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Entscheid

RBOG 2012 Nr. 14

RBOG 2012 Nr. 14

31. Dezember 2012Deutsch4 min

Source tg.ch

Sachverhalt

3. Die Verweigerung des rechtlichen Gehörs ist ein schwerwiegender Verfahrensmangel, welcher die Rückweisung der Streitsache an die Vorinstanz rechtfertigt[8]. Damit wird die Streitsache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. Die Vorinstanz wird das Bestätigungsverfahren durchzuführen haben, mithin den Beschwerdeführern das Recht einräumen müssen, zum Gesuch Stellung zu beziehen. Bis zum neuen Entscheid bleibt die Vormerkung der vorläufigen Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts im Grundbuch bestehen.

Obergericht, 1. Abteilung, 3. Oktober 2012, ZBR.2012.51

[1] Art. 265 Abs. 1 und 2 ZPO

[2] Sprecher, Basler Kommentar, Art. 265 ZPO N 25

Erwägungen

[3] Art. 326 Abs. 1 ZPO

[4] Vgl. Art. 839 Abs. 3 ZGB

[5] Art. 265 Abs. 2 ZPO

[6] Sprecher, Art. 265 ZPO N 36

[7] Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Ergänzungsband zur 3. Auflage, Zürich 2011, N 620

[8] Freiburghaus/Afheldt, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (Hrsg.: Sutter-Somm/Ha­senböhler/Leuenberger), Zürich/Basel/Genf 2010, Art. 327 N 11