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Entscheid

94-077

Verwaltungsbehörden 14.12.1994 94.077

14. Dezember 1994Deutsch102 min

Source admin.ch

Erwägungen

1.

Es besteht kein Kausalzusammenhang zu diesem Geschäft, das wir zu beraten haben. Wir können jetzt nicht alle Sachen, die das Wallis betreffen, von den Aprikosen bis zu den Tomaten, noch einbringen.

2.

Wir kommen damit in Zeitnot, denn im Januar 1995 wird in einer Vorevaluation in Lausanne darüber beraten, ob man das Wallis berücksichtigen will oder nicht; einzweites Mal wird dann in Budapest im Juni 1995 über die gleiche Frage beraten. Ich glaube nicht, dass wir bis zum Jahre 2002 warten können. Wir empfehlen Ihnen deshalb, diesen Ordnungsantrag abzulehnen. Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: Distribuée ce jour, la motion d'ordre Hämmerle n'a bien sûr pas pu être traitée au sein de notre commission. C'est une recommandation personnelle que je me permets de faire ici, en vous priant instamment de ne pas suivre cette proposition, donc de la repousser. Une fois de plus, une fois de trop, on tente de profiter d'une occasion, les futurs Jeux olympiques en l'occurrence, pour fixer la barre plus haut, pour exiger tout simplement des mesures qui ne peuvent prendre place dans le contexte de l'objet de notre discussion. Ne perdons pas de vue la valeur de cette démocratie, à laquelle vous êtes, nous sommes, nombreux à rendre hommage. Une majorité des cantons consultés, les cantons alpins notamment, se sont prononcés contre la ratification des protocoles additionnels à la Convention sur la protection des Alpes, tant que les aspects économiques ne seront pas pris en considération avec satisfaction. Dont acte, respectons la volonté exprimée et les conséquences tirées par le Conseil fédéral. M1™ Dreifuss, conseillère fédérale, aura certainement l'occasion d'apporter toutes précisions utiles. Ne profitons pas de l'importance de la décision que nous avons à prendre aujourd'hui, de ce signe qu'attendent les Valaisans, la grande majorité d'entre eux dans tous les cas, le Comité de candidature en première ligne, et les nombreux Suissesses et Suisses qui souhaitent ardemment qu'un tel projet se réalise, pour dresser des obstacles ou fixer des conditions non justifiées, qui ne pourraient que faire le jeu des autres candidats à l'organisation des Jeux olympiques d'hiver de l'an 2002. Je vous invite donc à rejeter massivement la motion d'ordre Hämmerle. Dreifuss Ruth, conseillère fédérale: Effectivement, ne prenons pas en otage le projet du canton du Valais d'organiser les Jeux olympiques d'hiver de 2002 en le liant à une question qui, visiblement, est une question qui divise actuellement la Suisse. Il n'est pas juste peut-être de dire que la majorité des cantons s'y oppose. Il suffisait, à mes yeux et à ceux du Conseil fédéral, que 10 des 15 cantons alpins s'y opposent pour que le Conseil fédéral, fidèle à la ligne qui est la sienne et qui veut que la Convention sur la protection des Alpes s'enracine dans la volonté des populations et des autorités locales, sursoie pour le moment à la signature des trois protocoles qui seront soumis à la Conférence des ministres de Chambéry-j'aurai l'occasion de m'exprimer demain, devant l'autre Chambre, à propos du postulat 94.3368 Danioth, sur l'état de la négociation et l'attitude du Conseil fédéral. Ce serait effectivement ajouter une difficulté supplémentaire à la candidature valaisanne que de faire ce lien. Il me reste bien sûr à espérer que les personnes qui examineront cette demande valaisanne ne feront pas, elles, le lien entre un certain isolement voulu de la Suisse et en même temps sa volonté très ferme d'organiser les Jeux olympiques d'hiver de 2002. Je m'emploierai à démontrer, devant les autorités du Comité international olympique, que la Suisse, malgré ses hésitations encore une fois sur le plan des liens internationaux, est un pays digne de recevoir les sportifs du monde entier en l'an 2002. Abstimmung - Vote Für den Ordnungsantrag Hämmerle Dagegen Antrag der Kommission Mehrheit Eintreten Minderheit (Schmid Peter, Maeder, Robert) Nichteintreten

44.

Stimmen

89.

Stimmen

-- 1 of 18 --

14.

Dezember 1994 N 2361 Turnen und Sport Bundesgesetz Antrag Miesch Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, Artikel 1 in dem Sinne zu ergänzen, dass das Organisationskomitee dem Bund für die Gewährung der Defizitgarantie eine Gebühr zu entrichten hat Proposition de la commission Majorité Entrer en matière Minorité (Schmid Peter, Maeder, Robert) Ne pas entrer en matière Proposition Miesch Renvoi au Conseil fédéral avec mandat de modifier l'article 1 er afin que le comité d'organisation paie une redevance à la Confédération pour l'octroi de la garantie de déficit. Schmid Peter (G, TG), Sprecher der Minderheit: Im Namen einer Minderheit der Kommission beantrage ich Ihnen, auf den Entwurf zum Bundesbeschluss über eine Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis sowie auf eine hiefür erforderliche Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport nicht einzutreten. Unsere ablehnende Haltung zu diesen Vorlagen hat ökologische, finanzielle und rechtliche Gründe. Es ist mir bewusst, dass es Politikern nicht gut bekommt, wenn sie Vorbehalte gegenüber dem heutigen Sportbetrieb im allgemeinen und gegen Olympische Spiele im besonderen anmelden. Ich täte wohl besser, mich der Euphorie anzuschliessen, statt als «olympischer Spielverderber» aufzutreten. Weil der Sport so populär und darum ein Tabu ist, kann die Botschaft des Bundesrates nur eine Frohbotschaft sein, zu der sich selbstverständlich auch eine Mehrheit der Kommission bekannt hat. Wer aber die Vorlage etwas genauer prüft, wird stutzig, wie widersprüchlich, unkritisch und unbeschwert darin argumentiert wird. Was im Sportreporterstil so süffig angepriesen wird, muss besonders kritisch unter die Lupe genommen werden, auch und gerade wenn einem vorerst nur eine kleine Gefolgschaft Beifall spenden wird. Tourismusgebiete, welche solche Spiele durchführen wollen, erwarten davon eine Zunahme des Fremdenverkehrs, einen konjunkturellen Aufschwung, einen grösseren Bekanntheitsgrad - alles Muster des quantitativen Wachstums. Auf der anderen Seite wird betont, es solle alles ganz anders werden, ökologischer, dezentraler, nur eine minimale zusätzliche Infrastruktur sei erforderlich. In der Botschaft verspricht sich der Bundesrat sogar mehr Verständnis für unsere politischen Institutionen und für die viersprachige Schweiz. Es bestünden auch Gelegenheiten zu internationalen Kontakten, wobei «die hochrangigen Gäste auch die Möglichkeit hätten, selbst eine Gegend der Schweiz von hohem Reiz zu entdecken». Das Märchen vom völkerverbindenden Sport macht wieder einmal die Runde. Dass aus Olympiabesuchern jemals alljährlich wiederkehrende Touristenwerden, ist eine Illusion. Solche Leute reisen dann wieder zur nächsten Olympiade oder Weltmeisterschaft, nachdem sie die ursprünglichen, regulären Feriengäste vertrieben haben. Die Botschaft erwähnt zwar die wachsenden Ansprüche der Olympiabesucher, behauptet aber trotzdem, man könne das Ganze unter dem Preisniveau anderer Spiele realisieren. Es wird die dezentrale Organisation der Spiele gerühmt und vergessen, welcher verkehrsmässige Aufwand und welche entsprechenden Belastungen daraus entstehen. Jedesmal hören wir auch dieselben Beteuerungen, man wolle aus früheren Fehlern lernen. Dazu werden die Winterspiele von Lillehammerals leuchtendes Beispiel hingestellt. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die olympischen Arenen finden kaum Verwendung. Die Sportanlagen werden umfunktioniert. Die Bettenbelegung in den Hotels bleibt bei weitem unter den Erwartungen, und dies alles bei einem Schuldenberg von umgerechnet 850 Millionen Schweizerfranken. Es kann nicht angenommen werden, dass Olympische Spiele in der Schweiz ganz anders sind als irgendwo sonst. Es sind ja dieselben Organisationen, Teilnehmer und Besucher, mit derselben Mentalität, denselben kommerziellen Interessen und denselben Erwartungen an die Infrastruktur. Sie stellen ihre unveränderten Ansprüche und bestimmen den Aufwand, der da getrieben wird. Und darum gleichen sich die Anlagen, die Erschliessung des Geländes und die Wunden, die darin geschlagen werden, wie ein Ei dem anderen. Man kann es drehen, wie man will, Olympische Spiele sind Massenveranstaltungen und damit grundsätzlich umweltunverträglich - ob zentral oder dezentral, im Sommer oder im Winter, im Norden oder im Süden -, auch in der Schweiz. Daran ändert sich nichts, auch wenn in der Botschaft ein Bericht über die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der Olympiade in Aussicht gestellt wird. Da er erst nach unserem Beschluss erscheint, kann er ja nicht anders als die Sache beschönigen. Auch die Raumplanung wird den Auswüchsen nicht Einhalt gebieten - insbesondere darum nicht, weil sie Sache der Kantone ist. Damit ist jeweils nur Gewähr dafür geboten, dass die Richtpläne den Olympischen Spielen angepasst werden und nicht umgekehrt. Und was die Verkehrssituation betrifft, so wird versichert, die Auswirkungen würden auf ein vertretbares Mass reduziert Das ist bei Hunderttausenden von Zuschauern nicht möglich, selbst wenn der Verkehr sich schwergewichtsmässig auf der Schiene abspielen würde. Ich kann mir zwar nicht so recht vorstellen, dass dies im Wallis zur Bedingung gemacht wird, wo die freie Wahl des Verkehrsmittels zu den Menschenrechten gezählt wird. Und dass eine Umlagerung des Verkehrs über die Spiele hinaus anhalten soll, ist eher als humoristische Einlage zu buchen. Der langen Rede kurzer Sinn: Die umweltfreundlichsten Olympischen Spiele sind diejenigen, die nicht stattfinden. Umweltverträge, Zusatzprotokolle und kosmetische Änderungsanträge in Ehren; wir unterstützen sie allesamt, um zu retten, was noch zu retten ist Sie mögen den Leuten die Augen öffnen für das, was das Walliser Kandidaturkomitee vernebelt und der Bundesrat verharmlost. Aber man mache sich nichts vor: Der Ehrgeiz der Veranstalter, die Sachzwänge und die handfesten Interessen werden das Ergebnis bestimmen. Das hat sich nun oft genug wiederholt, so dass es an der Zeit wäre, auf weitere Olympiabauplätze zu verzichten. Werfen wir noch einen Blick auf die finanzielle Seite dieser Spiele. Das Walliser Kandidaturkomitee rühmt sich, «harmonische», «grüne» und auch «kostengünstige» Spiele zu planen. Mit seinem Budget liegt es tatsächlich auf dem zweitletzten Rang aller 9 Bewerbungen. Allerdings kann man sich fragen, ob bei einer Preisdifferenz von 800 Millionen Dollar innerhalb der Orte, die sich bewerben, die Zahlen für das Hochlohnland Schweiz überhaupt seriös sind. Es muss daher auch nicht verwundern, dass bei einem budgetierten Überschuss von

25.

Millionen Franken gleichzeitig eine Defizitgarantie der öffentlichen Hand von insgesamt 90 Millionen Franken gefordert wird. Ich möchte die Gesichter einmal sehen, wenn sich unser Finanzminister im Voranschlag des Bundes erlauben würde, einen Einnahmenüberschuss von 4 Prozent der Budgetsumme zu veranschlagen, und gleichzeitig in Aussicht stellen würde, dass eventuell auch mit einem Ausgabenüberschuss von

14.

Prozent zu rechnen sei. Die ganze Budgetierung ist zudem sehr undurchsichtig und als Entscheidungsgrundlage ungenügend. Unter den Anlagekosten figurieren lediglich 70 Millionen Franken. Hingegen wird in der Rubrik «Durchführung» eine Riesensumme eingesetzt. Diese wird laut zuverlässiger Quelle unter anderem für die Erstellung eines provisorischen Stadions verwendet, das nach den Spielen wieder abgebrochen wird. Wie lange es dauern wird, bis sich die empfindliche Landschaftim Gebiet Tourbillon/Valére erholt hat, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Die Olympischen Komitees brauchen sich darob jedoch keine Sorgen zu machen. Es ist Sitte, dass die Veranstalter die Gewinne selbst einstecken, dass die möglichen Verluste jedoch der Allgemeinheit Überbunden werden. Schliesslich möchte ich noch etwas zu den rechtlichen Voraussetzungen einer solchen Defizitgarantie sagen: Mit einer -- 2 of 18 -Gymnastique et sports. Loi fédérale 2362 N 14 décembre 1994 beträchtlichen Eigenmächtigkeit wird im Interesse der Kreditsprechung auch die ursprüngliche Zweckbestimmung des Gesetzes verändert und der Verfassungsartikel eigenwillig interpretiert Artikel 27quinquies Absatz 1 der Bundesverfassung erteilt dem Bund die Befugnis, «Vorschriften über Turnen und Sport der Jugend zu erlassen». Damit wurde seinerzeit der Turn- und Sportunterricht an Schulen obligatorisch erklärt. Analog will der Bund gemäss Absatz 2 des gleichen Artikels im Interesse der Volksgesundheit auch Turnen und Sport der Erwachsenen fördern. Jetzt soll doch niemand behaupten, Olympische Winterspiele könnten unter dieser Art von Erwachsenensport subsumiert werden, wenn man bedenkt, wie hoch die Unfallrisiken sind und wie teuer die Gesundheitsschäden des Ski- und Hochleistungssports im allgemeinen zu stehen kommen! Auch das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport enthält in der derzeitigen Fassung nirgends einen Anhaltspunkt, wonach Sportwettkämpfe von internationaler und weltweiter Bedeutung ein unverzichtbarer Bestandteil für die praktische Umsetzung des Verfassungsartikels seien. Darum sind die beantragten Zusätze zu den Artikeln 1 und 10 absolute Fremdkörper und dienen nur dazu, dem olympischen Vorhaben dem Buchstaben nach eine Legitimation zu erteilen. Was nun meinen Nichteintretensantrag bezüglich der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport betrifft, muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass die Änderung dieses Bundesgesetzes die Voraussetzung dafür ist, dass solche Kredite überhaupt gesprochen werden können. Stimmt man ihr zu, so wird später weiteren Grossanlässen zum voraus die Legitimation erteilt. Es nützt also nichts, gegen die Defizitgarantie zu sein und die Änderung des Bundesgesetzes zuzulassen. Aus all diesen Gründen empfiehlt Ihnen die Minderheit, auf den Beschlussentwurf und die Änderung des Bundesgesetzes nicht einzutreten. Man braucht hiefür nicht einmal ein grundsätzlicher Gegner Olympischer Spiele zu sein. Es gibt nämlich genug Infrastruktur für Sportwettkämpfe auf sämtlichen Kontinenten. Geben wir doch den Anstoss dafür, dass neues Leben aus den bereits vorhandenen Olympiaruinen blüht, und tun wir alles, damit keine neuen Ruinen entstehen! Miesch Christian (R, BL): Der finanzielle Kollaps unseres Landes steht bevor, und meine geliebte Schweiz wird durch Verordnungen und Gesetze ständig überfordert - der Schweiz droht der Infarkt. In diesem Umfeld eine Defizitgarantie zu gewähren, wie sie die Vorlage des Bundesrates vorsieht, ist ein Unding und ordnungspolitisch falsch. Olympische Spiele sind eigenständige Unternehmungen und schliessen in der Regel mit Hunderten von Millionen Gewinn ab. Das IOC schwimmt im Geld. Mit der Defizitgarantie des Bundes im Rücken wird sich auf der anderen Seite auch das Organisationskomitee im Wallis tendenziell weniger Mühe geben, mit einer positiven Abrechnung abzuschliessen. Was will mein Rückweisungsantrag? Er will das gleiche, was in der Privatwirtschaft üblich und normal ist: eine Gebühr für die Gewährung der Defizitgarantie des Bundes. Für jede Garantie, z. B. für jede Bankgarantie, die seitens der Banken gewährt wird, muss eine Gebühr entrichtet werden. Auch die Exportrisikogarantie des Bundes ist nicht gratis zu haben. Mit meinem Antrag wird der Bundesrat beauftragt, mit dem Organisationskomitee diese Gebühr auszuhandeln und die Vorlage im Januar 1995 neu vorzulegen. Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Herr Miesch verlangt in seinem Rückweisungsantrag - der unserer Kommission nicht vorlag -, dass das Organisationskomitee dem Bund für die Gewährung der Defizitgarantie eine Gebühr zu entrichten hat Das erscheint mir eigenartig. Nicht nur aus zeitlichen Gründen - Herr Miesch sagt, wir sollten das im Januar 1995 behandeln - geht das nicht Es ist auch nicht die Gepflogenheit, dass man bei der Erteilung einer Defizitgarantie so vorgeht. Herr Miesch sagt, das Organisationskomitee gebe sich tendenziell weniger Mühe, wenn eine Defizitgarantie gesprochen werde. Vergessen wir aber nicht, dass die Defizitgarantie zu einem Drittel vom Bund und zu zwei Dritteln vom Kanton Wallis und seinen Gemeinden bezahlt würde. Ich glaube, es liegt dem Kanton Wallis gerade aus diesem Grunde alles daran, diese Defizitgarantie überhaupt nicht benützen zu müssen sie ist ja auch nicht Inhalt eines Konzeptes. Die Defizitgarantie würde benützt, wenn z. B. die Schneeverhältnisse schlecht wären; also nur im «worst case» müsste man davon profitieren. Bei Gewinn - Herr Miesch hat zugegeben, dass man bei Olympischen Spielen Gewinne abschöpfen kann - ist ja die Verteilung klar. Davon hat Herr Miesch nichts gesagt, aber es steht in der Botschaft (Ziff. 313), und dort ist es genau definiert:

25.

Prozent würden das Schweizerische Olympische Comité,

65.

Prozent die Eidgenössische Sportschule in Magglingen zuhanden des Breitensportes - das sei hier auch erwähnt - und das Internationale Olympische Comité lediglich 10 Prozent erhalten. Deshalb lehnen wir diesen Rückweisungsantrag Miesch ab. Ich hoffe, Sie tun es auch. Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: A l'attention de M. Miesch, plaise au Ciel que je ne sois pas, ou pas trop cardiaque! La lecture de la proposition de renvoi Miesch aurait pu avoir des effets rédhibitoires sur mon état de santé! Comme vous pouvez l'imaginer, cette proposition de renvoi de ce jour n'a pu être discutée en séance de commission. A titre personnel, je vous invite à la rejeter massivement, à ne pas lui accorder la «redevance» ou l'intérêt que son auteur sollicite. A titre personnel toujours, je souhaite dire à M. Miesch, d'une part, que le Comité d'organisation des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais aura à coeur, et il en a les moyens sous réserve de conditions atmosphériques déplorables - ce que nous ne lui souhaitons pas -, de non seulement équilibrer ses comptes, mais de réaliser un bénéfice, lequel, pour une bonne part, serait affecté à la promotion du sport auprès de la jeunesse de notre pays. D'autre part, dans le pire des cas, c'est-àdire au cas où la contribution de la Confédération devrait être versée, en cas de déficit donc, il ne serait pas imaginable de solliciter une redevance supplémentaire, pour suivre la proposition Miesch. Je vous invite donc à la rejeter. Ironie du sort, ou plutôt agréable mission et, je l'espère, douce revanche par rapport aux événements antérieurs, qui procure aujourd'hui à un Lausannois le privilège d'être le corapporteur de cet objet de l'ordre du jour, portant à la fois sur la garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, et sur la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports! Le suspense n'ayant pas cours au sein de cette honorable assemblée, je vous informe, ou plutôt vous confirme qu'après plus de quatre heures et demie de discussion, d'exposés, de précisions apportées ici et là, votre commission, au vote sur l'ensemble, a accepté le projet d'arrêté sur la garantie de

30.

millions de francs, en cas de déficit des Jeux olympiques, par 14 voix contre 3 et avec 3 abstentions, et elle a accepté la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports, par 18 voix contre 1 et avec 1 abstention, vous invitant donc, par une très large majorité, à suivre le projet du Conseil fédéral. Si naïvement votre rapporteur pensait essentiellement entendre parler de Jeux olympiques, de l'importance, pour le Valais en particulier, pour la Suisse en général, pays encore au niveau de vie élevé, de faire plus que participer en acceptant avec enthousiasme - j'ai bien dit avec enthousiasme - de mettre sur pied et d'organiser les Jeux olympiques d'hiver de l'an 2002, à la condition bien sûr que Sion et le Valais, mais la Suisse entière, soient choisis par les membres du Comité international olympique - ce dont nous n'osons pas douter -, force est de constater que le débat au sein de notre commission a porté essentiellement, pour ne pas dire exclusivement, sur la protection de la nature, de l'environnement en général. A l'heureuse initiative de l'efficace président de notre commission, une audition, ou «hearing» dans le texte, avait été organisée lors de notre séance. Le directeur de l'Ecole fédérale de sport de Macolin, le directeur adjoint de l'Office fédéral de l'environnement, des forêts et du paysage, le secrétaire général -- 3 of 18 -14. Dezember 1994 N 2363 Turnen und Sport Bundesgesetz de la Ligue suisse pour la protection de la nature et, enfin, le président du Comité de candidature Sion-Valais étaient présents pour apporter toutes précisions utiles et tenter de convaincre les membres de la commission, arguments à l'appui, que les dispositions contenues à l'article 2 alinéa 1er lettre b, à savoir: «La garantie de la Confédération en cas de déficit ne sera octroyée qu'à la condition que les exigences formulées en matière de protection de l'environnement et d'aménagement du territoire soient satisfaites», ont été, sont et seront respectées. A l'appui de ces déclarations figurait une documentation supplémentaire portant sur les dispositions prises et à prendre en matière de protection de l'environnement, de maintien et de sauvegarde des sites protégés. C'est donc en excellente connaissance de cause que votre commission allait être appelée à se prononcer. Toutefois, avant de pouvoir le faire, elle a évoqué, au cours de la discussion, les dangers potentiels présentés par une manifestation de cette importance, mais aussi - et, personnellement, j'ajouterai «surtout» - les atouts qu'elle présente ou présenterait. Au nombre des dangers, ou risques, il n'a pratiquement pas été fait allusion aux aspects financiers - jusqu'à ce jour, je m'empresse de le dire. C'est donc un hommage qu'il faut rendre au Comité de candidature qui a établi, en tous les cas aux yeux des membres de la commission, un budget très bien étudié et équilibré, ce qui est d'excellent augure pour la suite des opérations. En revanche, des craintes relatives aux dommages potentiels ou réels sur la nature et l'environnement ont été abondamment évoquées. Le magnifique exemple de Lillehammer au début de cette année, les preuves, les arguments, les dispositions qui seront encore prises, les garanties données, et le seul respect des exigences fixées dans le projet d'arrêté fédéral qui nous est soumis aujourd'hui n'ont pas réussi à convaincre la totalité des membres de la commission -trois membres, rappelons-le, ayant voté contre cette garantie, et une minorité conduite par M. Bundi vous proposant à l'article 2 alinéa 1er lettre b d'ajouter et de préciser quelques contraintes supplémentaires. Toujours au sujet de la protection de la nature et de l'environnement, la majorité de votre commission a été convaincue, et même impressionnée pour certains, par les dispositions prises par le Comité d'organisation concernant ce sujet ô combien sensible. Baptisé les «jeux de l'équilibre», le concept de Sion-Valais qui nous a été présenté recherche l'utilisation optimale des installations existantes, aussi bien en termes d'équipements sportifs - pistes comprises - qu'en termes d'infrastructures - logements en particulier, l'idée principale étant d'utiliser au maximum les équipements et installations existants. C'est pourquoi l'investissement dans ce domaine est limité à 75 millions de francs, à la charge du Comité d'organisation, alors qu'il ascendait à 257 millions de francs à Albertville en 1992 et à 572 millions de francs à Lillehammer en 1994. Equilibre aussi entre économie et écologie, entre dépenses et recettes et enfin entre aspects authentiques et réalisations modernes. En outre, conscient de l'impact négatif sur la nature, des coûts importants en termes non seulement d'investissement, mais aussi de frais de fonctionnement et d'entretien que représenterait la construction d'une piste de bob, très sagement, le Comité de candidature a opté pour des installations existantes, celles de Saint-Moritz en l'occurrence, dépassant ainsi les seules frontières valaisannes et donnant dans les faits une dimension suisse à cette candidature. Beaucoup de sagesse à laquelle il faut rendre hommage. Ajoutons encore, toujours au chapitre de l'environnement et de la protection de la nature, que le Comité de candidature a dès le début, dès que l'idée d'organiser les Jeux olympiques d'hiver a fait surface, intégré des représentants des milieux de l'écologie et de la protection de l'environnement. Concrètement, ces démarches ont conduit à des études d'impact qui ont coûté plus de 300 000 francs et qui figurent aujourd'hui au dossier de candidature, de même que le «Contrat nature», véritable acte de foi et d'engagement en matière d'environnement, selon les termes du président du Comité de candidature, M. Debons. Mais ces démarches ont aussi permis de rechercher et de trouver des meilleures solutions, de déplacer, le cas échéant, tel ou tel équipement ou infrastructure. Le dialogue, dans le présent cas, a porté ses fruits. Rappelons enfin que le défrichement prévu ne porte que sur 3100 mètres carré, 2500 mètres carré à Täsch pour les tremplins de saut, existants, mais qu'il faut agrandir, et 600 mètres carré à Veysonnaz pour le ski acrobatique. Aux membres de la commission qui émettaient quelques craintes, eu égard à certaines expériences vécues en Valais, la preuve a été apportée qu'une nouvelle génération est aux commandes, que cette génération est soucieuse et respectueuse de l'environnement. Ce ne sont là pas seulement des paroles, mais aussi des faits qui permettent aujourd'hui, selon l'avis d'experts, d'affirmer que la candidature de Sion-Valais est l'une, si ce n'est la meilleure candidature parmi les neuf encore en présence. Les aspects positifs de cette candidature sont si nombreux qu'ils ont pleinement convaincu non seulement le Conseil fédéral qui soutient ce projet, dans les textes aussi bien que dans les faits - rappelons la présence de trois membres de notre Exécutif lors de la visite de la Commission d'évaluation du Comité international olympique en Valais -, mais encore la très grande majorité de votre commission. Rappelons que les fondements de cette candidature reposent sur les piliers suivants: redonner espoir à notre jeunesse avec un projet d'envergure internationale, briser la morosité économique qui se prolonge, développer le sport, partant l'esprit olympique, consolider la vocation touristique de notre pays, marquer fortement l'esprit d'ouverture de notre pays. C'est à cet ambitieux programme, défi dynamique et enthousiasmant, que la majorité de la commission vous invite à souscrire en acceptant d'entrer en matière, comme elle l'a fait par

18 voix contre 3 et avec 1 abstention, en refusant la proposition de minorité de non-entrée en matière Schmid Peter et, finalement, en acceptant l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Quelques mots encore, si vous me le permettez, pour aborder très brièvement la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Brièvement pour deux raisons: la première, la modification est peu ou pas contestée; elle porte plus sur une précision à l'article 1 er lettre c et sur l'introduction d'un alinéa 3 (nouveau) à l'article 10 du chapitre IV précisant que la Confédération «peut en outre soutenir l'organisation de manifestations sportives d'importance mondiale ou paneuropéennes, pour autant que les cantons y participent par une subvention s'élevant au moins au double.» Seconde raison, notre commission s'est prononcée de manière très claire tant sur l'entrée en matière adoptée par 17 voix contre 1, qu'au vote sur l'ensemble où le projet a été accepté par 18 voix contre 1 et avec 1 abstention. Enfin, vous aurez constaté le lien étroit entre ces deux projets, raison pour laquelle le Conseil des Etats les a réunis par l'article 4 de l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, article qui stipule que cet arrêté entrera en vigueur en même temps que la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Im Namen der Kommission möchte ich Ihnen folgendes sagen: Es geht beim vorliegenden Geschäft erstens um eine Defizitgarantie des Bundes für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2002 in Sitten-Wallis und zweitens um die für diese Defizitgarantie notwendige Anpassung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport (SR 415.0). Seit den Olympischen Winterspielen von 1948 in St Moritz haben in unserem Land keine Olympischen Spiele mehr stattgefunden, aber zwölfmal im übrigen Europa Die letzten Spiele Anfang dieses Jahres, im norwegischen Städtchen Lillehammer, sind uns allen noch in bester Erinnerung. Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Jahren 1968 und 1976 ist Sitten, in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis, erneut Kandidatin für die Durchführung Olympischer Winterspiele. Das Schweizerische Olympische Comité hat sich im Januar dieses Jahres einstimmig für eine Kandidatur von Sitten-Wallis im Jahr 2002 entschieden. Das IOC wird im kommenden Januar in Lausanne -- 4 of 18 -Gymnastique et sports. Loi fédérale 2364 N 14 décembre 1994 unter den 9 Kandidaturen eine Vorselektion treffen und am 16. Juni in Budapest unter den verbleibenden vier Anwärtern hoffen wir, dass Sitten dabei ist! - den endgültigen Entscheid fällen, wer im Jahr 2002 die Olympischen Winterspiele durchführen wird. Die Zielsetzung von Sitten, «Spiele der Ausgewogenheit», «les Jeux de l'équilibre», zu organisieren, lehnt sich an das Beispiel von Liliehammer an, versucht aber die Eigenständigkeit unseres Landes und des Kantons Wallis besonders zu betonen. Man will keine gigantischen Anlagen bauen, sondern Bestehendes nutzen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Was die alpinen und nordischen Skiwettbewerbe angeht, sind bereits sämtliche Sportanlagen gebaut. Eine Bemerkung verdient auch die Entscheidung, die Bobund Schlittelwettbewerbe nicht im Wallis, sondern auf den bestehenden Anlagen von St. Moritz durchzuführen. So werden Investitionskosten von 60 Millionen Franken und jährliche Unterhaltskosten von 3 Millionen Franken gespart; damit wird ein nicht zu übersehender, immaterieller Beitrag an den Umweltschutz geleistet, was auch zur Kenntnis genommen werden muss. Zum Thema Umweltschutz: Seit Lijlehammer verlangt ein Reglement vom IOC weit gehende Überlegungen und Schutzmassnahmen bezüglich der Umwelt - Nachweise, die eine Akzeptanz der Olympischen Spiele in der Bevölkerung ermöglichen. Die Vorgaben wurden durch Sitten-Wallis vollumfänglich eingehalten. Im «Comité de candidature» sind für die nationalen Umweltschutzverbände, die regelmässig an den Sitzungen teilnehmen, vier Plätze reserviert. Um den Umweltschutz ernst zu nehmen, wurde ein «contrat nature» entwickelt. Er enthält eine Prozentzahl, die ungefähr 6 Millionen Franken entspricht Mit diesem Beitrag sollen nach den Spielen Wiederherstellungsmassnahmen zugunsten der Umwelt finanziert werden. Zur Finanzierung: Es ist in Zeiten der Not wichtig, auch über die Finanzierung zu sprechen. Es gibt zwei Schritte der Finanzierung: die Kandidatur mit 4,6 Millionen Franken und die Durchführung mit 675 Millionen Franken. Die Kandidatur wird durch den Bund mit 1,2 Millionen Franken unterstützt Die

18 voix contre 3 et avec 1 abstention, en refusant la proposition de minorité de non-entrée en matière Schmid Peter et, finalement, en acceptant l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Quelques mots encore, si vous me le permettez, pour aborder très brièvement la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Brièvement pour deux raisons: la première, la modification est peu ou pas contestée; elle porte plus sur une précision à l'article 1 er lettre c et sur l'introduction d'un alinéa 3 (nouveau) à l'article 10 du chapitre IV précisant que la Confédération «peut en outre soutenir l'organisation de manifestations sportives d'importance mondiale ou paneuropéennes, pour autant que les cantons y participent par une subvention s'élevant au moins au double.» Seconde raison, notre commission s'est prononcée de manière très claire tant sur l'entrée en matière adoptée par 17 voix contre 1, qu'au vote sur l'ensemble où le projet a été accepté par 18 voix contre 1 et avec 1 abstention. Enfin, vous aurez constaté le lien étroit entre ces deux projets, raison pour laquelle le Conseil des Etats les a réunis par l'article 4 de l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, article qui stipule que cet arrêté entrera en vigueur en même temps que la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Im Namen der Kommission möchte ich Ihnen folgendes sagen: Es geht beim vorliegenden Geschäft erstens um eine Defizitgarantie des Bundes für die Olympischen Winterspiele im Jahr 2002 in Sitten-Wallis und zweitens um die für diese Defizitgarantie notwendige Anpassung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport (SR 415.0). Seit den Olympischen Winterspielen von 1948 in St Moritz haben in unserem Land keine Olympischen Spiele mehr stattgefunden, aber zwölfmal im übrigen Europa Die letzten Spiele Anfang dieses Jahres, im norwegischen Städtchen Lillehammer, sind uns allen noch in bester Erinnerung. Nach zwei vergeblichen Anläufen in den Jahren 1968 und 1976 ist Sitten, in Zusammenarbeit mit dem Kanton Wallis, erneut Kandidatin für die Durchführung Olympischer Winterspiele. Das Schweizerische Olympische Comité hat sich im Januar dieses Jahres einstimmig für eine Kandidatur von Sitten-Wallis im Jahr 2002 entschieden. Das IOC wird im kommenden Januar in Lausanne -- 4 of 18 -Gymnastique et sports. Loi fédérale 2364 N 14 décembre 1994 unter den 9 Kandidaturen eine Vorselektion treffen und am 16. Juni in Budapest unter den verbleibenden vier Anwärtern hoffen wir, dass Sitten dabei ist! - den endgültigen Entscheid fällen, wer im Jahr 2002 die Olympischen Winterspiele durchführen wird. Die Zielsetzung von Sitten, «Spiele der Ausgewogenheit», «les Jeux de l'équilibre», zu organisieren, lehnt sich an das Beispiel von Liliehammer an, versucht aber die Eigenständigkeit unseres Landes und des Kantons Wallis besonders zu betonen. Man will keine gigantischen Anlagen bauen, sondern Bestehendes nutzen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Was die alpinen und nordischen Skiwettbewerbe angeht, sind bereits sämtliche Sportanlagen gebaut. Eine Bemerkung verdient auch die Entscheidung, die Bobund Schlittelwettbewerbe nicht im Wallis, sondern auf den bestehenden Anlagen von St. Moritz durchzuführen. So werden Investitionskosten von 60 Millionen Franken und jährliche Unterhaltskosten von 3 Millionen Franken gespart; damit wird ein nicht zu übersehender, immaterieller Beitrag an den Umweltschutz geleistet, was auch zur Kenntnis genommen werden muss. Zum Thema Umweltschutz: Seit Lijlehammer verlangt ein Reglement vom IOC weit gehende Überlegungen und Schutzmassnahmen bezüglich der Umwelt - Nachweise, die eine Akzeptanz der Olympischen Spiele in der Bevölkerung ermöglichen. Die Vorgaben wurden durch Sitten-Wallis vollumfänglich eingehalten. Im «Comité de candidature» sind für die nationalen Umweltschutzverbände, die regelmässig an den Sitzungen teilnehmen, vier Plätze reserviert. Um den Umweltschutz ernst zu nehmen, wurde ein «contrat nature» entwickelt. Er enthält eine Prozentzahl, die ungefähr 6 Millionen Franken entspricht Mit diesem Beitrag sollen nach den Spielen Wiederherstellungsmassnahmen zugunsten der Umwelt finanziert werden. Zur Finanzierung: Es ist in Zeiten der Not wichtig, auch über die Finanzierung zu sprechen. Es gibt zwei Schritte der Finanzierung: die Kandidatur mit 4,6 Millionen Franken und die Durchführung mit 675 Millionen Franken. Die Kandidatur wird durch den Bund mit 1,2 Millionen Franken unterstützt Die

675 Millionen Franken für die Durchführung basieren auf einer Berechnung, die bei den Einnahmen sehr «diskrete» Werte ansetzt; insbesondere die Fernsehrechte sind tief veranschlagt, wogegen die Ausgaben eher grosszügig kalkuliert sind. Das ausgeglichene Budget von 675 Millionen Franken sieht kein Defizit vor - dies an die Adresse der Skeptiker! Die Defizitgarantie basiert auf einer Dreiteilung; das wurde Ihnen bereits gesagt Realistisch ist eine Grössenordnung von

90 bis 100 Millionen Franken. Die hauptsächlichsten Gründe für dieses «worst case»-Szenario wären z. B. Schneemangel, es könnten aber auch politische Schwierigkeiten auftreten, die zu Boykottmassnahmen führen würden. In acht Jahren kann politisch viel geschehen; denken wir nur an Sarajewo. Unsere Kommission hat am 19. November 1994 die vorliegende Botschaft geprüft. Grundsätzlich begrüsst und unterstützt die Mehrheit der Kommission die Kandidatur unter dem Motto «Spiele der Ausgewogenheit». In diesem Sinne wurde die Botschaft des Bundesrates als erfreulich und gut qualifiziert. Die für den Not- oder Katastrophenfall geforderte Defizitgarantie empfiehlt die Mehrheit der WBK zur Annahme. Analog zur Bereitschaft des Kantons Wallis und der Gemeinden soll der Bund diese Defizitgarantie aussprechen. Die Bedingungen dafür sind auch klar formuliert. Der Kanton Wallis hätte inklusive der beteiligten Gemeinden eine Garantie in mindestens doppelter Höhe zu leisten; deshalb werden sie alles daransetzen, damit dieses Defizit nicht anfällt Die in der Botschaft erwähnten Anforderungen insbesondere aus der Sicht des Umweltschutzes und der Raumplanung müssen eingehalten werden. Eine gewisse Skepsis bestand in unserer Kommission in bezug auf die Frage, ob die punkto Umwelt- und Landschaftsschutz gegebenen Zusicherungen tatsächlich auch voll umgesetzt würden, weil mit Olympischen Spielen einseitig der Spitzensport einseitig gefördert würde. Die Mehrheit der Kommission schloss sich jedoch den Argumenten an, dass die Durchführung Olympischer Spiele eine wertvolle Möglichkeit zur Öffnung der Schweiz nach aussen bieten würde und sowohl dem Tourismus als auch der Wirtschaft neue Impulse zu vermitteln vermöchte. Man muss auch die positiven Auswirkungen des Spitzensports auf den Breitensport zur Kenntnis nehmen. Ich erinnere am Beispiel der Paralympics daran: Die Zunahme der Beteiligung an Behindertenwettkämpfen nach den Olympischen Winterspielen von Liliehammer, wo ja auch Paralympics stattgefunden haben, ist frappant Bei Behindertenwettkämpfen in unserem Land haben seither die Teilnehmerzahlen um 20 Prozent zugenommen. Das ist auch ein Hinweis. Ich erinnere an die Spitzensportler im Behindertensport, an Heinz Frei und Franz Nietlispach, die auch den Breitensport bei den Behinderten gefördert haben. Das ist analog dazu auch im Spitzensport der Nichtbehinderten der Fall. Die Kommission lehnte einen Antrag, auf den Entwurf nicht einzutreten, mit 18 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung ab. Ein Antrag, die Defizitgarantie mit konkreten Bedingungen betreffend den Umweltschutz zu verknüpfen - Umsetzung des Massnahmenplanes zur Luftreinhaltung, Schutz des Pfynwaldgebietes usw. -, wurde mit 13 zu 7 Stimmen abgelehnt. Er wird Ihnen heute als Minderheitsantrag zu Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf unterbreitet Der Ständerat hat am 28. November 1994 entschieden, den Bundesbeschluss über diese Defizitgarantie mit dem Zusatz zu ergänzen, dass die Inkraftsetzung nur in Abhängigkeit von der Annahme der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport erfolgen wird (Art 4 Beschlussentwurf). Diese für die Defizitgarantie notwendige Anpassung des Bundesgesetzes soll so vorgenommen werden, wie es der Bundesrat in der Botschaft unterbreitet Im Zweckartikel wird die grundsätzliche Unterstützung und im Detailartikel die Unterstützung mittels einer Kann-Formulierung festgeschrieben. Da dies der Systematik dieses Gesetzes entspricht, empfiehlt die WBK die Übernahme dieser Formulierung. In der Gesamtabstimmung beschloss die WBK, den Entwurf des Bundesrates mit 18 zu 1 Stimme bei 1 Enthaltung zur Annahme zu empfehlen. Geben wir mit dieser Defizitgarantie und der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport dem Wallis eine Chance, indem wir den Anträgen der Mehrheit der Kommission zustimmen. Die Chance, für eine Winterolympiade im nächsten Jahrtausend zu kandidieren, bedeutet auch eine Chance für das ganze Land, nicht nur in touristischer Hinsicht. Diese gemeinsame Aufgabe würde unserem Land guttun. Das ganze Land müsste mitarbeiten, wie das auch bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer respektive in Norwegen der Fall war. Es sind 10 000 Volontäre nötig. Haben wir den Mut, im zu Ende gehenden Jahrtausend eine gemeinsame Aufgabe für das nächste Jahrtausend anzugehen, miteinander und über alle Kantons- und Sprachgrenzen hinweg! Kapseln wir uns nicht immer mehr gegen aussen ab. Glauben wir doch an unsere Fähigkeiten. Bewerten wir doch eine Sache nicht nur negativ, sondern für einmal positiv. Zeigen wir doch Europa und der übrigen Welt das ist durch eine Olympiade möglich -, dass es die Schweiz noch gibt, que la Suisse existe. Hildbrand Franz-Joseph (C, VS): Ich ziehe meinen Antrag auf Streichung von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf zurück und empfehle Ihnen, bei Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b der Mehrheit und der bundesrätlichen Fassung zu folgen. Zum Eintreten: Die CVP-Fraktion stellt sich mit aller Klarheit hinter dieses Projekt und die damit verbundene Defizitgarantie des Bundes in der Höhe von 30 Millionen Franken. Die Schweiz habe in der jüngsten Vergangenheit, spätestens seit der Uno-Volksabstimmung Mitte der achtziger Jahre, weltweit ihren Ruf der Engstirnigkeit und der Abschottung gegenüber der Welt zementiert, wirft man uns, vor allem hierzulande, immer wieder vor. Jetzt, wo wir möglicherweise die Gelegenheit erhalten, der Welt mit Olympischen Winterspielen unsere Offenheit und unsere Fähigkeit zu beweisen, im Konzert der Welt selber mitzuspielen, statt wie bisher nur zuzuhören und zu kritisieren, sind es seltsamerweise die gleichen Kreise, die uns sonst borniertes Eigenbrödlertum gegenüber der übrigen Welt vorwerfen, -- 5 of 18 -14. Dezember 1994 N 2365 Turnen und Sport. Bundesgesetz die eine solche Chance zu verhindern suchen. Die gleichen Kreise sind es ja auch, die immer wieder mit dem Vorwurf zur Hand sind, unsere Jugend ersticke im perspektivelosen Tief kleinkrämerischen Denkens. Olympische Spiele in der Schweiz sind eine moderne Aufbruchsperspektive und ein wesentlicher Impuls, unser Land für unsere Jugend wieder attraktiver zu machen. Es sind ökonomische wie ökologische Einwände, mit denen «Olympia 2002» in der Schweiz zu Fall gebracht werden soll. Es gehe angesichts der leeren Bundeskasse nicht an, zur Unterstützung der Randregion Wallis 30 Millionen Franken für die Olympiade zum Fenster hinauszuwerfen, sagen die Projektgegner. Mit Verlaub: Olympische Winterspiele sind kein regionales Klubrennen, das es zu subventionieren gilt, und weder Walliser Dörfligeist noch regionale oder kantonale Interessenbindungen stehen hier im Vordergrund. Olympische Winterspiele in der Schweiz, wo immer sie auch durchgeführt werden, sind eine gesamtschweizerische Angelegenheit. Es ist auch das ganze Land, das von einem solchen Anlass profitieren könnte. Spätestens seit den letzten Olympischen Winterspielen weiss man, was diese Winterspiele nicht nur einem kleinen Städtchen wie Lillehammer, sondern einer Nation wie Norwegen nicht nur materiell, sondern auch ideell eingebracht haben. Allein der Sektor Tourismus als einer unserer wesentlichen Wirtschaftszweige, der zunehmend rückläufige Zahlen vermelden muss, würde in fast einmaliger Weise von «Olympia 2002» profitieren. Die Olympischen Winterspiele im Wallis sind ein Instrument, unser Image als Tourismusland weltweit in einem Mass aufzubessern, wie es die Anstrengungen etwa der Schweizerischen Verkehrszentrale niemals zu tun vermöchten oder dann mit einem finanziellen Aufwand, der denjenigen des heute geforderten Bundesbeitrages von 30 Millionen Franken bei weitem übersteigt Olympische Winterspiele in der Schweiz sind eine ökonomische Innovation, die sich sehr rasch positiv auf die Bilanz auswirken wird. Was die ökologischen Einwände betrifft, möchte ich den Projektgegnern mit aller Deutlichkeit in Erinnerung rufen, dass Regierung und Bevölkerung des Kantons Wallis beileibe keine Horde verantwortungsloser Umweltzerstörer und -verschandler sind. Im Bereich von Natur, Landschaft und Umwelt hat der Kanton Wallis in den letzten Jahren riesige Anstrengungen unternommen, und speziell im Zusammenhang mit der Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis hat die Walliser Kantonsregierung kürzlich ein Sechspunktepapier unterzeichnet, das Massnahmen zugunsten der Umwelt vorsieht und auf die Forderungen der Umweltverbände eingeht Diese sechs Punkte umfassen den Verkehr und den Massnahmenplan Luftreinhaltung ebenso wie den Schutz des Pfynwaldes, das kantonale Strassennetz und den Zweitwohnungsbau. Wer dem Kanton Wallis also im Zusammenhang mit möglichen Olympischen Winterspielen unterstellt, den Anforderungen von Umweltschutz und Raumplanung nicht gerecht zu werden, kann das nur in böser Absicht und wider besseres Wissen tun. Deshalb bitte ich Sie im Namen der CVP-Fraktion, zu dieser Vorlage, zur damit geforderten Defizitgarantie von 30 Millionen Franken und damit zur Realisierung eines Impulsprogramms «Zukunft» deutlich ja zu sagen. Wagen wir «Olympia»! Scheurer Rémy (L, NE): Le groupe libéral acceptera la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports. Il acceptera de même l'arrêté fédéral concernant une garantie de 30 millions de francs en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, jeux que nous espérons voir se dérouler à Sion et en Valais, ainsi que dans le canton des Grisons. Premièrement, il existe, en effet, en plus des intérêts locaux, un intérêt national à organiser les Jeux olympiques. C'est l'occasion de présenter la Suisse sous un jour particulièrement favorable et propre à améliorer l'image que l'étranger se fait de nous. Les Valaisans y réussiront, nous pouvons faire confiance à leur art dans les relations publiques et à leur sens de l'hospitalité. Secondement, il est certain que l'organisation des Jeux olympiques est, pour le tourisme, une belle chance de développement, non seulement pour le tourisme valaisan, mais pour l'ensemble du tourisme alpin et pour l'ensemble du tourisme suisse. Convaincus qu'il appartient à la Confédération d'apporter une garantie financière aux organisateurs des jeux, nous émettons cependant une réserve à propos du texte de l'arrêté. Conditionner l'octroi de cette garantie à la satisfaction préalable des exigences légales en matière de protection de l'environnement est, dans le meilleur des cas, superflu; dans le pire des cas, c'est injurieux pour les Valaisans. Cependant, comme il importe que la garantie soit donnée rapidement, nous ne proposons pas de biffer la lettre b de l'alinéa 1er de l'article 2, et nous sommes reconnaissants à M. Hildbrand de bien vouloir retirer sa proposition. Mais nous refuserons alors d'autant plus fermement la proposition de la minorité de la commission et la proposition Hafner Ursula, qui posent de nouvelles exigences, des exigences sans relation avec les Jeux olympiques et, par conséquent, aussi inacceptables qu'incongrues. Certes, les lois doivent être appliquées, et il est évident que le bois de Finges mérite protection. C'est d'ailleurs une question maintenant réglée par le Conseil d'Etat valaisan. Mais nous refusons d'exercer le type de pression contenu dans ces propositions, comme si le canton du Valais mendiait la garantie fédérale et devait se voir imposer des exigences particulières en échange de cela A plus forte raison, nous voterons contre la proposition de minorité qui refuse l'entrée en matière, sous couleur d'écologie. Autant on peut comprendre, et même approuver, l'attention portée par ceux qui se décrètent les protecteurs de la nature envers un projet aussi vaste que l'organisation des Jeux olympiques, autant l'on doit regretter et condamner leur farouche intransigeance et leur aveuglement dogmatique. Le projet valaisan sacrifie quelques centaines de mètres carrés de forêt C'est, en proportion, à peu près ce que tondait d'un pré la largeur de la langue de l'âne de la fable! Pour cela, certains écologistes crient déjà haro sur les Valaisans, ces pelés, ces galeux, d'où viendrait tout le mal! Mesdames et Messieurs les écologistes, avant de refuser l'entrée en matière, vous êtes-vous tant soit peu assurés, puisque des Jeux olympiques d'hiver auront lieu de toute manière en 2002, ici ou ailleurs, que les projets concurrents du projet suisse, l'américain par exemple, étaient plus respectueux de l'environnement que le projet valaisan, et donc suisse? Décidément, la proposition de non-entrée en matière va trop loin. Le projet valaisan de Jeux olympiques est mesuré dans la grandeur. Ne pas entrer en matière serait témoigner de la démesure dans la petitesse. En résumé, le groupe libéral votera les propositions dans la forme déjà acceptée par le Conseil des Etats. Il s'oppose à la proposition mercantilo-levantine Miesch et il juge inadmissibles les autres propositions qui mériteraient d'être retirées, certaines mêmes avec des excuses. Jeanprêtre Francine (S, VD): Le groupe socialiste a décidé l'entrée en matière, mais il laissera la liberté de vote lors du vote sur l'ensemble de l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Personnellement, je soutiendrai le projet tel qu'accepté en commission, comme mes collègues romands pour le moins, car une solidarité régionale nous invite à partager l'enthousiasme de celles et ceux qui sont géographiquement, économiquement et socialement concernés: les Valaisans, habitants d'un canton dont nous apprécions les paysages, la beauté et la configuration des lieux propices à l'exercice des sports, voire même la mentalité légèrement frondeuse. Pourtant, c'est bien ce dernier aspect, poussé à l'extrême, qui porte en l'occurrence le plus ombrage à la candidature valaisanne. L'approche aurait peut-être été différente dans une autre partie du pays, où non seulement l'amour, mais le respect des lois auraient été intégrés dans la culture politique. Jusqu'à ce jour où, dans l'euphorie d'un projet à dimensions quasi pia-- 6 of 18 -Gymnastique et sports. Loi fédérale 2366 N 14 décembre 1994 notaires et source des meilleures intentions et des plus empressés engagements des autorités valaisannes en faveur de l'environnement, nous ne pouvons nous empêcher de penser que la plus grande des confiances n'est pas forcément à ce rendez-vous olympique. Le canton du Valais n'a-t-il pas été l'un des rares cantons à se prononcer en procédure de consultation contre le projet de taxe sur le CÛ2 de même qu'il est aussi opposé à la ratification de la Convention alpine, alors que le Comité de candidature des «jeux de l'équilibre» se prévaut du fait que notre pays est innovateur en matière d'environnement? Il y a des moments historiques où la réalité et l'actualité pèsent lourd. Toutefois, il ne saurait être question, dans ce Conseil, d'exercer une action coercitive à l'égard d'un canton, mais bien plutôt de considérer un événement qui concernera l'ensemble du pays. Comme nous aurions rejeté tout naturellement la proposition Hildbrand, qui anéantissait des garanties indispensables en faveur de l'environnement, et qui allait afin contraire des engagements pris par les Valaisans, nous soutiendrons la proposition Bundi qui, elle, souhaite encore quelques garanties supplémentaires. En effet, force est de constater que, qu'ils soient d'été ou d'hiver, les Jeux olympiques, de par leur taille et les ressources naturelles qu'ils utilisent, sont une charge pour l'environnement. La philosophie de prestige et de démesure liée aux Jeux olympiques est un obstacle à l'approche écologique de l'événement, comme le sont le modèle de développement et le concept sous-jacent aux Jeux qui fait intervenir les médias, la publicité et les sponsors. Mais si l'on réussit l'exercice de conscientisation de tous les partenaires, organisateurs, autorités et fédérations sportives, il est possible de limiter les dégâts. Dans le souci de présenter le meilleur dossier possible, sachant que la composante nature était un point sensible, le Comité de candidature a su associer dès le départ les milieux concernés et l'on peut se réjouir de cette démarche et de son aboutissement. Les remarques ont été prises en compte, ou le seront, et si l'avis des milieux de protection de l'environnement ainsi que de l'office fédéral concerné est favorable, on ne peut décemment se montrer plus royaliste que le roi. En commission, M. Debons, président du Comité de candidature a expliqué - comme l'a relevé le rapporteur de langue française - les raisons qui sous-tendent l'enthousiasme pour le projet: redonner espoir à la jeunesse avec un projet d'envergure internationale, briser la morosité économique qui se prolonge, développer le sport, partant l'esprit olympique, consolider la vocation touristique, marquer fortement l'esprit d'ouverture de notre pays. De notre point de vue, il faudra bien plus encore et bien autre chose dans notre pays pour redonner espoir à la jeunesse, faire redémarrer de façon crédible et durable notre économie, redynamiser et redorer l'image du tourisme helvétique et de l'accueil en Suisse que cet événement sportif qui ne serait qu'illusoire si l'on focalisait sur lui tous nos espoirs. L'organisation des Jeux olympiques ne peut être qu'une composante de la prise de conscience que l'on a besoin de retrouver. L'esprit d'entreprendre, d'oser et, en l'occurrence, de relever le défi de Jeux olympiques respectueux de l'environnement sont aussi importants que l'obtention de médailles. C'est dans cet esprit que je vous engage à soutenir, au nom d'une partie du groupe socialiste, la candidature et à octroyer la couverture des déficits aux conditions fixées par l'arrêté fédéral complété, s'il se peut, par la proposition de minorité Bundi et la proposition Hafner Ursula Bundi Martin (S, GR): Die Kandidatur des Wallis für die Olympischen Winterspiele 2002 weist ihre positiven und negativen Seiten auf. Zum Positiven gehört das Bemühen der Organisatoren, neben der ökonomischen Betrachtungsweise auch die Randbedingungen des Umweltschutzes einzubeziehen, das heisst, Ökonomie und Ökologie einigermassen in Übereinstimmung zu bringen. Die Befürworter sprechen von Ausgewogenheit Als positiv zu werten ist zwar ein eventueller Gewinn an Bekanntheit des touristischen Standorts Wallis und ebenso der Schweiz. Ob die Erwartungen mit 20 Prozent höheren Tourismuszahlen in der Folge der Veranstaltungen nicht zu hoch gegriffen sind, bleibe dahingestellt Positiv ist ferner die Absicht der Organisatoren, die Spiele weitgehend auf bestehenden Anlagen zu bestreiten. Auch von Vorteil ist, dass sich die Bevölkerung des Kantons Wallis mit 61 Prozent zugunsten dieser Spiele ausgesprochen hat - dies im Gegensatz zur Bevölkerung des Kantons Graubünden, die vor einigen Jahren ein umgekehrtes Resultat geliefert hat Demgegenüber stehen aber auch Bedenken und negative Seiten: Einmal betreffen diese die recht unterschiedliche Auffassung vom Umweltschutz im Wallis und in grossen Teilen der übrigen Schweiz in der Vergangenheit Einige Fälle, wo sich amtliche Stellen quer gegen vernünftige Forderungen von Umweltschutzkreisen stellten, erregten landesweites Aufsehen. Auch wiederholte Versuche, bundesgesetzliche Vorschriften nicht zu befolgen, rückten den Kanton Wallis bezüglich Umweltschutz in ein nicht eben günstiges Licht. Nun soll alles viel besser sein. Auf einmal soll volles Vertrauen herrschen, soll ein grosser Sinneswandel stattgefunden haben. Es braucht auch in Zukunft viel Überzeugungsarbeit, um zu beweisen, dass im Wallis tatsächlich eine Umkehr im Denken stattgefunden hat und dass die nun von den Organisatoren gemachten Versprechen und vom Bund verlangten Auflagen wirklich auch eingehalten werden. Manche Angaben in der Botschaft sind eher vage gehalten, so vor allem die Ausführungen zum Umweltschutz und zur Raumplanung. Über die Auswirkungen des Verkehrs, insbesondere des Luftverkehrs, ist nicht viel zu vernehmen. Einen empfindlichen Punkt orten wir insbesondere bei den geplanten Eingriffen in geschützte Gebiete; sogar Eingriffe in Gebiete von nationaler Bedeutung sind geplant Auf diese Punkte kommen wir bei der Begründung des Minderheitsantrages zurück. Nicht sehr überzeugend sind ferner die Aussagen in der Botschaft, wonach diese Olympischen Spiele dem Bundesrat und den verantwortlichen Behörden eine ausgezeichnete Gelegenheit für internationale Kontakte geben würden. Solche Kontakte sind aber in der Tat eher nur oberflächlicher Natur, und die kulturellen Gewinne, die man sich auch von den Spielen verspricht, haben wohl mehr mit Berieselung durch den internationalen Nivellierungsstandard als mit einer vertieften Auseinandersetzung zu tun. Es haben intensive Verhandlungen zwischen den Umweltorganisationen auf der einen Seite und dem Walliser Staatsrat und anderen Amtsstellen auf der anderen Seite stattgefunden, in der Hoffnung, dass man miteinander einen Umweltvertrag abschliessen könnte. Auf der einen Seite, beim Walliser Staatsrat, ist die Bereitschaft zur Unterschrift vorhanden, aber die Umweltschutzorganisationen haben ihre Unterschrift noch nicht gegeben, weil sie auch noch wissen wollen, wie diese Vorlage aus den Beratungen in unseren Räten hervorgehen wird. In der Abwägung der positiven und negativen Aspekte gelangt die sozialdemokratische Fraktion zum Schluss, dass die positiven eher überwiegen, und sie spricht sich demnach für Eintreten aus. Diese Position nimmt sie aber in der Erwartung ein, dass dem Minderheitsantrag zu Artikel 2 des Beschlussentwurfes zugestimmt wird. Je nachdem, wird sich die Fraktion ihre Haltung in der Gesamtabstimmung vorbehalten. Bischof Hardi (D, ZH): Die Olympischen Winterspiele des Jahres 2002 werden stattfinden - wenn nicht in unserem Land, so andernorts. Unser Land hat nun die einmalige Gelegenheit, der Welt zu zeigen, dass wir in der Lage sind, Olympische Spiele durchzuführen. Mit der Bereitschaft zur Übernahme dieser Spiele signalisieren wir, dass unser Land nicht immer und überall abseits stehen will. Derartige Spiele wären auch ein Werbeträger für unser Land und unseren Tourismus, und dies nicht nur für das Wallis und St Moritz. Die SD/Lega-Fraktion hat sich davon überzeugt, dass die Walliser Spiele, ähnlich wie in Lillehammer, ohne grosse Eingriffe -- 7 of 18 -14. Dezember 1994 N 2367 Turnen und Sport. Bundesgesetz in die Natur über die Bühne gehen würden. Die Organisatoren arbeiten mit den Umweltverbänden zusammen. Wo immer möglich würde auf vorhandene Infrastrukturen zurückgegriffen. Die Opposition der Grünen ist vor dem Hintergrund dieser Tatsache völlig unverständlich. Wir müssen dem Internationalen Olympischen Comité (IOC) im Gegenteil aufzeigen, dass unser Land bei der Planung solcher Spiele auf umweltpolitische Bedenken Rücksicht nimmt. Es ist sehr entscheidend, dass diese Abstimmung im Parlament deutlich ausfällt. Dies ist ein Signal für die Initianten, aber auch für das IOC. Übrigens hat sich die Walliser Bevölkerung anlässlich einer Volksabstimmung mit sehr deutlichem Mehr für die Übernahme dieser Spiele ausgesprochen. Es ist nach Meinung der SD/Lega-Fraktion auch davon auszugehen, dass eine Olympiade in unserem Land nicht nur positive Auswirkungen auf den Spitzensport zeitigen wird, sondern auch auf die Förderung des Breitensports. Dies ist ein wünschbarer Nebeneffekt. Wir sind davon überzeugt, dass die Finanzplanung für diese Olympiade auf seriösen Beinen steht. Es ist davon auszugehen, dass, wie schon bei Olympiaden in anderen Ländern, ein finanzieller Gewinn und kein Verlust resultiert. So sind wir auch überzeugt, dass diese Defizitgarantie letztlich vom Bund gar nicht erfüllt werden muss. Die SD/Lega-Fraktion lehnt deshalb den Nichteintretensantrag ab und stimmt den Anträgen der Mehrheit der Kommission und damit der Defizitgarantie zu. Schicken wir ein positives Signal in die Welt! Bezzola Duri (R, GR): Nachdem meine zwei Bündner Kollegen eher die Risiken in den Vordergrund gestellt haben, gehöre ich zu denjenigen, die mehr die Chancen wittern. Im Namen der FDP-Fraktion bitte ich Sie, auf dieses Geschäft einzutreten und den Nichteintretensantrag abzulehnen. Der Rückweisungsantrag Miesch, der mich zu stark an eine Abgebotsrunde erinnert, soll ebenfalls abgelehnt werden. Die Durchführung der Olympischen Winterspiele in Sion wäre eine einmalige Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad des Landes zu verbessern. Ein solcher Anlass könnte dem Tourismusland Schweiz verlorene Marktanteile zurückbringen, könnte ganz allgemein dessen Marktposition stärken. Olympische Winterspiele bieten auch Gelegenheit, den Stellenwert des Sportes in unserem Land zu heben, denn Spitzensport fördert den Breitensport, und der Breitensport leistet einen Beitrag zur Volksgesundheit. In den letzten zwanzig Jahren konnte die Bevölkerung in zwei Kantonen zu einer Olympiakandidatur Stellung nehmen: 1969 im Kanton Bern, wo die Vorlage relativ knapp abgelehnt wurde, und 1980 im Kanton Graubünden, wo die Defizitgarantie massiv verworfen wurde. Im Gegensatz dazu hat der Kanton Wallis am 12. Juni dieses Jahres mit einem Jastimmenanteil von 61 Prozent der Durchführung und der Defizitgarantie zugestimmt. Auch die Walliser Bevölkerung wünscht sich harmonische Spiele, Ausgewogenheit in bezug auf Ökologie und Ökonomie, Ausgaben und Einnahmen. Der Umweltschutz spielt auch aus der Sicht des Internationalen Olympischen Comités eine zentrale Rolle für die Vergebung der Olympischen Winterspiele. Die Regierung des Kantons Wallis hat die ökologischen Folgen für die Regionen sorgfältig untersuchen lassen. Sie ist sogar bereit, auf weitere Bedingungen der Naturschutzorganisationen einzugehen und den Umweltvertrag und die Zusatzprotokolle zu unterzeichnen. Die Mitglieder der Umweltschutzverbände sind von Anfang an im «Comité de candidature» und im «Comité d'organisation» integriert worden. Der Bundesrat hat die Kandidatur mit einem Betrag von 1,2 Millionen Franken unterstützt, dies unter der Bedingung, dass die Auflagen des Umweltschutzes beachtet werden. Selbstverständlich können derartige Grossanlässe nicht ohne gewisse Umweltbelastungen durchgeführt werden. Dass man aber bei dieser Gelegenheit den Wallisern Denkzettel verteilen und zusätzliche Auflagen einbauen will, darf nicht akzeptiert werden. Warum sind die Voraussetzungen für die Durchführung von Olympischen Spielen im Wallis optimal? Ich behaupte - und das hören verschiedene Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kanton Graubünden nicht gerne-, dass keine Region in unserem Land ähnliche vorhandene Infrastrukturen zur Verfügung stellen könnte. Einmal muss das gut ausgebaute Verkehrsnetz mit Strassen, Eisenbahnlinien und Flugverbindungen erwähnt werden, dann aber auch die ausgezeichneten Sportanlagen. Es wären keine grösseren Anpassungen nötig. Mehr als 95 Prozent der Infrastrukturen sind bereits vorhanden. Einzig Neubauten für die Disziplinen auf dem Eis müssten im Tal realisiert werden. Mit dem bestehenden Angebot an Fremdenbetten könnte das Problem der Unterkünfte gelöst werden. Die Walliser Hôtellerie und Parahotellerie bieten heute ein Potential von 250 000 Gästebetten. Wer profitiert von der Durchführung eines derartigen Grossanlasses vor allem? Sicher in erster Linie das Tourismusland Schweiz und die gesamte Wirtschaft unseres Landes. Wir können der Walliser Bevölkerung dankbar sein, dass sie überhaupt bereit ist, einen derartigen Grossanlass durchzuführen. Auch die budgetierten Kosten von 675 Millionen Franken sind realistisch und vergleichsweise bescheiden. Es wird kein Defizit erwartet. Eine allfällige Defizitgarantie des Bundes in der Höhe von 30 Millionen Franken käme ja erst im Jahre 2002 oder 2003 zum Tragen. Die Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis wird nur Erfolg haben, wenn sie nicht nur materiell, sondern vor allem auch ideell unterstützt wird. Auch die Politiker, auch wir hier in diesem Saal, müssen überzeugt sein, dass ein derartiger Anlass, 54 Jahre nach St. Moritz, wieder einmal in unserem Land durchgeführt werden muss. Die Kandidatur Wallis hat in der Ausmarchung grosse Chancen. Positive Signale auch aus diesem Saal sind aber notwendig. Ich bitte Sie im Namen der FDP-Fraktion, auf dieses Geschäft einzutreten und dem Entwurf zum Bundesbeschluss über eine Defizitgarantie sowie der Änderung des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport zuzustimmen. Comby Bernard (R, VS): C'est dans un climat de difficultés économiques et de chômage que le Comité d'initiative, relayé par le Comité de candidature, a décidé de mobiliser les énergies en faveur d'un projet d'avenir qui ouvre de nouvelles perspectives, non seulement au Valais et à la Suisse romande, mais à l'ensemble de notre pays. Un tel projet d'organisation des Jeux olympiques d'hiver de 2002 est capable de susciter un fantastique élan pour toutes les régions concernées, et de contribuer ainsi à un nouvel essor économique. En effet, une manifestation sportive de cette envergure est génératrice de nouvelles idées et de nouvelles impulsions qui créent une dynamique et redonnent confiance en l'avenir. Le développement ne se passe-t-il pas d'abord dans la tête des gens? Le peuple valaisan - on l'a dit, mais je crois qu'il faut le rappeler - a voté massivement pour ce projet, à raison de quelque

62 pour cent de oui, et avec une participation qui était supérieure à 50 pour cent Compte tenu de la morosité économique ambiante, ce résultat constitue une performance. Mais cette votation favorable traduit aussi, à mon avis, la volonté de faire progresser le Valais et exprime une aspiration au changement ainsi qu'à un développement qualitatif. Le dossier de candidature - plus de 500 pages de réponses aux questions posées par le CIO - dont l'élaboration a fait appel à 200 bénévoles ainsi qu'à quelques professionnels, fait apparaître cinq dimensions importantes: sportive, culturelle, sociale, environnementale et économique. Deux mots sur ces deux dernières dimensions: environnementale et économique. Tout d'abord, la dimension environnementale. Le respect de l'environnement constitue un facteur essentiel de l'organisation des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Contrairement à ce que certains prétendent à tort, il s'agit d'un axe prioritaire de ce projet La volonté du Comité de candidature de respecter l'environnement dans le contexte de la philosophie de l'équilibre se traduit par des actes concrets, par exemple la signature d'un «contrat nature» avec les principales organisations de l'environnement faisant partie du comité-je pense ici à l'introduction d'un label vert-, et la création d'une Fondation -- 8 of 18 -Gymnastique et sports. Loi fédérale 2368 N 14 décembre 1994 pour l'environnement alpin, financée par une retenue de

1 pour cent sur les recettes des jeux. Je salue la collaboration constructive mais critique des milieux de l'environnement au sein du Comité de candidature: la Ligue suisse pour la protection de la nature, la Société pour la protection de l'environnement, l'Association transports et environnement, ainsi que les Amis de la nature. Grâce à cette collaboration active, la dimension environnementale a été sérieusement prise en compte dans ce projet d'organisation des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Ce document en est la démonstration éloquente, quoi qu'en pensent certains orateurs qui se sont déjà prononcés à cette tribune. Je vous informe que ces associations de l'environnement ont décidé de signer le «contrat nature» avec le gouvernement valaisan et avec le Comité de candidature. Quant au Conseil d'Etat, il a pris toutes les dispositions utiles concernant notamment la protection de l'airetlaprotection du bois de Finges dans le contexte de la construction de l'autoroute et de l'infrastructure ferroviaire. Je ne pense pasqu'ilfailletrops'attardersur les déclarations fracassantes du WWF et de certains représentants des milieux de l'environnement, qui procèdent d'un fondamentalisme et d'un intégrisme de mauvais aloi. A l'instar de Talleyrand, je dirai que «tout ce qui est exagéré est insignifiant». La dimension économique: nous sommes en présence d'une compétition internationale pour l'organisation de ces jeux, neuf compétiteurs entre l'Europe et l'Amérique. Indiscutablement, le fait qu'il y ait compétition souligne l'importance de l'enjeu. D'ailleurs, l'économie suisse a bien compris la signification et la portée d'un tel événement planétaire. Un exemple suffit pour le démontrer: nous avions prévu des recettes de l'ordre de 1 million de francs dans le contexte du budget du sponsoring jusqu'au 16 juin 1995 et, en réalité, nous avons encaissé à ce jour quelque 3 millions de francs à cette rubrique. Quatre points méritent brièvement une attention particulière:

1. L'effet multiplicateur ou l'effet d'entraînement des JO: à la lumière du budget des Jeux olympiques, nous pouvons dire que si l'on retient l'hypothèse d'un multiplicateur de l'ordre de 3 à 4, le chiffre d'affaires réalisé par les JO atteindrait entre 2 et 3 milliards de francs qui intéressent l'ensemble de l'économie suisse, et non pas uniquement l'économie valaisanne.

2. Les économies externes: il ne suffit pas d'agir sur les paramètres de la fiscalité, de la formation des transports et des communications pour renforcer la place économique et financière suisse, encore faut-il offrir de nouvelles économies externes par l'organisation d'événements internationaux tels que lesJO, par exemple.

3. Les apports des JO à l'économie touristique: concrètement, que pourraient apporter les JO à l'économie touristique? Je cite rapidement: une amélioration structurelle, une meilleure formation des professionnels du tourisme, une modernisation des équipements et des infrastructures - je pense ici, par exemple, au cas de Crans-Montana qui a organisé les championnats du monde de ski en 1987: à cette occasion, précisément, cette station a rénové l'ensemble de ses infrastructures touristiques -, ensuite, une rénovation du parc hôtelier et, enfin, un coup de fouet à de nouvelles stratégies touristiques.

4. Les apports des JO à d'autres branches économiques: je rappelle que le premier secteur économique bénéficiaire de l'organisation des JO est certes le tourisme, notamment dans les branches de l'hôtellerie, de la parahôtellerie, de la gastronomie et de la culture, mais tous les secteurs économiques, à des degrés divers, recevront une impulsion positive et pourront tirer profit d'un tel événement sportif. Dans le secteur des télécommunications -je terminerai par là-, par exemple, les JO représentent un puissant défi technologique à relever dans l'intérêt de l'ensemble de l'économie, y compris pour les PME qui constituent le tissu socio-économique fondamental d'un Etat démocratique et le plus grand pourvoyeur d'emplois pour l'avenir. Au nom du groupe radical-démocratique, je vous demande de combattre toutes les propositions de minorité et, à l'instar du Conseil fédéral et du Conseil des Etats, je vous invite chaleureusement à voter en faveur de ce projet suisse de l'organisation des Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais dans l'intérêt de la jeunesse et du sport de la Suisse. Kern Armin (A, ZH): Ich möchte nicht alles wiederholen, was die Befürworter bereits ausgesprochen haben. Ich werde mich sehr kurz fassen: Die Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele 2002 in Sitten-Wallis wird von unserer Fraktion einstimmig und ohne jeden Vorbehalt gutgeheissen. Wir sind der Meinung, dass die Spiele dem Tourismus im Wallis, aber auch in der übrigen Schweiz zusätzliche Impulse verleihen werden. Da auch der Kanton Wallis und die beteiligten Gemeinden wie der Bund je

30 Millionen Franken Defizitgarantie übernehmen, darf man sicher hoffen, dass die Defizitgarantie nicht beansprucht werden muss, wenn der Wettergott mitspielt Im übrigen finde ich es eine Zumutung, dass eine Minderheit die Defizitgarantie des Bundes von weiter gehenden Umweltschutzmassnahmen abhängig macht, als der Bund sie schon fordert Ich hoffe für die Walliser, aber auch für unsere Sportler, dass Sitten die Olympischen Winterspiele 2002 zugesprochen erhält Maeder Herbert (U, AR): Es ist schon merkwürdig, mit welcher Leichtigkeit man hier 30 Millionen Franken beschliessen will, nachdem man nun zwei Wochen lang Sparübungen durchexerziert hat, die in manchen Fällen schmerzliche Auswirkungen haben können. Die Walliser wollen ihre Olympiade und werden sie wohl bekommen, sofern das Internationale Olympische Comité nicht anders entscheidet. Im Gegensatz zu den Kantonen Graubünden und Bern, wo das Volk vor Jahren Olympiapläne schon im Anfangsstadium durchkreuzt hatte, hat der Walliser Souverän zu einer Winterolympiade ja gesagt Essollen umweltverträgliche Spiele werden, wenn man den Walliser Promotoren und der Botschaft des Bundesrates glaubt. Lillehammer gilt als Vorbild. Ich höre die Beteuerungen, ich höre die Botschaft, allein, mir fehlt der Glaube! Welch wundersame Wandlung im Walliser Umweltbewusstsein! Noch nicht lange ist's her, da wurden widerrechtlich Schneisen durch Bergwälder geschlagen, um Skipisten zu schaffen oder zu verbreitern, wurde ein WWF-Mitarbeiter spitalreif geschlagen, wurde gegen ein Bundesgerichtsurteil Rebgelände bei Salgesch mit schweren Traxen planiert; und nun ein lammfrommes Bekenntnis zum Umweltschutz, das aus dieser stolzen Gegend der Schweiz fast ein wenig devot klingt Wenn der Kanton Wallis dem Natur- und Landschaftsschutz im Zusammenhang mit Olympischen Winterspielen so grosse Bedeutung zumisst, so frage ich mich, warum er, zusammen mit anderen Alpenkantonen, so vehement gegen die Alpenkonvention gekämpft hat. Die Protokolle der Alpenkonvention, welche Frau Dreifuss auf heftiges Betreiben der Alpenkantone an der 3. Alpenkonferenz der Umweltminister in Chambéry nicht unterzeichnen wird, verlangen ja ganz genau jenen sorgsamen Umgang mit der Natur, der von den Walliser Promotoren und der bundesrätlichen Botschaft versprochen wird. Ist das nicht ein Widerspruch? Über Sinn und Nutzen sportlicher Grossanlässe gehen die Ansichten weit auseinander. Sie sind zu reinen TV-Shows geworden; der TV-Zuschauer sieht mehr und besser als der Besucher vor Ort Der Kampf um die Hundertstelsekunden wird in gewissen Sportarten immer absurder. Bald wird man die Sieger mit Tausendstelsekunden ermitteln müssen. Trotzdem, die Walliser werden ihre Olympiade bekommen, sollte nicht ihr massives Nein zum Antirassismusartikel einigen Mitgliedern des Olympischen Komitees etwas zu sauer aufgestossen sein. Diesbezügliche Fragen waren jedenfalls bei einem Besuch der olympischen Herren in Sitten gestellt worden. Auf jeden Fall wird die «Mafiader weissen Gipfel» im Jahr 2002 ihr Geschäft machen, und die «Zuhälter des ewigen Schnees» werden alle Hände voll zu tun haben, weil vom Schnee bis zum Jahr 2002 vielleicht nicht mehr genug vorhanden ist. Die bösartigen Ausdrücke stammen nicht von mir, sie stammen vom Walliser Dichter und Kulturpreisträger Maurice Chappaz. Robert Leni (G, BE): Ich möchte zuerst etwas klarstellen. Es geht hier nicht um ein Bekenntnis für oder gegen Olympische -- 9 of 18 -14. Dezember 1994 N 2369 Turnen und Sport Bundesgesetz Spiele. Es geht noch weniger um ein Bekenntnis für oder gegen Sport und schon gar nicht um ein Bekenntnis für oder gegen das Wallis. Vor allem geht es aber auch nicht um die Zukunft der Schweiz, wie man das aufgrund von manchen Voten hätte glauben können. Es geht schlicht und einfach um eine Defizitgarantie von 30 Millionen Franken und um eine kleine Gesetzesakrobatik, damit diese Defizitgarantie möglich wird. Wenn die Walliser diese Olympischen Winterspiele wollen, dann sollen sie sie haben. Sie haben bis jetzt dafür gekämpft, sie sollen weiter dafür kämpfen, niemand steht ihnen vor dem Glück; auch wir nicht, wenn wir die 30 Millionen Franken nicht sprechen. Das Wallis und die Promotoren wollen insgesamt 90 Millionen Franken von der öffentlichen Hand. Von uns wollen sie 30 Millionen Franken, und es geht nur um dieses Geld. Unseren Segen für die Olympischen Winterspiele haben sie, aber wir haben hier die Pflicht, realistisch anzuschauen, wofür wir Geld - Geld, das kaum vorhanden ist - ausgeben oder in Reserve halten wollen. Ich kämpfe nicht gegen diese Olympischen Winterspiele. Ich bin mir auch bewusst, dass es mit Argumenten nicht möglich ist, gegen einen Mythos zu kämpfen. Die Olympischen Spiele sind ein Mythos, sie sind ein besonders hartnäckiger Mythos, seit in der Antike der erste Läufer mit der brennenden Fackel durch die Lande gerannt ist. Seither gibt es keine Diskussion mehr über Olympische Spiele, in der nicht der Mythos von der völkerverbindenden Funktion des Sportes beschworen wird. Sarajewo, Olympiastadt, von allen Völkern im Stich gelassen, lässtgrüssen! Der besondere Trumpf der Olympischen Winterspiele im Wallis soll die Umweltverträglichkeit sein, es sollen ökologische oder zumindest ausgewogene Spiele sein. Mehr unter dem Druck der Umweltverbände als aus eigenem Triebe haben die Promotoren der Olympischen Winterspiele im Wallis in der Tat verschiedene Umweltbedingungen akzeptiert, und das wollen wir anerkennen. Das war ein positiver Prozess. Dasheisstnun aber noch lange nicht, dass diese Olympischen Winterspiele umweltverträglich sind. Es heisst nichts anderes, als dass die unvermeidlichen ökologischen Schäden einigermassen in Grenzen gehalten werden sollen. Es gibt keine umweltverträglichen Winterspiele. Das zeigt die Erfahrung vieler Jahre. Dafür steht nicht nur der Alptraum Albertville, sondern auch das Musterbeispiel ökologischer Spiele, nämlich Lillehammer, wo spätestens im Sommer nach den Winterspielen das hässliche Gesicht solcher Spiele zum Vorschein kam. Auch die Landschaft dort ist verschandelt und hat tiefe Wunden, die - wenn überhaupt - lange nicht wieder gutzumachen sein werden. Der Alpenraum ist eine ökologisch ganz besonders empfindliche Landschaft, und hier werden die Schäden unvermeidlicherweise noch grössersein. Die Walliser, die bei uns in der Kommission waren, haben sich verschiedene kritische Fragen anhören müssen, und es war richtig, dass sie gestellt wurden. Die Walliser haben, wie wir alle wissen, ihren Massnahmenplan zur Luftreinhaltung bis heute nicht vorgelegt, geschweige denn umgesetzt. Die Walliser haben sehr Mühe mit den Bundesgesetzen im Bereich des Umweltschutzes. Wer im Wallis Naturschutz betreibt - das hat Herr Maeder gesagt -, lebt gefährlich. Wir haben uns von den Wallisern sagen lassen, dass es nicht verboten sei, dazuzulernen. Das stimmt. Aber es sind Zweifel erlaubt, wenn in der Vernehmlassung zur CO2-Abgabe das Wallis wieder zur Minderheit der Kantone gehört, die gegen eine solche Abgabe sind; das ist neueren Datums. Die Nichtunterzeichnung der Alpenkonvention wurde erwähnt. Das war international ein Rückenschuss, der mit Weltoffenheit und -Verbundenheit wenig zu tun hat. Zweifel an einer grundsätzlichen Änderung des Umweltverständnisses sind deshalb erlaubt. Ich habe gesagt, dass es hier vor allem um Geld gehe. Herr Bezzola hat die Frage gestellt: Wer profitiert von solchen Olympischen Spielen? Wenn man keine mythologische, sondern eine realistische Buchhaltung führt, muss man ehrlich genug sein - und die Erfahrungen zeigen auch das - und zugeben, dass zwar punktuell und kurzfristig einige profitieren können, dass aber die gesamte Buchhaltung unter dem Strich negativ ausfällt, dass sie vor allem für die öffentliche Hand und für die ansässige Bevölkerung negativ ausfällt. Die Walliser möchten Olympische Spiele, die selbsttragend sind oder rentieren. Ich möchte Sie daran erinnern, dass Lillehammer das Budget um mehr als das Doppelte überschritten hat und dass die olympische Abrechnung mit 850 Millionen Franken Defizit abgeschlossen hat. Ich weiss nicht, worauf die Walliser ihren Optimismus begründen. Ich glaube aber, dass er nicht ganz ehrlich ist, sonst wäre nämlich die Forderung nach einer Defizitgarantie von insgesamt 90 Millionen Franken - wovon 30 Millionen Franken von selten des Bundes - nicht nötig, und die Walliser würden aus eigener Kraft versuchen, die Spiele, die sie so gerne bei sich haben möchten, zu erhalten. Wir sind heute in einer finanziellen Situation, wo wir das Nötige kaum mehr tun können, wo wir sparen an den Sozialwerken, an den Arbeitslosen, an der Kultur, an den Frauen, an der Entwicklungszusammenarbeit, am Naturschutz, an der Denkmalpflege.... Es ist heute wohl nicht die Zeit dafür, Dinge, die allenfalls für einige wünschbar sind, zu unterstützen. Man hörte hier grosse Töne, es sei an der Zeit, dass die Schweiz ihre Weltoffenheit und ihre Fremdenfreundlichkeit demonstriere. In der Kommission gerieten einige Vertreter aus dem Wallis richtig ins Schwärmen. Sie sagten etwa: Wir können dann unsere demokratischen Institutionen «der Welt» vorführen, und die Jugend hat dann in diesem Land endlich wieder eine Perspektive. Mit Verlaub: Das ist mehr als blauäugig, dafür gibt es schon gar keine Farbe mehr! Ich glaube, wir sollten «die Welt» nicht für so dumm halten. Das Signal, wenn jemand eine Olympiade bei sich haben will, wird von der Welt nicht missverstanden. Wer eine Olympiade will, will, dass Geld kommt, will, dass die Wirtschaft und der Tourismus angekurbelt werden. Das verstehen alle Leute auf der Welt genau gleich, das hat nichts mit Weltoffenheit zu tun. Wenn das unsere Hoffnung für die Jugend wäre, wenn das das Signal des Aufbruchs wäre, dann macht es mir schon jetzt angst um die Schweiz, wenn das Internationale Olympische Comité diese Olympiade nicht in die Schweiz vergeben sollte. Haben wir denn wirklich nichts anderes? Zum rechtlichen Aspekt möchte ich nichts mehr sagen. Die rechtliche Seite ist für uns tatsächlich etwas problematisch, weil das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport die Volksgesundheit als Grundidee hat; Olympische Winterspiele sind aber vor allem Fernseh-Massenveranstaltungen, und das Nüsschenknabbern und das Biertrinken vor dem Fernseher haben der Volksgesundheit noch nie etwas genützt. Ich möchte Ihnen im Namen der Grünen noch einmal sagen, dass wir nicht gegen diese Winterspiele antreten, wenn der Kanton Wallis sie aus eigener Kraft bekommen kann, aber dass wir in der heutigen Situation etwas dagegen haben, dass der Bund 30 Millionen Franken bereitstellt, wenn es für das Nötigste in diesem Lande nicht mehr reicht. Unsere Prioritäten in bezug auf die Finanzen sind anders, und unsere Prioritäten sind auch anders in bezug auf das, was eine echte Öffnung und echte Fremdenfreundlichkeit für unser Land bedeuten müsste, und sie sind auch anders in bezug auf die Hoffnung, die unsere Jugend in dieses Land sollte setzen können. Deshalb sind wir gegen die Defizitgarantie und die Gesetzesänderung. Rohrbasser Bernard (V, FR): Le groupe de l'Union démocratique du centre approuve la modification de la loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports et accepte l'arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais, consistant à garantir un déficit de 30 millions de francs. Les Valaisans, personnalisés, ont apporté des garanties solides sur le sérieux de l'organisation de ces jeux Toutes les dépenses, les aménagements ont fait l'objet d'études propres à assurer une organisation et un déroulement de ces jeux en toute sérénité. L'UDC refusera d'entrer en matière sur des propositions qui exigeraient, de la part des Valaisans et de la part de ceux en qui ils ont mis leur confiance, de passer comme ça, sous des four-- 10 of 18 -Gymnastique et sports. Loi fédérale 2370 N 14 décembre 1994 ches caudines, parce qu'un courant de pensée, statufié en association ou en parti politique, pose des conditions inacceptables. Politiquement, c'est une forme de chantage difficilement supportable. Si l'on donne dans le genre des pressions déjà exercées, lors de mise à l'enquête de certains grands projets valaisans, on n'en a pas fini de se tenir par la barbichette. Les Valaisans sont bien typés. Ils ont conscience de leur identité. Ce ne sont pas des gens à la citoyenneté gélatineuse. Leur reprocher leur caractéristique de vote, leur attitude interprétative de certaines lois, il ne manquerait plus qu'encore quelqu'un monte à la tribune et les rende collectivement responsables du tabassage de certains personnages! Je soupçonne quand même certains, dans ce Conseil, de vouloir, chers amis Valaisans, vous coller cette image à la peau. Il vaudrait mieux cultiver ce qui unit pour faire foin de tout ce qui désunit et, de temps à autre, d'interpréter les gestes de paix, non pas comme autant de déclarations de guerre. De là à contester le léger engagement de la Confédération à leur égard, c'est vouloir saper l'élan de tout un peuple, de toute une jeunesse, qui ne demande qu'à prouver que l'homme doit passer avant la doctrine. Cet engagement représente peu pour la Confédération, mais en Valais, il sera interprété comme un signe de confiance que nous, les parlementaires, leur accorderons. Les défis de ces dix prochaines années, on en parle ajournée faite dans cette salle, nous les choisirons ou ils nous seront imposés. On n'en sait rien. Celui-ci, et c'est un des rares, il est à notre portée. Ce serait une monumentale erreur que de ne pas le relever. Nous souhaitons bon vent à nos amis Valaisans, pour la dernière ligne droite qui consistera en la qualification de leur candidature. Miesch Christian (R, BL): Aufgrund der Voten und nach einem Gespräch mit Frau Bundesrätin Dreifuss komme ich zu folgendem Schluss: Das Wallis und das Organisationskomitee werden sich alle Mühe geben, um die Defizitgarantie nicht zu beanspruchen. Ich hoffe, auch Petrus wird mitmachen! Für diesen Fall gäbe es ja dann noch die Schönwetterentschädigung. Ich ziehe meinen Rückweisungsantrag zurück. Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Zuerst möchte ich mich kurz zu den gesagten Dingen äussern, ohne schon auf den Minderheitsantrag zu Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe B Beschlussentwurf einzugehen. Es wurde von Frau Robert gesagt, dassLillehammerein Defizit von 850 Millionen Franken habe und dass das im Wallis nicht anders sein werde. Ich muss daran erinnern, dass Lillehammer von diesen 850 Millionen Franken 350 Millionen zur Erstellung der Bauten gebraucht hat Im Wallis machen die Investitionen in die Bauten nur 80 Millionen Franken aus. Die Ausgaben wurden beim Konzept sehr grosszügig kalkuliert, und die Einnahmen zeigen sehr «diskrete» Werte auf. Deshalb hoffen wir alle, dass diese Defizitgarantie überhaupt nicht gebraucht werden muss. Ich meine, dass wir jetzt nicht so tun müssen, als ob dieses Geld schon ausgegeben sei, sondern mit dieser Defizitgarantie signalisieren wir unser Ja zur Olympiade im Wallis. Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: Nous parlons Jeux olympiques et garantie de déficit En parlant Jeux olympiques, nous parlons disciplines sportives, qui veulent qu'on soit le plus rapide possible, raison pour laquelle je n'abuserai pas de votre patience, pour celles et ceux qui en ont encore. J'aimerais juste dire à M™ Robert à titre très amical que les chiffres peuvent être sujets à interprétation, j'en conviens avec elle. On peut en avancer certains ou d'autres, il suffit de les replacer dans un certain contexte pour pouvoir les comparer. Nous n'avons pas pu le faire en commission, car nous avons comparé une somme globale par rapport à des sommes qui devraient être différenciées entre l'organisation proprement dite des Jeux olympiques et les investissements. Or, MmeGrossenbacher a fait la démonstration tout à l'heure que les investissements ne sont pas comparables puisqu'ils sont de l'ordre de 75 à 80 millions de francs contre plus de 350 millions de francs en ce qui concerne Lillehammer. Ceci pour dire que nous pourrions passer la soirée entière à nous battre sur les chiffres, je ne crois pas que ce soit le propos du débat, laissons simplement un peu plus de points d'interrogation et moins d'affirmations. Je voudrais encore vous rappeler que la commission, dans sa très large majorité, vous invite à entrer en matière et, par la suite, à voter les propositions qui vous sont faites. Dreifuss Ruth, conseillère fédérale: J'essaierai d'être très brève parce que les rapporteurs de la commission ont dit l'essentiel avec beaucoup de précision. Je n'entrerai donc pas dans l'analyse des deux propositions qui vous sont faites. Vous savez sur quoi vous êtes appelés à voter. Permettez-moi de dire en très peu de mots la façon dont le Conseil fédéral envisage la chose. Le Valais veut les Jeux olympiques. Sa population l'a démontré par le vote de juin 1994. Un comité est en place, il prépare les choses. Cette volonté, à notre avis, ne fait pas de doute. Or, le Valais tout seul je regrette d'avoir à le dire, mais ça n'a rien de discourtois - n'y arrivera sans doute pas. Il a besoin de l'appui du Conseil fédéral, de celui de l'administration fédérale ainsi que du vôtre. Alors, c'est tout simple: le Valais a besoin effectivement d'un appui du Conseil fédéral et de l'administration, que nous lui avons déjà donné au stade de la préparation de la candidature à travers le groupe de travail interdépartemental qui a étudié le projet, sa faisabilité, ainsi que la forme et le volume de l'aide fédérale. J'ai relevé dans mon dossier toute une série de lettres qui s'adressent au Comité international olympique pour dire: «Oui, le projet est faisable; il est faisable du point de vue de l'aménagement du territoire, des autorisations de séjour, du respect des prescriptions en matière de protection de l'environnement, etc.» Nous devons donner cette caution et nous devons également donner une caution financière disant en une phrase ceci: nous pensons que les Jeux olympiques peuvent être organisés sans que cela aboutisse à un déficit, et si cela devait aboutir à un déficit, la Confédération solidaire, et jusqu'au même montant que le canton et les communes concernés, accepterait d'éponger ce déficit en se fixant un plafond maximum. Voilà sur quoi nous devons voter ce soir: oui, les Valaisans veulent aller de l'avant; oui, nous sommes à leur côté pour les aider et je serai également à leur côté au moment où ils présenteront leur candidature, je l'espère en tout cas à Lausanne et je l'espère à Budapest Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal Für den Antrag der Mehrheit (Eintreten) stimmen: Votent pour la proposition de la majorité (entrer en matière): Aguet, Aregger, Aubry, Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Bezzola, Binder, Bischof, Blatter, Bodenmann, Borer Roland, Borradori, Brügger Cyrill, Bühler Simeon, Bührer Gerald, Bundi, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Caspar-Mutter, Chevallaz, Cincera, Comby, Cornaz, Couchepin, Danuser, Darbellay, David, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Feiten, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Fritschi Oscar, Früh, Giger, Gobet, Graber, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hubacher, Jaeger, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jenni Peter, Kern, Kühne, Ledergerber, Leemann, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maître, Marti Werner, Maspoli, Matthey, Maurer, Miesch, Moser, Mühlemann, Müller, Nabholz, Marbel, Nebiker, Neuenschwander, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Suter, Theubet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Wanner, Weyeneth, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen (130)

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14. Dezember 1994 N 2371 Turnen und Sport Bundesgesetz Für den Antrag der Minderheit (Nichteintreten) stimmen: Votent pour la proposition de la minorité (ne pas entrer en matière): Bär, Bugnon, Bühlmann, Diener, Dünki, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Ostermann, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Zwygart (16) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Grendelmeier, Singeisen (2) Abwesend sind - Sont absents: Allenspach, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bircher Peter, Blocher, Bonny, Borei François, Bortoluzzi, Brunner Christiane, Caccia, Cavadini Adriano, Columberg, de Dardel, Deiss, Dormann, Ducret, Friderici Charles, Giezendanner, Goll, Gonseth, Gysin, Herczog, Iten Joseph, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Leuenberger Moritz, Mamie, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Oehler, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Segmüller, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steiger Hans, Steinegger, Strahm Rudolf, Wick, Ziegler Jean, Zisyadis (51) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1) Le président: M. Miesch a retiré sa proposition de renvoi. Detailberatung - Discussion par articles A. Bundesbeschluss über eine Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele 2002 Sitten-Wallis A. Arrêté fédéral concernant une garantie en cas de déficit pour les Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais Titel und Ingress, Art. 1 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, art. 1 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Art. 2 Antrag der Kommission Abs. 1 Einleitung, Bst. a; Abs. 2 Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Abs. 1 Bst. b Mehrheit Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Minderheit (Bundi, BrüggerCyrill, Dormann, Haering Binder, Jeanprêtre, Maeder, Schmid Peter, Tschäppät Alexander) b eingehalten werden; dazu gehört namentlich, dass der Kanton Wallis in angemessener Zeit den Massnahmenplan zur Luftreinhaltung einreicht und umsetzt, das Pfynwaldgebiet unter Schutz stellt und die Landschaften von nationaler Bedeutung vor Eingriffen bewahrt. Antrag Hildbrand Abs. 1 Bst. b Streichen Antrag Hafner Ursula Abs. 1 Bst. c (neu) c. auch der Kanton Wallis sich freundeidgenössisch an die Bundesgesetze hält, insbesondere das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport anwendet und vor dem Jahr 2002 den obligatorischen Berufsschulsport realisiert. Art. 2 Proposition de la commission Al. 1 introduction, let. a; al. 2 Adhérer à la décision du Conseil des Etats Al. 1 let. b Majorité Adhérer à la décision du Conseil des Etats Minorité (Bundi, BrüggerCyrill, Dormann, Haering Binder, Jeanprêtre, Maeder, Schmid Peter, Tschäppät Alexander) b soient satisfaites et que, notamment, le canton du Valais dépose et mette en oeuvre, dans les meilleurs délais, le plan de mesures de protection de l'air, qu'décrète zone protégée la région de Pfynwald et qu'il veille à sauvegarder contre les atteintes, les paysages d'importance nationale. Proposition Hildbrand Al. 1 let. b Biffer Proposition Hafner Ursula Al. 1 let. c (nouvelle) c. Le canton du Valais adopte lui aussi une attitude confédérale à l'égard des lois fédérales. Il applique notamment la loi encourageant la gymnastique et les sports et il concrétise le sport obligatoire à l'école professionnelle avant l'année 2002. Abs. 1 Einleitung, Bst. a; Abs. 2 Al. 1 introduction, let. a; al. 2 Angenommen -Adopté Abs. 1 Bst. b -Al. 1 let. b Le président: M. Hildbrand a retiré sa proposition. Bundi Martin (S, GR), Sprecher der Minderheit: Die Kommissionsminderheit beantragt, den Beschlussentwurf um einen Satz zu ergänzen. Dieser verlangt, dass namentlich der Massnahmenplan zur Luftreinhaltung erlassen und umgesetzt werde, dass das Pfynwaldgebiet unter Schutz gestellt werde und dass Landschaften von nationaler Bedeutung vor Eingriffen bewahrt werden. Diese drei Elemente bilden eine Präzisierung und Konkretisierung einiger Anliegen, die in der allgemeinen Formulierung von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b gemäss dem Entwurf des Bundesrates gemeint sein könnten. Dort figuriert die Verpflich-tung, dass die in der Botschaft erwähnten Anforderungen, insbesondere aus der Sicht des Umweltschutzes und der Raumplanung, eingehalten werden. In dieser Formulierung besteht insofern eine Lücke, als der Verkehr und das Problem der Luftbelastung sowie der Natur- und der Landschaftsschutz nicht spezielle Erwähnung finden. Diesen Mangel möchten wir mit unserem Antrag beheben. Gegenüber unserem Antrag wurden besonders zwei Einwendungen gemacht: dass er Elemente in den Bundesbeschluss einbaue, die mit der Vorlage direkt nichts zu tun hätten; dass unsere drei Forderungen zum Aufgabenbereich des Kantons gehörten, die von diesem autonom an die Hand genommen würden. Dazu ist folgendes festzustellen: Tatsächlich hätte der Kanton Wallis schon viel früher tatkräftig und zeitgerecht die Lösung anstehender Probleme des Umweltschutzes an die Hand nehmen können. In Wahrheit hat er vieles hinausgezögert, Bemühungen von Schutzorganisationen bekämpft Die plötzliche Euphorie, nun kurz vor der Kandidatur, wird deshalb in weiten Teilen der Schweiz mit etlichem Misstrauen beobachtet Der Tatbeweis muss meines Erachtens erst noch angetreten werden. In dem Moment, da der Bund für ein allfälliges Defizit mitbürgen soll, geht das ganze Projekt auch das ganze Land etwas an. Auch hinsichtlich der Erfüllung von Bundesaufgaben, die die Umwelt betreffen, ist das Wallis im Rückstand, um nicht zu sagen: es bildet Schlusslicht der Kantone. Deshalb ist in der übrigen Schweiz der Glaube an einen speditiven, autonomen Vollzug von Bundesrecht nicht allzugross. Konkret will unser Antrag folgendes:

1. Das Wallis muss endlich den Massnahmenplan zur Luftreinhaltung einreichen und umsetzen. Tatsächlich sollte das schon längstens geschehen sein. Dieser Plan steht in sehr direktem Zusammenhang mit den Olympischen Spielen, die ei-

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Gymnastique et sports. Loi fédérale 2372 N 14 décembre 1994 nen bedeutenden Mehrverkehr mit sich bringen, der bekanntlich die Luft am meisten belastet. Nun erklärte sich der Walliser Staatsrat am 2. Dezember 1994, also einige Zeit nach der Sitzung unserer Kommission, bereit, eine Betriebsgemeinschaft «Verkehr» auf die Beine zu stellen und bis 1999 ein Verkehrskonzept in Kraft zu setzen. Damit entspricht er einem seit langem unterbreiteten Begehren der Schutzorganisationen. Parallel mit diesem Verkehrskonzept, aber früher zu erlassen und umzusetzen ist der Massnahmenplan zur Luftreinhaltung. Dem Vernehmen nach will der Walliser Staatsrat nun ein Projekt für eine Verordnung zur Verbesserung der Luftqualität realisieren.

2. Der Kanton Wallis muss das Pfynwaldgebiet unter Schutz stellen. In der Kommission wehrten sich die Walliser noch gewaltig gegen dieses Anliegen. Nun, am 2. Dezember, hat sich der Walliser Staatsrat auch verpflichtet, einen Schutzplan für das Pfynwaldgebiet auszuarbeiten, der mit Strassen- und Eisenbahnprojekten koordiniert werden soll. Man kann uns also nicht den Vorwurf machen, weil wir diesen Antrag mit diesem Element stellten, seien wir oder müssten wir erklärtermassen auch gegen den beschlossenen Strassenbau sein. Wir wollen nur, dass das Schutzgebiet Pfynwald bei diesen Neubauten und Anlagen beachtet wird. Genau dieses Pfynwaldgebiet, das den grössten Föhrenwald der Schweiz bildet und ein Naturparadies in der Rhoneebene ist, bildet auch Bestandteil der Verordnung über den Schutz der Auengebiete von nationaler Bedeutung. Es ist im Register dieser Verordnung aufgeführt.

3. Landschaften von nationaler Bedeutung sollen vor Eingriffen bewahrt bleiben - eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Die Fixierung im Bundesbeschluss soll zum Ausdruck bringen, dass dieser Punkt generell klare Beachtung finden muss und dass speziell die Landschaft von Valére und Tourbillon, wo die Eröffnungs- und Schlusszeremonien der Spiele geplant sind, geschützt bleibt Ein anderer Standort bietet sich im Stadion von Sitten an. Im Minimum aber müsste beim Standort Tourbillon eine derart landschaftsfreundliche Lösung gefunden werden, welche keine nachhaltige Beeinträchtigung der Gegend und ihrer Natur zur Folge hätte und die von den Naturschutzorganisationen mitverantwortet würde. Insgesamt geht es bei unseren drei Forderungen um solche, gegenüber denen der Staatsrat nun in allerletzter Zeit - eben am 2. Dezember 1994 - Bereitschaft und Entgegenkommen signalisiert hat. Es gibt also gar keinen Grund, sie nicht hier im Bundesbeschluss explizit auch zu nennen. Noch ein Hinweis: Der Bund hat zwischen 1987 und 1990 eine Reihe von Projekten des Wasserbaus im Wallis subventioniert, obwohl für diese die öffentliche Publikation oder die Baubewilligung nicht vorlagen. Heute geht es nicht um eine Subvention, sondern um eine Defizitgarantie. Das kommt aber fast aufs gleiche heraus. Auch in diesem Falle hat der Bund nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, klare Auflagen zu machen, damit gesetzliche Anforderungen erfüllt werden. Dazu gehört nicht zuletzt die Einhaltung der Bestimmungen des Natur- und Heimatschutzgesetzes, und dieses besagt unter anderem in Artikel 2 Buchstabe c, dass «die Gewährung von Beiträgen an Planungen, Werke und Anlagen» als Bundesaufgabe hinsichtlich Erfüllung des Natur- und Heimatschutzes zu verstehen seien. Artikel 3 Absatz 1 verpflichtet die Behörden und Amtsstellen des Bundes, «bei der Erfüllung der Bundesaufgaben dafür zu sorgen, dass das heimatliche Landschaftsund Ortsbild, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler geschont und, wo das allgemeine Interesse an ihnen überwiegt, ungeschmälert erhalten bleiben». Was wir mit unserem Antrag wollen, ist nicht mehr und nicht weniger, als durchzusetzen, dass diesen gesetzlichen Bestimmungen - im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen im Wallis-nachgelebt wird. In diesem Sinne bitte ich Sie, dem Minderheitsantrag zuzustimmen. Hafner Ursula (S, SH): Vor dem Gesetze sind alle gleich, ausser die Walliser. Was wir auch immer diesseits des Lötschbergs beschliessen, die eidgenössischen Gesetze und Verordnungen erwartet im Wallis ein Ungewisses Schicksal. Die Walliser Behörden vollziehen sie oder auch nicht - nach eigenem Gutdünken. Gut ist, was ihnen nützt, vernachlässigt wird, was sie etwas kosten würde. Das gilt vom Bundesgesetz über die Raumplanung über die Luftreinhalte-Verordnung bis zum Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport. Für dieses Gesetz gilt es ganz besonders. Darin stand bis jetzt nämlich nichts von einer Unterstützung internationaler Sportanlässe. Das wäre aber gut für die Walliser, die sich von den Olympischen Spielen eine bessere Auslastung ihrer Makro-Chalets versprechen. Deshalb soll flugs dieses Gesetz zugunsten der Walliser Tourismusbranche ergänzt werden. Anderseits verlangt das Gesetz von den Kantonen seit rund zwanzig Jahren den Aufbau der nötigen Infrastruktur, um allen Jugendlichen einen ausreichenden Schulsport anbieten zu können. Doch was schert das die Walliser? Im Kanton Wallis geniessen noch 79 Prozent der Berufsschüler keinen Sportunterricht. Keinem anderen Kanton ist der Schulsport so wenig wert, keiner lässt sich derart lumpen. Doch die Walliser Behörden haben festgestellt, dass sie der Vollzug des Gesetzes rund 15 Millionen Franken kosten würde. Diese Millionen wollten sie bis jetzt nicht lockermachen. Der Umgang mit meinem Parteipräsidenten hat mich gelehrt, dass man den Wallisern Zugeständnisse abringen muss, bevor man ihnen etwas gibt! Lassen Sie sich als Gesetzgeber nicht auf der Nase herumtanzen! Setzen Sie unseren Miteidgenossen eine Frist für den Vollzug des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport. Wenn sie die alten Paragraphen nicht respektieren und den Lehrlingen weiterhin den Schulsport vorenthalten, dann sollen sie auch nicht von neuen Paragraphen profitieren! Ich danke Ihnen für Ihre Zustimmung zu meinem Antrag. Haering Binder Barbara (S, ZH): Eigentlich unternehmen wir hier etwas sehr Merkwürdiges. Wir beschliessen eine Defizitgarantie für die Olympischen Winterspiele im Wallis. Das ist an sich noch nichts Eigenartiges, da kann man mit guten Gründen dafür und mit vielleicht noch besseren Gründen dagegen sein. Das Merkwürdige aber ist, dass wir das an Bedingungen knüpfen, dass wir es nämlich an die Bedingung knüpfen, dass der Kanton Wallis den Anforderungen der Umweltschutz- und der Raumplanungsgesetzgebung und nun auch des Bundesgesetzes über die Förderung von Turnen und Sport nachkommen sollte. Eigentlich war ich bis anhin der Meinung, dass Gesetze so oder so verbindlich sein sollten, auch ohne Defizitgarantien. Sonst wäre das ja ein guter Tip für die anderen Kantone. Aber wir leben mit dem real existierenden Kanton Wallis. Deshalb sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass dieser Kanton, was die Umweltschutzgesetzgebung, was die Raumplanung, was das Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport anbelangt, eben nicht zu den Musterknaben der Nation gehört. Die Olympischen Winterspiele werden dem Kanton Wallis eine zusätzliche Umweltbelastung bescheren. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass diese Belastungen minimiert sind. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass der Kanton Wallis seine Versprechen, die er nun bei der Vorbereitung dieses Dossiers in bezug auf Umweltschutz und Raumplanung abgegeben hat, auch konkret wahrmacht und einlöst Bereits der Entwurf des Bundesrates will dies. Der Antrag der Minderheit Bundi und der Antrag Hafner Ursula präzisieren unserer Meinung nach richtigerweise die allgemeine Formulierung, die der Bundesrat in diesem Beschlussentwurf gewählt hat. Die meisten Umweltverbände - nicht alle, aber die meisten haben bei der Vorbereitung des Olympiadossiers mitgearbeitet Aber sie sind je länger, je mehr frustriert. Es ist damit zu rechnen, dass einer nach dem anderen abspringen wird. Die Unterstützung seitens der Umweltverbände bröckelt ab. Ich denke deshalb: Es ist durchaus im Interesse der Realisierung dieses Olympiaprojekts, wenn wir hier ein Zeichen setzen. Ich bitte Sie deshalb, sowohl dem Antrag der Minderheit Bundi wie auch jenem von Frau Hafner Ursula zuzustimmen.

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14. Dezember 1994 N 2373 Turnen und Sport Bundesgesetz Schmidhalter Paul (C, VS): Ich spreche zum Antrag der Minderheit Bundi und zum Antrag Hafner Ursula. Die Gewährung einer Defizitgarantie hat der Bundesrat mit zwei Bedingungen verknüpft, die wir annehmen. Die zusätzlich geforderten Bedingungen erwecken bei mir den Eindruck, dass man sich wieder einmal, entgegen unserer verbrieften Autonomie, in die inneren Angelegenheiten von «République et Canton du Valais» einmischen möchte und uns vorwirft, dass wir die Gesetze nicht beachten und nicht einhalten. Frau Haering Binder, wir sind nicht die Musterknaben der Nation, aber die grünen Zürcher sind es auch nicht.

1. Massnahmenplan zur Luftreinhaltung einreichen und umsetzen: Ich bin auch hier sicher, dass wir nicht der letzte Kanton sind. Dies muss deshalb nicht in einem Gesetz nur für den Kanton Wallis verankert werden, sonst müssten wir hier auch andere Kantone nennen. Auf jeden Fall ist mir unsere Luft noch lieber.

2. Den Pfynwald unter Schutz stellen, Herr Bundi: Er ist längstens unter Schutz gestellt Sogar für die Autobahn hat man eine annehmbare Lösung gefunden: Die bestehende dreispurige Kantonsstrasse wird zur Autobahn ausgebaut, und Sie können momentan sogar die Absteckung dieser Strasse im Gelände ansehen und in nächster Zeit gegen diese Autobahn einsprechen. Auf jeden Fall geht hier alles nach Gesetz und Verordnung. Frau Bundesrätin Dreifuss und Herr Roch: Ich könnte hier anführen, dass sich der Bundesrat nun endlich einmal bereit erklären sollte, meine beiden Postulate (94.3436/94.3437), welche die Nationalstrasse zwischen Raron und Visp betreffen, entgegenzunehmen, dann könnte man z. B. auf diesen Teilstrecken genau auf die Olympiade hin eine umweltfreundlichere und eine etappierbare Lösung realisieren. Aber hier macht der Bundesrat auch nicht vorwärts.

3. Landschaften von nationaler Bedeutung: Wir haben in unserem Kanton mehr Quadratmeter als Landschaft von nationaler Bedeutung eingezont als die übrige Schweiz zusammen. Sollen wir noch mehr tun? Wenn Frau Hafner uns vorwirft, dass wir den obligatorischen Berufsschulsport nicht eingeführt hätten, dann muss ich darauf hinweisen, dass bei uns - laut einer Statistik - festgestellt wurde, dass über 50 Prozent unserer Jugendlichen in einem Sportverein mitmachen und nur 4 Prozent der Knaben und

5 Prozent der Mädchen keine sportliche Betätigung auf sich nehmen. Auf der anderen Seite haben wir in den Jahren 1970 bis 1987 die Zahl unserer Lehrstellen von 4000 auf 8000 erhöht, und wir müssten in diesen Jahren die vier Schulzentren ausbauen. Wir brauchten das Geld, um den Schulraum und den Ausbildungsraum zu realisieren. Auf der anderen Seite haben wir - vor allem unter Herrn Comby als Staatsrat - in den letzten Jahren weitere Schulen wie Technikum und Ingenieurschule eingeführt; auch dies sind grosse finanzielle Investitionen, die wir leisten müssten. Wenn wir nach dem Gesetz den Berufsschulsport einführen wollen, brauchen wir 12 Turnhallen. Wir haben aber nicht einmal genügend Turnhallen für unsere Volksschulen. Diese

12 Turnhallen kosten 25 Millionen Franken und nicht 15 Millionen Franken, Frau Hafner. Ich möchte die Bundesrätin anfragen, ob sie in der heutigen Situation bereit wäre, uns für diese

12 Turnhallen auch die Bundessubventionen zuzusichern. Ich glaube, auch hier hätte der Bund voraussichtlich andere Prioritäten. Obwohl wir den obligatorischen Schulsport in den Berufsschulen noch nicht eingeführt haben, verfügen wir über genügend Beweise, dass unser Kanton auch auf sportlicher Ebene gute Vorzeigeleistungen erbracht hat. Ich nenne als einziges Beispiel Pirmin Zurbriggen. Liebe vereinigte «Ässerschwizer-Ökologen», wir sind stolz auf unsere Republik, und wir werden dieses Land am Rotten selber pflegen und schützen, mit oder ohne Olympiade, und vor allem werden wir nicht die gleichen Fehler begehen, wie Sie sie im Mittelland begangen haben. Wer in der Politik keine Gegner hat, hat auch keinen Charakter; wir haben scheinbar Gegner. Wir sind nicht besser aber auch nicht schlechter als unsere «confédérés». Bezzola Duri (R, GR): Ich bitte Sie, den Minderheitsantrag Bundi abzulehnen. Zum einen sind in der Botschaft des Bundesrates präzise Ausführungen zum Natur- und Heimatschutz gemacht worden, und zum anderen wird in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf auf diese Anforderungen des Umweltschutzes und der Raumplanung hingewiesen. Auch Herr Wallimann vom Buwal hat bestätigt, dass in dieser Bestimmung der Bereich Umweltschutz und Raumplanung umfassend zu verstehen sei, d. h., die Walderhaltung, der Natur- und Heimatschutz, der Gewässerschutz, die Luftreinhalte-Verordnung usw. sind Teile davon. Die Anliegen des Umweltschutzes sind bereits in der frühen Planungsphase berücksichtigt worden. Ich sage Ihnen noch einmal: Das Internationale Olympische Comité vergibt keine Winter- und Sommerspiele mehr, die den Umweltschutz nicht berücksichtigen. Ich finde es auch deplaziert, wenn man bei dieser Gelegenheit aus irgendwelchen Gründen den Wallisern einen Denkzettel verpassen und zusätzliche Auflagen machen will. Ich bin der Meinung, dass der Minderheitsantrag Bundi nicht nötig ist. Er ist überflüssig, und ich bitte Sie, ihn abzulehnen. Zum Antrag Hafner Ursula: Persönlich setze ich mich auch als Lehrmeister voll und ganz für den obligatorischen Berufsschulsport ein. Wenn sich die Walliser nicht an Bundesgesetze halten, dann ist nicht hier der Ort, um das zu korrigieren, sondern dazu gibt es andere Mittel. Andere Massnahmen müssen gesucht werden, um eventuellen Unkorrektheiten Einhalt zu gebieten. Ich bitte Sie, den Antrag der Minderheit Bundi und den Antrag Hafner Ursula abzulehnen. Hollenstein Pia (G, SG): Die grüne Fraktion unterstützt den Antrag der Minderheit Bundi. Die in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b erwähnten Anforderungen sind unklar und bedürfen einer Präzisierung, die der Antrag der Minderheit Bundi nachliefert. Der Kanton Wallis hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er sich auch in anderen Zusammenhängen nicht an die Vorschriften von Umweltschutz- und Raumplanungsgesetz hält. So ist der vom Bund seit Jahren verlangte Massnahmenplan zur Luftreinhaltung vom Kanton Wallis bis heute nicht eingereicht worden. Wer in diesem Saal glaubt denn ernsthaft, dass ein Kanton, der nicht einmal einen Massnahmenplan zur Luftreinhaltung schafft, sich bei einem Monsterprojekt wie jenem einer Olympiade an Umweltvorschriften halten wird? Oder denken wir an die in den letzten Jahren im Wallis gemachten Flussverbauungen im Gebiete des Pfynwalds, welches im Inventar der Landschaften von nationaler Bedeutung ist. Herr Schmidhalter, Sie können lange sagen, der Pfynwald sei längst unter Schutz. Tragisch ist, wie das Wallis mit geschützen Landschaften umgeht Erwähnenswert ist diesbezüglich auch die jüngste Umweltsünde im Kanton Wallis. In den letzten Tagen, Herr Schmidhalter, haben Baumaschinen in Sitten mehrere Wiesen und Obstgärten mit hochstämmigen Bäumen zerstört - dies alles ohne Baubewilligung. Ja, die Pläne für den geplanten Golfplatz wurden bisher noch nicht öffentlich aufgelegt. Hier stütze ich mich auf eine Pressemeldung von heute. Der inzwischen zurückgezogene Antrag Hildbrand offenbart die wahre Umweltschutzpolitik einflussreicher Kreise im Wallis. Vielleicht wäre jener Antrag die ehrlichste Variante gewesen. Wir Grünen wollen aber noch retten, was es zu retten gibt, und werden dem Antrag der Minderheit Bundi zustimmen. Dieser will den Kanton Wallis verpflichten, das Pfynwaldgebiet unter Schutz zu stellen. Das Schutzdekret für das Pfynwaldgebiet liegt nämlich verwaltungsintern seit Jahren beim Kanton. Die Beschlussfassung, Herr Schmidhalter, ist aber von den Kantonsverantwortlichen bis heute verschleppt worden und noch immer ausstehend. Auch der dritte Punkt des Minderheitsantrages, der verlangt, dass die Landschaften von nationaler Bedeutung vor Eingriffen geschützt sind, ist bedeutungsvoll. Ist dies nicht im Gesetz verankert, so ist eine entsprechende Berücksichtigung bei der Planung nicht gesichert.

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Gymnastique et sports. Loi fédérale 2374 N 14 décembre 1994 Nun möchte ich noch auf eine weitere «Walliser Spezialität» aufmerksam machen: Auf der ganzen Welt einmalig ist die Definition, wie sie die Walliser Verantwortlichen vom öffentlichen Verkehr machen. Im Kandidaturdossier werden Privatautos mit fünf Insassen kurzerhand in öffentliche Verkehrsmittel umdefiniert. Der Antrag der Minderheit Bundi ist wichtig, weil er konkrete Massnahmen im Umweltschutz und in der Raumplanung fordert. Mit Bekenntnisprosa ist der Kanton Wallis mehr als genügend abgedeckt, siehe das Walliser Leitbild zum Umweltschutz. Es braucht unbedingt konkrete Forderungen. Ich bitte Sie deshalb, der Minderheit Bundi zuzustimmen. Le président: Le groupe de l'Union démocratique du Centre communique qu'il soutiendra la proposition de la majorité de la commission. Grossenbacher Ruth (C, SO), Berichterstatterin: Zuerst zum Antrag Hafner Ursula, der in der Kommission nicht vorgelegen ist. Persönlich habe ich Sympathien für den Wunsch, dass man den obligatorischen Berufsschulsport in allen Kantonen unseres Landes realisiert und dass er nicht dem «Sparbeil» zum Opfer fällt. Aber ich finde, dass es nicht der richtige Weg ist, die Forderungen hieranzubringen. Es besteht kein Kausalzusammenhang mit diesem Olympiageschäft Ich gehe vom Prinzip aus, dass keine «Sündenlisten des Kantons» mit diesem Geschäft, das schlussendlich im Jahre 2002 realisiert werden soll, verbunden werden. Vielmehr sollten wir dem Kanton Wallis die Chance geben, durch diese Olympiade sehr motiviert zu werden, sich für den obligatorischen Berufsschulsport und für die Umwelt einzusetzen. Deshalb meine ich, dass wir den Antrag Hafner Ursula ablehnen sollten. In der Kommission wurde der ursprüngliche Antrag Bundi, der jetzt zum Antrag der Minderheit geworden ist, mit 13 zu 7 Stimmen abgelehnt. Zum einen wurde er abgelehnt, weil in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf die Anforderungen des Umweltschutzes und der Raumplanung bereits erwähnt sind, und zum zweiten, weil wir meinen, dass es nicht angeht, dass wir die Defizitgarantie mit erzieherischen Massnahmen verknüpfen. Das ist unseres föderalistischen Landes nicht würdig. Die Defizitgarantie des Bundes darf nicht dazu benützt werden, einem einzelnen Kanton einen Denkzettel zu verpassen. Das ist schlechter politischer Stil. Geben wir vielmehr dem Kanton Wallis mit dieser Defizitgarantie die Chance, Massnahmen zugunsten des Umweltschutzes vorzunehmen. Der Beweis, dass der Kanton lernfähig ist, ist bereits erbracht worden, indem vier Umweltschutzverbände an der Projektbearbeitung beteiligt waren. Ein weiterer Beweis ist, dass die Regierung, wie uns Herr Hildbrand geschildert hat, kürzlich ein sechs Punkte umfassendes Papier, das auf die Forderungen der Umweltverbände eingeht, unterschrieben hat. Wir haben auch - das noch zu Herrn Bundi - eine Studie über den Standort Valére und Tourbillon, wonach dieser Standort möglich ist Dazu haben sich auch die Umweltverbände positiv geäussert Vertrauen schenken bringt langfristig mehr als von oben her mit dem Machtmittel des Geldes erzwungene, aufdiktierte Massnahmen. Die Mehrheit der Kommission bittet Sie deshalb, dem Entwurf des Bundesrates zuzustimmen, d. h., den Antrag der Minderheit Bundi auf Ergänzung von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b Beschlussentwurf abzulehnen. Chevallaz Olivier (R, VD), rapporteur: Les religions sont faites, les conversions j'imagine aussi, pour autant qu'elles aient encore été réalisables. Monsieur Bundi, je me permets juste de rappeler que votre proposition de minorité a été battue par 13 voix contre 7. La majorité de la commission vous invite donc à refuser la proposition de la minorité. Vous avez fait allusion, Monsieur Bundi, aux différents points de précision que vous demandiez, et vous avez fait allusion à une réponse qui a été apportée par le «Staatsrat» du canton du Valais, en date du 2 décembre 1994. Je pense que nous avons le même document et qu'il s'agit bien de la séance du

30 novembre 1994, à laquelle toutes précisions utiles sont apportées, et qu'en définitive ces précisions répondent parfaitement à ce que l'on nous avait dit lors de la séance de la commission, à savoir que le Conseil d'Etat du canton du Valais allait siéger et prendre un certain nombre de dispositions allant parfaitement dans le sens de l'intervention. Nous avons cru ces déclarations de l'époque; elles se traduisent aujourd'hui dans les faits, c'est tant mieux. En ce qui concerne la proposition Hafner Ursula, nous avons, au sein de la commission, discuté de propositions similaires, qui toutes avaient pour but ou idée de fixer d'autres conditions à l'obtention de la garantie, en profitant en quelque sorte du voeu clairement manifesté par les Valaisans, puis repris par beaucoup d'autres, de poser leur candidature pour l'organisation des Jeux olympiques. Il est peut-être intéressant de savoir, en ce qui concerne l'aide financière de la Confédération, que le projet du Conseil fédéral relatif au 3e programme d'assainissement des finances fédérales - sauf erreur ou omission de ma part - prévoit la suppression de subventions dans la construction d'écoles professionnelles. Il serait intéressant de savoir dans quelle mesure cela ne risque pas d'avoir un effet sur la proposition Hafner Ursula De manière quasi systématique, au niveau de la commission, nous avons, à une large majorité, conclu que ces différentes contraintes n'avaient rien ou si peu à voir avec l'objet que nous discutons aujourd'hui. A mon humble avis, nous ne sommes pas ici pour stigmatiser l'attitude de tel ou tel canton, chacun ayant suffisamment à balayer devant sa porte. Nous sommes ici pour encourager ou non un grand projet, mobilisateur à bien des égards. Au surplus, je ne crois pas, Madame Hafner, que votre proposition règle ce problème, pour autant que véritable problème il y ait, et que notre éventuel «diktat» pour l'application d'une attitude confédérale par le canton du Valais soit approprié dans le présent contexte. Si, à ces brèves réflexions, on ajoute lefait que les priorités peuvent momentanément être différentes d'un canton à l'autre, celui-ci devant le plus souvent jouer le rôle de banquier, on peut aisément imaginer qu'un canton, tel celui du Valais, fixe d'autres priorités par rapport à un autre à vocation plus citadine. Je vous invite donc à rejeter la proposition Hafner Ursula et ainsi à ne pas ajouter une lettre c (nouvelle) à l'article 2 alinéa 1er. Pour le surplus, en ce qui concerne le site de Valére et Tourbillon, qui a été l'objet de nombreuses discussions, je tiens à préciser ici qu'il existe un dossier dit de «faisabilité» - bien que ce ne soit pas un mot très apprécié en langue française -, qui conclut en disant que c'est un des sites proposés, qu 'il est parfaitement réalisable ou envisageable d'imaginer ladite cérémonie sur place, que seules seraient touchées les vignes, et que tout autre équipement serait tout ce qu'il y a de plus escamotable, c'est-à-dire démonté par la suite. Merci de bien vouloir repousser la proposition de minorité ainsi que la proposition Hafner Ursula. Bodenmann Peter (S, VS): Die SP-Fraktion hat einstimmig für Eintreten gestimmt, und der Antrag der Minderheit Bundi sowie der Antrag Hafner Ursula würden die Olympiakandidatur nur verbessern, ihre Chancen erhöhen. In anderen Regionen der Welt arbeiten Organisatoren von Olympischen Spielen mit WWF und Greenpeace zusammen und haben so viel Erfolg. Anders jetzt die Tonalität von Paul Schmidhalter, der in das alte Schema zurückgefallen ist und gesagt hat, man wolle sich eine Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten von irgendwelchen Ausserschweizern nicht bieten lassen, und schon gar nicht von «grünen Zürchern». Ich möchte zu Protokoll geben: Paul Schmidhalter und ich kommen beide aus Brig-Glis. Wir waren lange zusammen in der Exekutive. Wir sind beidefür die Olympischen Winterspiele im Wallis, und trotzdem haben die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinde dagegen gestimmt Die Meinungen sind selbst in meiner engeren Heimat geteilt und nicht nur im Grossraum Zürich.

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14. Dezember 1994 N 2375 Turnen und Sport Bundesgesetz Dreifuss Ruth, conseillère fédérale: Bien sûr, je comprends l'appui que certains parlementaires aimeraient apporter à l'application d'ordonnances dans le domaine de la protection de l'air ou dans le domaine de la promotion du sport, notamment en ce qui concerne les halles ou les équipements nécessaires pour que le programme de gymnastique ou de sport des apprentis puisse effectivement être réalisé. Mais le Conseil fédéral ne peut pas éprouver de sympathie pour l'établissement de tels liens entre l'application d'une loi et la décision à prendre dans un autre domaine. J'aimerais souligner qu'en proposant à l'article 2 alinéa 1er lettre b que «les exigences formulées en matière de protection de l'environnement et d'aménagement du territoire soient satisfaites», le Conseil fédéral entendait par là «les conditions environnementales» nécessaires à la réalisation des JO et non l'ensemble de la politique environnementale du Valais. Nous avons d'autres moyens. J'échange d'ailleurs une correspondance sur certains des points soulevés dans l'espoir que le canton du Valais réalisera effectivement les obligations qui sont les siennes, par exemple sur la base de l'ordonnance sur la protection de l'air. Namentliche Abstimmung - Vote par appel nominal Für den Antrag der Mehrheit stimmen: Votent pour la proposition de la majorité: Aubry, Baumberger, Bezzola, Binder, Bischof, Blatter, Sonny, Borer Roland, Bühler Simeon, Bürgi, Cavadini Adriano, Chevallaz, Cincera, Columberg, Comby, Cornaz, Couchepin, Darbellay, David, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fehr, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Früh, Graber, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Jenni Peter, Kern, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Loeb François, Maître, Matthey, Maurer, Mühlemann, Müller, Marbel, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Theubet, Tschopp, Tschuppert Karl, Verterli, Wittenwiler.Wyss William, Zwahlen (91) Für den Antrag der Minderheit stimmen: Votent pour la proposition de la minorité: Aguet, Bär, Bäumlin, Béguelin, Bodenmann, Bugnon, Bühlmann, Bundi, Carobbio, Danuser, Diener, Dünki, Eggenberger, Fankhauser, Fasel, von Feiten, Gross Andreas, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hollenstein, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Leemann, Leuenberger Ernst, Maeder, Marti Werner, Meier Hans, Misteli, Ostermann, Robert, Ruffy, Schmid Peter, Singeisen, Steiger Hans, Thür, Tschäppät Alexander, Vollmer, Weder Hansjürg, Zbinden, Züger, Zwygart (43) Abwesend sind - Sont absents: Allenspach, Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bircher Peter, Blocher, Borei François, Borradori, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bührer Gerold, Caccia, Camponovo, Caspar-Hutter, de Dardel, Deiss, Dormann, Ducret, Giezendanner, Giger, Gobet, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gysin, Herczog, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Leuenberger Moritz, Mamie, Maspoli, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Nabholz, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steinegger, Strahm Rudolf, Suter, Wanner, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Ziegler Jean.Zisyadis (65) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1) Abs. 1Bst.c-AI. liete Abstimmung - Vote Für den Antrag Hafner Ursula 37 Stimmen Dagegen 89 Stimmen Art. 3,4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal Für Annahme des Entwurfes stimmen -Acceptent le projet: Aguet, Aubry, Baumberger, Béguelin, Bezzola, Binder, Bischof, Blatter, Bodenmann, Bonny, Borer Roland, Bühler Simeon, Bührer Gerold, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Cavadini Adriano, Chevallaz, Cincera, Columberg, Comby, Cornaz, Couchepin, Danuser, Darbellay, David, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fasel, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Früh, Giger, Graber, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Jenni Peter, Kern, Lepori Bonetti, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maître, Matthey, Maurer, Mühlemann, Müller, Narbel, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Theubet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Verterli, Vollmer, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen (107) Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Bär, Bäumlin, Bugnon, Bundi, Diener, Dünki, Fankhauser, von Feiten, Haering Binder, Hämmerle, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Ostermann, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg, Zwygart (20) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Gross Andreas, Hafner Ursula, Leemann, Singeisen (4) Abwesend sind - Sont absents: Allenspach, Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bircher Peter, Blocher, Borei François, Borradori, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Caccia, Caspar-Hutter, de Dardel, Deiss, Dormann, Ducret, Fehr, Giezendanner, Gobet, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gysin, Herczog, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Leu Josef, Leuenberger Moritz, Mamie, Marti Werner, Maspoli, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Nabholz, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steiger Hans, Steinegger, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Wanner, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Ziegler Jean, Zisyadis (68) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1)

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Espèces migratrices appartenant à la faune sauvage 2376 N 14 décembre 1994 B. Bundesgesetz über die Förderung von Turnen und Sport B. Loi fédérale encourageant la gymnastique et les sports Titel und Ingress, Ziff. l, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, eh. l, II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal Für Annahme des Entwurfes stimmen -Acceptent le projet: Aguet, Aubry, Baumberger, Béguelin, Bezzola, Binder, Bischof, Blatter, Bodenmann, Bonny, Borer Roland, Bühler Simeon, Bührer Gerald, Bundi, Bürgi, Camponovo, Carobbio, Cavadini Adriano, Chevallaz, Cincera, Columberg, Comby, Cornaz, Couchepin, Danuser, Darbellay, David, Dettling, Dreher, Duvoisin, Eggenberger, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Feiten, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Fischer-Sursee, Frey Walter, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Früh, Giger, Graber, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Haering Binder, Hämmerle, Hari, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Jenni Peter, Kern, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maître, Marti Werner, Matthey, Maurer, Mühlemann, Müller, Marbel, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Savary, Schenk, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Steffen, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Theubet, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen, Zwygart (117) Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Bär, Bugnon, Dünki, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Robert, Schmid Peter, Thür, Weder Hansjürg (11 ) Der Stimme enthalten sich-S'abstiennent: Ostermann, Singeisen (2) Abwesend sind - Sont absents: Allenspach, Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Bäumlin, Berger, Bircher Peter, Blocher, Borei François, Borradori, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Caccia, Caspar-Hutter, de Dardel, Deiss, Diener, Dormann, Ducret, Giezendanner, Gobet, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gysin, Hafner Ursula, Herczog, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Kühne, Ledergerber, Leemann, Leuenberger Moritz, Mamie, Maspoli, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Moser, Nabholz, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Ruf, Sandoz, Scherrer Jürg, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stamm Luzi, Steiger Hans, Steinegger, Strahm Rudolf, Suter, Tschäppät Alexander, Wanner, Weyeneth, Wick, Wiederkehr, Ziegler Jean, Zisyadis (69) Präsident, stimmt nicht-Président, ne vote pas: Frey Claude (1) An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 94.050 Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten. Übereinkommen Espèces migratrices appartenant à la faune sauvage. Convention Botschaft und Beschlussentwurf vom 25. Mai 1994 (BBI III 929) Message et projet d'arrêté du 25 mai 1994 (FF III 917) Beschluss des Ständerates vom 22. September 1994 Décision du Conseil des Etats du 22 septembre 1994 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art 68 RCN Haering Binder Barbara (S, ZH) unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) den folgenden schriftlichen Bericht: In der Einleitung zu seiner Botschaft vom 25. Mai 1994 hält der Bundesrat fest, dass das Überleben zahlreicher wandernder wildlebender Tierarten heute stark gefährdet ist. Zu ihrer Erhaltung sind gemeinsame Massnahmen aller Staaten notwendig, in denen diese Tierarten vorkommen. Das zur Genehmigung unterbreitete Übereinkommen vom 23. Juni 1979, die sogenannte «Bonner Konvention» oder «CMS» (Convention of thé Conservation of Migratory Species of Wild Animais) trat am 1. November 1983 in Kraft Heute zählt es 44 Vertragsparteien, darunter die Europäische Union. Entstanden ist es unter der Schirmherrschaft des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep). Die Schweiz nahm 1979 an der Eröffnungskonferenz teil, hat das Übereinkommen der laufenden Revisionen des Natur- und Heimatschutzgesetzes und des Jagdgesetzes wegen jedoch nicht unterzeichnet Das weltweite Rahmenübereinkommen hat die Erhaltung gefährdeter wandernder Tierarten und die Bewahrung ihrer Lebensräume zum Ziel, namentlich durch Abschluss internationaler Regionalabkommen zur Erhaltung bestimmter Arten und ihrer Biotope sowie durch Schutz, Erforschung und ständige Überwachung gewisser besonders schutzwürdiger Arten. Erwägungen der Kommission Die WBK hält fest, dass dieses Übereinkommen keine direktanwendbaren materiellen Normen enthält und dass seine Zielsetzung mit derjenigen der schweizerischen Natur- und Landschaftsschutzpolitik identisch ist. Unser Land ist Durchzugsland zahlreicher wandernder Tierarten, vor allem schutzwürdiger Vogelarten. Durch ihren Beitritt zu diesem Übereinkommen verstärkt die Schweiz die Koordination der Schutzmassnahmen, welche die Erhaltung der Vogelwelt gewährleisten sollen. Sie leistet dadurch auch einen Beitrag der Solidarität gegenüber jenen Staaten, die entlang den Wanderrouten dieser Tierarten liegen und schon entsprechende Massnahmen eingeführt haben. Haering Binder Barbara (S, ZH) présente au nom de la Commission de la science, de l'éducation et de la culture (Csec) le rapport écrit suivant: Le Conseil fédéral rappelle dans son message du 25 mai 1994 que de nombreuses espèces migratrices de la faune sauvage sont actuellement très menacées et nécessitent des actions concertées de tous les Etats dans lesquels ces espèces séjournent. Etablie sous l'égide du Programme des Nations Unies pour l'environnement (PNUE), la Convention du 23 juin 1979 sur la conservation des espèces migratrices appartenant à la faune sauvage (également dite «Convention de Bonn» ou désignée par le sigle anglais «CMS», Convention of thé Conservation of -- 17 of 18 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Turnen und Sport. Bundesgesetz. Olympische Winterspiele 2002 Sitten-Wallis. Defizitgarantie Gymnastique et sports. Loi fédérale. Jeux olympiques d'hiver 2002 Sion-Valais. Garantie de déficit In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 12 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.077 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 14.12.1994 - 15:00 Date Data Seite 2360-2376 Page Pagina Ref. No 20 024 916 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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