Nr. 66/2023/26
Rügeprinzip im Steuerrekursverfahren – Art. 162 Abs. 1 StG.
14. März 2025Deutsch2 min
Erwägungen 2025. Rügeprinzip im Steuerrekursverfahren – Art. 162 Abs. 1 StG. Das Obergericht beschränkt sich im Steuerrekursverfahren grundsätzlich auf die Prüfung der von der rekurrierenden Partei erhobenen Rügen, soweit Mängel des angefochtenen Entscheids nicht offensichtlic...
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Erwägungen
2025.
Rügeprinzip im Steuerrekursverfahren – Art. 162 Abs. 1 StG.
Das Obergericht beschränkt sich im Steuerrekursverfahren grundsätzlich auf die Prüfung der von der rekurrierenden Partei erhobenen Rügen, soweit Mängel des angefochtenen Entscheids nicht offensichtlich sind (E. 2).
OGE 66/2023/26 vom 14. März 2025
Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_231/2025 vom 9. Dezember 2025 gut, soweit es darauf eintrat.
Eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_231/2025 vom 9. Dezember 2025 gut, soweit es darauf eintrat.
Keine Veröffentlichung im Amtsbericht
Aus den Erwägungen
2. Im Steuerrekursverfahren gelten der Untersuchungsgrundsatz und die Offizialmaxime (Art. 162 Abs. 1 des Gesetzes über die direkten Steuern vom 20. März 2000 [StG, SHR 641.100]). Gleichwohl trifft die steuerpflichtige Person im kantonal letztinstanzlichen Rechtsmittelverfahren eine erweiterte Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 142 ff. StG), indem sie durch eine substanziierte Sachdarstellung und durch Beschaffung oder Bezeichnung von Beweismitteln für die Richtigkeit ihrer Darstellung in der Rechtsmittelschrift den Beweis anzutreten hat. Fehlt es daran, treffen die richterliche Behörde keine weiteren Untersuchungspflichten. Sie muss insbesondere nichts vorkehren, um die fehlenden Grundlagen zu beschaffen (OGE 66/2022/2 vom 5. Januar 2024 E. 2.2; Rihs/Baeckert, in: Meyer/Herrmann/ Bilger [Hrsg.], Kommentar zur Schaffhauser Verwaltungsrechtspflege, 2021, Art. 36b VRG N. 9; je mit Hinweisen). Sodann beschränkt sich das Obergericht grundsätzlich auf die Prüfung der von der rekurrierenden Partei erhobenen Rügen (Rügeprinzip), soweit Mängel des angefochtenen Entscheids nicht offensichtlich sind (vgl. VGer ZH SB.2022.00008 vom 15. Juni 2022 E. 2.2; Zweifel/Beusch/ Hunziker/Seiler, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, 3. A., Zürich 2024, § 39 N. 39; Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz,
4. A., Zürich 2021, § 153 N. 51; ferner OGE 60/2023/75 vom 2. Juli 2024 E. 1.4, zur Publikation im Amtsbericht vorgesehen; Kilian Meyer, in: Meyer/Herrmann/Bilger [Hrsg.], Kommentar zur Schaffhauser Verwaltungsrechtspflege, 2021, Art. 44 VRG N. 3 mit Hinweisen).
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