RRB Nr. 88/2016
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 1. Quartal 2016, Freigabe
3. Februar 2016Deutsch9 min
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Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 1. Quartal 2016, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 3. Februar 2016
88. Projektanträge der Gesundheitsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 1. Quartal 2016
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Pla- nung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebsliegen- schaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hoch- bau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionsprojekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrie- ben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Pro- jektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegenwärtige Ge- wichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse ist mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt worden. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Projekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgabenbewilligun- gen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klassen 1, 2 und allenfalls 3. Damit werden die Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) frei- gegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In ein- zelnen Fällen, insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen, ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. In diesen Fällen wird das Projekt direkt für die Phase Projektierung freigegeben. Nachstehend aufgeführte Projektanträge haben die vorgängige Nutz- wertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert ab- geschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge. Die angeführten Nettoinvestitionssummen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechen- den Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Projektierung/ Nettoinvestitionen Vorstudie Nutzer Realisierung Hochbau in Franken in Franken
1.1 Zürich, Rämitrakt, Rochade 2016–2019 15 000 000 300 000 Universitätsspital Nuklearmedizin
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Projektierung/ Nettoinvestitionen Vorstudie Nutzer Realisierung Hochbau in Franken in Franken
2.1 Zürich, HOF B, Einbau 2016–2017 1 500 000 20 000 Universitätsspital Notfall-MR, bauliche Massnahmen
2.2 Zürich, Liftsanierung und 2015–2019 6 600 000 20 000 Universitätsspital -instandsetzung
2.3 Winterthur, Umnutzung Therapie- 2016–2017 1 500 000 50 000 Kantonsspital bad, 1. OG
2.4 Winterthur, Umbau und Ersatz 2016–2017 1 800 000 50 000 Kantonsspital Angiographie-Anlage
2.5 Winterthur, Umnutzung 2016 1 700 000 – Kantonsspital Provisorien 97 und 98
Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Zürich, Universitätsspital, Rämitrakt, Rochade Nuklearmedizin Ausgangslage Die Betriebsbewilligung für den Nukleartrakt 1 und 2 erlischt aufgrund Brandschutztechnischer Mängel spätestens Anfang 2018. Deshalb muss die Klinik für Nuklearmedizin in den Rämitrakt verlegt werden. Dies er- fordert umfangreiche bauliche Anpassungen am neuen Standort. Projektziel Der Nukleartrakt 1 und 2 ist geräumt und die Klinik für Nuklearmedi- zin hat am neuen Standort im Rämitrakt den Betrieb aufgenommen. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf Annahmen und einer Grobkosten- schätzung. Technisch bestehen keine Risiken.
Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2016 2017–2019
Tabelle 4: Investitionen Jahre 2015 2016 2017 2018 2019 Total Investitionskosten in Franken 300 000 2 500 000 4 500 000 6 000 000 1 700 000 15 000 000 Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2016– 2019 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulas- ten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunter- halt Hochbauten. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Zürich, Universitätsspital, HOF B, Einbau Notfall-MR, bauliche Massnahmen Ausgangslage Die Magnetresonanztomographie (MR) gehört zum Untersuchungs- spektrum universitärer Notfallstationen. Die Notfallstation des Univer- sitätsspitals verfügt über keine eigenen MR-Geräte. Notfallpatientinnen und -patienten können daher nicht immer zeitnah untersucht werden. Projektziel Nahe der Notfallstation wird im Trakt HOF B ein Notfall-MR instal- liert. Damit ist der Untersuchungsengpass beseitigt und es entfallen zeit- liche Verzögerungen bei der Untersuchung von Notfallpatientinnen und -patienten. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf Annahmen und einer Grobkosten- schätzung. Technisch bestehen keine Risiken.
Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2016 2017
Tabelle 6: Investitionen Jahre 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 20 000 280 000 1 200 000 1 500 000 Das Projekt ist im Budget 2016 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2016–2019 enthalten. Für 2016 sind Fr. 500 000 eingestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310. 3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
2.2 Zürich, Universitätsspital, Liftsanierung und -instandsetzung Ausgangslage Die 50 im Universitätsspital betriebenen Liftanlagen sind überaltert und weisen steigende Unterhaltskosten auf. Darüber hinaus erfüllen sie die heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Projektziel Die Liftanlagen sind technisch auf dem neuesten Stand und die Be- triebssicherheit ist gewährleistet. Der Instandhaltungsaufwand ist deut- lich vermindert. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf Annahmen und einer Grobkosten- schätzung. Technisch bestehen keine Risiken. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2015–2016 2017–2019
Tabelle 8: Investitionen Jahre 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Total Investitionskosten in Franken 20 000 150 000 550 000 1430 000 2 500 000 1 950 000 6 600 000
Das Projekt ist im Budget 2016 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2016–2019 mit insgesamt Fr. 4 300 000 enthalten. Für 2016 sind Fr. 1 800 000 eingestellt. Die Finanzierung des Restbetrages wird durch Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310. 3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
2.3 Winterthur, Kantonsspital, Umbau Therapiebad, 1. OG Ausgangslage Im Departement Medizin wächst der Bedarf an Untersuchungs- und Behandlungsräumen infolge einer wachsenden Zahl an stationären und ambulanten Patientinnen und Patienten. Durch den Umbau des benach- barten 1. OG des Therapiebades, das aufgehoben wird, können dem De- partement Medizin zusätzliche Räume für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Projektziel Dem Departement Medizin stehen an betrieblich günstiger Lage zu- sätzliche Untersuchungs- und Behandlungsräume zur Verfügung. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf Annahmen und einer Grobkosten- schätzung. Technisch bestehen keine Risiken. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2016 2016–2017
Tabelle 10: Investitionen Jahre 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 50 000 300 000 1 150 000 1 500 000 Das Projekt ist im Budget 2016 sowie in der Realisierungsreihen- folge für den KEF 2016–2019 mit Fr. 1 500 000 enthalten. Für 2016 sind Fr. 200 000, für 2017 Fr. 1 000 000 und für 2018 Fr. 300 000 eingestellt. Die Finanzierung der jährlichen Differenzbeträge 2016 und 2017 wird durch Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe
Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Ausgabe für die Phase Vorstudie geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310. 3131, Planungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbauten.
2.4 Winterthur, Kantonsspital, Umbau und Ersatz Angiographie-Anlage Ausgangslage Das Institut für Radiologie betreibt zwei Angiographie-Anlagen im
3. OG des Behandlungstrakts. Eine der Anlagen wird ersetzt, die andere wird aufgerüstet. In diesem Zusammenhang werden die Räume angepasst, um die betrieblichen Abläufe zu verbessern und die Untersuchungs- und Behandlungskapazität zu erhöhen. Projektziel Die Raumstrukturen der Angiographie ermöglichen einen effizienten Betrieb und erhöhen die Untersuchungs- und Behandlungskapazität. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf Annahmen und einer Grobkosten- schätzung. Technisch bestehen keine Risiken. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2015 2016 2016–2017
Tabelle 12: Investitionen Jahre 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 50 000 1 550 000 200 000 1 800 000 Das Projekt ist im Budget 2016 sowie in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2016–2019 nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch Ver- schiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, sichergestellt. Die Aus- gabe für die Phase Vorstudie geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310.3131, Pla- nungen und Projektierungen Dritter; die Ausgabe für die übrigen Phasen geht zulasten der gleichen Leistungsgruppe, Konto 6350.5041, Erneue- rungsunterhalt Hochbauten.
2.5 Winterthur, Kantonsspital, Umnutzung Provisorien 97 und 98 Ausgangslage Die provisorischen Bauten Nr. 97 und Nr. 98 müssen aufgrund des Er- satzneubaus Hochhaus bis Ende 2016 entfernt werden. Die heute enthal- tene Nutzung würde verdrängt. Gleichzeitig besteht durch betriebliches Wachstum, gepaart mit der Grossbaustelle Ersatzneubau Hochhaus, ein wachsender Druck auf mögliche Nutz- und Rochadenflächen. Technisch sind die Bauten gut weiterverwendbar. Projektziel Die provisorischen Bauten Nr. 97 und Nr. 98 sollen diverse Zwischen- nutzungen beherbergen, die aufgrund von Baustellen bis zur Betriebs- aufnahme des Ersatzneubaus weichen müssen. Aktuell drängt sich die Zwischennutzung als Zentralgarderobe auf. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf Annahmen von Vergleichsprojekten. Technisch bestehen keine Risiken. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2016 2016
Tabelle 14: Investitionen Jahr 2016 Total Investitionskosten in Franken 1 700 000 1 700 000 Das Projekt ist in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2016– 2019 enthalten. Für 2016 sind Fr. 1 700 000 eingestellt. Die Ausgabe geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6350.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau- ten.
Auf Antrag der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt: a. Zürich, Universitätsspital, Rämitrakt, Rochade Nuklearmedizin b. Zürich, Universitätsspital, HOF B, Einbau Notfall-MR, bauliche Mass- nahmen c. Zürich, Universitätsspital, Liftsanierung und -instandsetzung d. Winterthur, Kantonsspital, Umnutzung Therapiebad, 1. OG e. Winterthur, Kantonsspital, Umbau und Ersatz Angiographie-Anlage f. Winterthur, Kantonsspital, Umnutzung Provisorien 97 und 98 II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Baudirektion und die Gesund- heitsdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi