95-014
Verwaltungsbehörden 20.06.1995 95.014
20. Juni 1995Deutsch20 min
Source admin.ch
XXIe Congrès postal universel de Séoul 682 20 juin 1995 fordert, eine nüchterne Lagebeurteilung zu machen, wie es, aufgrund der Erfahrung mit dem Aktionsprogramm «Energie 2000», nach dem Jahr 2000 weitergehen wird. Wir sind gefordert, im Rahmen dieser Halbzeitbilanz genau festzustellen, was die Anstrengungen im Rahmen dieses Aktionsprogramms gebracht haben. Wir müssen die Jahre 1996 und 1997 für die Energiepolitik als Entscheidungsjahre betrachten. Von meiner Situation aus beurteilt, möchte ich festhalten, dass dann diese zwei Jahre sehr wichtig sein werden, auch im Zusammenhang mit dem Energiegesetz, das nächstes Jahr vor die eidgenössischen Räte kommen wird. Die Energiepolitik wird in den nächsten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen müssen. Wir müssen uns diesen Fragen stellen und diese Entscheide im Interesse einer langfristigen, gesicherten und guten Energiepolitik treffen. Genehmigt - Approuvé Abschreibung - Classement Antrag des Bundesrates Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse gemäss der Beilage zum Bericht Antrag der Kommission Das Postulat 92.3397 nicht abschreiben Proposition du Conseil fédéral Classer les interventions parlementaires selon l'annexe du rapport Proposition de la commission Ne pas classer le postulat 92.3397 Seiler Bernhard (V, SH), Berichterstatter: Bei den Motionen sind wir grundsätzlich mit den Anträgen des Bundesrates einverstanden, mit einer Ausnahme: Wir bitten den Bundesrat, das Postulat Bloetzer, «Tarifermässigung der rollenden Strasse», nicht abzuschreiben, also vorläufig in der Sammlung weiter aufzuführen. Angenommen gemäss Antrag der Kommission Adopté selon la proposition de la commission Bundesbeschluss - Arrêté fédéral Seiler Bernhard (V, SH), Berichterstatter: Ich bitte Sie, dem Bundesbeschluss zuzustimmen. Noch zwei, drei zusätzliche Bemerkungen zum Schluss der Behandlung des Geschäftsberichtes 1994: Zuerst danke ich dem Bundesrat und der Verwaltung herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, die wir im Jahre 1994 erleben durften. Ich danke auch für die Zusammen- und Bereitstellung der Berichte und Dokumente. Wie ich Ihnen im Zusammenhang mit dem Bericht über die Tätigkeit der GPK 1994 und des Leitbildes der GPK letzte Woche gesagt habe, ist es wahrscheinlich das letzte Mal, dass unser Geschäftsbericht auf dem Teil 2 basiert, auf diesem dicken Buch, das wir vom Bundesrat respektive von der Verwaltung für das Jahr 1995 nicht mehr verlangen. Wir möchten aber vom Bundesrat - und haben ihn deswegen bereits angefragt - 1995 und 1996 die sogenannten Jahresziele der Departemente erfahren, aufgrund derer wir dann ein Jahr später, das heisst 1996 und 1997, einen Soll-Ist-Vergleich machen können. Wir sind guten Mutes, dass der Bundesrat dem zustimmen wird, weil wir ihn und die Verwaltung entlasten, ihn auch in der GPK des Nationalrates entlasten, wo er an einigen Sitzungen - es sind ungefähr 35 Sitzungen - nicht mehr teilnehmen muss. Damit hätten wir eines der Ziele - Entlastung der Verwaltung, aber auch Entlastung des Bundesrates - erreicht. Wir sind guten Mutes, dass der Bundesrat unserem Vorschlag zustimmt, so dass wir in Zukunft den Geschäftsbericht in erster Linie aufgrund des Soll-lst-Vergleiches behandeln werden. Nochmals herzlichen Dank dem Bundesrat und der Verwaltung! Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 32 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat - Au Conseil national #ST# 95.014 XXI. Weltpostkongress in Seoul XXIe Congrès postal universel de Séoul Botschaft und Beschlussentwurf vom 15. Februar 1995 (BBIII 677) Message et projet d'arrêté du 15 février 1995 (FF II 633) Beschluss des Nationalrates vom 6. Juni 1995 Décision du Conseil national du 6 juin 1995 Uhlmann Hans (V, TG) unterbreitet im Namen der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht: Der 189 Mitgliedländer umfassende Weltpostverein (WPV) hat sein oberstes Organ, den Kongress, letztmals 1994 in Seoul zusammentreten lassen. Dieser Kongress wird grundsätzlich alle fünf Jahre einberufen, um die Bestimmungen über den internationalen Postdienst zu überprüfen und zu ergänzen. Die am Kongress in Seoul gefassten Beschlüsse zielen darauf ab, die Arbeitsweise des WPV zu verbessern und seine Organe neu zu strukturieren. Dabei wurden die Aufgaben der ständigen Organe des WPV - Verwaltungsrat und Rat für Postbetrieb - genauer umrissen, um ihnen zu schnellerem und effizienterem Handeln zu verhelfen. Zudem wurden die Instrumente der strategischen Planung und der Programmbudgetierung eingeführt, um dem WPV die Verwendung seiner Ressourcen nach den vorrangigen Bedürfnissen seiner Mitglieder zu ermöglichen. Aufgrund des Rotationsprinzips im Verwaltungsrat wird die Schweiz diesem Organ nicht mehr angehören, doch steht ihr das Recht zu, an den Zusammenkünften als Beobachterin teilzunehmen. Im Rat für Postbetrieb hingegen wird sie vertreten sein. Die Botschaft sieht schliesslich vor, dass es Sache des Bundesrates sein wird, die Taxen des internationalen Postdienstes innerhalb der von diesen Urkunden festgelegten Grenzen zu bestimmen. Diese Urkunden treten am I.Januar 1996 in Kraft. Die Schweiz hat solche Verträge bisher immer vor dem Datum ihres Inkrafttretens ratifiziert. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen behandelte dieses Geschäft am 25. April 1995. Sie hat sich mit der Tätigkeit und der Rolle des WPV und mit der Stellung der Schweiz innerhalb dieser internationalen Organisation auseinandergesetzt. Uhlmann Hans (V, TG) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant: L'Union postale universelle (UPU), forte de 189 pays mem-- 1 of 3 -20. Juni 1995 683 Neat. Zweiter Verpflichtungskredit bres, a réuni son Congrès, qui constitue son organe suprême, pour la dernière fois à Séoul en 1994. Ce Congrès a lieu en principe tous les cinq ans. Il a pour but de réviser et de compléter la réglementation à la base du service postal international, ainsi que de réformer la gestion du travail et de restructurer les organes de l'UPU. Les organes permanents de l'UPU - qui sont le Conseil d'administration et le Conseil d'exploitation postale - ont ainsi vu leurs tâches définies plus précisément, ce qui leur permettra d'agir de façon plus rapide et efficace. En outre, l'introduction des systèmes de planification stratégique et de budgétisation par programme devrait contribuer à une utilisation des ressources de l'UPU de façon plus appropriée aux besoins des membres. En raison de la rotation de rigueur dans cette organisation, la Suisse ne sera plus membre du Conseil d'administration, mais conservera un statut d'observateur de droit. Elle sera représentée par contre au Conseil d'exploitation postale. Le message prévoit enfin que le Conseil fédéral sera autorisé à fixer les taxes du service postal international dans les limites indiquées par ces Actes. Les nouveaux Actes entreront en vigueur le 1er janvier 1996. La Suisse les a toujours ratifiés avant la date de leur entrée en vigueur. La Commission des transports et des télécommunications a traité cet objet le 25 avril 1995. Elle a discuté du fonctionnement et du rôle de cette organisation internationale et de la position de la Suisse en son sein. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt, den Bundesbeschluss zu genehmigen, der den Bundesrat zur Ratifizierung der am XXI. Weltpostkongress in Seoul unterzeichneten Urkunden ermächtigt. Proposition de la commission La commission propose, d'accepter l'arrêté fédéral approuvant les Actes signés au XXIe Congrès postal universel de Séoul qui autorise le Conseil fédéral à les ratifier. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 28 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat - Au Conseil fédéral #ST# 95.027 Neat. Zweiter Verpflichtungskredit NLFA. Deuxième crédit d'engagement Botschaft und Beschlussentwurf vom 12. April 1995 (BBIIII 237) Message et projet d'arrêté du 12 avril 1995 (FF III 229) Antrag der Kommission Eintreten Antrag Weber Monika Eintreten und Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, a. unverzüglich ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten, wobei sowohl einnahmenseitig wie ausgabenseitig zu kalkulieren ist. Die Kapitel Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind jetzt zu beurteilen und nicht weiter bis 1997 zu vertrödeln. Die Verkehrs- und europapolitische Notwendigkeit ist neu zu überprüfen. Eine Etappierung ist vorzusehen; b. den sogenannten Überbrückungskredit bzw. Verpflich-tungskredit II zurückzustellen, bis ein klares Konzept vorliegt; c. da alles für eine schweizerische Finanzierung auf unserem Kapitalmarkt spricht, auch eine nichtstaatliche bzw. privatwirtschaftliche Variante zu prüfen. Proposition de la commission Entrer en matière Proposition Weber Monika Entrer en matière et renvoi au Conseil fédéral avec mandat a. d'élaborer sans retard un concept de financement qui tienne compte aussi bien des recettes que des dépenses. Il y a lieu d'évaluer dès à présent le chapitre concernant la rentabilité et de ne pas musarder jusqu'en 1997. Il convient également de réexaminer la nécessité du projet aux niveaux des transports et de la politique européenne. Enfin, des étapes doivent être prévues; b. de différer le deuxième crédit d'engagement (crédit intermédiaire) jusqu'à la présentation d'un concept clair; c. étant donné que les fonds destinés à la réalisation du projet seront, selon toute vraisemblance prélevés sur le marché suisse des capitaux, une variante de financement non étatique, en d'autres termes par l'économie privée, doit également être étudiée. Uhlmann Hans (V, TG), Berichterstatter: Bei diesem Geschäft kann ich es nicht so kurz machen. Ich nehme an, Sie haben Verständnis dafür. Die Diskussion um die Neat kommt überhaupt nicht zur Ruhe. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass nicht Schlagzeilen in der Presse erscheinen. Die Neat ist das Politikum der Stunde. Im Scheinwerferlicht der öffentlichen Debatte steht die Frage der Finanzierung und der möglichen Finanzierungsmechanismen an erster Stelle. Aber auch Probleme der Etappierung, der Kapazität, der Verknüpfung mit «Bahn 2000», der Sicherheit, ja sogar der Geologie unserer Alpen werden heute in den Medien aufgegriffen. Der Bundesrat und die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen Ihres Rates haben sich in letzter Zeit intensiv mit dem Dossier Neat beschäftigt. Lassen Sie mich kurz die einzelnen Meilensteine der jüngsten Neat-Debatte im Bundesrat aufzeigen. Sie prägen nämlich in nachhaltiger Weise das heute zur Diskussion stehende Geschäft. Dabei müssen wir uns stets vor Augen halten, dass ein Entscheid des Bundesrates erst die Marschrichtung definiert. Er lässt dagegen Detailfragen und Modalitäten bewusst offen. Diese sollen beispielsweise mit den Kantonen, den politischen Parteien und den interessierten Verbänden diskutiert werden. Daher sollte man sich hüten, einen Bundesratsentscheid schlagwortartig zu qualifizieren. Mit dem Entscheid des Bundesrates soll der Startschuss zu einer offenen, sachlichen und problemorientierten Diskussion gegeben werden. Der Bundesrat hat wiederholt dargelegt, dass die Neat im wesentlichen auf der Basis des Bundes- und des Volksbeschlusses zu realisieren, die Finanzierung hingegen neu zu überdenken und allenfalls neu zu regeln ist. Die Diskussion ist eröffnet, verschiedene Möglichkeiten liegen auf dem Tisch. Angesichts der desolaten Finanzsituation hat der Bundesrat gleichsam als Richtschnur festgelegt, dass die Baulose so zu verteilen sind, dass über Jahre hinweg ein gleichmässiger Finanzbedarf entsteht. Betrachten wir diesen Vorgang auf der Realisierungszeitachse, so muss man ehrlicherweise von einer sanften Etappierung sprechen. Wie diese aber konkret aussieht, darüber liegen noch keine zuverlässigen Angaben vor. Die Verwaltung arbeitet an möglichen Szenarien. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen aber das vorliegende Geschäft nicht. Vielmehr hat der Bundesrat dieser Entwicklung bereits Rechnung getragen. Ursprünglich war vorgesehen - übrigens zum gleichen Zeitpunkt -, einen Antrag für einen zweiten Verpflichtungskredit -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali XXI. Weltpostkongress in Seoul XXIe Congrès postal universel de Séoul In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 95.014 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 20.06.1995 - 08:00 Date Data Seite 682-683 Page Pagina Ref. No 20 025 971 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
XXIe Congrès postal universel de Séoul 682 20 juin 1995 fordert, eine nüchterne Lagebeurteilung zu machen, wie es, aufgrund der Erfahrung mit dem Aktionsprogramm «Energie 2000», nach dem Jahr 2000 weitergehen wird. Wir sind gefordert, im Rahmen dieser Halbzeitbilanz genau festzustellen, was die Anstrengungen im Rahmen dieses Aktionsprogramms gebracht haben. Wir müssen die Jahre 1996 und 1997 für die Energiepolitik als Entscheidungsjahre betrachten. Von meiner Situation aus beurteilt, möchte ich festhalten, dass dann diese zwei Jahre sehr wichtig sein werden, auch im Zusammenhang mit dem Energiegesetz, das nächstes Jahr vor die eidgenössischen Räte kommen wird. Die Energiepolitik wird in den nächsten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen müssen. Wir müssen uns diesen Fragen stellen und diese Entscheide im Interesse einer langfristigen, gesicherten und guten Energiepolitik treffen. Genehmigt - Approuvé Abschreibung - Classement Antrag des Bundesrates Abschreiben der parlamentarischen Vorstösse gemäss der Beilage zum Bericht Antrag der Kommission Das Postulat 92.3397 nicht abschreiben Proposition du Conseil fédéral Classer les interventions parlementaires selon l'annexe du rapport Proposition de la commission Ne pas classer le postulat 92.3397 Seiler Bernhard (V, SH), Berichterstatter: Bei den Motionen sind wir grundsätzlich mit den Anträgen des Bundesrates einverstanden, mit einer Ausnahme: Wir bitten den Bundesrat, das Postulat Bloetzer, «Tarifermässigung der rollenden Strasse», nicht abzuschreiben, also vorläufig in der Sammlung weiter aufzuführen. Angenommen gemäss Antrag der Kommission Adopté selon la proposition de la commission Bundesbeschluss - Arrêté fédéral Seiler Bernhard (V, SH), Berichterstatter: Ich bitte Sie, dem Bundesbeschluss zuzustimmen. Noch zwei, drei zusätzliche Bemerkungen zum Schluss der Behandlung des Geschäftsberichtes 1994: Zuerst danke ich dem Bundesrat und der Verwaltung herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, die wir im Jahre 1994 erleben durften. Ich danke auch für die Zusammen- und Bereitstellung der Berichte und Dokumente. Wie ich Ihnen im Zusammenhang mit dem Bericht über die Tätigkeit der GPK 1994 und des Leitbildes der GPK letzte Woche gesagt habe, ist es wahrscheinlich das letzte Mal, dass unser Geschäftsbericht auf dem Teil 2 basiert, auf diesem dicken Buch, das wir vom Bundesrat respektive von der Verwaltung für das Jahr 1995 nicht mehr verlangen. Wir möchten aber vom Bundesrat - und haben ihn deswegen bereits angefragt - 1995 und 1996 die sogenannten Jahresziele der Departemente erfahren, aufgrund derer wir dann ein Jahr später, das heisst 1996 und 1997, einen Soll-Ist-Vergleich machen können. Wir sind guten Mutes, dass der Bundesrat dem zustimmen wird, weil wir ihn und die Verwaltung entlasten, ihn auch in der GPK des Nationalrates entlasten, wo er an einigen Sitzungen - es sind ungefähr 35 Sitzungen - nicht mehr teilnehmen muss. Damit hätten wir eines der Ziele - Entlastung der Verwaltung, aber auch Entlastung des Bundesrates - erreicht. Wir sind guten Mutes, dass der Bundesrat unserem Vorschlag zustimmt, so dass wir in Zukunft den Geschäftsbericht in erster Linie aufgrund des Soll-lst-Vergleiches behandeln werden. Nochmals herzlichen Dank dem Bundesrat und der Verwaltung! Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 32 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat - Au Conseil national #ST# 95.014 XXI. Weltpostkongress in Seoul XXIe Congrès postal universel de Séoul Botschaft und Beschlussentwurf vom 15. Februar 1995 (BBIII 677) Message et projet d'arrêté du 15 février 1995 (FF II 633) Beschluss des Nationalrates vom 6. Juni 1995 Décision du Conseil national du 6 juin 1995 Uhlmann Hans (V, TG) unterbreitet im Namen der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht: Der 189 Mitgliedländer umfassende Weltpostverein (WPV) hat sein oberstes Organ, den Kongress, letztmals 1994 in Seoul zusammentreten lassen. Dieser Kongress wird grundsätzlich alle fünf Jahre einberufen, um die Bestimmungen über den internationalen Postdienst zu überprüfen und zu ergänzen. Die am Kongress in Seoul gefassten Beschlüsse zielen darauf ab, die Arbeitsweise des WPV zu verbessern und seine Organe neu zu strukturieren. Dabei wurden die Aufgaben der ständigen Organe des WPV - Verwaltungsrat und Rat für Postbetrieb - genauer umrissen, um ihnen zu schnellerem und effizienterem Handeln zu verhelfen. Zudem wurden die Instrumente der strategischen Planung und der Programmbudgetierung eingeführt, um dem WPV die Verwendung seiner Ressourcen nach den vorrangigen Bedürfnissen seiner Mitglieder zu ermöglichen. Aufgrund des Rotationsprinzips im Verwaltungsrat wird die Schweiz diesem Organ nicht mehr angehören, doch steht ihr das Recht zu, an den Zusammenkünften als Beobachterin teilzunehmen. Im Rat für Postbetrieb hingegen wird sie vertreten sein. Die Botschaft sieht schliesslich vor, dass es Sache des Bundesrates sein wird, die Taxen des internationalen Postdienstes innerhalb der von diesen Urkunden festgelegten Grenzen zu bestimmen. Diese Urkunden treten am I.Januar 1996 in Kraft. Die Schweiz hat solche Verträge bisher immer vor dem Datum ihres Inkrafttretens ratifiziert. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen behandelte dieses Geschäft am 25. April 1995. Sie hat sich mit der Tätigkeit und der Rolle des WPV und mit der Stellung der Schweiz innerhalb dieser internationalen Organisation auseinandergesetzt. Uhlmann Hans (V, TG) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant: L'Union postale universelle (UPU), forte de 189 pays mem-- 1 of 3 -20. Juni 1995 683 Neat. Zweiter Verpflichtungskredit bres, a réuni son Congrès, qui constitue son organe suprême, pour la dernière fois à Séoul en 1994. Ce Congrès a lieu en principe tous les cinq ans. Il a pour but de réviser et de compléter la réglementation à la base du service postal international, ainsi que de réformer la gestion du travail et de restructurer les organes de l'UPU. Les organes permanents de l'UPU - qui sont le Conseil d'administration et le Conseil d'exploitation postale - ont ainsi vu leurs tâches définies plus précisément, ce qui leur permettra d'agir de façon plus rapide et efficace. En outre, l'introduction des systèmes de planification stratégique et de budgétisation par programme devrait contribuer à une utilisation des ressources de l'UPU de façon plus appropriée aux besoins des membres. En raison de la rotation de rigueur dans cette organisation, la Suisse ne sera plus membre du Conseil d'administration, mais conservera un statut d'observateur de droit. Elle sera représentée par contre au Conseil d'exploitation postale. Le message prévoit enfin que le Conseil fédéral sera autorisé à fixer les taxes du service postal international dans les limites indiquées par ces Actes. Les nouveaux Actes entreront en vigueur le 1er janvier 1996. La Suisse les a toujours ratifiés avant la date de leur entrée en vigueur. La Commission des transports et des télécommunications a traité cet objet le 25 avril 1995. Elle a discuté du fonctionnement et du rôle de cette organisation internationale et de la position de la Suisse en son sein. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt, den Bundesbeschluss zu genehmigen, der den Bundesrat zur Ratifizierung der am XXI. Weltpostkongress in Seoul unterzeichneten Urkunden ermächtigt. Proposition de la commission La commission propose, d'accepter l'arrêté fédéral approuvant les Actes signés au XXIe Congrès postal universel de Séoul qui autorise le Conseil fédéral à les ratifier. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition Gesamtberatung - Traitement global Titel und Ingress, Art. 1, 2 Titre et préambule, art. 1, 2 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 28 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat - Au Conseil fédéral #ST# 95.027 Neat. Zweiter Verpflichtungskredit NLFA. Deuxième crédit d'engagement Botschaft und Beschlussentwurf vom 12. April 1995 (BBIIII 237) Message et projet d'arrêté du 12 avril 1995 (FF III 229) Antrag der Kommission Eintreten Antrag Weber Monika Eintreten und Rückweisung an den Bundesrat mit dem Auftrag, a. unverzüglich ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten, wobei sowohl einnahmenseitig wie ausgabenseitig zu kalkulieren ist. Die Kapitel Wirtschaftlichkeit und Rentabilität sind jetzt zu beurteilen und nicht weiter bis 1997 zu vertrödeln. Die Verkehrs- und europapolitische Notwendigkeit ist neu zu überprüfen. Eine Etappierung ist vorzusehen; b. den sogenannten Überbrückungskredit bzw. Verpflich-tungskredit II zurückzustellen, bis ein klares Konzept vorliegt; c. da alles für eine schweizerische Finanzierung auf unserem Kapitalmarkt spricht, auch eine nichtstaatliche bzw. privatwirtschaftliche Variante zu prüfen. Proposition de la commission Entrer en matière Proposition Weber Monika Entrer en matière et renvoi au Conseil fédéral avec mandat a. d'élaborer sans retard un concept de financement qui tienne compte aussi bien des recettes que des dépenses. Il y a lieu d'évaluer dès à présent le chapitre concernant la rentabilité et de ne pas musarder jusqu'en 1997. Il convient également de réexaminer la nécessité du projet aux niveaux des transports et de la politique européenne. Enfin, des étapes doivent être prévues; b. de différer le deuxième crédit d'engagement (crédit intermédiaire) jusqu'à la présentation d'un concept clair; c. étant donné que les fonds destinés à la réalisation du projet seront, selon toute vraisemblance prélevés sur le marché suisse des capitaux, une variante de financement non étatique, en d'autres termes par l'économie privée, doit également être étudiée. Uhlmann Hans (V, TG), Berichterstatter: Bei diesem Geschäft kann ich es nicht so kurz machen. Ich nehme an, Sie haben Verständnis dafür. Die Diskussion um die Neat kommt überhaupt nicht zur Ruhe. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass nicht Schlagzeilen in der Presse erscheinen. Die Neat ist das Politikum der Stunde. Im Scheinwerferlicht der öffentlichen Debatte steht die Frage der Finanzierung und der möglichen Finanzierungsmechanismen an erster Stelle. Aber auch Probleme der Etappierung, der Kapazität, der Verknüpfung mit «Bahn 2000», der Sicherheit, ja sogar der Geologie unserer Alpen werden heute in den Medien aufgegriffen. Der Bundesrat und die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen Ihres Rates haben sich in letzter Zeit intensiv mit dem Dossier Neat beschäftigt. Lassen Sie mich kurz die einzelnen Meilensteine der jüngsten Neat-Debatte im Bundesrat aufzeigen. Sie prägen nämlich in nachhaltiger Weise das heute zur Diskussion stehende Geschäft. Dabei müssen wir uns stets vor Augen halten, dass ein Entscheid des Bundesrates erst die Marschrichtung definiert. Er lässt dagegen Detailfragen und Modalitäten bewusst offen. Diese sollen beispielsweise mit den Kantonen, den politischen Parteien und den interessierten Verbänden diskutiert werden. Daher sollte man sich hüten, einen Bundesratsentscheid schlagwortartig zu qualifizieren. Mit dem Entscheid des Bundesrates soll der Startschuss zu einer offenen, sachlichen und problemorientierten Diskussion gegeben werden. Der Bundesrat hat wiederholt dargelegt, dass die Neat im wesentlichen auf der Basis des Bundes- und des Volksbeschlusses zu realisieren, die Finanzierung hingegen neu zu überdenken und allenfalls neu zu regeln ist. Die Diskussion ist eröffnet, verschiedene Möglichkeiten liegen auf dem Tisch. Angesichts der desolaten Finanzsituation hat der Bundesrat gleichsam als Richtschnur festgelegt, dass die Baulose so zu verteilen sind, dass über Jahre hinweg ein gleichmässiger Finanzbedarf entsteht. Betrachten wir diesen Vorgang auf der Realisierungszeitachse, so muss man ehrlicherweise von einer sanften Etappierung sprechen. Wie diese aber konkret aussieht, darüber liegen noch keine zuverlässigen Angaben vor. Die Verwaltung arbeitet an möglichen Szenarien. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen beeinflussen aber das vorliegende Geschäft nicht. Vielmehr hat der Bundesrat dieser Entwicklung bereits Rechnung getragen. Ursprünglich war vorgesehen - übrigens zum gleichen Zeitpunkt -, einen Antrag für einen zweiten Verpflichtungskredit -- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali XXI. Weltpostkongress in Seoul XXIe Congrès postal universel de Séoul In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 95.014 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 20.06.1995 - 08:00 Date Data Seite 682-683 Page Pagina Ref. No 20 025 971 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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