95-3264
Verwaltungsbehörden 06.10.1995 95.3264
6. Oktober 1995Deutsch10 min
Source admin.ch
Postulat Wick 2198 N 6 octobre 1995 Le Conseil fédéral est prié de:
Erwägungen
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réexaminer l'usage qui est fait des contributions suisses aux institutions multilatérales (y compris la Banque mondiale) dans les domaines de la politique démographique et de la régulation des naissances, afin de vérifier sa conformité avec les règles appliquées par la Suisse en la matière, et faire rapport sur les programmes soutenus par la Suisse en indiquant les modalités de financement;
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subordonner, le cas échéant, la continuation du soutien au respect des règles appliquées par la Suisse;
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faire en sorte, notamment pour ce qui est du programme de recherche en reproduction humaine de l'OMS, que les crédits suisses ne soient plus affectés au développement de vaccins contraceptifs. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bär, Baumann Ruedi, Bäumlin, Bircher Peter, Brügger Cyrill, Bugnon, Bühlmann, Bundi, Carobbio, Couchepin, Danuser, Darbellay, Dormann, Eggenberger, Eymann Christoph, Fankhauser, von Feiten, Gadient, Goll, Gonseth, Gross Andréas, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Herczog, Hollenstein, Jeanprêtre, Ledergerber, Lepori Bonetti, Leuenberger Ernst, Leuenberger Moritz, Marti Werner, Meier Hans, Meyer Theo, Robert, Ruffy, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Seiler Rolf, Singeisen, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Thür, Tschopp, Vollmer, Wanner, Weder Hansjürg, Wick, Wiederkehr, Zbinden, Ziegler Jean (52) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Anlässlich der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung (ICPD) im September 1994 in Kairo bestätigte die Schweizer Delegation bereits früher definierte Grundsätze und Richtlinien im Bereich der Bevölkerungspolitik. Die Richtlinien des Bundesrates für die Schweizer Delegation an der ICPD von 1994 erachten die zukünftige Stabilisierung der Weltbevölkerung als eine der Massnahmen zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung. Die Schweiz anerkennt aber auch die besondere Verantwortung der Industrieländer für eine gerechtere und sparsamere Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Im Vordergrund der von der Schweiz angestrebten Massnahmen stehen deshalb nicht quantitative Ziele zur weltweiten Reduktion des Bevölkerungswachstums, sondern die «soziale Entwicklung, insbesondere der Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung für alle», und der «Respekt vor der Würde und Freiheit des Menschen». Der Bundesrat hat es konsequenterweise in der Beantwortung einer Motion der Fraktion der Schweizer Demokraten und der Lega dei Ticinesi vom 17. Juni 1992 als «nicht nur unnötig, sondern sogar kontraproduktiv» bezeichnet, die Entwicklungszusammenarbeit an die Durchführung von Bevölkerungsprogrammen zu binden. Anlässlich der dritten Vorbereitungssitzung zur Kairoer Konferenz im April 1994 bezeichnete die Schweizer Delegation zudem ökonomische und soziale Anreize zur Familienplanung als «unvereinbar mit dem Respekt vor grundlegenden Menschenrechten». Die Gelder für Entwicklungszusammenarbeit sollen vielmehr verstärkt in den sozialen Bereich und zugunsten der Frauen umgelagert werden. Dieser Zielsetzung entsprechen auch die Richtlinien der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (DEH) von 1988 im Bereich der Bevölkerungspolitik: «Insoweit die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit Aktivitäten im demographischen Bereich in Betracht zieht, sind diese prioritär in den Rahmen integrierter Aktionen zu stellen, etwa von Programmen zur Verbesserung des Gesundheitswesens und des Bildungswesens, insbesondere zugunsten der weiblichen Bevölkerung.» Der weitaus grösste Teil der jährlich rund 10 Millionen Franken schweizerischer Entwicklungsgelder an die Familienplanung geht an multilaterale Institutionen. Mangels genügender Transparenz ist die Gewähr nicht gegeben, dass diese Gelder schlussendlich doch Bevölkerungsprogramme entgegen den schweizerischen Grundsätzen und Richtlinien mitfinanzieren. Die Weltbank hat in den achtziger Jahren z. B. die Vergabe von Krediten an die Regierungen von Senegal und Kenia an bevölkerungspolitische Programme geknüpft. Bekannt ist auch, dass im Rahmen der von der Weltbank mitfinanzierten nationalen Bevölkerungsprogramme Indiens oder Indonesiens Frauen mittels Bezahlung oder anderen Anreizen dazu bewegt wurden, sich sterilisieren zu lassen oder andere langfristig wirksame Verhütungsmethoden anzuwenden wie z. B. die Notplant-Kapseln. Innerhalb des Human Reproduction Programme der WHO wird an einem «Antischwangerschafts-Impfstoff» geforscht. Die Gefahren des Missbrauchs und der Manipulation des Immunsystems zum Zwecke der Verhütung sind sehr gross. Der Impfstoff wird in verschiedenen Ländern unter medizinisch und ethisch unzureichenden Bedingungen an Frauen getestet. In Schweden mussten letzten Sommer die Versuche an allen sieben Teilnehmerinnen am Impfprogramm wegen inakzeptabler Nebenwirkungen abgebrochen werden. Diesen vorwiegend in den Ländern des Südens angewandten Verhütungsmethoden ist gemeinsam, dass sie vielen Frauen mit keiner, mangelhafter oder bewusst fehlgeleiteter Information über Ausmass und Dauer der Wirkung verabreicht werden und von den Frauen und Familien selbst nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Diese Verhütungs- und Familienplanungsmethoden orientieren sich mehr an bevölkerungspolitischen Zielen als an den Bedürfnissen der Frauen und Männer und stehen klar im Widerspruch zu den schweizerischen Grundsätzen und Richtlinien. Aus diesem Grund haben seit November 1993 rund
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Frauen- und Entwicklungsorganisationen aus allen Kontinenten eine Erklärung unterzeichnet, welche einen Stopp der Forschung an «Impfstoffen» gegen Schwangerschaft verlangt. Die Forschungen werden bei der WHO in Genf mit Unterstützung der Weltbank, UNDP und UNFPA sowie verschiedener Regierungen, so auch der schweizerischen, durchgeführt. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. September 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 septembre 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 95.3264 Postulat Wick Internationale Ächtung der Laser-Blendwaffen Bannissement des armes laser à effet aveuglant Wortlaut des Postulates vom 14. Juni 1995 Nach einem Bericht in der «Schweizerischen Zeitschrift für Militär- und Katastrophenmedizin» (72, 15-16, 1995), basierend auf einer Broschüre des IKRK «Les armes qui aveuglent», werden zurzeit Antipersonen-Laserwaffen entwickelt, welche den einzigen Zweck haben, den Gegner durch Erblinden auszuschalten. Diese leichte, lautlose Waffe eignet sich selbstverständlich nicht nur für den kriegerischen, sondern sehr wohl auch für den terroristischen Einsatz. Diese Waffe zerstört die Netzhaut. Die Wirkung ist damit definitiv! Die Unterzeichneten bitten den Bundesrat, alles zu unternehmen, damit die Entwicklung und der Einsatz dieser grausamen Waffe, in Unterstützung der Anstrengungen des IKRK, international geächtet werden.
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Oktober 1995 N 2199 Postulat Theubet Texte du postulat du 14 juin 1995 Un article publié dans la «Revue suisse de médecine militaire et de catastrophes» (72, 15-16, 1995), lui-même inspiré d'une brochure du CICR intitulée «Les armes qui aveuglent», rapporte que l'on développe actuellement des armes laser antipersonnel qui mettent l'ennemi hors de combat en le rendant aveugle. Ces armes silencieuses et d'une grande légèreté, qui se prêtent tout naturellement à des usages militaires, mais qui pourraient tout aussi bien servir à des fins terroristes, provoquent la destruction de la rétine. Leur effet est irréversible! Les cosignataires de la présente intervention prient le Conseil fédéral de faire tout son possible pour que le développement et l'utilisation de ces armes barbares soient interdits au niveau international; il contribuerait ainsi à soutenir les efforts déployés par le CICR dans ce domaine. Mitunterzeichner- Cosignataires: Aguet, Allenspach, Aubry, Bär, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Baumberger, Bäumlin, Bezzola, Binder, Bircher Peter, Bonny, Borei François, Borer Roland, Bortoluzzi, Brunner Christiane, Bugnon, Bühlmann, Bundi, Bürgi, Caccia, Carobbio, Caspar-Mutter, Chevallaz, Cincera, Columberg, Cornaz, Danuser, Darbellay, David, Deiss, Dormann, Ducret, Dünki, Eggenberger, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel, Fehr, von Feiten, Fischer-Sursee, Frey Walter, Früh, Gadient, Giger, Gobet, Goll, Gonseth, Graber, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Gysin, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Hari, Hegetschweiler, Herczog, Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Hubacher, Jaeger, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jöri, Keller Rudolf, Kühne, Leemann, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Leuenberger Moritz, Loeb François, Maeder, Maitre, Mamie, Marti Werner, Matthey, Maurer, Meier Hans, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Misteli, Müller, Nabholz, Narbel, Neuenschwander, Oehler, Ostermann, Perey, Pini, Raggenbass, Rechsteiner, Ruckstuhl, Ruf, Ruffy, Rutishauser, Rychen, Sandoz, Schenk, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmid Samuel, Schmidhalter, Schnider, Segmüller, Sieber, Singeisen, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steffen, Steiger Hans, Steinemann, Strahm Rudolf, Suter, Theubet, Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Vetterli, Vollmer, Wanner, Weder Hansjürg, Weyeneth, Wiederkehr, Wittenwiler, Wyss William, Zbinden, Züger, Zwahlen, Zwygart (141) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. September 1995 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 septembre 1995 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 95.3263 Postulat Theubet Ausgleichskassen. Information an die Vorsorgeeinrichtungen Caisses de compensation. Informations en faveur des institutions de prévoyance professionnelle Wortlaut des Postulates vom 14. Juni 1995 Ich ersuche den Bundesrat zu prüfen, ob das Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherung an die Ausgleichskassen über die Kontrolle der Arbeitgeber ergänzt werden kann. Diese Ergänzung soll sicherstellen, dass Nachzahlungen geschuldeter Beiträge an die AHV der Vorsorgeeinrichtung der betreffenden Firma gemeldet werden. Texte du postulat du 14 juin 1995 Le Conseil fédéral est invité à examiner la possibilité d'effectuer une adjonction à la circulaire de l'Office fédéral des assurances sociales aux caisses de compensation sur le contrôle des employeurs afin que des informations relatives aux reprises de salaires effectuées dans l'AVS soient communiquées à l'institution de prévoyance professionnelle de l'entreprise concernée. Mitunterzeichner - Cosignataires: Darbellay (1) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Dans le domaine de la prévoyance professionnelle, l'employeur est concrètement celui à qui incombe l'obligation légale de veiller à l'affiliation complète de son personnel. De son côté, l'organe de contrôle ne peut pas exécuter la partie de sa mission qui consiste à obtenir des employeurs des renseignements permettant d'assurer par ses vérifications les procédures relatives à l'intégralité de l'affiliation des assurés. L'expérience montre qu'il existe un nombre relativement élevé d'erreurs ou de différences d'interprétation dans la détermination des conditions d'assujettissement à une assurance sociale. A l'évidence, le contrôle externe direct se révèle impossible pour de nombreuses entreprises affiliées à des IPP collectives ou communes. En outre, l'introduction de procédures de contrôle généralisées entraînerait des dépenses qui ne seraient pas supportables. Dès lors, seules des mesures d'organisation liées à la perception de cotisations peuvent être envisagées. D'autre part, les organismes chargés de l'application des assurances sociales sont également soumis à l'obligation d'effectuer des contrôles réguliers qui portent sur les mêmes éléments que ceux qui sont en cause dans le contrôle de l'intégralité d'affiliation au 2e pilier. Dans un esprit de rationalisation, d'efficacité et pour pallier ces lacunes, on peut raisonnablement penser qu'une collaboration pourrait être instaurée en matière de contrôles. Nous pensons en particulier au contrôle périodique des employeurs prévu à l'article 68 LAVS à l'effet d'établir si les employeurs se conforment aux dispositions légales. Dans ce cadre, chaque caisse de compensation pourrait facilement communiquer à l'IPP concernée les éventuelles reprises de cotisations qu'elle aurait opérées, afin que cette institution puisse examiner si la reprise détermine, pour les assurés concernés, un complément du salaire assuré au 2e pilier. La communication des reprises de salaires effectuées dans l'AVS constituerait certainement un avantage pour les différents intéressés. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 16. August 1995 Rapport écrit du Conseil fédéral du 16 août 1995 Le système de calcul et de perception des cotisations est conçu de manière très différente dans le 1 er et 2e pilier. Cha-- 2 of 3 -Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Wick Internationale Ächtung der Laser-Blendwaffen Postulat Wick Bannissement des armes laser à effet aveuglant In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 13 Séance Seduta Geschäftsnummer 95.3264 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 06.10.1995 - 08:00 Date Data Seite 2198-2199 Page Pagina Ref. No 20 026 182 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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