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Entscheid

94-301-y

Verwaltungsbehörden 17.06.1994 94.301 y

17. Juni 1994Deutsch10 min

Source admin.ch

17. Juni 1994 N 1173 Motion Keller Rudolf #ST# 94.301 y Motion WBK-NR (93.413) Stipendiengesetz. Revision Motion Csec-CN (93.413) Loi sur les bourses d'études. Révision Wortlaut der Motion vom 3. Februar 1994 Der Bundesrat wird beauftragt, die Revision des Bundesgesetzes über Ausbildungsbeihilfen voranzutreiben und dem Parlament baldmöglichst eine Vorlage zuzuleiten. Texfe de la motion du 3 février 1994 Le Conseil fédéral est chargé d'avancer la révision de la loi fédérale sur les subsides de formation et de soumettre un projet au Parlement Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 18. Mai 1994 Fast gleichzeitig zur Überarbeitung des geltenden Bundesgesetzes über die Gewährung von Beiträgen an die Aufwendungen der Kantone für Stipendien (SR 416.0) hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) eine interkantonale Vereinbarung zur Stipendienharmonisierung erarbeitet. Diese Vereinbarung regelt in einzelnen Punkten Gleiches wie das Bundesgesetz (z. B. Umfang des Stipendienempfängerkreises, freie Wahl der Ausbildungen, gesamtschweizerisch einheitliche Umschreibung des stipendienrechtlichen Wohnsitzbegriffs), enthält dann aber u. a auch allgemeine Grundsätze über die Bemessung der Stipendien sowie Bestimmungen über die Zusammenarbeit unter den Kantonen und mit dem Bund. Das EDI und die EDK haben sich im Juli 1993 dahin gehend abgesprochen, dass die beiden Vorlagen in Anbetracht der gegenwärtigen Wirtschafts- und der damit bei Bund und Kantonen verbundenen Finanzlage nicht prioritär weiterbehandelt werden sollen, dass aber die Situation periodisch zu überprüfen sei. In diesem Sinne wird das EDI die Lage mit den Kantonen noch vor den Sommerferien erneut analysieren. In der EDK scheint sich eine Tendenz abzuzeichnen, wonach die interkantonale Vereinbarung nun doch zügig weiterbehandelt, d. h. den zuständigen kantonalen Behörden zur Annahme vorgelegt werden soll. In dieser Situation könnte man sich auf den Standpunkt stellen, dass es in Anbetracht der Grundzuständigkeit der Kantone für das Stipendienwesen und damit ihrer primären Verantwortung für die Stipendienharmonisierung richtig sei, wenn nun zuerst einmal der interkantonalen Lösung eine Erfolgschance eingeräumt werde. Vor einem endgültigen Entscheid möchte der Bundesrat gerne die erwähnten Gespräche milder EDK abwarten. Der vorliegende Vorstoss sollte deshalb in der Form eines Postulats angenommen werden. Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 mai 1994 Presque simultanément avec la révision de la loi fédérale sur l'allocation de subventions pour les dépenses des cantons en faveur de bourses d'études (RS 416.0), la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l'instruction publique (CDIP) a mis au point un accord intercantonal sur l'harmonisation des bourses d'études. A part l'énoncé de principes généraux concernant la mesure des bourses et la coopération entre les cantons et avec la Confédération, cet accord règle divers objets (cercle de bénéficiaires, libre choix de la formation, définition homogène du domicile légal en matière de bourses, etc.) qui se retrouvent également dans le projet de loi. De ce fait, et vu l'état des finances publiques, le DFI et la CDIP ont convenu en juillet 1993 de reclasser les deux projets en deuxième priorité, tout en suivant de près l'évolution des choses. Le DFI entend faire le point de la situation, conjointement avec les cantons, avant les vacances d'été. Au sein de la CDIP une tendance semble en effet se dessiner visant à accélérer à nouveau le traitement du dossier afin de soumettre le projet d'accord à l'approbation des autorités cantonales. Dans l'état actuel des choses, et vu que l'octroi et l'harmonisation des bourses d'études tombe principalement sous la compétence et la responsabilité des cantons, on pourrait faire valoir le point de vue selon lequel il convient de laisser à cet accord intercantonal la chance de faire la preuve de son efficacité. Avant de se prononcer définitivement, le Conseil fédéral souhaite connaître les conclusions de l'analyse de la situation mentionnée plus haut C'est pourquoi il propose d'adopter l'intervention de la commission sous laforme d'un postulat Schriftliche Erklärung des Bundesrates Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln. Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en postulat. Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat #ST# 93.3543 Motion Keller Rudolf Effektiv lebenslängliche Gefängnisstrafen Condamnation à perpétuité effective Wortlaut der Motion vom 29. November 1993 Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen dahin gehend zu ändern, dass für bestimmte Mordfälle (z. B. Triebtäter, Kindsmörder, Polizisten- resp. Strafvollzugsbeamten-Mörder, Wiederholungsmörder) eine effektiv lebenslängliche Verwahrung oder Gefängnisstrafe (ohne die Möglichkeit von Gefangenenurlaub) eingeführt werden kann. Texte de la motion du 29 novembre 1993 Le Conseil fédéral est chargé de modifier les bases légales afin de permettre l'introduction d'un internement à perpétuité effectif et d'une réclusion à vie réelle, sans aucune permission de sortir, dans certains cas d'homicides volontaires (par exemple pour les récidivistes, les assassins d'enfants, les assassins obéissant à des pulsions, les assassins d'agents de police et d'agents chargés de l'exécution des peines). Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Maspoli, Stalder, Steffen (4) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 7. März 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral du 7 mars 1994 Die lebenslängliche Zuchthausstrafe, die für Mord (Art 112 StGB) verhängt werden kann, dauert - entgegen einem weitverbreiteten Irrtum - bereits nach geltendem Recht grundsätz-- 1 of 2 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion WBK-NR (93.413) Stipendiengesetz. Revision Motion Csec-CN (93.413) Loi sur les bourses d'études. Révision In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band II Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3019 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 17.06.1994 - 08:00 Date Data Seite 1173-1173 Page Pagina Ref. No 20 024 160 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

17. Juni 1994 N 1173 Motion Keller Rudolf #ST# 94.301 y Motion WBK-NR (93.413) Stipendiengesetz. Revision Motion Csec-CN (93.413) Loi sur les bourses d'études. Révision Wortlaut der Motion vom 3. Februar 1994 Der Bundesrat wird beauftragt, die Revision des Bundesgesetzes über Ausbildungsbeihilfen voranzutreiben und dem Parlament baldmöglichst eine Vorlage zuzuleiten. Texfe de la motion du 3 février 1994 Le Conseil fédéral est chargé d'avancer la révision de la loi fédérale sur les subsides de formation et de soumettre un projet au Parlement Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 18. Mai 1994 Fast gleichzeitig zur Überarbeitung des geltenden Bundesgesetzes über die Gewährung von Beiträgen an die Aufwendungen der Kantone für Stipendien (SR 416.0) hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) eine interkantonale Vereinbarung zur Stipendienharmonisierung erarbeitet. Diese Vereinbarung regelt in einzelnen Punkten Gleiches wie das Bundesgesetz (z. B. Umfang des Stipendienempfängerkreises, freie Wahl der Ausbildungen, gesamtschweizerisch einheitliche Umschreibung des stipendienrechtlichen Wohnsitzbegriffs), enthält dann aber u. a auch allgemeine Grundsätze über die Bemessung der Stipendien sowie Bestimmungen über die Zusammenarbeit unter den Kantonen und mit dem Bund. Das EDI und die EDK haben sich im Juli 1993 dahin gehend abgesprochen, dass die beiden Vorlagen in Anbetracht der gegenwärtigen Wirtschafts- und der damit bei Bund und Kantonen verbundenen Finanzlage nicht prioritär weiterbehandelt werden sollen, dass aber die Situation periodisch zu überprüfen sei. In diesem Sinne wird das EDI die Lage mit den Kantonen noch vor den Sommerferien erneut analysieren. In der EDK scheint sich eine Tendenz abzuzeichnen, wonach die interkantonale Vereinbarung nun doch zügig weiterbehandelt, d. h. den zuständigen kantonalen Behörden zur Annahme vorgelegt werden soll. In dieser Situation könnte man sich auf den Standpunkt stellen, dass es in Anbetracht der Grundzuständigkeit der Kantone für das Stipendienwesen und damit ihrer primären Verantwortung für die Stipendienharmonisierung richtig sei, wenn nun zuerst einmal der interkantonalen Lösung eine Erfolgschance eingeräumt werde. Vor einem endgültigen Entscheid möchte der Bundesrat gerne die erwähnten Gespräche milder EDK abwarten. Der vorliegende Vorstoss sollte deshalb in der Form eines Postulats angenommen werden. Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 mai 1994 Presque simultanément avec la révision de la loi fédérale sur l'allocation de subventions pour les dépenses des cantons en faveur de bourses d'études (RS 416.0), la Conférence suisse des directeurs cantonaux de l'instruction publique (CDIP) a mis au point un accord intercantonal sur l'harmonisation des bourses d'études. A part l'énoncé de principes généraux concernant la mesure des bourses et la coopération entre les cantons et avec la Confédération, cet accord règle divers objets (cercle de bénéficiaires, libre choix de la formation, définition homogène du domicile légal en matière de bourses, etc.) qui se retrouvent également dans le projet de loi. De ce fait, et vu l'état des finances publiques, le DFI et la CDIP ont convenu en juillet 1993 de reclasser les deux projets en deuxième priorité, tout en suivant de près l'évolution des choses. Le DFI entend faire le point de la situation, conjointement avec les cantons, avant les vacances d'été. Au sein de la CDIP une tendance semble en effet se dessiner visant à accélérer à nouveau le traitement du dossier afin de soumettre le projet d'accord à l'approbation des autorités cantonales. Dans l'état actuel des choses, et vu que l'octroi et l'harmonisation des bourses d'études tombe principalement sous la compétence et la responsabilité des cantons, on pourrait faire valoir le point de vue selon lequel il convient de laisser à cet accord intercantonal la chance de faire la preuve de son efficacité. Avant de se prononcer définitivement, le Conseil fédéral souhaite connaître les conclusions de l'analyse de la situation mentionnée plus haut C'est pourquoi il propose d'adopter l'intervention de la commission sous laforme d'un postulat Schriftliche Erklärung des Bundesrates Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln. Déclaration écrite du Conseil fédéral Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en postulat. Überwiesen als Postulat - Transmis comme postulat #ST# 93.3543 Motion Keller Rudolf Effektiv lebenslängliche Gefängnisstrafen Condamnation à perpétuité effective Wortlaut der Motion vom 29. November 1993 Der Bundesrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen dahin gehend zu ändern, dass für bestimmte Mordfälle (z. B. Triebtäter, Kindsmörder, Polizisten- resp. Strafvollzugsbeamten-Mörder, Wiederholungsmörder) eine effektiv lebenslängliche Verwahrung oder Gefängnisstrafe (ohne die Möglichkeit von Gefangenenurlaub) eingeführt werden kann. Texte de la motion du 29 novembre 1993 Le Conseil fédéral est chargé de modifier les bases légales afin de permettre l'introduction d'un internement à perpétuité effectif et d'une réclusion à vie réelle, sans aucune permission de sortir, dans certains cas d'homicides volontaires (par exemple pour les récidivistes, les assassins d'enfants, les assassins obéissant à des pulsions, les assassins d'agents de police et d'agents chargés de l'exécution des peines). Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Maspoli, Stalder, Steffen (4) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 7. März 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral du 7 mars 1994 Die lebenslängliche Zuchthausstrafe, die für Mord (Art 112 StGB) verhängt werden kann, dauert - entgegen einem weitverbreiteten Irrtum - bereits nach geltendem Recht grundsätz-- 1 of 2 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion WBK-NR (93.413) Stipendiengesetz. Revision Motion Csec-CN (93.413) Loi sur les bourses d'études. Révision In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band II Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3019 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 17.06.1994 - 08:00 Date Data Seite 1173-1173 Page Pagina Ref. No 20 024 160 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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