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Entscheid

94-3213

Verwaltungsbehörden 07.10.1994 94.3213

7. Oktober 1994Deutsch10 min

Source admin.ch

Erwägungen

3.

Est-ce véridique que le Hörnet F/A-18nese prête pas à l'installation du système Maverick?

4.

Le Conseil fédéral peut-il confirmer que les F/A-18 ne pourront être livrés à l'armée qu'en 1998? Seront-ils livrés les 34 à la fois, ou, la livraison s'effectuera-t-elle de façon échelonnée? Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Borradori, Stalder, Steffen (4) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. August 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 août 1994

1.

Die noch vorhandenen rund 80 Hunter-Flugzeuge der Flugwaffe haben das Ende der technischen und taktischen Lebensdauer erreicht und werden auf Ende 1994 aus dem Betriebgenommen.

2.

In den Jahren 1982 und 1983 wurden 40 Hunter-Flugzeuge für den Einsatz von Luft-Boden-Lenkwaffen Maverick umgerüstet. Die Beschaffung der Lenkwaffen erfolgte 1984. Für die Umrüstung der Flugzeuge und die Beschaffung der Lenkwaffen wurden insgesamt rund 104 Millionen Franken aufgewendet. Die erforderlichen Kredite waren mit den Rüstungsprogrammen 1981 und 1982 bewilligt worden.

3.

Die Integration der Maverick-Lenkwaffen in die zu beschaffenden Kampfflugzeuge F/A-18 wäre technisch möglich, würde aber hohe Kosten verursachen. Dabei ist zu bedenken, dass diese Lenkwaffen den Operationellen Anforderungen nicht mehr entsprechen würden. Entscheidend ist aber, dass die 34 zu beschaffenden F/A-18 ein absolutes Minimum zur Erfüllung der wichtigsten Aufgaben der Flugwaffe (Wahrung der Lufthoheit, Luftverteidigung) sind; ihr gleichzeitiger Einsatz für den Erdkampf würde zu einer unliebsamen Zersplitterung der Kräfte führen.

4.

Die 34 Flugzeuge F/A-18 werden in den Jahren 1997 bis 1999 beschafft. In jedem dieser drei Jahre wird eine Fliegerstaffel Operationen. Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait #ST# 94.3213 Interpellation Ruf Verzicht auf Nemp-geschütztes Notnetz Réseau de communication d'urgence résistant aux Nemp. Abandon Wortlaut der Interpellation vom 9. Juni 1994 Wie aus der Presse zu erfahren war, hat der Bundesrat beschlossen, die Mitte der achtziger Jahre eingeleitete Planung zur Errichtung eines Nemp-geschützten Not- und Sicherheitsnetzes abzubrechen. Mit diesem Grundsatzentscheid verzichtet der Bundesrat auf ein Kommunikationsnetz für Notzeiten, das einerseits abhörund störsicher und andererseits auch gegen den nuklearen elektromagnetischen Impuls (Nemp) immun gewesen wäre. (Der Nemp droht im Falle einer atomaren Explosion sämtliche Fernmeldeleitungen lahmzulegen.) Ich frage den Bundesrat an:

1.

Welcher finanzielle Aufwand war insgesamt mit dieser (nun hinfälligen) Planung verbunden?

2.

Welches sind die einzelnen Gründe, welche den Bundesrat zum Verzicht auf die Weiterführung dieser Planung veranlassen?

3.

Erachtet der Bundesrat die Gefahr des Nemp nicht mehr als gegeben?

4.

Hält der Bundesrat es nicht mehrfürwünschenswert, in Notzeiten aus sicherheitspolitischen Gründen über ein PTT-unabhängiges, abhör- und störsicheres sowie Nemp-immunes Kommunikationsnetz zu verfügen? Texte de l'interpellation du 9 juin 1994 La presse a rapporté que le Conseil fédéral avait décidé de ne pas poursuivre la planification, commencée au milieu des années 80, concernant la mise en place d'un réseau de communication d'urgence et de sécurité, protégé contre les impulsions électromagnétiques nucléaires (Nemp). En prenant cette décision de principe, le Conseil fédéral renonce à un réseau de communication pour les situations d'urgence, qui serait protégé non seulement contre l'écoute et le brouillage mais encore contre les Nemp. (En cas d'explosion nucléaire, les Nemp risquent de paralyser l'ensemble des lignes de télécommunication.) Je pose les questions suivantes au Conseil fédéral:

1.

Quel a été le coût total de ce projet (aujourd'hui caduc)?

2.

Quelles sont les différentes raisons qui ont poussé le Conseil fédéral à renoncer à poursuivre la planification de ce projet?

3.

De l'avis du Conseil fédéral le risque que nous soyons confrontés aux Nemp n'existe-t-il plus?

4.

Le Conseil fédéral n'estime-t-il plus souhaitable de disposer pour les situations d'urgence d'un réseau de communication qui, pour des raisons de politique de sécurité, soit indépendant des PTT, protégé contre l'écoute et le brouillage et insensible aux Nemp? Mitunterzeichner - Cosignataires: Bischof, Borradori, Keller Rudolf, Maspoli, Stalder, Steffen (6) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 24. August 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 août 1994 Beim Projekt eines Not- und Sicherheitsnetzes für die Gesamtverteidigung ging es um die Schaffung eines besonderen, von den öffentlichen Netzen der PTT unabhängigen Kommunikationssystems, mit dem in ausserordentlichen Lagen die für die Führung des Landes überlebenswichtigen Verbindungen sichergestellt werden sollten. Das Netz sollte vor möglichen Auswirkungen des elektromagnetischen Impulses (EMP) bei konventionellen oder nuklearen Explosionen geschützt sein und damit eine katastrophensichere Vernetzung gewährleisten. Der Bundesrat hatte im Oktober 1990 dem Projekt grundsätzlich zugestimmt, seine Realisierung aber von der Finanzierung abhängig gemacht. Es hat sich in der Folge gezeigt, dass zwar alle Kantone die Notwendigkeit eines Not- und Sicherheitsnetzes bejahen, sich aber nur wenige zur vorgeschlagenen Kostenaufteilung bereit erklärten. Auch für ein reduziertes Projekt mit neuen Finanzierungsmöglichkeiten konnte kein Konsens erzielt werden. Obwohl die sachliche Notwendigkeit an sich nicht bestritten ist, sieht der Bundesrat deshalb keine Möglichkeit, das Projekt im heutigen Zeitpunkt zu realisieren. Zu den Fragen der Interpellation nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:

1.

Der Planungsaufwand für das Projekt lässt sich nicht in Franken beziffern. In Bund, Kantonen und Gemeinden lässt er sich gesamthaft auf etwa 25 000 Arbeitsstunden schätzen.

2.

Das Projekt ist - wie in der Einleitung dargelegt - an der Finanzierbarkeit bzw. am fehlenden Konsens über die Kostenaufteilung gescheitert.

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Interpellation Pini 1924 N 7 octobre 1994

3.

In seinem Bericht 90 über die Sicherheitspolitik der Schweiz hat der Bundesrat darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Massenvernichtungsmitteln weiterhin möglich ist. Die Experten beurteilen aber die Wahrscheinlichkeit eines Nuklearwaffeneinsatzes als «eher gering», die Hauptbedrohung liegt heute bei konventionellen Waffen. Die Möglichkeit eines Nemp besteht damit aber weiterhin, und die EMP-Bedrohung muss auch in Zukunft in die Schutzbautenplanung einbezogen werden.

4.

Der EMP hat eine flächendeckende Wirkung. Aus technischen und finanziellen Gründen wird es nie möglich sein, alle betroffenen Netze (Stromversorgung, Telefon-, Telefax-, TV-und Radionetze, Rechenzentren, Computersysteme sowie Führungs- und Übermittlungsanlagen) gegen EMP zu schützen. Nach dem Verzicht auf das Not- und Sicherheitsnetz geht es darum, klare Vorstellungen über die sicherheitspolitischen Prioritäten im Fall eines EMP zu gewinnen; es müssen die Systeme und Objekte definiert werden, die im Rahmen der Gesamtverteidigung des EMP-Schutzes bedürfen, weil sie für die Aufrechterhaltung der Führungs- und Verteidigungsfähigkeit unabdingbar notwendig sind. Entsprechende Arbeiten sind eingeleitet worden. Erklärung des Interpellanten: befriedigt Déclaration de l'interpellateur: satisfait #ST# 94.3191 Interpellation Pini Bundesverwaltung. Dezentralisierung Interpellanza Pini Servizi federali. Decentralizzazione Interpellation Pini Administration fédérale. Décentralisation Wortlaut der Interpellation vom 31. Mai 1994 Der Interpellant fragt den Bundesrat, ob ersieh weiterhin dafür einzusetzen gedenkt, dass sich das Projekt, einige Dienststellen des Bundes zu dezentralisieren, auch für das Tessin positiv auswirkt. Welche der in Frage kommenden Dienststellen könnten allenfalls in der von einer Wirtschafts- und Beschäftigungskrise gezeichneten Region der drei oberen Täler des Kanton Tessins ihren neuen Sitz erhalten? Testo dell'interpellanza del 31 maggio 1994 II sottoscritto interpellante chiede al Consiglio federale se intende o meno proseguire gli sforzi intesi a confermare, anche nel Ticino, il progetto di decentralizzazione di alcuni servizi federali. Quali dei servizi rilevati, eventualmente, potrebbero trovare nuova sede operativa nella «disastrata» regione economica ed occupazionale delle Tre Valli superiori del Cantone Ticino? Texte de l'interpellation du 31 mai 1994 L'interpellateur soussigné demande au Conseil fédéral s'il entend continuer à décentraliser certains services fédéraux et à en faire bénéficier aussi le Tessin. Quels sont en particulier les services qui pourraient éventuellement avoir leur nouveau siège opérationnel dans la région des trois vallées supérieures du Tessin, région que l'on peut qualifier de «sinistrée» sur les plans de l'économie et de l'emploi? Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Keine - Nessuno-Aucun Schriftliche Begründung - Motivazione scritta Développement par écrit L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 14. September 1994 Risposta scritta del Consiglio federale del 14 settembre 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral du 14 septembre 1994 Nel messaggio sui progetti di costruzione e l'acquisto di terreni e immobili per l'amministrazione federale nell'agglomerato di Berna e nell'ambito della decentralizzazione (messaggio sulle costruzioni civili 1991) è stato definito in dettaglio il progetto di decentralizzazione. Successivamente il Parlamento ha approvato i crediti d'impegno di 160,610 milioni di franchi richiesti per i progetti di decentralizzazione. In questo contesto si trattava di progetti di costruzione dell'Ufficio federale di statistica a Neuchâtel, dell'Ufficio federale delle abitazioni a Grenchen e dell'Ufficio federale dell'economia delle acque a Bienne. Fuori Berna sono inoltre ubicati l'Ufficio federale delle comunicazioni (a Bienne), parte dell'Ufficio federale dei rifugiati (a Friburgo) nonché parte dell'Amministrazione centrale del DMF (a Thun). A livello di amministrazione generale della Confederazione circa il 10 percento dei posti di lavoro (1200 ca) è quindi decentralizzato. A Manno (TI) è stato inoltre installato il «Centro svizzero di calcolo scientifico» della SPFZ, e a Bellinzona sono occupati circa 10 traduttori della sezione italiana del servizio linguistico centrale della Cancelleria federale. Con l'adozione del «Piano 2002» concernente l'insediamento dell'amministrazione generale della Confederazione nell'agglomerato di Berna, il Consiglio federale intende, in questo periodo di pianificazione, rinunciare ad un'ulteriore decentralizzazione di uffici esistenti. Per contro, esso ha in precedenza già assicurato, e confermato nella sua presa di posizione del

4.

marzo 1994 sul Rapporto delle Commissioni della gestione delle Camere federali riguardo alla «Pianificazione e gestione dei locali nell'Amministrazione federale generale», che in caso di creazione di nuovi uffici esaminerebbe anche la possibilità di loro decentralizzazioni. Nel 1985, nell'ambito del predetto progetto di decentralizzazione, tenuto conto della necessaria valutazione delle ubicazioni, il Consiglio federale ha pubblicato un bando di gara sul dislocamento di alcuni uffici federali. Oltre ad una dettagliata descrizione dei singoli uffici federali esso ha pure definito come segue le esigenze delle loro future ubicazioni nonché le esigenze in materia di qualità della sistemazione: Esigenze inerenti all'ubicazione Si prestano quali luoghi di decentramento siti con impianti centrali che debbano adempire importanti funzioni nell'ambito dei nuclei decentralizzati dell'abitato. Tali sedi devono disporre di strutture qualitativamente buone e diversificate per un valido apporto economico, sociale e culturale. Le ubicazioni degli uffici federali devono essere facilmente accessibili agli utenti tramite i mezzi di trasporto pubblici. Perciò devono essere trasmessi preferibilmente i nominativi di sedi che dispongano di un collegamento ferroviario, possibilmente con fermata di treni diretti. Owiamente si presuppone la funzionalità dei raccordi all'interno dei Comuni. La Confederazione adotterà i seguenti criteri fondamentali per la valutazione delle sedi: - collegamenti ottimali in termini di trasporto per dipendenti e visitatori degli uffici; - costruzione e sfruttamento economici degli uffici dell'amministrazione; - sistemazioni diversificate con dotazioni sociali, economiche e culturali. Inolte si terrà conto delle seguenti richieste del Parlamento al momento della valutazione: - promozione delle regioni sfavorite economicamente e demograficamente; -rafforzamento della componente latina nell'Amministrazione federale.

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Ruf Verzicht auf Nemp-geschütztes Notnetz Interpellation Ruf Réseau de communication d'urgence résistant aux Nemp. Abandon In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band III Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3213 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 07.10.1994 - 08:00 Date Data Seite 1923-1924 Page Pagina Ref. No 20 024 594 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

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