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Entscheid

ZK1 2024 203

Tierquälerei TSchG

15. Januar 2025Deutsch3 min

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Source gr.ch

Verfügung vom 15. November 2024

Referenz ZK1 24 203

Instanz I. Zivilkammer

Besetzung Cavegn, Vorsitzender

Parteien A._____

Beschwerdeführer

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. Verfügung D._____ vom 29.10.2024

Mitteilung 18. November 2024

In Erwägung,

dass A._____ am 25. Oktober 2024 von Dr. med. B._____ fürsorgerisch in die Klinik C._____ der D._____ eingewiesen wurde,

dass A._____ mit Verfügung vom 29. Oktober 2024 von der Klinik C._____ der D._____ für weitere 37 Tage in die E._____ untergebracht wurde,

dass A._____ dagegen mit Eingabe vom 1. November 2024 Beschwerde beim Bezirksgericht Winterthur erhob, welche am 4. November 2024 dort einging,

dass das Bezirksgericht Winterthur auf die Beschwerde mit Verfügung vom 5. November 2024 mangels Zuständigkeit nicht eintrat und die Eingabe des Beschwerdeführers an das Kantonsgericht von Graubünden überwies,

dass die Verfügung am 5. November 2024 und die dazugehörigen Akten am 8. November 2024 beim Kantonsgericht von Graubünden eingegangen sind,

dass die Klinik F._____ der E._____ vom Vorsitzenden der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts am 8. November 2024 aufgefordert wurde, sich bis zum 11. November 2024 zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und zur Notwendigkeit der fürsorgerischen Unterbringung zu äussern,

dass die Klinik F._____ dem Kantonsgericht innert Frist Bericht erstattete,

dass das Kantonsgericht mit prozessleitender Verfügung vom 11. November 2024 ein Gutachten anordnete und Dr. med. G._____ mit der Begutachtung von A._____ beauftragte,

dass Dr. med. G._____ das Gutachten am 13. November 2024 erstellte und dieses am 14. November 2024 beim Kantonsgericht einging,

dass gemäss dem Gutachten keine konkrete Selbstgefährdung von A._____ bestehe und eine stationäre Behandlung von A._____ nicht mehr nötig sei,

dass das Kantonsgericht der Klinik F._____ mit Schreiben vom 14. November 2024 das Gutachten zustellte und um umgehende Mitteilung ersuchte, ob A._____ aus der Klinik entlassen werde oder ob an der fürsorgerischen Unterbringung festgehalten werde,

die Klinik F._____ dem Kantonsgericht am 15. November 2024 mitteilte, dass A._____ am 15. November 2024 auf Eigenwunsch und in gegenseitigem Einvernehmen aus der Klinik in die häusliche Umgebung austrete,

dass die Beschwerde damit gegenstandslos geworden ist und am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann,

dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'712.50 (Gerichtsgebühren CHF 400.00 und Gutachterkosten von CHF 1'312.50) beim Kanton Graubünden verbleiben und auf die Gerichtskasse genommen werden,

wird erkannt:

Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'712.50 (Gerichtsgebühren CHF 400.00 und Gutachterkosten von CHF 1'312.50) verbleiben beim Kanton Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.

Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

Mitteilung an:

Sachverhalt

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Art. 72 BGGart. 72 LTFart. 72 LTF

Erwägungen

Art. 42 BGGart. 42 LTFart. 42 LTF

Art. 29 BGGart. 29 LTFart. 29 LTF

Art. 72 BGGart. 72 LTFart. 72 LTF

Art. 90 BGGart. 90 LTFart. 90 LTF