Die Flexibilität und die Progressivität der aus der Gatt-Mitgliedschaft entstehenden Verpflichtungen - ein Ausdruck der Zusammenarbeit zwischen Regierungen - sind Mittel zur stetigen Förderung der weltweiten Konvergenz zwischen nationalen Handelspolitiken, unter gleichzeitiger Wahrung der für die Entwicklung und Durchführung einer eigenständigen nationalen Landwirtschafts- und Umweltpolitik notwendigen Autonomie.

3.

Der Bundesrat hat die schweizerische Haltung in den Gatt-Verhandlungen verschiedentlich dargestellt, so in den parlamentarischen Debatten über den Aussenwirtschaftsbericht und in den zuständigen parlamentarischen Kommissionen.

4.

Die Schweiz hat die Gatt-Aktivitäten im Umweltbereich seit 1990 aktiv gefördert. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich momentan mit der Frage der Berücksichtigung der Resultate des Umweltgipfels von Rio in der künftigen Ausgestaltung des multilateralen Welthandelssystems. Ausserdem berücksichtigen, wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Strahm Rudolf vom 7. Oktober 1992 (92.3425) bereits ausführen konnte, verschiedene Abkommensentwürfe der Uruguay-Runde umweltpolitische Anliegen (Landwirtschaft, Dienstleistungen, geistiges Eigentum, technische Handelshemmnisse). Der Bundesrat wird alles in die Wege leiten, um diesen neuen Tätigkeitsbereich des Gatt zu fördern, und macht sich die Idee zu eigen, das Thema Handel/Umwelt spätestens in der nächsten Runde zu verhandeln.

5.

Im Landwirtschaftsbereich verhandelt der Bundesrat auf der Basis seiner Offerte vom 1. April 1992. Er hat nicht die Absicht, diese Offerte zugunsten eines einzigen Sektors abzuändern. Vor dem Verhandlungsabschluss werden allfällige Anpassungen aufgrund der globalen Landwirtschaftsinteressen vorgenommen werden müssen, dies unter Berücksichtigung der besonderen Bedeutung des Milchsektors für die schweizerische Landwirtschaft Nach der Meinung des Bundesrates kann dieser Sektor die vorgenommenen oder bevorstehenden Reformen (erhöhte Bedeutung der Marktkräfte in der Produktion und Verteilung von Agrarprodukten) auch im Sinne einer Verteidigung oder Ausdehnung seiner Marktanteile in der Schweiz und im Ausland nutzen. Die Antwort auf die Interpellation Wyss William vom 15. Juni 1993 hat dem Bundesrat die Gelegenheit zur Darlegung seines diesbezüglichen Standpunkts geliefert. Rapport écrit du Conseil fédéral du 4 octobre 1993 L'agriculture suisse est un des piliers de notre société et représente un facteur important de notre économie. Le Conseil fédéral est entièrement conscient des enjeux du Gatt et de ses répercussions potentielles, notamment sur les agriculteurs. Il multiplie, en cette phase cruciale de la négociation, ses efforts pour améliorer encore les résultats en discussion. Il s'engage notamment à ce que la multifonctionnalité de l'agriculture soit ancrée dans le Gatt

1.

La Suisse est, depuis 1986, engagée avec 115 pays dans la négociation du cycle de l'Uruguay. Cette négociation a pour objectif de renforcer les règles du système commercial multilatéral. Cet objectif est particulièrement important à la lumière de la globalisation des économies et des efforts d'intégration économique régionale en Europe, en Amérique et en Asie. Seul un système multilatéral fort, fondé sur des règles juridiques précises et prévisibles permettra d'éviter la compartimentation des marchés qui - dans le passé - a causé tant de préjudices. Les négociations du Gatt visent en outre à réaliser une nouvelle étape vers l'ouverture progressive des marchés, la huitième depuis 1947. La négociation couvre les sujets traditionnels du Gatt (droits de douane, mesures non tarifaires), les secteurs pour lesquels l'application des règles du Gatt n'a pas fonctionné (agriculture, acier, textiles) et les domaines nouveaux (services, propriété intellectuelle et investissements). Il s'agit donc d'une négociation globale en matière de politique économique extérieure. Elle aura un impact sur tous les secteurs de l'économie et prend en compte les intérêts de l'ensemble de l'économie.

2.

Chaque participant à la négociation a des intérêts dans le renforcement du système et dans l'amélioration des conditions d'accès au marché pour ses exportations. Il en est ainsi de la Suisse, qui gagne un franc sur deux grâce à ses relations économiques extérieures. Il va sans dire que le Conseil fédéral a toujours eu à l'esprit, depuis l'accession de la Suisse au Gatt en 1966, les intérêts de la Suisse dans son ensemble. La flexibilité et la progressivité des engagements à prendre au Gatt expression de la coopération intergouvernementale - constituent les moyens pour favoriser une convergence à l'échelon mondial des politiques commerciales nationales, tout en sauvegardant une marge de manoeuvre suffisante pour développer et gérer à l'échelon national des politiques telles que la politique agricole et la politique de l'environnement

3.

Le Conseil fédéral a eu l'occasion de présenter la position suisse dans les négociations du Gatt, aussi bien dans le cadre de l'examen du rapport sur la politique économique extérieure, que dans les commissions pertinentes des Chambres fédérales.

4.

La Suisse a été, depuis 1990, le promoteur d'une activité au Gatt dans le domaine du commerce et de l'environnement Un groupe de travail examine actuellement comment tenir compte des résultats du Sommet de Rio dans le développement futur du système commercial multilatéral. De plus, les accords négociés dans le cadre du cycle de l'Uruguay (agriculture, services, propriété intellectuelle, obstacles techniques aux échanges) répondent d'ores et déjà à certaines préoccupations écologiques comme le Conseil fédéral a pu le relever -- 2 of 4 -4. Oktober 1993 N 1795 Gatt. Interpellationen dans sa réponse à l'interpellation Strahm Rudolf (92.3425) du 7 octobre 1992. Le Conseil fédéral mettra tout en oeuvre pour développer cette nouvelle activité du Gatt et fait sienne l'idée de traiter du thème «commerce et environnement» dans un prochain cycle de négociation au plus tard.

5.

En matière agricole, le Conseil fédéral négocie sur la base de son offre du 1er avril 1992. Il n'a pas l'intention de la modifier au profit d'un seul secteur de la production agricole. Avant la conclusion de la négociation, d'éventuels aménagements devront se faire en ayant à l'esprit l'intérêt global de l'agriculture, en tenant compte, bien entendu, de l'importance particulière du secteur laitier pour l'agriculture suisse. Il estime que ce secteur peut aussi profiter des réformes entreprises ou envisagées (plus grande place aux forces du marché dans la production et la distribution de produits agricoles) dans le but de préserver, voire développer ses parts de marché en Suisse et à l'étranger. La réponse à l'interpellation Wyss William du 15 juin 1993 lui a donné l'occasion de développer ce point de vue. #ST# 93.3300 Interpellation Wyss William Gatt und Landwirtschaft Gatt et agriculture Wortlaut der Interpellation vom 15. Juni 1993 Nach einer Studie des Bundesamtes für Landwirtschaft wird sich der im Rahmen des Gatt-Abkommens beabsichtigte Abbau der internen Stützung und der Produktionsmengen massiv auf Einkommen und Struktur der schweizerischen Landwirtschaft auswirken. Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

1.

Ist die volle Kompensation des vorgesehenen Abbaus durch die Aufstockung von produkteunabhängigen Direktzahlungen in Anbetracht der angespannten Finanzlage des Bundes möglich?

2.

Wenn nicht, wie gedenkt der Bundesrat das entstehende Einkommensmanko in der Landwirtschaft auszugleichen?

3.

Lassen sich folgende im 7. Landwirtschaftsbericht verankerten Oberziele angesichts des mit einem Gatt-Abkommen sich beschleunigenden Strukturprozesses in der Landwirtschaft noch erfüllen: - Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung; - Sicherstellung der dezentralen Besiedlung; - Pflege der Landschaft und Zurverfügungstellung eines intakten Erholungsgebietes?

4.

Wenn nicht, wie sieht der Bundesrat vor, diesen im Interesse der gesamten Volkswirtschaft liegenden Aufgaben nachzukommen?

5.

Wie lässt sich für den Bundesrat eine weitere Dezimierung der bereits auf 4,5 Prozent zusammengeschrumpften landwirtschaftlichen Bevölkerung mit den massiv angestiegenen Arbeitslosenzahlen vereinbaren?

6.

Auch im Rahmen des vorgesehenen Gatt-Abkommens sollte die Schweiz in der Lage sein, eine eigene leistungsfähige Landwirtschaft aufrechtzuerhalten. Wie schätzt der Bundesrat die diesbezüglichen Möglichkeiten ein? Zum Beispiel vermehrte Marktzutritte im Ausland? Texte de l'interpellation du 15 juin 1993 Une étude de l'Office fédéral de l'agriculture montre que la réduction des mesures de soutien interne et des quantités de production, envisagée dans le cadre de l'accord du Gatt, aura des conséquences considérables sur le revenu et la structure du secteur agricole suisse. Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions suivantes:

1.

Est-il possible, vu la mauvaise situation des finances fédérales, de compenser pleinement la réduction prévue en relevant les paiements directs non liés aux produits?

2.

Si tel n'est pas le cas, comment le Conseil fédéral comptet-il compenser la perte de revenu que connaîtra l'agriculture?

3.

Vu que l'accord du Gatt est de nature à accélérer l'évolution structurelle de l'agriculture, sera-t-il encore possible d'atteindre les objectifs ci-dessous, qui figurent dans le 7e rapport sur l'agriculture: - assurer l'approvisionnement en produits alimentaires; - promouvoir une occupation décentralisée du territoire; -entretenir le paysage et sauvegarder des zones de délassement?

4.

Dans le cas contraire, que prévoit de faire le Conseil fédéral pour assurer l'accomplissement de ces tâches qui servent les intérêts de l'ensemble de notre économie?

5.

Comment le Conseil fédéral concilie-t-il l'idée d'une réduction du nombre des agriculteurs, qui ne représentent déjà plus que 4,5 pour cent de la population, avec la forte hausse du chômage?

6.

La Suisse devrait être en mesure, même avec l'accord prévu dans le cadre du Gatt, de maintenir un secteur agricole viable. Que pense le Conseil fédéral des possibilités d'atteindre cet objectif, par exemple en améliorant l'accès aux marchés étrangers? Mitunterzeichner - Cosignataires: Berger, Binder, Bühler Simeon, Bürgi, Daepp, Hari, Kühne, Maurer, Müller, Rutishauser, Rychen, Schmied Walter, Seiler Hanspeter, Wanner, Wittenwiler (15) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 1. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 1er septembre 1993 Aus der vom Interpellanten angesprochenen Studie des Bundesamtes für Landwirtschaft «Geschätzte Auswirkungen eines Gatt-Abschlusses auf die schweizerische Landwirtschaft» vom Mai 1993 geht hervor, dass die Ziele unserer Agrarpolitik gemäss 7. Landwirtschaftsbericht mit den vorliegenden Gatt-Vorschlägen vereinbar sind. Auf Massnahmenebene müssten dagegen verschiedene, zum Teil grundsätzliche Anpassungen vorgenommen werden, die in vielen Bereichen in dieselbe Richtung, streckenweise aber weiter gehen als die intern vorgesehenen Agrarreformen. Der Bundesrat nimmt zu den sechs Fragen im einzelnen wie folgt Stellung:

1.

Nach dem heutigen Stand der Gatt-Verhandlungen wäre eine volle Kompensation des Abbaus der produktegebundenen Stützung durch produkteunabhängige Direktzahlungen möglich, falls letztere den Kriterien der nicht abbaubaren Subventionen (sogenannte grüne Kategorie) gemäss Abkommensentwurf der Uruguay-Runde entsprächen. Es handelt sich dabei um Massnahmen, die Produktion und Aussenhandel nicht oder nur minim tangieren. Die Schweiz hat in ihrer am 3. April 1992 beim Gatt eingereichten Agrarofferte mehr als 30 Massnahmen mit einem damaligen Budgetwert von über 1,5 Milliarden Franken als zur grünen Kategorie gehörend notifiziert Die neuen Direktzahlungen gemäss Artikel 31 a und 31 b des Landwirtschaftsgesetzes sind in dieser Zusammenstellung noch nicht berücksichtigt, gehören jedoch eindeutig ebenfalls in die grüne Kategorie und sind damit Gattkonform. Eine volle Kompensation des Abbaus der produktegebundenen Stützung durch Direktzahlungen ist dagegen aus innen-bzw. vorab finanzpolitischen Gründen nicht möglich.

2.

Die Direktzahlungen stellen zwar ein notwendiges, aber kein hinreichendes Element für eine reformierte Agrarpolitik und die bäuerliche Einkommenssicherung dar. Kostensenkung, Strukturanpassung, vermehrte Marketing-Anstrengun-

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Dringliche Interpellation der christlichdemokratischen Fraktion Gatt-Verhandlungen. Oekologische und soziale Interessen Interpellation urgente du groupe démocrate-chrétien Intérêts écologiques et sociaux dans les négociations du Gatt In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3387 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 04.10.1993 - 15:30 Date Data Seite 1793-1795 Page Pagina Ref. No 20 023 200 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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