RRB Nr. 920/2013
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2013, Freigabe
21. August 2013Deutsch25 min
Source zh.ch
Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2013, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 21. August 2013
920. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 2. Quartal 2013
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projekt- anträge von Projekten der Klasse 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungs- reihenfolge. Die aufgeführten Nettoinvestitionssummen zu den ein- zelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kos- tenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1.1 Mittelschulen: Ersatzbau Mediothek 2018–2020 10–15 Mio. 400 000 Zürich, Steinentisch- und Mensa strasse 10, Mittelschul- Kantonsschulen Freudenberg, und Berufsbildungsamt Enge und Liceo Artistico
1.2 Universität Zürich: Gesamterneuerung noch offen noch offen 600 000 Zollikerstrasse 107 Zustandsanalyse und Machbar- Mathematisch-natur- keitsstudie wissenschaftliche Fakultät, Hochschulamt
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.1 Mittelschulen: Teilersatz Heizungs- und 2013–2015 645 000 20 000 – Zürich, Rämistrasse 58 Lüftungssteuerungen, Mittelschul- und Kantonsschulen Rämibühl, Berufsbildungsamt Zürich
2.2 Mittelschulen: Gesamtsanierung Fenster 2014 2 000 000 100 000 – Zürich, Promenadengasse 11 Kantonsschule Hohe Mittelschul- und Promenade, Zürich Berufsbildungsamt
2.3 Mittelschulen: Sofortmassnahmen 2013 145 000 19 000 – Zürich, Birchstrasse 107 Chemikalienraum Mittelschul- und Kantonsschule Zürich Nord Berufsbildungsamt
Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.4 Mittelschulen: Ersatz Plattenbelag durch 2014 250 000 25 000 – Winterthur, Rychenberg- Asphaltbelag Strasse 110 Kantonsschule Rychenberg, Mittelschul- und Winterthur Berufsbildungsamt
2.5 Berufsfachschulen: Bauliche Anpassungen für 2014 955 000 100 000 – Zürich, Limmatstrasse 45/47 eine Zwischennutzung Mittelschul- und Allgemeine Berufsschule Berufsbildungsamt Zürich
2.6 Berufsfachschulen Bauliche Anpassungen und 2014 1 800 000 100 000 – Zürich, Herostrasse 5: Ausstattung für Berufsfach- Mittelschul- und schulen Berufsbildungsamt –3–
2.7 Berufsfachschulen Beachvolleyball-Anlage 2015 225 000 20 000 – Winterthur, Wartstrasse 71: Berufsbildungsschule Mittelschul- und Winterthur Berufsbildungsamt
2.8 Universität Zürich: Anpassung Signaletik an UZH 2013–2014 250 000 25 000 – Plattenstrasse 11, CD und Patientenführung im Medizinische Fakultät, Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) Hochschulamt
2.9 Universität Zürich: Instandsetzung Demonstrations- 2014 850 000 80 000 – Winterthurerstrasse 260, hörsaal Vetsuisse-Fakultät, Hochschulamt
Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.10 Universität Zürich: Ersatz Autoklavenanlage, 2014 960 000 100 000 – Winterthurerstrasse 260, Tierspital Vetsuisse-Fakultät, Hochschulamt
2.11 Universität Zürich: Instandsetzung Lüftung, 2014 195 000 20 000 – Winterthurerstrasse 190, Tierräume Gebäude Y17 Vetsuisse-Fakultät, Hochschulamt
2.12 Universität Zürich: Instandsetzung Aussenhülle, 2013–2014 250 000 25 000 – Zollikerstrasse 117, Villa Hagmann Mathematisch-natur- wissenschaftliche Fakultät, Hochschulamt –4–
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Kantonsschulen Freudenberg, Enge und Liceo Artistico, Zürich, Ersatzneubau Mediothek und Mensa Ausgangslage Die Mensa der Kantonsschule Freudenberg und Enge wird von den Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrpersonen intensiv genutzt. Vor allem in den Mittagsstunden kommt es zu langen Wartezeiten an der Essensausgabe und zu Engpässen im Speisesaal. Die heutige Sitz- platzbestuhlung ist mit insgesamt 180 Plätzen sehr dicht. Geplant wurden ursprünglich 64 Sitzplätze. Der Personenfluss bei der Speiseausgabe ist mangelhaft, eine gegenseitige Behinderung der Wartenden und Gäste, die von der Essensausgabe kommen, ist die Folge. Die Arbeiten in der engen Küche sind während der Stosszeiten erschwert. Zudem sind die Kücheneinrichtungen alt. Die Verbesserung und Erweiterung der Mensa am heutigen Ort wurden geprüft. Die aufgezeigten Lösungen führten jedoch nicht zur gewünschten Erhöhung der Anzahl der Sitzplätze. Zu- dem waren die geschätzten Kosten unverhältnismässig hoch. Der Pavillon auf dem Gelände der Kantonsschulen Freudenberg und Enge beherbergt die Mediothek und zehn Unterrichtszimmer. Er war ursprünglich als Provisorium für zehn Jahre vorgesehen. Aufgrund der befristeten Nutzung wurde beim Bau im Jahre 1993 auf konstruktiv auf- wendige Lösungen verzichtet. Die Unterhaltsarbeiten sind heute kosten- intensiv. Projektziele Die Kantonsschulen Freudenberg, Enge und Liceo Artistico sollen eine Mensa erhalten, die zeitgemäss und der Schulgrösse entsprechend organisiert ist. Im Raumprogramm für einen Neubau sollen zudem die heutigen Nutzungen des Pavillons integriert werden. Damit kann der Pavillon abgebrochen werden. Nutzwertanalyse Es ist für jüngere Schülerinnen und Schüler ein Vorteil, wenn sie wäh- rend der Mittagszeit auf dem Schulareal bleiben können. Der Gastraum soll auch ausserhalb der Mensaöffnungszeiten als Arbeitsraum genutzt werden können. Dadurch gewinnt die Schule Arbeitsplätze und Aufent- haltsbereiche für die Schülerschaft. Mit dem Neubau kann die unbefrie- digende Situation in der Mensa behoben werden. Zudem erübrigt sich eine energetische Sanierung des Pavillons. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013–2014 2015–2017 2018–2020
Tabelle 4: Investitionen Vorstudie (Wettbewerb) 2013 2014 2015 2016 2017 Total Vorstudie in Franken 200 000 200 000 – – – 400 000 Als nächster Schritt sollen ein Raumprogramm erarbeitet und ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden. Die Investitionskos- ten sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Es ist jedoch mit Kosten in der Grössenordnung von 10 Mio. bis 15 Mio. Franken zu rech- nen. Für die Vorstudienphase bzw. die Durchführung des Wettbewerbs werden Fr. 400 000 geplant. Diese Kosten gehen zulasten der Erfolgs- rechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihen- folge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013– 2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Ver- schieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
1.2. Universität Zürich, Zollikerstrasse 107; Gesamterneuerung – Zustandsanalyse und Machbarkeitsstudie Ausgangslage Das Institutsgebäude mit dem Nebengebäude im Botanischen Garten wurde in den Jahren 1972 bis 1976 erstellt. Die Räume in diesen Gebäu- den werden vom Institut für Pflanzenbiologie und vom Institut für systematische Botanik genutzt. Das Institutsgebäude ist ein Labor- und Bürogebäude mit rund 85 Büroarbeitsplätzen und rund 2200 m2 Labor- flächen. Zu den Nutzungen gehören auch Spezialräume wie Versuchs- räume, Kühl- und Tiefkühlräume, Konstanttemperaturräume und ein auf dem Dach gelegenes Anzuchtsgewächshaus. Das Nebengebäude ist mit zwei Hörsälen, der Cafeteria und der Bibliothek belegt. Die Gebäude sind durch unterirdische Geschosse miteinander verbunden und bilden architektonisch und gestalterisch eine Einheit. Die beiden Gebäude des Instituts- und Hörsaaltrakts wurden seit ihrer Erstellung vor über 37 Jahren zwar baulich unterhalten, jedoch nie instand gesetzt oder erneuert. Die Gebäude befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand und lassen sich nur mit hohem finanziel- lem und personellem Aufwand betreiben. Die Gebäudehülle ist schad- haft und energetisch mangelhaft, die haustechnischen Installationen und teilweise die Ausstattungen sind veraltet und entsprechen weder dem Stand der Technik noch den Nutzeranforderungen. Umfassende Instandsetzungen und Erneuerungen der Gebäude sind dringend nötig.
Gestützt auf diese Zustandsbeurteilung, wurden bereits zwei Projek- te, die Teil der umfassenden Gebäudeinstandsetzung sind, vorgezogen und zur Umsetzung freigegeben. Die noch nicht in Angriff genommenen Massnahmenbereiche sollen in einer vertieften Zustandsanalyse des Gebäudes sowie einer Machbarkeitsstudie untersucht werden. Diese sollen Auskunft über die Notwendigkeit und Dringlichkeit weiterer Massnahmen sowie die Vorgehensstrategie bei der Gesamterneuerung geben. Projektziele Die Zustandsanalyse und Machbarkeitsstudie verfolgt folgende Ziele: – Zustandsanalyse des Gebäudes – Klärung baupolizeilicher Auflagen – Klärung feuerpolizeilicher Auflagen – Klärung des Aufwands, abhängig von der unterschiedlichen Sanie- rungstiefe – Machbarkeit der Sanierungsmassnahmen unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Nutzung Nutzwertanalyse Die geplante Machbarkeitsstudie wird Aussagen über den Zustand der Gebäude sowie über die notwendigen Massnahmen liefern. Aufgrund dieser Analyse werden auch die erforderlichen finanziellen Mittel er- hoben, die für eine Umsetzung der verschiedenen Varianten notwendig sind. Da verschiedene Anlagen und Bauteile am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, teilweise von den Lieferanten nicht mehr revidiert sowie aus sicherheitstechnischen Gründen von den Behörden nicht mehr ak- zeptiert werden, ist die Analyse des Gesamtgebäudes dringend durch- zuführen. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013–2014 noch offen noch offen
Tabelle 6: Investitionen Vorstudie 2013 2014 2015 2016 2017 Total Vorstudie in Franken 400 000 200 000 600 000 Als nächster Schritt soll eine entsprechende Machbarkeitstudie er- stellt werden. Die Investitionskosten können zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. In der Vorstudienphase wird mit Kosten von Fr. 600 000 gerechnet. Diese gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/ 2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, mit 8,72 Mio. Franken enthalten.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Kantonsschulen Rämibühl, Zürich, Teilersatz Heizungs- und Lüftungssteuerungen Ausgangslage Die Regelsysteme der Heizungs- und Lüftungsanlagen der Kantons- schulen Rämibühl stammen aus den Jahren 1989 bis 1990. Die Ersatz- teile sind nicht mehr erhältlich und die Wartung kann vom Ersteller nicht mehr gewährleistet werden. Bei einem Ausfall der Automations- ebene der Unterstationen ist mit einem längeren Systemausfall der je- weils betroffenen Anlage zu rechnen. Durch den Zustand der Anlagen entstehen hohe Unterhalts- und Reparaturkosten. Projektziele Die bestehenden, elektronischen und teilweise noch pneumatischen Regler der Automatisierungsebene in den Unterstationen der Heizungs- und Lüftungsanlagen sind veraltet und sollen durch neue Geräte ersetzt werden. Da die Arbeiten vorwiegend während der Ferienzeiten erfolgen müssen, wird der Ersatz über eine Zeitdauer von zwei Jahren erfolgen. Nutzwertanalyse Das Ausfallrisiko der Heizungs- und Lüftungsregelung soll verringert werden. Weiter sollen der Energieverbrauch und die Bewirtschaftungs- kosten gesenkt werden. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2013–2015
Tabelle 8: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 245 000 285 000 115 000 645 000 Gemäss Angaben des Hochbauamts vom 6. März 2013 werden Kos- ten von Fr. 645 000 erwartet. Davon fallen für die Projektierung rund Fr. 20 000 an. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihen- folge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013– 2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Ver- schieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.2 Kantonsschule Hohe Promenade, Zürich; Gesamtsanierung Fenster Ausgangslage Die Gesamtsanierung der Kantonsschule Hohe Promenade wurde 2010 abgeschlossen. Die Fenster des Hauptgebäudes waren bereits da- mals in einem schlechten Zustand. Aus Kostengründen wurde entschie- den, auf eine umfassende Sanierung der Fenster zu verzichten und den Ersatz der Fenster später als separates Projekt durchzuführen. Projektziele Die vorgenommene minimale Sanierung hat den Zustand der Fenster an der Kantonsschule Hohe Promenade nicht wesentlich verbessert. Nun sollen die Fenster durch wärmetechnisch und akustisch hochwerti- gere ersetzt werden. Nutzwertanalyse Mit dem Ersatz der Fenster wird der Wert der Liegenschaft erhalten. Weiter kann dadurch Energie eingespart und es können künftige Bau- schäden, verursacht durch die defekten Fenster, vermieden werden. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014
Tabelle 10: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 100 000 1 900 000 2 000 000 Die Kosten für den Ersatz der bestehenden Fenster belaufen sich ge- mäss einer Schätzung auf rund 2 Mio. Franken. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 100 000 gerechnet. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinves- titionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.3 Kantonsschule Zürich Nord; Sofortmassnahmen Chemikalienraum Ausgangslage 2012 wurde eine Zustandsanalyse für die Gebäude der Kantonsschule Zürich Nord im Hinblick auf eine Gesamtsanierung erstellt. Im Rah- men dieser Analysen wurden Sicherheitsmängel im Bereich der Natur- wissenschaften bei der Lagerung von Chemikalien festgestellt. Diese erfolgt vorwiegend ungesichert in offenen Gestellen. Infolge der engen Platzverhältnisse besteht die Gefahr, Lagergut umzustossen. Das Risiko eines Chemieunfalles wird als erheblich beurteilt. Projektziele Die vorgesehenen Sofortmassnahmen umfassen die Anschaffung von geschlossenen Gestellen und Gefahrstoffschränken sowie die Sicher- stellung einer ausreichenden Belüftung des Raumes. Die Installation einer Notdusche und Verbesserung der Beleuchtung sollen den Personen- schutz erhöhen. Die vorgesehenen Massnahmen sind erforderlich, um die bestehenden Sicherheitsrisiken im naturwissenschaftlichen Teil der Schule zu verringern. Nutzwertanalyse Mit der Umsetzung der Sofortmassnahmen soll die Sicherheit von Lernenden und Lehrpersonen gewährleistet werden. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2013
Tabelle 12: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 145 000 145 000 Gemäss einer Schätzung des Hochbauamtes vom 13. März 2013 wer- den Investitionen von Fr. 145 000 für die Umsetzung der Sofortmass- nahmen erwartet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 19 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.4 Kantonsschule Rychenberg, Winterthur; Ersatz Plattenbelag durch Asphaltbelag Ausgangslage Die Anlieferung der Mensa sowie der Zutritt zum Gelände der Kan- tonsschule Rychenberg erfolgen über einen Weg, der mit Platten ausge- legt ist. Dieser Weg wird von Lieferwagen und Velofahrenden benutzt. Durch das Befahren des Weges wurden Platten beschädigt. Projektziele Der Plattenbelag ist für das Befahren mit Motorfahrzeugen nicht ge- eignet. Durch die hervortretenden Platten besteht eine Stolpergefahr. Ziel der Massnahme ist es, den Plattenbelag durch einen Asphaltbelag zu ersetzen. Nutzwertanalyse Die Unterhaltsarbeiten und das Auswechseln der zerbrochenen Platten entfallen. Das Stolperrisiko wird durch den Asphaltbelag behoben, wo- durch die Sicherheit verbessert wird. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2014
Tabelle 14: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 250 000 250 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 12. Februar 2013 werden für das Projekt Investitionen von Fr. 250 000 erwartet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 25 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihen- folge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013– 2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Ver- schieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.5 Allgemeine Berufsschule Zürich, bauliche Anpassungen für eine Zwischennutzung Ausgangslage Nach dem Umzug der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ins Toni-Areal soll der Schultrakt am Sihlquai 87 saniert werden. Während der Sanierungsarbeiten soll der Schulbetrieb der Allgemeinen Berufs- schule Zürich, der sich heute im Schultrakt Sihlquai 87 befindet, in der heute von der ZHdK genutzten Liegenschaft Limmatstrasse 45/47 statt- finden. Projektziele Der Raumbedarf der Allgemeinen Berufsschule Zürich ist während der voraussichtlich rund 20 Monate dauernden Sanierung abzudecken. Die notwendige Anzahl von 21 Klassenzimmern kann – nach baulichen Anpassungen – ins Schulhaus Limmatstrasse 45/47 ausgelagert werden. Nutzwertanalyse Es ist zweckmässig, während der Sanierungsarbeiten im Schultrakt Sihlquai 87 vorübergehend ein von der ZHdK nicht mehr genutztes Gebäude als Povisorium zu nutzen. Nach der Zwischennutzung durch die Allgemeine Berufsschule kann das Schulhaus Limmatstrasse 45/47 durch eine weitere Berufsfachschule während Sanierungsarbeiten als Rochadeschulhaus genutzt werden. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2014
Tabelle 16: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 955 000 955 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 18. März 2013 wird für die baulichen Anpassungen für die Zwischennutzung mit Kos- ten von Fr. 955 000 gerechnet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 100 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufs- bildung. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Rea- lisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanz- plan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, sicherzustellen.
2.6 Berufsfachschulen allgemein, Zürich, bauliche Anpassungen und Ausstattung für Berufsfachschulen Ausgangslage Die städtische Mietliegenschaft Herostrasse 5 in Zürich wird von der ZHdK (57,3%) und der Berufsmaturitätsschule Zürich (42,7%) genutzt. Nach dem Umzug der ZHdK ins Toni-Areal sind die frei werdenden Schulräume für den Berufsschulunterricht umzubauen und einzurichten. Das Mietobjekt Herostrasse 5 befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Zürich-Altstetten und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. Projektziele Durch den Rückbau und die Entsorgung von verschiedenen Einbau- ten wie Fotolabors sowie durch strukturelle Anpassungen werden Klas- senzimmer geschaffen, die sich in Bezug auf Grösse und Ausstattung für den Berufsschulunterricht eignen. Im Erdgeschoss werden im Hinblick auf die hohe Nutzerfrequenz eine grössere Cafeteria und Schülerauf- enthaltsräume erstellt. Für die Berufsmaturitätsschule Zürich werden in Ergänzung zum Raumangebot dringend benötigte Werkstatt- und Ausstellungsräume bereitgestellt. Sodann werden für andere Berufs- fachschulen Rochaderäume geschaffen. Insbesondere bei der Berufs- gruppe Detailhandel besteht bis zum Abschluss des Ergänzungs- und Sanierungsprojekts für das Berufsbildungszentrum Zürichsee in Horgen ein erhöhter Raumbedarf. Nutzwertanalyse Es ist zweckmässig, die heutigen Hochschulräume an der Hero- strasse 5 mit baulichen Anpassungen für die Nutzung durch Berufsfach- schulen bereitzustellen. Beim Mietzins für das kommunale Mietobjekt handelt es sich um eine Kostenmiete. Zudem ergeben sich Synergien durch eine gemeinsame Nutzung der Liegenschaft durch verschiedene Berufsfachschulen. Tabelle 17: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2014
Tabelle 18: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 1 800 000 1 800 000
Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 14. März 2013 wird für die baulichen Anpassungen mit Kosten von Fr. 1 800 000 ge- rechnet. Ein erheblicher Teil der Grobkostenschätzung (Fr. 485 000) be- trifft die Ausstattung (Mobiliar und Wandtafeln). Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 100 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungs- gruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Es handelt sich dabei um eine gebun- dene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Netto- investitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidier- ten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, sicherzustellen.
2.7 Berufsbildungsschule Winterthur (BBW), Turnhallen Rennweg, Beachvolleyball-Anlage Ausgangslage In der Sportanlage am Rennweg befindet sich eine sanierungsbedürf- tige Kugelstossanlage. Im Sportunterricht wird Kugelstossen kaum mehr durchgeführt. Der Schulsport hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Beachvolleyball ist bei Jugendlichen eine sehr beliebte Sportart. Team- geist, Ausdauer und Geschicklichkeit werden dabei gefördert. Projektziele Die kaum genutzte Kugelstossanlage ist sanierungsbedürftig und soll durch eine Dreifach-Beachvolleyball-Anlage ersetzt werden. Nutzwertanalyse Eine Sanierung der alten Kugelstossanlage ist mit dem Einbau einer Dreifach-Beachvolleyball-Anlage hinfällig. Das Sportangebot an der Berufsbildungsschule Winterthur wird um eine attraktive Sportart er- weitert. Die Aussensportanlage kann intensiver genutzt werden. Tabelle 19: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2015
Tabelle 20: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 18 000 207 000 225 000
Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 22. Februar 2013 wird für den Einbau einer Dreifach-Beachvolleyball-Anlage als Ersatz der alten Kugelstossanlage mit Kosten von Fr. 225 000 gerechnet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 20 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitions- rechnung der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012 Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016 nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, sicherzustellen.
2.8 Universität Zürich, Plattenstrasse 11; Anpassung Signaletik und Patientenführung im Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) Ausgangslage Die Beschilderung und die Wegweiser im ZZM haben eine grosse Bedeutung, da sie für die mit den Örtlichkeiten nicht vertrauten Patien- tinnen und Patienten eine Orientierungshilfe bieten. Diese Anforde- rung ist zurzeit ungenügend erfüllt. Auch der einheitliche Auftritt der UZH in Gebäuden mit viel Publikumsverkehr ist nicht gewährleistet. Projektziele Die einheitliche Signaletik im ZZM wird umgesetzt. Die Orientierung für die Gebäudenutzenden wird verbessert. Zonen mit viel Publikums- verkehr erhalten eine zeitgemässe Erscheinung. Nutzwertanalyse Die Kosten entsprechen der Grösse der Gebäude und der damit ver- bundenen Gangzonen. Die nötige Orientierungshilfe kann sichergestellt werden. Tabelle 21: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2013–2014
Tabelle 22: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 50 000 200 000 250 000
Die Investitionskosten für die Erneuerung der Signaletik im ZZM belaufen sich gemäss einer Schätzung auf rund Fr. 250 000. Diese Angabe beruht auf Offerten mit einer Kostengenauigkeit von ±15% des Kosten- voranschlages. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 25 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Uni- versität. Das Projekt ist im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 (RRB Nr. 335/2012) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
2.9 Universität Zürich, Winterthurerstrasse 260; Instandsetzung Demonstrationshörsaal, Vetsuisse-Fakultät Ausgangslage Die haustechnischen Leitungen im bestehenden Demonstrationshör- saal von 1983 und haben nach rund 30 Jahren Betriebszeit ihr Betriebs- ende erreicht. Ebenso entsprechen die Komponenten energetisch, hygienisch und wirtschaftlich nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und müssen saniert werden. Mit dieser haustechnischen Massnahme drängt sich auch die Neugestaltung der beiden Eingangsbereiche mit den dazugehörenden Vorzonen auf. Die Zone vor dem Bereich der Dozierenden dient nicht nur zur Vorbereitung von Tieren für Lehrver- anstaltungen, sondern in Randzeiten auch als Empfangsbereich für die Kundinnen und Kunden mit Grosstieren, die einen medizinischen Not- fall aufweisen. Der Empfang entspricht nicht mehr den heutigen Anfor- derungen an die Eintrittsstelle in eine moderne Klinik. Projektziele Mit der Sanierung werden folgende Ziele verfolgt: Die technischen Einrichtungen werden ersetzt, um einen verlässlichen und ökologischen Betrieb zu sichern. Der Hörsaal und seine Vorbereiche werden aufge- wertet, um der häufigen Nutzung gerecht zu werden. Im technischen Bereich werden die Lüftungs- und Heizungsanlage wieder auf den Stand der heutigen Technik aufgerüstet. Im Zuge der Sanierung soll auch die Luftaufbereitung saniert werden. Die Umwälzpumpen sind durch be- darfsgeregelte Pumpen der Energieklasse A zu ersetzen. Zusätzlich wird auch das Kanalverteilnetz gereinigt. Die sanitären Anlagen werden dem heutigen Standard angepasst, und die Vorbereiche werden renoviert. Nutzwertanalyse Durch die energetische Sanierung der Haustechnik und Instandset- zung der Inneneinrichtung erfolgt eine betriebliche Verbesserung.
Tabelle 23: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014
Tabelle 24: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 80 000 770 000 850 000 Die Investitionskosten für den Demonstrationshörsaal der Vetsuisse- Fakultät belaufen sich gemäss Schätzungen auf Fr. 850 000. Diese Angabe beruht auf einer Kostengenauigkeit von ± 25% des Kostenvoranschlages. Die genauen Kosten werden im Rahmen der geplanten Projektierung erhoben. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 80 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Uni- versität. Das Projekt ist im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 (RRB Nr. 335/2012) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungs- gruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
2.10 Universität Zürich, Winterthurerstrasse 260; Ersatz Autoklavenanlage Tierspital, Vetsuisse-Fakultät Ausgangslage Das Nagerzentrum am Tierspital befindet sich im Untergeschoss von Stall A und beherbergt die Versuchstiere zahlreicher Institute (Veterinär- physiologie, Virologie, Parasitologie, Labormedizin). Der Autoklav dieser Anlage ist über 20 Jahre alt und seit Jahren störanfällig. Aufgrund des hohen Alters sind Ersatzteile nicht mehr erhältlich und müssen oftmals besonders angefertigt werden, was hohe Kosten und lange Wartezeiten verursacht. Der Autoklav ist stark ausgelastet; er ist täglich (einschliess- lich Wochenenden) zehn bis zwölf Stunden in Betrieb. Bei Ausfall des Geräts besteht keine Möglichkeit zum Autoklavieren des Materials der Tierhaltung, was deren Betrieb stark beeinträchtigen würde. Ausweich- möglichkeiten am Irchel sind nur bedingt verfügbar. Projektziele Eine rasche Neuinstallation eines Autoklaven bei gleichzeitiger Auf- rechterhaltung des Betriebs des alten Gerätes während der Bauphase ist zwingend nötig. Da der Stall B noch nicht am Haustechnikring des gesamten Areals Tierspital angeschlossen ist, soll auch die neue Er- schliessung durch die Medien Dampf, Kondensat, Kälte und Sauerstoff geprüft werden.
Nutzwertanalyse Die detaillierten Kosten werden im Rahmen der Projektierung er- stellt. Mit dem Ersatz der desolaten Anlage fallen keine betrieblichen und personellen Folgekosten an. Es wird erwartet, dass der betriebliche Aufwand verringert werden kann. Tabelle 25: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014
Tabelle 26: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 100 000 860 000 960 000 Die Investitionskosten für den Ersatz des Autoklaven belaufen sich gemäss einer Schätzung auf rund Fr. 960 000. Diese Angabe beruht auf einer Kostengenauigkeit von ±30% des Kostenvoranschlages. Die Projektierung wird zu einem genauen Kostenvoranschlag führen. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 100 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 (RRB Nr. 353/2012) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
2.11 Universität Irchel Zürich, Winterthurerstrasse 190; Instandsetzung Lüftung Tierräume Gebäude Y17, Vetsuisse-Fakultät Ausgangslage Im Geschoss G im Gebäude Y17 befinden sich die Tierräume des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie. In diesem Stall wurden die Tiere bis anhin offen gehalten. Die Lüftungsanlage wurde für diesen Zweck mit besonderen Abluftfiltern ausgerüstet, um die Verschmutzung der Lüftungskanäle mit Tierhaaren zu vermeiden. Die Tierhaltung wird auf IVC-Käfige umgestellt, was eine wesentlich dichtere Belegung der Räume erlaubt. Wegen dieser Verdichtung ist die alte Lüftungsanlage nicht mehr ausreichend. Die interne Wärme kann nicht mehr abgeführt werden und die gewünschte Luftfeuchtigkeit wird nicht erreicht. Projektziele Die notwendigen klimatischen Bedingungen in den Tierräumen im Bau Y17 können sichergestellt werden.
Nutzwertanalyse Durch die Sanierung können die geforderten klimatischen Bedin- gungen in den Tierräumen verbessert und der Einsatz der IVC-Käfig- haltung ermöglicht werden. Tabelle 27: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2014 2014
Tabelle 28: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 195 000 195 000 Die Investitionskosten belaufen sich auf Fr. 195 000 Franken. Diese Angabe beruht auf einer Kostengenauigkeit von ±10% des Kosten- voranschlages. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 20 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanz- plan (KEF) 2013–2016 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 (RRB Nr. 353/2012) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
2.12 Universität Zürich, Zollikerstrasse 117; Villa Hagmann, Instandsetzung Aussenhülle, Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät Ausgangslage Die Villa Hagmann gehört zum Inventar der schützenswerten Ge- bäude von kommunaler Bedeutung. Sie wurde 1994 instand gesetzt. Nach 19 Jahren zeigen sich vor allem an der Aussenhülle verschiedene Abnützungserscheinungen wie Farbabblätterungen an der Fassade, den Fenstern und den Türen sowie Abplatzungen am Naturstein. Projektziele Instandsetzung der Bauteile zur Wiederherstellung des Zustands- wertes. Nutzwertanalyse Durch die Instandsetzungsmassnahmen wird der Werterhalt des Ge- bäudes gesichert.
Tabelle 29: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2013–2014
Tabelle 30: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 50 000 200 000 250 000 Die Investitionskosten belaufen sich auf Fr. 250 000. Diese Angabe beruht auf einer Kostengenauigkeit von ±10% des Kostenvoranschlages. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 25 000 geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016 bzw. in der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2013–2016 (RRB Nr. 353/2012) nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für
1. die Phase Vorstudie: a) Ersatzneubau Mediothek und Mensa, Kantonsschulen Freudenberg, Enge und Liceo Artistico, Zürich b) Gesamtsanierung – Zustandsanalyse und Machbarkeitsstudie, Zollikerstrasse 107, Universität Zürich
2. die Phase Projektierung: a) Teilersatz Heizungs- und Lüftungssteuerungen, Kantonsschulen Rämibühl, Zürich b) Gesamtsanierung Fenster, Kantonsschule Hohe Promenade, Zürich c) Sofortmassnahmen Chemikalienraum, Kantonsschule Zürich Nord, Zürich d) Ersatz Plattenbelag durch Asphaltbelag, Kantonsschule Rychenberg, Winterthur e) Bauliche Anpassungen für eine Zwischennutzung, Allgemeine Berufsschule Zürich, Zürich f) Bauliche Anpassungen und Ausstattung für Berufsfachschulen, Berufsfachschulen allgemein
g) Beachvolleyball-Anlage, Berufsbildungsschule Winterthur h) Anpassung Signaletik, Plattenstrasse 11, Universität Zürich i) Instandsetzung Demonstrationshörsaal, Winterthurerstrasse 260, Universität Zürich j) Ersatz Autoklavenanlage Tierspital, Winterthurerstrasse 260, Universität Zürich k) Instandsetzung Lüftung Tierräume Gebäude Y17, Winterthurerstrasse 190, Universität Irchel Zürich l) Instandsetzung Aussenhülle, Zollikerstrasse 117, Villa Hagmann, Universität Zürich II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi