ZK1 2024 237
Invalidenversicherung
13. Februar 2025Deutsch3 min
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Source gr.ch
Verfügung vom 23. Dezember 2024
Referenz ZK1 24 237
Instanz I. Zivilkammer
Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Gabriel, Aktuarin
Parteien A._____
Beschwerdeführerin
Gegenstand fürsorgerische Unterbringung
Anfechtungsobj. ärztliche Einweisung vom 08.12.2024
Mitteilung 23. Dezember 2024
In Erwägung,
dass A._____ mit ärztlicher Einweisung von Dr. med. B._____ vom 8. Dezember 2024 für maximal sechs Wochen fürsorgerisch in die Klinik C._____ der D._____ untergebracht wurde,
dass A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) dagegen mit Eingabe vom 16. Dezember 2024 (Poststempel) Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden erhob,
dass der Vorsitzende der I. Zivilkammer die Klinik C._____ am 17. Dezember 2024 aufforderte, sich bis am 18. Dezember 2024 zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und zur Notwendigkeit der fürsorgerischen Unterbringung zu äussern,
dass die Klinik C._____ mit Schreiben vom 18. Dezember 2024 zur fürsorgerischen Unterbringung Stellung nahm,
dass der Vorsitzende der I. Zivilkammer mit Verfügung vom 18. Dezember 2024 Dr. med. E._____, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, F._____, mit der Erstellung eines Gutachtens über die Beschwerdeführerin bis am 23. Dezember 2024 betraute,
dass der Vorsitzende der I. Zivilkammer mit Verfügung vom 20. Dezember 2024 zur Hauptverhandlung auf den 23. Dezember 2024 vorlud,
dass das Gutachten vom 22. Dezember 2024 beim Kantonsgericht am 23. Dezember 2024 einging,
dass die Klinik C._____ nach Zustellung des Gutachtens und der Aufforderung zur umgehenden Antwort, ob an der fürsorgerischen Unterbringung festgehalten werde, dem Kantonsgericht am 23. Dezember 2024 mitteilte, dass die Beschwerdeführerin aus der Klinik entlassen werde,
dass die Beschwerde damit gegenstandslos geworden ist und am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann,
dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens von insgesamt CHF 1'988.75 (Gerichtsgebühren von CHF 800.00, Gutachterkosten von CHF 1'188.75) beim Kanton Graubünden verbleiben und auf die Gerichtskasse genommen werden,
wird erkannt:
Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'988.75 (Gerichtsgebühren von CHF 800.00, Gutachterkosten von CHF 1'188.75) verbleiben beim Kanton Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen.
Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.
Mitteilung an:
Sachverhalt
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Art. 72 BGGart. 72 LTFart. 72 LTF
Erwägungen
Art. 42 BGGart. 42 LTFart. 42 LTF
Art. 29 BGGart. 29 LTFart. 29 LTF
Art. 72 BGGart. 72 LTFart. 72 LTF
Art. 90 BGGart. 90 LTFart. 90 LTF