94-3553
Verwaltungsbehörden 24.03.1995 94.3553
24. März 1995Deutsch10 min
Source admin.ch
Postulat Vollmer 958 N 24 mars 1995 - die Verhandlungen im Verbund mit den europäischen Bahnen zu intensivieren für einen sukzessive höheren Einsatz von modernem, lärmarmen und auf sicherheitstechnisch hohem Stand verfügbarem Rollmaterial auf der Schiene. - Dabei ist den Haupttransitstrecken (Huckepackkorridor, später Zulaufstrecken im Rahmen des Alptransits) besondere Beachtung zu schenken, und - gleichzeitig ist die Lärmdämmung in empfindlichen Siedlungsräumen (Lärmschutzmassnahmen) entlang den Hauptrouten entschieden zu fördern, und die Anforderungen der Lärmschutzverordnung sind zu erfüllen. Texte du postulat du 29 novembre 1994 Le Conseil fédéral est invité à: - accélérer l'acquisition de nouveau matériel roulant destiné à toutes les compositions de trains circulant en Suisse, mais tout particulièrement à celles de trains de marchandises et à augmenter en conséquence les crédits alloués à cet effet; - intensifier simultanément les négociations menées avec les entreprises européennes de chemins de fer afin qu'il soit fait de plus en plus usage, sur le rail, du matériel roulant moderne, relativement silencieux et assurant un haut degré de sécurité, dont on dispose; - tenir tout particulièrement compte en l'occurrence des principaux axes de transit (couloir de ferroutage, plus tard voies d'accès servant au transit alpin); et, parallèlement, - développer résolument, dans les zones habitées les plus exposées au bruit, la protection contre ce genre de nuisance le long des lignes principales et à veiller à ce que les exigences formulées dans l'ordonnance sur la protection contre le bruit soient satisfaites. Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit Das Konzept «Bahn 2000» wie auch das Programm Alptransit gehen von verfügbaren, bestehenden Zufahrtsstrecken aus. Der Aargau als klassischer Transitkanton ist davon besonders betroffen. Die Zugsdichte - auch nachts und am Wochenende - nimmt auf diesen Hauptrouten stetig zu. Einzelne Kantone scheinen sich in der Forderung nach Maximallösungen gegenseitig übertrumpfen zu wollen (z. B. Neubaustrecke Olten-Mattstetten, Kantone Uri und Tessin) und fordern Tunnelbauten in nie gekanntem Ausmass. Es kann nicht hingenommen werden, dass in Kantonen, in welchen die bestehenden Anlagen voll für den Transit und den Fernreiseverkehr beansprucht werden, die Finanzierung letztlich für die notwendige Netzergänzung und die Sicherheitsund Lärmschutzmassnahmen fehlt, wenn andernorts unverhältnismässige Investitionen getätigt werden müssen. Mit einem vertretbaren Aufwand, der in keiner Relation zu den Neubauforderungen steht und dem ganzen Netz in der ganzen Schweiz dienlich ist, kann mit Rollmaterialersatz und gezielten Schutz- wie Sicherheitsmassnahmen hohe Effizienz erreicht werden im Interesse der betroffenen Bevölkerung und der Förderung der Schiene. Die Zielsetzung muss im Rahmen von «Bahn 2000», Alptransit und laufenden Verbesserungen am Schienennetz und beim Rollmaterial letztlich sein, ein auf den gesamten Hauptrouten modernes und umweltverträgliches Bahnsystem für die Schweiz zu erreichen. Sollten die tranchenweisen Kredite im Rahmen der ordentlichen Budgetierung und des Mittelfristplanes der SBB für die erwähnten Massnahmen und die Rollmaterialbeschaffung nicht ausreichen, so ist den eidgenössischen Räten eine Sondervorlage zu unterbreiten. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 94.3553 Postulat Vollmer Zeitungstransporte. Anwendung des neuen Artikels 10 PVG Transports des journaux. Application de l'article 10 LSP Wortlaut des Postulates vom 15. Dezember 1994 Mit dem Erlass des revidierten Artikels 10 des Postverkehrsgesetzes (PVG) erhält der Bereich der Zeitungstransporte eine neue gesetzliche Grundlage. Die politischen Entscheide in bezug auf die Presseförderung fallen jedoch effektiv erst mit der auf dem neuen PVG-Artikel basierenden Ausgestaltung der PTT-Tarife und der damit verbundenen Festlegung und Gewichtung der einzelnen Kriterien. Bei der Ausgestaltung der Zeitungs- und Zeitschriften-Transporttarife durch den Bundesrat und die PTT sollen folgende Vorgaben, welche den staatspolitischen Hintergrund und damit die Rechtfertigung für die Anwendung von Sondertarifen berücksichtigen, wegleitend sein:
Erwägungen
1.
Die Vergünstigungen sollen in erster Linie der abonnierten Tages-, Regional- und Lokalpresse zugute kommen. Damit sollen in erster Linie Zeitungen bevorzugt werden, welche die Berichterstattung über das politische Tagesgeschehen gewährleisten und damit die staatspolitisch anzustrebende politische Meinungsvielfalt und -bildung fördern.
2.
Der Förderung der kleinen und mittleren Zeitungen ist dabei eine besondere Beachtung zu schenken.
3.
Der Anteil an redaktionellem Text soll besonders gewichtet werden.
4.
Sogenannte zeitungsfremde Werbebeilagen (welche via die abonnierten Zeitungen von der Postauch in Haushalte vertragen werden, welche im übrigen keine unadressierte Werbung wünschen) sollen soweit möglich von den Tarifvergünstigungen ausgeschlossen werden.
5.
Die von den PTT seinerzeit «verschlafene» Frühzustellung (welche in der Folge von einigen Zeitungen auf rein privater Basis organisiert werden musste) darf bei fehlendem gleichwertigen PTT-Angebot in der Ausgestaltung der Tarife nicht diskriminiert werden. Für die Frühzustellung ist generell eine Lösung zu finden, welche insbesondere die kleinen Zeitungen tarifmässig nicht überproportional belastet Texte du postulat du 15 décembre 1994 La version révisée de l'article 10 de la loi sur le Service des postes (LSP) donne une nouvelle base légale à l'acheminement des journaux Toutefois, les décisions politiques concernant le soutien à la presse ne deviendront effectives qu'avec le réaménagement des tarifs postaux fondé sur le nouvel article 10 LSP et compte tenu de divers critères. Lors de la fixation des tarifs du transport des journaux et périodiques en abonnement par le Conseil fédéral et les PTT, il conviendrait de tenir compte des lignes directrices suivantes, qui reflètent les bases politiques et donc les motifs justifiant l'application de tarifs spéciaux:
1.
Les réductions de tarifs doivent profiter avant tout à la presse quotidienne régionale et locale en abonnement La préférence doit aller en premier lieu aux journaux qui relatent quotidiennement l'actualité politiqueetquifavorisentainsi le pluralismeet la formation de l'opinion en tant qu'objectif politique désirable.
2.
Il convient de soutenir en particulier les petits et moyens journaux
3.
La proportion représentée par la partie rédactionnelle doit être spécialement prise en considération.
4.
Il y a lieu d'exclure autant que possible des préférences tarifaires les encarts publicitaires (qui parviennent dans les ménages, y compris ceux qui ne souhaitent pas recevoir de publicité non adressée, par le biais des journaux en abonnement transportés par la poste).
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24.
März 1995 N 959 Interpellation Ziegler Jean
5.
La livraison matinale des journaux, négligée par la poste et organisée par certains journaux sur une base privée, ne doit pas, en l'absence d'un service qualitativement équivalent des PTT, faire l'objet d'une discrimination tarifaire. Pour ce type de livraison, il convient de trouver des solutions qui n'alourdissent pas les frais postaux des petits journaux d'une manière disproportionnée. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Béguelin, Bodenmann, Brügger Cyrill, Carobbio, Danuser, Gross Andréas, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hubacher, Jori, Leemann, Leuenberger Ernst, Ruffy, Zbinden (17) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 15. Februar 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 15 février 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 94.3478 Postulat U re k-N R Kernkraftwerk Creys-Malville Superphénix. Fragwürdige Wiederinbetriebnahme. Risikobeurteilung Postulat Ceate-CN Centrale de Creys-Malville Superphénix. Redémarrage contesté. Appréciation du danger Wortlaut des Postulates vom 31. Oktober 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, vorzugsweise in der Deutschschweiz eine kontradiktorische Konferenz zu veranlassen, an der die Wissenschafter und Betreiber des Reaktors Superphénix mit unabhängigen Wissenschaftern, darunter vor allem Vertretern der Wissenschaftsgemeinschaft des Gern, konfrontiert werden. Texte du postulat du 31 octobre 1994 Le Conseil fédéral est invité à mettre sur pied une conférence contradictoire en Suisse allemande de préférence, où les scientifiques et promoteurs de Superphénix seraient confrontés à des scientifiques indépendants. Parmi les acteurs, on pense, notamment à la communauté scientifique du Gern. Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent u ne réponse écrite. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. November 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1994 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat Überwiesen - Transmis #ST# 94.3465 Interpellation Ziegler Jean Schweizer Botschaft bei der Unesco Ambassade de Suisse auprès de ('Unesco Wortlaut der Interpellation vom 7. Oktober 1994 Die Schweiz ist als Staat, der weder Mitglied der Vereinten Nationen noch der Europäischen Union ist, innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft in eine Isolation geraten, die immer gefährlicher wird. Ist der Bundesrat angesichts dieser Tatsache nicht der Meinung, der Beschluss, die Schweizer Botschaft bei der Unesco in Paris zu schliessen, sei so bald als möglich rückgängig zu machen? Sollte nicht vielmehr die biund multilaterale Zusammenarbeit mit den internationalen Organisation überall dort, wo dies möglich ist, verstärkt werden? Texte de l'interpellation du 7 octobre 1994 N'étant membre ni des Nations Unies ni de l'Union européenne, la Suisse se trouve dans la société internationale étatique dans un isolement de plus en plus dangereux. Dans ces circonstances, le Conseil fédéral ne pense-t-il pas qu'il faille d'urgence annuler sa décision de fermeture de l'ambassade suisse auprès de l'Unesco, à Paris, et au contraire renforcer sa collaboration bi- et multilatéralement avec les organisations internationales partout où ceci est possible? Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 23. November 1994 Rapport écrit du Conseil fédéral du 23 novembre 1994 La Suisse est très consciente de l'importance du facteur multilatéral dans ses relations internationales. Membre de toutes les organisations internationales à l'exception de l'ONU, elle y défend non seulement ses intérêts propres, mais aussi une certaine éthique du multilatéralisme. Souvent appréciée pour son rôle modérateur, elle veille au respect des règles qui gouvernent l'activité des organisations dont elle est membre et tout particulièrement à la gestion. Loin de se trouver dans une situation isolée, elle prend une part active à la détermination de la politique du groupe auquel elle appartient et jette des ponts vers les autres groupes. Elle est toujours disposée à prendre des responsabilités dans les organes de l'organisation. Ces principes trouvent une application exemplaire à l'Unesco, où la Suisse a été élue, en tête de tous les Etats candidats, au poste de membre du Conseil exécutif, ce qui représente une marque d'estime de la part des Etats membres. De ce fait, elle participe directement à l'exécution du programme et demeure l'interlocutrice privilégiée du directeur général. Sous la direction de M™ Doris Mort, chef de la délégation au Conseil exécutif, elle fait porter son effort sur l'éducation, les sciences sociales et la coopération scientifique et exerce pleinement son influence. Le directeur général a récemment reconnu, à son tour, l'importance de la contribution intellectuelle de la Suisse aux travaux de l'organisation. La volonté du Conseil fédéral de poursuivre cette excellente collaboration n'est donc guère mise en doute par nos partenaires. Cela étant, il est de fait que le DFAE a été contraint de procéder à des économies à l'instar des autres secteurs de l'administration. La fermeture de certains postes, des efforts de rationalisation doivent libérer une partie des ressources en personnel requises pour permettre au département de faire face à des ta-- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Vollmer Zeitungstransporte. Anwendung des neuen Artikels 10 PVG Postulat Vollmer Transports des journaux. Application de l'article 10 LSP In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band II Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3553 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 24.03.1995 - 08:00 Date Data Seite 958-959 Page Pagina Ref. No 20 025 516 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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