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Entscheid

95-3067

Verwaltungsbehörden 23.06.1995 95.3067

23. Juni 1995Deutsch11 min

Source admin.ch

Erwägungen

1.

Sollte der Abbau der Bundesstellen regional und kantonal nicht besser verteilt werden? (Kantone Zürich und Bern hatten in den letzten Jahren noch Stellenzunahmen)

2.

Sollte beim Erhalten von Bundesbetrieben guten öffentlichen Verkehrsachsen mit vollem Bahnanschluss (wie das in Brunnen und Seewen der Fall ist) nicht mehr Beachtung geschenkt werden?

3.

Sollte nicht auch der Bund etwas dazu beitragen, dass den Älplern die zweite Beschäftigung beim Bund erhalten bleibt? Sie sind es doch, die dafür sorgen, dass die Alpen mit den Schiessplätzen des EMD weiter gepflegt werden und nicht verganden, wie das im nahen Ausland der Fall ist. Texte de l'interpellation du 6 mars 1995 Je ne vois pas pourquoi la réforme «Armée 95» devrait se faire au détriment des régions périphériques. Je pose donc les questions suivantes au Conseil fédéral:

1.

Ne serait-il pas possible de mieux répartir au niveau cantonal et régional la suppression des emplois fédéraux? (Au cours des dernières années, le nombre de postes a augmenté dans les cantons de Zurich et de Berne).

2.

Lorsqu'on décide de maintenir une entreprise fédérale, ne faudrait-il pas accorder une plus grande attention à ce qu'elle soit bien desservie par la route et le rail (ce qui est le cas à Brunnen et à Seewen)?

3.

La Confédération ne devrait-elle pas veiller à ce que les exploitants d'alpages puissent conserver leur deuxième emploi dans l'administration, car ce sont eux qui font en sorte que les alpages occupés par des places de tir du DMF continuent à être entretenus, contrairement à ce qui se passe dans les pays qui nous entourent. Mitunterzeichner- Cosignataires: Dettling, Züger (2) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Ich stelle fest: Infolge der Armeereform 95 sind im Zeughaus Seewen und im Elektronikbetrieb Brunnen bis zum 21. Dezember 1995 total 27 Stellen abgebaut worden. Bis zum Jahre 2000 sollen weitere 44 Stellen abgebaut werden. - Die Heimarbeit des Eidgenössischen Zeughauses wurde total eingestellt. 35 Heimarbeiterinnen haben bereits den Job verloren. - Beim Kantonalen Zeughaus wurde das Auftragsvolumen um 30 Prozent gekürzt. - Ab Winter 1995/96 können 7 von total 14 Älplern beim Eidgenössischen Zeughaus Seewen nicht mehr beschäftigt werden (die Kündigungen sind ausgesprochen). - Die Betriebe Brunnen und Seewen arbeiten gut und effizient. - Mit den heutigen Kommunikationsmitteln ist eine Zentralisation nicht mehr notwendig. - Seewen hat vollen Bahnanschluss und liegt an der wichtigen Verkehrsachse Nord-Süd. - Der Kanton Schwyz hat jetzt schon viele Pendler. Unnötige Fahrten von Angestellten sind ökologisch nicht sinnvoll. - Der Verlust von Lehrlingsplätzen. Der Bund hat hier auch eine Verantwortung. Seewen bildet jetzt schon keine Automechaniker mehr aus. Brunnen würde wichtige Ausbildungsplätze im Elektronikbereich verlieren (heute

22.

Lehrlinge).

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