RRB Nr. 1137/2009
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2009, Freigabe
8. Juli 2009Deutsch25 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2009, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 8. Juli 2009
1137. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standard- prozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2009
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 429/2009 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Projektie- rungs- und Objektkreditanträgen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projekt- anträge von Projekten der Klassen 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vor- gängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1.1 Winterthur, Rychenbergstr. 140 Fassadensanierung Hauptbau 2011–2013 6 000 000 280 000 – Mittelschul- und Kantonsschule im Lee Berufsbildungsamt
1.2 Winterthur, Rychenbergstr. 140 Innensanierung in Etappen 2010–2013 3 250 000 320 000 – Mittelschul- und Kantonsschule im Lee Berufsbildungsamt
1.3 Winterthur, Rychenbergstr. 140 Umgebungsgestaltung Gesamt- 2010 1 350 000 100 000 – Mittelschul- und paket, Realisierung in Etappen / Berufsbildungsamt 1. Etappe: Signaletik, Beleuchtung (Gesamtkosten: und Umgebung Turnhallen A+B, 9 410 000) Kantonsschule Rychenberg
1.4 Winterthur, Rychenbergstr. 140 Erneuerung Schliessanlage 2009 125 000 – – Mittelschul- und Kantonsschule Rychenberg –2– Berufsbildungsamt
1.5 Bülach, Kantonsschulstrasse 23 Sanierungsmassnahmen Sporttrakt 2010–2011 4 300 000 170 000 – Mittelschul- und Kantonsschule Zürcher Unterland Berufsbildungsamt
1.6 Zürich, Parkring 50 Instandsetzung Spundwand 2010 280 000 – – Mittelschul- und Kantonsschule Freudenberg & Enge Berufsbildungsamt
1.7 Zürich, Gutenbergstrasse 11a/b Umbau Mediothek 2010 525 000 25 000 – Mittelschul- und Kantonsschule Freudenberg & Enge Berufsbildungsamt
1.8 Zürich, Rämistrasse Behindertengerechte Umbauten 2010 400 000 30 000 – Mittelschul- und Kantonsschule Rämibühl Berufsbildungsamt
1.9 Zürich, Schanzengasse 17 Behindertengerechte Umbauten 2010 460 000 40 000 – Mittelschul- und Kantonsschule Stadelhofen Berufsbildungsamt
1.10 Zürich,Niklausstrasse 16 Ersatz Telefonanlage 2010 100 000 – – Mittelschul- und Berufsschule für Detailhandel Berufsbildungsamt
1.11 Dietikon, Schöneggstrasse 12 Garderobenschränke 2009 100 000 – – Mittelschul- und Berufsbildungszentrum Dietikon Berufsbildungsamt
1.12 Winterthur, Wülflingerstrasse 17 Ersatz Mensalift 2010 100 000 – – Mittelschul- und Berufsbildungsschule Winterthur Berufsbildungsamt
1.13 Winterthur, Wülflingerstrasse 17 Umbau Zimmer H 401–H 409 2010 100 000 – – Mittelschul- und Berufsbildungsschule Winterthur Berufsbildungsamt
1.14 Winterthur, Tösstalstrasse 26 Umbau Naturkundezimmer 2010 300 000 20 000 – Mittelschul- und Schulhaus Mühletal Berufsbildungsamt Berufsfachschule Winterthur –3–
1.15 Zürich, Ausstellungsstrasse 104 Umbau Fachbereich Fotografie 2010 200 000 15 000 – Mittelschul- und Berufsschule für Gestaltung Berufsbildungsamt
1.16 Zürich, Lagerstrasse 55 Umnutzung Hausmeisterwohnung 2010 200 000 15 000 – Mittelschul- und Berufsmaturitätsschule Zürich Berufsbildungsamt
1.17 Wädenswil, Grüental Neue Dampfanlage 2009–2010 980 000 70 000 – Hochschulamt (Erweiterung Raum GB 202.1), Campus Grüental, Gebäude GB Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
1.18 Wädenswil, Grüental Biogas-Versuchsanlage 2009–2010 250 000 – – Hochschulamt Campus Grüental Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
1.1 Fassadensanierung Hauptbau, Kantonsschule im Lee, Winterthur Ausgangslage Das Hauptgebäude der Kantonschule Im Lee, Winterthur, wurde 1928 von den Gebrüdern Pfister erbaut. Den langen Haupttrakt auf dem durch Rampen erschlossenen «Sockel» (mit Turnhallen und Aula bzw. Mensa) flankieren zwei vorspringende Flügelbauten; zusammen bilden sie einen nach Süden offenen Hof, der in den Pausen gerne frequentiert wird. Das Mauerwerk der Fassade ist verputzt und durch Granitelemente gegliedert. Das Gebäude steht unter kantonalem Denkmalschutz. Die alte Fassade muss dringend saniert werden. Steine der Granitelemente lösen sich und die Fenster befinden sich in einem schlechten Zustand. Projektziele Die Fassade wird instand gesetzt. Die Fenster werden durch neue Fensterflügel mit Wärmedämmgläsern ersetzt. Die Granitelemente werden saniert. Das Projekt setzt notwendige bauliche und sicherheits- technische Massnahmen um. Gleichzeitig sollen energetische Ein- sparungen erzielt werden. Die Erreichung eines Minergiestandards wird dabei jedoch nicht angestrebt, da die Eingriffe in die Bausubstanz unver- hältnismässig und auch denkmalpflegerisch kritisch beurteilt werden. Nutzwertanalyse Mit der Fassadensanierung wird das Risiko von herunterfallenden Steinen behoben. Sie sichert die Werterhaltung des Gebäudes. Mit dem Ersatz der Fenster können energetische Einsparungen erreicht werden. Tabelle 2: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2011–2013
Tabelle 3: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 280 000 720 000 2 600 000 2 400 000 6 000 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 280 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.2 Innensanierung in Etappen, Kantonsschule im Lee, Winterthur Ausgangslage Das Hauptgebäude der Kantonschule Im Lee, Winterthur, wurde 1928 von den Gebrüdern Pfister erbaut. Das Gebäude steht unter kantona- lem Denkmalschutz. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Bereiche saniert und den Bedürfnissen angepasst. In etlichen Klassenzimmern sind die Wände, Böden und Decken in einem schlechten Zustand. Die Beleuchtungskörper sind veraltet. Die Einrichtungen in den Spezial- zimmern für Chemie entsprechen nicht den heutigen Anforderungen. Das alte Sprachlabor wird nicht mehr benötigt und soll in ein Unter- richtszimmer zurückgeführt werden. Projektziele Mit der Innensanierung in Etappen werden verschiedene Klassen- zimmer renoviert. Die Böden, Wände und Decken sollen erneuert werden. Die Beleuchtungskörper sollen durch Sparleuchten ersetzt werden. Die Spezialzimmer für Chemie sollen entsprechend den heu- tigen Anforderungen und Bedürfnissen saniert werden, insbesondere die technischen Installationen. Nutzwertanalyse Mit der Sanierung in Etappen werden die veralteten Einrichtungen erneuert und Unterhalts- und Renovationsarbeiten durchgeführt. Sie sichern die Werterhaltung des Gebäudes. Tabelle 4: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010–2013 2010–2013
Tabelle 5: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 1 650 000 750 000 750 000 100 000 3 250 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 320 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) enthalten.
1.3 Umgebungsgestaltung Gesamtpaket, Vorgehen in Etappen;
1. Etappe Signaletik, Beleuchtung und Umgebung Turnhallen A+B, Kantonsschule Rychenberg, Winterthur Ausgangslage Die benachbarten Kantonsschulen Rychenberg und Im Lee sollen eine einheitliche Umgebungsgestaltung erhalten, welche die Signaletik, die Beleuchtung, die Bepflanzung, die Wegführung sowie die Aussen- möblierung berücksichtigt. In einem Masterplan wurde aufgezeigt, wie die gesamte Umgebung der beiden schützenswerten Kantonsschulen ausgestaltet werden kann. In einzelnen Etappen sollen jeweils die not- wendigsten Anpassungen vorgenommen werden. Beide Kantonsschulen besitzen ungenügende, unterschiedliche und zum Teil provisorische Beschriftungsarten. Um ein möglichst einheit- liches und übersichtliches Gesamtbild von der Grossanlage zu erhalten ist es sinnvoll, für beide Schulen ein einheitliches Beschriftungskonzept umzusetzen. Als erste Etappe soll die Signaletik, die Beleuchtung und die Umge- bungsgestaltung der kürzlich abgeschlossenen Sanierung der Turn- hallen A + B der Kantonsschule Rychenberg umgesetzt werden. Projektziele Das Projekt setzt notwendige Massnahmen um und berücksichtigt ein Freiraumkonzept, das beide Anlagen einbezieht. In Etappen sollen einzelne Bereiche der beiden Anlagen eine zusammengehörende Um- gebungsgestaltung erhalten.
1. Etappe: Durch die Erneuerung und Ergänzung der Signaletik und der Beleuchtung erhalten beide Schulen einen einheitlichen Auftritt. Die heute unbefriedigende Wegführung wird übersichtlich und zweck- mässig gestaltet. Die Umgebungsgestaltung bei den beiden Turnhallen betrifft vor allem die dringend notwendige Sanierung der Aussenhaus- treppe und die Wiederherstellung des Kippbrunnens des Künstlers Benedicht Vivian, der für den Neubau (3-fach Turnhallen, Mediothek, Musik und Unterrichtzimmer) weichen musste. Verschiedene Übergänge von bepflanzter zu fester Fläche sind unvollständig ausgestaltet. Diese sollen korrigiert werden. Nutzwertanalyse Die Umgebungsgestaltung (Gesamtpaket) wird in Etappen dort um- gesetzt, wo es erforderlich ist. Die einzelnen Schritte sind dabei mit- einander abzustimmen, damit die Anlage im Ganzen eine einheitliche Umgebungsgestaltung erhält.
1. Etappe: Zurzeit haben beide Schulen eine provisorische, unüber- sichtliche Beschriftung der einzelnen Gebäude. Es ist sinnvoll, eine Ein- heit in der Beschriftung und Beleuchtung der Wege zu verwirklichen, was die Wegführung und die Orientierung erleichtert. Die Umgebungs- gestaltung der sanierten Turnhallen A+B setzt notwendige Massnahmen um. Tabelle 6: Termine für die 1. Etappe Phase Vorstudie Projektierung der 1. Etappe Realisierung Signaletik und Beleuchtung sowie Umgebung Turnhallen A+B Jahre 2008 2009 2010
Tabelle 7: Investitionen für die 1. Etappe 2009 2010 Total Investitionskosten in Fr. 100 000 1 250 000 1 350 000
Tabelle 8: Termine für das Gesamtpaket Umgebung Phase Projektierung 1. Etappe Signaletik Realisierung 1. Etappe Signaletik Projektierung und Realisierung und Beleuchtung sowie Umgebung und Beleuchtung sowie Umgebung weiterer Etappen Turnhallen A+B Turnhallen A+B Jahre 2009 2010 2011–2016
Tabelle 9: Investitionen für das Gesamtpaket Umgebung 2009 2010 2011 2012 2013–2016 Total Investitionskosten in Fr. 100 000 1 250 000 1 270 000 1 510 000 5 280 000 9 410 000
Mit diesem Projektantrag wird die Phase Projektierung für die erste Etappe freigegeben. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 100 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewil- ligung. Das Projekt (Gesamtpaket) ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) enthalten.
1.4 Erneuerung Schliessanlage, Kantonsschule Rychenberg, Winterthur Die Schliessanlage der bestehenden Bauten ist veraltet und entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen. Durch Erneuerung und Anpassung an die Schliessanlage im Neubau soll die Kantonsschule Rychenberg ein einheitliches Schliesssystem erhalten. Das Projekt wird sicherheitstechnische Massnahmen umsetzen und den betrieblichen Unterhalt erleichtern. Ein einheitliches System unterstützt die betrieb- lichen Abläufe. Es ist mit Gesamtkosten von Fr. 125 000 im Jahr 2009 zu rechnen. Für die Projektierung fallen keine Kosten Dritter an.
Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2009–2012 (RRB Nr. 1158/2008) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2009–2012 eingehalten.
1.5 Sanierungsmassnahmen Sporttrakt, Kantonsschule Zürcher Unter- land, Bülach Ausgangslage Die Kantonsschule Zürcher Unterland in Bülach verfügt über einen aus dem Jahre 1978 stammenden Turnhallentrakt mit vier Turnhallen und acht Garderoben. Neben der Nutzung durch die Schule werden die Turnhallen auch durch die lokalen Sportvereine intensiv genutzt. Die inzwischen rissig gewordenen Hallenböden, die auch verschiedentlich Löcher aufweisen, sind bisher nur teilweise ausgebessert worden und bedürfen aus Sicherheitsgründen einer gesamthaften Sanierung. Die Garderoben befinden sich oberhalb der Geräteräume im ersten Stock. Aufgrund der teilweise lecken Duschenböden dringt Wasser in die Zwi- schendecke ein und tropft in die Geräteräume auf Geräte und Boden. Dies führt zu Beschädigungen an den Gerätschaften und setzt die Nut- zenden einer besonderen Verletzungsgefahr durch Rutschen aus. Der Regierungsrat hat die Sanierung der Turnhallenböden und Duschen mit Beschluss Nr. 998/2008 (Sammelantrag 1. Quartal 2008) für die Phase Pro- jektierung freigegeben. Mit der Verfügung vom 27. April 2009 hat das MBA einen Projektierungskredit von Fr. 170 000 bewilligt. Die heutige Situation zeigt, dass zusätzlich zu der Duschensanierung weiter Mass- nahmen notwendig und sinnvoll sind: Die Lüftungsanlage sollte drin- gend erneuert werden, die Anforderungen an die Behindertengängigkeit sind zu erfüllen und die energetischen Massnahmen sind bereits jetzt umzusetzen, wenn weitere Folgekosten verhindert werden sollen. Da gegenüber dem ursprünglichen Projektbeschrieb (RRB Nr. 998/2008) eine massgebende Projektumfangerweiterung vorgesehen ist, wird das Vorhaben mit diesem Antrag nochmals angemeldet. Projektziele Die Turnhallenböden werden einzeln während der Schulferien um- fassend erneuert. In den Garderoben werden die Böden erneuert und die Wände saniert. Die Duschen werden komplett saniert. Die Böden müssen neu abgedichtet werden. Die ganzen Zellen werden mit neuen keramischen Plattenbelägen versehen und erhalten neue Armaturen. Die energetischen Massnahmen sehen vor, die Kellerdecke zu isolieren und die Turnhallenfenster zu ersetzen. Um die Anlage behindertengerecht umzubauen, bedarf es eines Lifts. Zudem sind zwei Duschkabinen und eine WC-Anlage behindertengerecht zu sanieren.
Nutzwertanalyse Mit dem Projekt werden notwendige bauliche und sicherheitstechni- sche Massnahmen umgesetzt. Gleichzeitig sollen energetische Ein- sparungen erzielt werden. Es sichert die Nachhaltigkeit der gesamten Sportanlage. Finanzielle, technische oder politische Risiken sind zum heutigen Zeitpunkt keine erkennbar. Tabelle 10: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010–2011
Tabelle 11: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 170 000 3 900 000 230 000 – – 4 300 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 170 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) mit Fr. 1 200 000 enthalten. Mittels Ausgabensteue- rung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Ausschreibung/Realisierung und Projektierung wird das Netto- investitionsvolumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.6 Instandsetzung Spundwand, Kantonsschule Freudenberg und Enge, Zürich Eine Stützmauer (Spundwand) muss aus statischen Gründen saniert werden. Gleichzeitig kann der dadurch entstehende Untergeschossraum als Lager genutzt werden. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Es ist mit Gesamtkosten von Fr. 280 000 im Jahr 2010 zu rechnen. Für die Projektierung fallen keine Kosten Dritter an. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirek- tion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Ausschreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.7 Umbau Mediothek, Kantonsschule Freudenberg und Enge, Zürich Ausgangslage Der Pavillon der Kantonsschule Freudenberg und Enge wurde 1992 erstellt. Ursprünglich war der Pavillon für Schulzimmer gebaut worden. 2002 wurden die Räume zu einem Mediothekprovisorium umgebaut. Im Zuge der weiteren Ausbauplanung der Kantonsschule Freudenberg und Enge mit einer Dreifachturnhalle und einer Mensa war auch die
Mediothek als Neubau vorgesehen. Aus Kostengründen wird nun aber auf den Neubau einer Mediothek verzichtet. Daher muss das Provisori- um der Schule für eine unbefristete Nutzungsdauer zur Verfügung ste- hen, entsprechende Umbauten und Anpassungen sind notwendig. Projektziele Es werden konzeptionelle Massnahmen wie ein neuer, zentraler Zu- gang mit entsprechender Ein- und Austrittskontrolle, eine neue zeit- gemässe Ausleihtheke sowie verbesserte Ausnutzungen der vorhandenen Flächen umgesetzt. Weiter können durch Anpassungen die gesetzlich vorgeschriebene, behindertengerechten Erschliessung sowie die feuer- polizeilichen Auflagen erfüllt werden. Die Elektroinstallationen und die Beleuchtung werden verbessert. Nutzwertanalyse Mit den Umbauten und Anpassungen kann das Mediotheksgebäude für eine unbefristete Dauer genutzt werden. Ein zusätzlicher Neubau ist daher nicht mehr notwendig. Mit den behindertengerechten Anpassun- gen und den Brandschutzmassnahmen werden die entsprechenden Vor- schriften erfüllt. Tabelle 12: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 13: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 25 000 500 000 – – – 525 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 25 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.8 Behindertengerechte Umbauten, Kantonsschule Rämibühl, Zürich Die Kantonsschule Rämibühl ist nicht überall behindertengerecht erschlossen und es sind bauliche Massnahmen vorzunehmen. Der be- hindertengerechte Zugang zu öffentlichen Bauten und Anlagen ist nach der ausdrücklichen Vorschrift von Art. 138 Abs 1 lit. a der Kantonsver- fassung (KV) innert fünf Jahren, d. h. bis zum 31. Dezember 2010, zu ge-
währleisten. Nach Art. 11 Abs. 4 Satz 2 KV müssen Massnahmen zur Behindertengerechtigkeit wirtschaftlich zumutbar sein. Dies wird im Einzelfall beurteilt. Für das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium an der Kantonsschule Rämibühl bedeutet dies den Bau einer Rampe beim Haus- eingang sowie den Einbau eines behindertengerechten WCs. Am Lite- raturgymnasium und am Realgymnasium der Kantonsschule Rämibühl müssen je ein behindertengerechtes WC eingebaut werden. Zusätzlich sind für den naturwissenschaftlichen Trakt und die Aula provisorische Massnahmen notwendig. Für diese Gebäude kann eine definitive Ver- besserung der Behindertengerechtigkeit im Rahmen einer anstehenden Gesamtsanierung erreicht werden. Tabelle 14: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 15: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 30 000 370 000 – – – 400 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 30 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.9 Behindertengerechte Umbauten, Kantonsschule Stadelhofen, Zürich Die Kantonsschule Stadelhofen ist nicht überall behindertengerecht erschlossen. Der behindertengerechte Zugang zu öffentlichen Bauten und Anlagen ist nach der ausdrücklichen Vorschrift von Art. 138 Abs 1 lit. a der Kantonsverfassung (KV) innert fünf Jahren, d. h. bis zum 31. De- zember 2010, zu gewährleisten. Nach Art. 11 Abs. 4 Satz 2 KV müssen Massnahmen zur Behindertengerechtigkeit wirtschaftlich zumutbar sein. Dies wird im Einzelfall beurteilt. Für die Kantonsschule Stadelhofen bedeutet dies den Einbau von Podestliften über drei Geschosse sowie kleinere Anpassungen. Tabelle 16: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 17: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 40 000 420 000 – – – 460 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 40 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.10 Ersatz Telefonanlage, Berufsschule für Detailhandel, Zürich Die Telefonanlage ist am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt. Regel- mässige Störungen behindern einen funktionsfähigen Betrieb. Die Störungsbehebung und der Ersatz von Anlageteilen werden mit andau- erndem Betrieb schwieriger und aufwendiger. Die Anlage kann den heutigen Anforderungen an eine Telefonanlage für eine Schule nicht mehr gerecht werden. Um den Schulbetrieb zu gewährleisten, ist eine funktionierende Telefonanlage unabdingbar. Der Ersatz der alten An- lage setzt dringend notwendige Massnahmen um. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Es ist mit Gesamtkosten von Fr. 100 000 im Jahr 2010 zu rechnen. Für die Projektierung fallen keine Kosten Dritter an. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirek- tion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Ausschreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.11 Garderobenschränke, Berufsbildungszentrum Dietikon Die Lernenden haben derzeit keine Möglichkeiten, Sporttaschen, Helme und Jacken in der Nähe des Klassenzimmers zu deponieren und sicher zu verwahren. Zudem ist es für den Schulbetrieb vorteilhaft, dass die persönlichen Gegenstände der Lernenden ordentlich aufbewahrt werden können. Dies entspricht einem dringlichen Wunsch der Schul- leitung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Es ist mit Gesamtkosten von Fr. 100 000 im Jahr 2009 zu rechnen. Für die Projektierung fallen keine Kosten Dritter an. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirek- tion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Ausschreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.12 Ersatz Mensalift, Berufsbildungsschule Winterthur Die Liftanlage aus dem Jahre 1973 ist häufig und intensiv in Betrieb und es treten zunehmend Störungen auf. Die Anlieferungen für die Mensa werden mit dem Lift direkt ins Untergeschoss transportiert. Der Aufzug hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Eine Reparatur der Anlage wäre kostspielig und unverhältnismässig und ein Vollersatz drängt sich auf. Mit der Massnahme können die heutigen Auflagen und Vorschriften eingehalten werden und ein störungsfreier Betrieb wird sichergestellt. Der Ersatz des Liftes ist sinnvoll, um weitere kostenintensive und un- wirtschaftliche Reparaturen zu verhindern. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Es ist mit Gesamtkosten von Fr. 100 000 im Jahr 2010 zu rechnen. Für die Projektierung fallen keine Kosten Dritter an. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirek- tion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Ausschreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.13 Umbau Zimmer H 401–H 409, Berufsbildungsschule Winterthur An der Berufsbildungsschule Winterthur (BBW) werden keine Speng- ler mehr ausgebildet. Die zahlreichen, fest an die Wände montierten Spengler-Demonstrationsmodelle sind zu entfernen und die nicht mehr benötigten Einbauten wie Korpusse auszubauen. Die Schulräume im
4. Obergeschoss bedürfen eines Umbaus, sodass die Raumstruktur den neuen Berufsgruppen dient. Anstelle der grossflächigen Spenglerzimmer sollen flexible Vorbereitungs- und Sammlungszimmer eingerichtet wer- den. Tabelle 18: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 19: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 100 000 – – – 100 000
Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Für die Projektierung fallen keine Kosten Dritter an. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirek- tion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Ausschreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitionsvolumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.14 Umbau Naturkundezimmer, Schulhaus Mühletal, Berufsfachschule Winterthur Das Naturkundezimmer (Zi100) und die Naturkundesammlung (Zi101) im Schulhaus Mühletal werden nicht mehr gebraucht. Im Klas- senzimmer 104 ist zudem eine Sterilisationsanlage eingebaut. Diese Sterilisationsanlage soll neu auch bei den Praxisräumen für die Dental- assistentinnen installiert werden. Der fest eingebaute Korpus ist zu ent- fernen und der Raum soll in ein Normalklassenzimmer umgebaut wer- den. Tabelle 20: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 21: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 20 000 280 000 – – – 300 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 20 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufs- fachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.15 Umbau Fachbereich Fotografie, Berufsschule für Gestaltung, Zürich Der Unterricht in der Grundbildung Fotografie hat sich inhaltlich stark verändert. Für den Unterricht der neuen Fachklassen Foto-Design sollen die Räumlichkeiten umgenutzt werden. Wegen des Wandels bei der Fotografenausbildung sind vier der insgesamt acht Fotolabors aufzu- heben. Dadurch wird der dringend benötigte Schulraum für zusätzliche Studioplätze geschaffen. Tabelle 22: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 23: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 15 000 185 000 – – – 200 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 15 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufs- fachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.16 Umnutzung Hausmeisterwohnung, Berufsmaturitätsschule Zürich Ab 1. Dezember 2009 wird die Hausmeisterwohnung im 5. Ober- geschoss im Schulhaus Lagerstrasse 55 frei. Demgegenüber besteht das dringende Bedürfnis nach zusätzlichem Raum zu Unterrichtszwecken, für Sammlungen und für Schulleitungsbüros. Im 5. Obergeschoss soll je ein Büro pro Abteilungsleiter eingerichtet werden. Zudem ist vorge- sehen, die Sammlungen auf den Unterrichtsstockwerken ins 5. Ober- geschoss zu verlegen und die so frei gewordenen Zimmer als Gruppen- räume zu nutzen. Zurzeit besitzt die Berufsmaturitätsschule keine Gruppenräume, ein grosser Bedarf ist jedoch vorhanden. Durch bau- liche Anpassungen kann ungenutzter Raum im bestehenden Gebäude zur Schulnutzung bereitgestellt und der Schulbetrieb optimiert werden. Tabelle 24: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2009 2010
Tabelle 25: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 15 000 185 000 – – – 200 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 15 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7303, Berufs- fachschulen und Lehrabschlussprüfungen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009) nicht enthalten. Mittels Ausgabensteuerung durch die Bildungsdirektion bei Hochbauinvestitionen in den Phasen Aus- schreibung/Realisierung und Projektierung wird das Nettoinvestitions- volumen Hochbauten 2010–2013 eingehalten.
1.17 Neue Dampfanlage (Erweiterung Raum GB 202.1) Gebäude GB, Campus Grüental, Wädenswil (Projekt Nr. 27 434) Ausgangslage Die bestehende Anlage kann die heutigen Bedürfnisse nicht mehr abdecken. Die Dampfdruckschwankungen bei mehreren Verbrauchern, wie auch die Störanfälligkeit der alten Anlage behindern die Lehr- und Forschungstätigkeit. Abklärungen seitens der Benutzer haben ergeben, dass für die nächsten fünf Jahre der Bedarf bei rund 800kg/h Dampf liegt. Die neue Dampfanlage erbringt eine Leistung von 1000kg/h Dampf und soll für eine Lebensdauer von 15–20 Jahren konzipiert wer- den. Die Dampfnutzung findet überwiegend im nichtalkoholischen Be- reich zur Extraktion und Konservierung verschiedenster Früchte, Ge- müse oder weiteren Pflanzenteilen statt. Die Anforderungen an Dampf- mengen durch die Biotechnologie liegen bei 97kg/h, müssen jedoch die Anforderungen an eine lange zeitliche Verfügbarkeit und hohe betrieb- liche Zuverlässigkeit erfüllen. Projektziele Mit der Erweiterung der Dampfanlage wird die Versorgung für die Lehre und Forschung sichergestellt. Durch die neue Anlage wird auch die Betriebssicherheit wieder hergestellt. Die Betriebs- und Unterhalts- kosten können gesenkt werden. Die bestehende, alte Anlage ist über 20 Jahre in Betrieb und hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Durch die grosse Störanfälligkeit und die zahlreichen Reparaturen sind in letz- ter Zeit übermässige Unterhaltskosten entstanden. Nutzwertanalyse Das Vorhaben erfüllt sowohl strategische (Substanzerhaltung, weniger Energie- und Wasserverbrauch) als auch qualitative Kriterien (verbes- serte Nutzungen, geringere Betriebskosten). Das Projekt unterstützt die Lehre und Forschung des Instituts für Lebensmittel- und Getränke- innovation sowie des Instituts für Biotechnologie. Tabelle 26: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2008 2009 2009/2010
Tabelle 27: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 50 000 930 000 – – – 980 000
Die Ausgabe für die Phase Projektierung von rund Fr. 70 000 geht zu- lasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Die Finanzierung der Kosten wird durch die Ver- schiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule (Beiträge und Liegenschaften), sichergestellt.
1.18 Biogas-Versuchsanlage, Departement N, Campus Grüental, Wädenswil (Projekt Nr. 27 473) Ausgangslage Die Fachgruppe Umweltbiotechnologie lehrt, berät und forscht im Bereich Biogas seit 1994. Es stehen Methoden und Anlagen im Labor- massstab für den Unterricht und für Forschungs- und Entwicklungspro- jekte zur Verfügung. Im Pilotmassstab sind keine Anlagen vorhanden. Es sind zwar technische Biogas-Anlagen in der Schweiz vorhanden, die jedoch nicht oder sehr beschränkt für Forschung und Lehre zur Ver- fügung stehen. In der Lehre beschränkt sich das Angebot lediglich auf Exkursionen. Zudem bilden diese Anlagen meist Verfahren ab, welche spezifisch zur Behandlung von Industrieabwässern geeignet sind. Die vorgesehene Anlage ist transportierbar und in Modulbauweise aufge- baut. Eine Verwirklichung des Projekts wäre eine Chance für die Hoch- schule und würde durch bereits bewilligte Mittel in der Höhe von höchs- tens Fr. 95 000 des Bundesamtes für Energie (BFE) unterstützt. Projektziele Ziel der neuen Anlage ist die Nutzung für die Lehre und Forschung (KTI Projekte). Eine institutsübergreifende Vernetzung beim Ent- wickeln von Zusatzmodulen, wie Mess- und Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik und dem Facility Management wird beabsichtigt. Es findet ein Technologietransfer aus der Forschung in die Praxis statt. Ein- zigartig in der Schweiz wird hier die gesamte Prozesskette von der Bio- masse bis zur Gasverwertung im Pilotmassstab abgebildet und in den Unterricht der Hochschule eingebunden. Nutzwertanalyse Das Vorhaben erfüllt sowohl strategische (Spitzenleistungen im Wis- sens- und Forschungsbereich fördern) als auch qualitative Kriterien (verbesserte Nutzungen, Erstellung mit nachhaltigen Baumaterialien, Förderung der Lehre und Forschung für alternative Energien).
Tabelle 28: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009 2009 2009/2010/2011
Tabelle 29: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 100 000 100 000 50 000 – – 250 000
Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Die Finanzierung der Kosten wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule (Beiträge und Liegenschaften), sicher- gestellt.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:
1. die Phase Projektierung, die Fassadensanierung Hauptbau, Kan- tonsschule Im Lee, Rychenbergstrasse 140, Winterthur;
2. die Phase Projektierung, die Innensanierung in Etappen, Kantons- schule Im Lee, Rychenbergstrasse 140, Winterthur;
3. die Phase Projektierung, die erste Etappe der Umgebungsgestal- tung: Signaletik, Beleuchtung und Umgebung Turnhallen A+B, Kantonsschule Rychenberg, Rychenbergstrasse 140, Winterthur;
4. die Phase Projektierung, die Erneuerung der Schliessanlage, Kan- tonsschule Rychenberg, Rychenbergstrasse 140, Winterthur;
5. die Phase Projektierung, die Sanierungsmassnahmen Sporttrakt, Kantonsschule Zürcher Unterland, Kantonsschulstrasse 23, Bülach;
6. die Phase Projektierung, die Instandsetzung der Spundwand, Kan- tonsschule Freudenberg und Enge, Parkring 50, Zürich;
7. die Phase Projektierung, der Umbau Mediothek, Kantonsschule Freudenberg und Enge, Gutenbergstrasse 11a/b, Zürich;
8. die Phase Projektierung, die behindertengerechten Umbauten, Kantonsschule Rämibühl, Rämistrasse, Zürich;
9. die Phase Projektierung, die behindertengerechten Umbauten, Kantonsschule Stadelhofen, Schanzengasse 17, Zürich;
10. die Phase Projektierung, der Ersatz Telefonanlage, Berufsschule für Detailhandel, Niklausstrasse 16, Zürich;
11. die Phase Projektierung, Garderobenschränke, Berufsbildungszen- trum Dietikon, Schöneggstrasse 12, Dietikon;
12. die Phase Projektierung, Ersatz Mensalift, Berufsbildungszentrum Winterthur, Wülflingerstrasse 17, Winterthur;
13. die Phase Projektierung, Umbau Zimmer H 101–H 409, Berufsbil- dungszentrum Winterthur, Wülflingerstrasse 17, Winterthur;
14. die Phase Projektierung, Umbau Naturkundezimmer, Berufsfach- schule Winterthur, Tösstalstrasse 26, Winterthur;
15. die Phase Projektierung, Umbau Fachbereich Fotografie, Berufs- schule für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 104, Zürich;
16. die Phase Projektierung, Umnutzung Hausmeisterwohnung, Be- rufsmaturitätsschule, Zürich;
17. die Phase Projektierung, Neue Dampfanlage (Erweiterung Raum GB 202.1), Gebäude GB, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Campus Grüental, Wädenswil (Projekt Nr. 27 434);
18. die Phase Projektierung, Biogas-Versuchsanlage, Departement N, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Campus Grüental, Wädenswil (Projekt Nr. 27 473). II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi