RRB Nr. 276/2012
Offene Türen im Rathaus im Rahmen der «Langen Nacht der Museen», neue Ausgabe
21. März 2012Deutsch4 min
Source zh.ch
Offene Türen im Rathaus im Rahmen der «Langen Nacht der Museen», neue Ausgabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 21. März 2012
276. Offene Türen im Rathaus im Rahmen der «Langen Nacht der Museen» Die Staatskanzlei und die Parlamentsdienste schlugen Ende Januar 2012 vor, dass Kantonsrat und Regierungsrat gemeinsam einen Tag des offenen Rathauses bestreiten könnten. Die Geschäftsleitung des Kantonsrates und der Regierungsrat stimmten dem Vorschlag gemäss Skizze vom 19. Januar 2012 zu, diesen Anlass vorerst bis Ende der lau- fenden Legislatur, d. h. bis 2014, einmal jährlich durchzuführen. Eine Anfrage beim Verein Zürcher Museen (VZM), das Rathaus im Rahmen der «Langen Nacht der Museen» zu öffnen, ist vom Vorstand sehr positiv aufgenommen worden. Die Öffnung des Rathauses im Rah- men dieser Veranstaltung wurde sogar als «ausgesprochen reizvoll» be- zeichnet. Eröffnungsakt und Programmentwurf Das Programm eines solchen Anlasses soll sowohl die heutige politi- sche Bedeutung des Rathauses im Sinn einer Begegnung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik als auch den historischen Charakter des Gebäudes bedienen. Gleichzeitig soll es aber auch Raum lassen für das Gebäude selbst. Ein Programmentwurf wurde mit dem Verein Zürcher Museen besprochen und es wurde vereinbart, den Er- öffnungsakt am Samstag, 1. September 2012, im Rathaus durchzufüh- ren. «Die lange Nacht der Museen 2012» steht unter dem Motto «Trou- vaillen». Im Weiteren ist das Programm noch nicht detailliert festgelegt, da eine Umsetzung auch von den finanziellen Mitteln abhängt. Provisorisches Programm
Erwägungen
17.30 Uhr Öffnung des Hauses
18.00 Uhr Offizieller Eröffnungsakt der langen Nacht durch den VZM mit dem Kantonsratspräsidenten und dem Re- gierungspräsidenten
18.30 Uhr Lesung zu Gottfried Keller und/oder zu politischen Texten, eventuell verbunden mit Podiumsdiskussion Ab 19.30 Uhr Freie Rundgänge durch das Gebäude (Infotafeln) und eventuell Video- und Tonproduktionen Ab Mitternacht Stunde der Ruhe: Die Besucherinnen und Besucher können das Gebäude frei besichtigen. Das Haus strahlt zu dieser Stunde etwas Ruhiges, Sakrales, gar Geisterhaftes aus – eine Wirkung, die einlädt, durch die Räume zu wandeln
Die Veranstaltung wird vom Kantonsrat und Regierungsrat getragen. Eine Projektgruppe – zusammengesetzt aus Vertretungen der Par- lamentsdienste, der Staatkanzlei und des Immobilienamtes – arbeitet das detaillierte Projekt aus. Die Projektoberleitung liegt bei der Chefin der Kommunikationsabteilung des Regierungsrates, Susanne Sorg, und dem Leiter der Parlamentsdienste, Moritz von Wyss. Es wird kein Eintrittspreis verlangt, die Nacht der offenen Türen im Rathaus soll ein Geschenk und eine Einladung an die Zürcher Bevöl- kerung sein. Der Zutritt zum Rathaus wird kontrolliert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist vorerst drei Mal geplant. Für die erstmalige Durchführung 2012 werden die Kosten durch die Staatskanzlei, Konto Beiträge an Kongresse, Veranstaltungen usw., das durch den Lotterie- fonds gespeist wird, übernommen. Anschliessend ist vorgesehen, einen Gesamtbeitrag des Lotterie- fonds für die Durchführung 2013 und 2014 zu beantragen. Mit diesem Beitrag sollen die Kosten der museumspädagogischen Begleitung, der Sicherheit (Infrastruktur, Absperrungen usw.), der Gagen für Lesungen oder Podiumsleitung, unter Umständen der «Bhaltis» und weitere Aufwendungen (z. B. Drucksachen, Informationsmaterial usw.) gedeckt werden. Über eine Fortsetzung der Teilnahme an der «Langen Nacht der Museen» in den Folgejahren wird nach Auswertung der Erfahrungen der ersten drei Durchführungen entschieden. Budget für die Durchführung im Jahre 2012 in Franken – Lesung, Podiumsleitung 3 000 – Museumspädagogische Begleitung und Ausstellungsgestaltung 10 000 – Abschrankungen, Infrastruktur (evtl. Zelt) 12 000 – Verpflegung für Aufsichtspersonal 1 000 – Optionale «Bhaltis», Transport Projektionswand 5 000 – Reserve 5 000 Insgesamt 36 000 Für die Aufsicht im Rathaus werden Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung (Staatskanzlei, Immobilienamt, Kantonspolizei) und der Parlamentsdienste eingesetzt. Die Kosten für diese Arbeitsstunden sind von den jeweiligen Organisationseinheiten zu tragen. Es ist davon aus- zugehen, dass mindestens 20 Personen im Gebäude im Einsatz stehen werden.
Dispositiv
Auf Antrag der Staatskanzlei beschliesst der Regierungsrat:
I. Das Rathaus wird im Rahmen der «Langen Nacht der Museen» am Samstag/ Sonntag, 1./2. September 2012 geöffnet. Der Zutritt für die Be- völkerung ist kostenlos.
II. Für die Durchführung des Anlasses wird eine neue Ausgabe von höchstens Fr. 36 000 zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 1000, Regierungsrat und Staatskanzlei, bewilligt.
III. Als Vertreter des Regierungsrates nimmt der dannzumalige Re- gierungspräsident Markus Kägi am Anlass teil.
IV. Mitteilung an die Geschäftsleitung des Kantonsrates, die Parla- mentsdienste des Kantonsrates, Regierungsrat Markus Kägi und die Staatskanzlei.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi