RRB Nr. 920/2017
Kantonsschule Limmattal, Urdorf, Erweiterung, Projektierung, gebundene Ausgabe
4. Oktober 2017Deutsch3 min
Source zh.ch
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 4. Oktober 2017
920. Kantonsschule Limmattal, Urdorf (Projektierung Erweiterung)
Erwägungen
A. Ausgangslage Die Kantonsschule Limmattal wurde in den Jahren 1984–1986 von den Architekten Bolliger Hönger Dubach geplant. Zurzeit besuchen rund 750 Schülerinnen und Schüler die Kantonsschule. In Zusammenarbeit mit Wüest und Partner wurde 2014 eine Schülerprognose erstellt, die im Ein- zugsgebiet der Kantonsschule Limmattal bis 2040 ein Wachstum der Schule auf rund 1100 Schülerinnen und Schüler prognostiziert. Damit dieses Wachstum aufgefangen werden kann, ist es notwendig, die Kantonsschule Limmattal zu erweitern. Mit Beschluss Nr. 1375/2014 stimmte der Regierungsrat diesem Vor- haben zu, indem er die Regionalstrategie «Schulrauminfrastruktur Sekun- darstufe II: Knonaueramt/Limmattal/Zürich-West» festsetzte und das Er- weiterungsprojekt zur Weiterbearbeitung für die Phase Vorstudie mit Wett- bewerbsverfahren freigab. Nach der Durchführung einer Machbarkeitsstudie durch neff neumann architekten ag wurde im September 2016 ein offener Projektwettbewerb für den Erweiterungsneubau unter Leitung des Hochbauamtes durch- geführt. Die Jury hat am 6. Juni 2017 das Projekt «COLLANA» von Da- niel Penzis Giulio Bettini Architekten aus Zürich als Siegerprojekt aus- gewählt.
B. Projekt Das Raumprogramm für die Erweiterungsbauten umfasst alle Unter- richts- und Vorbereitungsräume für die Fachschaften Physik, Chemie, Bio- logie und Musik, eine Aula mit 500 Sitzplätzen und zwei Doppelturnhallen. Die durch die Auslagerung freiwerdenden Spezialräume im bestehenden Schulgebäude werden nach der Fertigstellung der Erweiterungsbauten zu allgemeinen Unterrichtszimmern umgebaut. Das Turnhallenprovisori- um «In der Luberzen 11» wird nach dem Bezug der neuen Bauten ab- gebrochen. Mit den Projektierungsarbeiten soll im September 2017 begonnen wer- den. Der Baustart ist im Juli 2020 geplant, die Inbetriebnahme der neuen Schulbauten im Februar 2023.
C. Finanzielles Die voraussichtlichen Kosten für die Erweiterungsbauten, die Anpas- sungen im bestehenden Gebäude und den Rückbau der provisorischen Turnhallen betragen rund Fr. 63 700 000. Die Projektierungskosten set- zen sich wie folgt zusammen: Tabelle 1: Kostenzusammenstellung Projektierungskredit BKP-Nr. Arbeitsgattung Total in Franken 10 Bestandesaufnahmen 130 000 51 Bewilligungen, Gebühren 260 000 52 Muster, Modelle, Vervielfältigungen 270 000 59 Honorare (Übergangskonto) 3 610 000 61 Reserve 430 000 Total 4 700 000 Für die Projektierung der Erweiterungsbauten sowie die Umnutzung des bestehenden Gebäudes und den Rückbau der provisorischen Turn- hallen der Kantonsschule Limmattal in Urdorf ist eine gebundene Aus- gabe von Fr. 4 700 000 gemäss § 37 Abs. 2 lit. d CRG durch den Regie- rungsrat zu bewilligen. Die Finanzierung der Ausgabe erfolgt über die Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitio- nen Bildungsdirektion. Das Vorhaben ist im Budget 2017, im Budgetent- wurf 2018 und im KEF 2018–2021 eingestellt. Tabelle 2: Ausgaben Jahre 2017 2018 2019 Investitionskosten in Franken 175 000 2 800 000 1 725 000
Dispositiv
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat:
I. Für die Projektierung der Erweiterungsbauten sowie die Umnutzung des Bestandsgebäudes und den Rückbau der provisorischen Turnhallen der Kantonsschule Limmattal in Urdorf wird eine gebundene Ausgabe von Fr. 4 700 000 zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7050, Hochbauinvestitionen Bildungsdirektion, bewilligt.
II. Die Baudirektion wird mit der Projektierung beauftragt.
III. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Baudirektion und die Bil- dungsdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der stv. Staatsschreiber:
Hösli