RRB Nr. 1788/2008
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2008, Freigabe
19. November 2008Deutsch17 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2008, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 19. November 2008
1788. Projektanträge der Gesundheitsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 3. Quartal 2008
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 427/2008 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Projektie- rungs- und Objektkreditanträgen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vor- gängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Netto- Davon Nutzer investitionen Vorstudie/ Hochbau Projektierung Fr. Fr.
1.1 Zürich, Trakte D und K, Sanierung 2012–2015 15 000 000 150 000 Psychiatrische Universitätsklinik
1.2 Zürich, Nordtrakt 1, Ersatz 2009–2013 17 000 000 900 000 Universitätsspital Gebäudetechnik-Infrastruktur (Programm 1)
1.3 Zürich, Behebung Legionellen- 2009–2012 10 000 000 80 000 Universitätsspital problematik im Warmwassernetz
1.4 Zürich, Aufnahmetrakt, Intensiv- 2013–2015 26 000 000 80 000 Universitätsspital pflegestation, Erweiterung für Unfallchirurgie und Brandverletzte
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Netto- Davon Nutzer investitionen Vorstudie/ Hochbau Projektierung Fr. Fr.
2.1 Zürich, Fenstersanierung in 2009–2011 4 000 000 100 000 Psychiatrische den Patiententrakten Universitätsklinik
2.2 Veterinäramt Bülach, Kasernenareal, 2009–2010 1 345 000 50 000 Heimtiereinrichtung
2.3 Zürich, Nordtrakt 1, Etage D, 2011–2013 8 000 000 120 000 Universitätsspital Neonatologie, Sanierung
2.4 Zürich, Nukleartrakt, Etage V, 2014–2015 8 000 000 120 000 Universitätsspital Erweiterung Volumen Abklingbecken für die Nuklearmedizin
2.5 Zürich, Magnetresonanzzentrum, 2008–2009 5 000 000 100 000 Universitätsspital bauliche Umnutzung
2.6 Zürich, Nordtrakt 1, Etage C, 2012–2013 5 000 000 120 000 Universitätsspital Neuroradiologie und Neurochirurgie, bauliche Anpassungen und Raum- beschaffung für den Einbau eines Magnetresonanz- tomografen 3.0 Tesla
Objekt Projekt Realisierung Netto- Davon Nutzer investitionen Vorstudie/ Hochbau Projektierung Fr. Fr.
2.7 Zürich, Nordtrakt 1, Etage C, 2012–2013 2 700 000 40 000 Universitätsspital Neurochirurgie, Verbesse- rung Hygiene und Räume
2.8 Zürcher Heizungssanierung, 2008–2010 4 000 000 40 000 Höhenklinik Wald Staatsbeitrag
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Zürich, Psychiatrische Universitätsklinik, Trakte D und K, Sanierung Ausgangslage Die Trakte D und K wurden letztmals 1947 saniert. Im Jahre 2000 untersagte die Feuerpolizei die weitere Nutzung der Räumlichkeiten für den 24-Stunden-Betrieb. Projektziele Ziel ist die Umnutzung der Trakte in Büros und Praxen für den inter- nistischen Dienst. Nutzwertanalyse Mit der Sanierung der Trakte D und K können energetische Verbes- serungen vorgenommen werden, um so dem Legislaturschwerpunkt Energie zu entsprechen. Überdies kann das bestehende Raumangebot besser genutzt werden. Da es sich um eine verhältnismässig einfache Sanierung handelt, sind die technischen Risiken als gering einzustufen. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009 2010–2012 2012–2015
Tabelle 4: Investitionen 2009–2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Fr. 150 000 1 000 000 5 000 000 7 000 000 1 850 000 15 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 150 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiatrie, Konto 6420.3181, Entschädi- gung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vor- leistung für einen Objektkredit.
1.2 Zürich, Universitätsspital, Nordtrakt 1, Ersatz Gebäudetechnik- Infrastruktur (Programm 1) Ausgangslage Die gebäudetechnischen Installationen im Nordtrakt 1 sind über 30 Jahre alt. Die Wartungs- und Überwachungsarbeiten verursachen hohe Kosten. Der Zustand der Wärmeverteilung, der Sanitär- und Elektroinstallationen ist gemäss EDV-gestützter Zustandsbewertung der Gebäude «mittel schadhaft». Der bestehende Raum in den Steig- zonen ist zu knapp, um weitere Installationen durchzuführen. Projektziele Die gebäudetechnischen Installationen in den Infrastruktur-Steig- zonen der Geschosse V bis F sind instand zu setzen. Vor weiteren bau- lichen Umbauten und betrieblichen Umnutzungen müssen zuerst die neuen Infrastruktur-Hauptleitungen in den bestehenden oder neuen Steigzonen gelegt werden. Nutzwertanalyse Mit der Massnahme kann dem Legislaturziel, eine konkurrenzfähige bauliche Infrastruktur im Bereich der hochspezialisierten Medizin bereitzustellen, entsprochen werden. Die Betriebskosten können eben- falls gesenkt werden. Mit technischen Risiken ist nicht zu rechnen. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2009 2009–2013
Tabelle 6: Investitionen 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. – 1 000 000 4 000 000 4 000 000 4 000 000 4 000 000 17 000 000
Der Aufwand für die Phase Projektierung von Fr. 900 000 geht zulas- ten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
1.3 Zürich, Universitätsspital, Behebung der Legionellenproblematik im Warmwassernetz Ausgangslage Im Universitätsspital Zürich wurde im Rahmen der ordentlichen Legionellenmessungen bei einigen Warmwasserzapfstellen ein Gehalt von mehr als 100 koloniebildenden Einheiten auf 100 ml Wasser fest- gestellt. Bei diesem Wert gilt das Trinkwasser als verschmutzt und es besteht Handlungsbedarf. Die Gesundheit der Patientinnen und Patien- ten und Mitarbeitenden ist gefährdet. In den meisten Gebäudetrakten
des Universitätsspitals Zürich ist das vorhandene Leitungssystem roh- rinnenseitig angegriffen und entsprechend anfällig für eine Legionel- lenbildung. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die meisten Leitungen älter als 30 Jahre sind. Projektziele Geplant ist eine traktweise Behebung der Legionellenproblematik. Der Gehalt von koloniebildenden Einheiten muss auf unter 100 Einhei- ten auf 100 ml Wasser gesenkt werden. Nutzwertanalyse Die Kosten für die Sofortmassnahmen, wie Heisswasserspülungen und Anwendung von Filtern, entfallen. Die Gefährdung der Patientin- nen und Patienten und Mitarbeitenden durch Legionellen wird beseitigt. Die Baukosten sind zum heutigen Zeitpunkt bei über 20 verschiedenen Gebäudetrakten schwierig abzuschätzen. Es ist weder mit bau- noch mit planungsrechtlichen Risiken zu rechnen. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2008–2009 2009–2012
Tabelle 8: Investitionen 2008 2009 2010 2011 2012 Total Investitionskosten in Fr. 80 000 920 000 3 000 000 3 000 000 3 000 000 10 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 80 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
1.4 Zürich, Universitätsspital, Aufnahmetrakt, Intensivpflegestation, Erweiterung für Unfallchirurgie und Brandverletzte Ausgangslage Die Intensivpflegestation für Unfallchirurgie und Brandverletzte wurde seit mehr als 20 Jahren nicht mehr saniert. Die Nettofläche pro Bett entspricht nicht den Richtlinien für die Anerkennung von Intensiv- pflegestationen durch die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedi- zin. Die Elektroinstallationen entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. Die Intensivpflegestation hat zu wenig Tageslicht. Eine Patientenisolierung ist heute nicht durchführbar. In den vergangenen acht Jahren wurden verschieden Studien zur Behebung der Mängel am heutigen Standort durchgeführt. Die angedachten Lösungen hätten während der Umsetzungsphase teure Provisorien erfordert. Eine Sanie- rung am heutigen Standort kann die räumlichen Verhältnisse nicht best-
möglich lösen. Ein Umbau unter Betrieb wäre nur bedingt umsetzbar, weil sich im Geschoss darüber die Kardiologie mit empfindlichen Gerä- ten befindet. Projektziele Es ist vorgesehen, die Intensivpflegestation für Unfallchirurgie und Brandverletzte an einem neuen Standort unterzubringen. Dabei sind die zeitgemässen Patientenpfade und Schnittstellen zu anderen Statio- nen zu berücksichtigen. Die Mängel sind zu beheben und die geltenden gesetzlichen Bestimmungen für Intensivpflegestationen sind einzuhalten. Nutzwertanalyse Die neu geplante Intensivpflegestation erlaubt eine bessere Anord- nung der Funktionen und ermöglicht einen zeitgemässen betrieblichen Ablauf unter Einhaltung der geltenden Hygieneanforderungen. Die Verhältnisse für die Besuchenden werden deutlich verbessert, die Intimsphäre kann gewahrt werden. Durch das Projekt können zeitge- mässe Patientenpfade geschaffen werden, was zu einer Minderung der Betriebskosten führt. Je nach Standort können finanzielle und bau- rechtliche Projektrisiken auftreten. Unter Umständen bedürfen gewisse Baukosten der Genehmigung durch den Kantonsrat. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008–2011 2011–2013 2013–2015
Tabelle 10: Investitionen vor 2012 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Fr. 80 000 – 4 920 000 15 000 000 6 000 000 26 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 80 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Zürich, Psychiatrische Universitätsklinik, Fenstersanierung in den Patiententrakten Ausgangslage Die Fenster in den Patientenbereichen sind teilweise über 50 Jahre alt und weisen eine ungenügende Wärmedämmung auf. Aufgrund der damals angewandten technischen Bauart und des hohen Alters lassen sich die Fenster einfach öffnen. Dies stellt sowohl hinsichtlich Flucht als auch für suizidgefährdete Patientinnen und Patienten ein erhebliches Risiko dar.
Projektziele Zu den Zielen gehören Energieeinsparungen durch energetisch ver- besserte Fenster und geringere Flucht- und Suizidmöglichkeiten. Nutzwertanalyse Die Nutzwertanalyse hat ergeben, dass durch den Ersatz der Fenster den Legislaturzielen des Regierungsrates entsprechend der Energie- verbrauch erheblich verringert werden kann. Zudem fallen die Unter- haltskosten für die neuen Fenster tiefer aus. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2008–2009 2009–2011
Tabelle 12: Investitionen 2008 2009 2010 2011 nach 2011 Total Investitionskosten in Fr. 100 000 1 500 000 1 500 000 900 000 – 4 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiatrie, Konto 6420.3181, Entschädi- gung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vor- leistung für einen Objektkredit.
2.2 Veterinäramt, Bülach, Kasernenareal, Heimtiereinrichtung Ausgangslage Im Rahmen des Vollzugs der Tierschutzgesetzgebung und der Sicher- heitsvorschriften betreffend Hunde muss das Veterinäramt regelmässig Hunde, Katzen und vereinzelt andere Heimtiere beschlagnahmen. Die beschlagnahmten Tiere werden meistens in privaten Tierheimen unter- gebracht, was mit hohen Kosten verbunden ist. Zudem traten in der Vergangenheit vermehrt Qualitätsprobleme und Kapazitätsengpässe bei den privaten Partnern auf. Die armasuisse als Eigentümervertrete- rin des Kasernengeländes Bülach ist bereit, dem Veterinäramt das Grundstück im Baurecht für die nächsten 20 Jahre zur Verfügung zu stellen. Projektziele Mit der Erstellung einer durch das Veterinäramt betriebenen Anlage können die beschlagnahmten Tiere auf dem Gelände der Kaserne Bülach sicher untergebracht werden. Der Standort erlaubt zudem, die Wesensprüfung von auffälligen Hunden durchzuführen. Nutzwertanalyse Die Nutzwertanalyse zeigt auf, dass mit den vorliegenden Massnah- men dem Legislaturziel der Innovationsfähigkeit und der Kundenorien- tierung der Verwaltung entsprochen werden kann. Durch den geplanten
Bau auf dem Kasernengelände Bülach können auch Synergien mit dem grenztierärztlichen Dienst des Bundesamtes für Veterinärwesen geschaffen werden. Die finanziellen und technischen Risiken sind auf- grund einer standardisierten Ausführung des Projektes gering. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2008–2009 2009–2010
Tabelle 14: Investitionen 2008 2009 2010 2011 nach 2011 Total Investitionskosten in Fr. 50 000 1 000 000 295 000 – – 1 345 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 50 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6100, Veterinäramt, Konto 6130.3181, Entschädi- gung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vor- leistung für einen Objektkredit.
2.3 Zürich, Universitätsspital, Nordtrakt 1, Etage D, Neonatologie, Sanierung Ausgangslage Seit rund 30 Jahren wurde die Raumeinteilung der Neonatologie des Universitätsspitals Zürich nicht verändert, obwohl die technischen, hygienischen und betrieblichen Anforderungen sich erhöht haben. Das Verhalten der Eltern und Angehörigen der Frühgeborenen im Spital hat sich verändert. Meistens ist ein Elternteil 24 Stunden beim Früh- geborenen. Dies hat räumliche und betriebliche Auswirkungen auf das Spital. Projektziele Die Grundrissanordnung der Neonatologie ist an einen zeitgemässen betrieblichen Ablauf unter Einhaltung der geltenden technischen und hygienischen Anforderungen anzupassen. Nutzwertanalyse Die Flächennutzung wird verbessert. Die Zufriedenheit der Ange- hörigen und Mitarbeitenden wird gesteigert. Mit der Sanierung der Neo- natologie können die Abläufe entsprechend umgestaltet und damit kann eine betriebswirtschaftliche Verbesserung erzielt werden. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009 2009–2011 2011–2013
Tabelle 16: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 120 000 – 880 000 5 000 000 2 000 000 8 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 120 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
2.4 Zürich, Universitätsspital, Nukleartrakt, Etage V, Erweiterung des Volumens der Abklingbecken für die Nuklearmedizin Ausgangslage Die Klinik und die Poliklinik für Nuklearmedizin verfügen über sechs Patientenzimmer für stationäre und ambulante Behandlungen. Bei diesen wird das Abwasser von Toilette, Lavabo und Dusche in Auf- fangbehältern – sogenannte Abklingbecken – gesammelt. Nach einem gewissen Abbau der Radioaktivität, bzw. dem Erreichen der gesetzlich zulässigen Abwassergrenzwerte, wird das Abwasser in die öffentliche Kanalisation eingespeist. Die Patientenzahlen in diesem Bereich sind steigend. Deshalb kommt es zu Engpässen beim vorhandenen Speicher- volumen der Abklingbecken. In einer ersten Phase wurden an den Zapf- stellen Wasserspardüsen eingesetzt. Diese trugen jedoch nicht wesent- lich zur Verringerung des Wasserverbrauches bei. Projektziele Das Speichervolumen der Abklingbecken ist im Hinblick auf die erhöhte Patientenzahl zu überprüfen und entsprechend anzupassen, sodass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden können. Nutzwertanalyse Für die Patientinnen und Patienten werden einwandfreie und mög- lichst entlastende Behandlungsverhältnisse geschaffen. Es wird eine bessere und wirtschaftlichere Ausnützung der sechs Patientenzimmer erreicht. Zum jetzigen Zeitpunkt können der Projektumfang und die damit verbundenen Investitionskosten schwer abgeschätzt werden. Die Erweiterung des Speichervolumens der Abklingbecken im Untergrund ist aufwendig und mit technischen Risiken verbunden. Tabelle 17: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008–2011 2011–2014 2014–2015
Tabelle 18: Investitionen 2008–2011 2012 2013 2014 2015 Total Investitionskosten in Fr. 120 000 – – 1 880 000 6 000 000 8 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 120 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
2.5 Zürich, Universitätsspital, Magnetresonanzzentrum, bauliche Umnutzung Ausgangslage Die Universität Zürich hat als Schenkung für die Forschung einen Magnetresonanztomografen erhalten. Die Räumlichkeiten befinden sich im Magnetresonanzzentrum des Universitätsspitals Zürich. Mit dem Geräteeinbau soll ein Raumwechsel im Magnetresonanzzentrum erfol- gen. Ziel ist die klare Gliederung der Räume des Klinik- und For- schungsbereiches. Die bestehenden Magnetresonanztomografen für den Klinikbetrieb sollen in den Eingangsbereich gestellt werden. Dadurch wird der Patientenweg kürzer. In manchen Räumen sind die Strahlen- schutzhüllen defekt. Das Universitätsspital Zürich plant in naher Zukunft die Anschaffung von Positron-Emissions-Tomografen und Magnetreso- nanztomografen für den Klinikbetrieb. Diese Medizinalgeräte bedürfen einer Anpassung der Gebäudetechnik, wie Strom- und Kälteversorgung. Projektziele Die Nutzung des Magnetresonanzzentrums soll klarer für Klinik- und Forschungsbetrieb gegliedert werden. Das Gebäude soll den tech- nischen Anforderungen von Medizinalgeräten angepasst werden. Nutzwertanalyse Dieses Projekt entspricht dem Legislaturziel der Ermöglichung von Spitzenleistungen im Wissens- und Forschungsbereich in der hoch- spezialisierten Medizin. Durch das Stellen der Medizinalgeräte für den Klinikbetrieb in den Eingangsbereich des Magnetresonanzzentrums entfallen lange Wege für die Patientinnen und Patienten und das Perso- nal. Zum jetzigen Zeitpunkt sind der Projektumfang und die damit ver- bundenen Kosten schwer abzuschätzen. Die Anforderung an die Gebäutechnik der künftigen Medizinalgeräte ist nicht in allen Einzel- heiten bekannt. Tabelle 19: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2008 2008–2009
Tabelle 20: Investitionen 2008 2009 2010 2011 nach 2011 Total Investitionskosten in Fr. 1 000 000 4 000 000 – – – 5 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
2.6 Zürich, Universitätsspital, Nordtrakt 1, Etage C, Neuroradiologie und Neurochirurgie, bauliche Anpassungen und Raumbeschaffung für den Einbau eines Magnetresonanztomografen 3.0 Tesla Ausgangslage Gemäss der Unternehmensstrategie des Universitätsspitals Zürich sollen die Medizinalgeräte näher bei Patientinnen oder Patienten sein. Das Universitätsspital Zürich möchte einen leistungsstärkeren Magnet- resonanztomografen für die Kliniken Neuroradiologie und Neurologie anschaffen. Dieses leistungsstärkere Gerät erzeugt ein deutlicheres Bild, das eine bessere Diagnose ermöglicht. Projektziele Mit dem Projekt sollen die leer stehenden Räume der ehemaligen Kobaltanlage baulich vollständig neu organisiert und künftig sinnvoll genutzt werden. Nutzwertanalyse Die Patientenpfade werden kürzer. Dies ist für Schlaganfallpatien- tinnen und -patienten von lebenswichtiger Bedeutung. Die Vorberei- tungsarbeiten müssen gleichzeitig mit dem Berufungsgerät Bertalanffy erfolgen. Zuerst muss die Stromversorgung gesichert sein. Das Vorläu- ferprojekt «Nordtrakt 1, Erweiterung Trafostation» steht zu diesem in Abhängigkeit (vgl. RRB Nr. 1241/2008). Es bestehen keine technischen Risiken. Tabelle 21: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009–2010 2010–2012 2012–2013
Tabelle 22: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 60 000 60 000 – 880 000 4 000 000 5 000 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 120 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
2.7 Zürich, Universitätsspital, Nordtrakt 1, Etage C, Neurochirurgie, Verbesserung Hygiene und Räume Ausgangslage Die Spitalhygiene hat den Operationsbereich der neurochirurgi- schen Klinik im Nordtrakt 1 überprüft. Dabei hat sie Mängel im Bereich der Mitarbeitendengarderoben und der Patienteneinschleusung mit an- schliessender Ein- und Ausbettung festgestellt. Projektziele Der Operationsbereich soll an die hygienischen Anforderungen angepasst werden. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung können die hygienischen Anforderungen erfüllt und die Operationssäle den heutigen Ansprüchen entsprechend saniert werden. Es bestehen aus heutiger Sicht keine Risiken. Tabelle 23: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009–2010 2010–2012 2012–2013
Tabelle 24: Investitionen 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten in Fr. 40 000 – – 960 000 1 700 000 2 700 000
Der Aufwand für die Phase Vorstudie von Fr. 40 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungsarbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit.
2.8 Zürcher Höhenklinik Wald, Heizungssanierung, Staatsbeitrag Ausgangslage Die bestehende zentrale Ölheizung aus dem Jahr 1988 hält die Emis- sionsgrenzwerte für Luftschadstoffe teilweise nicht ein und muss er- neuert werden. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) hat bereits 2002 zur Sanierung aufgefordert. Projektziele Die gesetzlichen Vorschriften für Wärmeerzeugungsanlagen müssen eingehalten werden. Dabei soll der einheimische, erneuerbare Energie- träger Holz zum Einsatz kommen. Nutzwertanalyse Die Holzschnitzelheizung erreicht eine Wärmeleistung von 650 Kilo- watt. Damit wird auch ein Beitrag zu einer nachhaltigen Nutzung und Pflege des Waldes und eine Diversifizierung der Energieversorgung erreicht.
Tabelle 25: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2008 2008–2009 2009
Tabelle 26: Investitionen 2008 2009 2010 2011 nach 2011 Total Investitionskosten in Fr. 200 000 3 300 000 500 000 – – 4 000 000
Der Aufwand für die Phase Projektierung von Fr. 40 000 geht zu- lasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, somatische Akutversorgung, Konto 6340.3181, Entschädigung für Planungs- und Projektierungs- arbeiten Dritter. Er gilt als Vorleistung für einen Objektkredit. Dieser Beschluss ist gestützt auf § 23 Abs. 2 lit. b als nicht öffentlich zu erklären.
Auf Antrag der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Der Projektantrag für die Sanierung der Trakte D und K in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich wird genehmigt. II. Der Projektantrag für den Ersatz der Gebäudetechnik-Infrastruk- tur (Programm 1) im Nordtrakt 1 des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. III. Der Projektantrag für die Behebung der Legionellenproblematik im Warmwassernetz des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. IV. Der Projektantrag für die Erweiterung der Intensivpflegestation für Unfallchirurgie und Brandverletzte des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. V. Der Projektantrag für die Fenstersanierung in den Patiententrak- ten der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich wird genehmigt. VI. Der Projektantrag für die Heimtiereinrichtung des Veterinär- amtes auf dem Kasernenareal Bülach wird genehmigt. VII. Der Projektantrag für die Sanierung Neonatologie im Nord- trakt 1 des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. VIII. Der Projektantrag für die Erweiterung des Volumens der Abklingbecken für die Nuklearmedizin im Nukleartrakt des Universi- tätsspitals Zürich wird genehmigt. IX. Der Projektantrag für die bauliche Umnutzung des Magnetreso- nanzzentrums im Universitätsspital Zürich wird genehmigt.
X. Der Projektantrag für die baulichen Anpassungen und die Raum- beschaffung für den Einbau eines Magnetresonanztomografen für die Neuroradiologie und die Neurochirurgie im Nordtrakt 1 des Universi- tätsspitals Zürich wird genehmigt. XI. Der Projektantrag für Verbesserung der Hygiene und der Räume für die Neurochirurgie im Nordtrakt 1 des Universitätsspitals Zürich die wird genehmigt. XII. Der Projektantrag für die Sanierung der Heizungsanlage der Zürcher Höhenklinik Wald wird genehmigt. XIII. Der Beschluss ist nicht öffentlich. XIV. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Gesundheitsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi